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Das Gedenken an vergessene Opfer des NS-Regimes. Motive, Durchführung und Probleme

Über die Verfolgung sogenannter "Asozialer" und "Berufsverbrecher" in der Vorkriegszeit

Titre: Das Gedenken an vergessene Opfer des NS-Regimes. Motive, Durchführung und Probleme

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Robin Großkopf (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unter der Fragestellung "Vergessene Opfer des NS-Regimes? Wer waren die so genannten Asozialen und Berufsverbrecher und wie wurde mit ihnen bis zum Kriegsbeginn verfahren?" widmet sich diese Arbeit einem Teil der sozialrassistischen Verfolgungen im deutschen Faschismus in der Zeit vor dem Kriegsausbruch 1939 unter den Aspekten der (ideologischen) Vorgeschichte, den durchgeführten Maßnahmen und den Problemen beim Gedenken an diese Opferkategorie.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte in der Weimarer Republik und ideologische Aspekte

2.1 Historische Voraussetzungen – Sozialpolitik und Wirtschaftskrise 1929

2.2 Eugenik in Deutschland

3. „Verhütung asozialen Nachwuchses“

4. „Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“

5. Verfolgungsmaßnahmen gegen „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“

5.1 „Aktion Arbeitsscheu Reich“

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die systematische sozialrassistische Verfolgung von als „asozial“ und „berufsverbrecherisch“ stigmatisierten Menschen im nationalsozialistischen Deutschland vor Kriegsbeginn 1939 und analysiert dabei die Rolle von Polizei und Gesetzgebung.

  • Vorgeschichte und Sozialpolitik in der Weimarer Republik
  • Die Rolle der eugenischen Ideologie als Legitimationsgrundlage
  • Gesetzliche Instrumentalisierung (z.B. „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“)
  • Systematische Verfolgungsmaßnahmen wie die „Aktion Arbeitsscheu Reich“

Auszug aus dem Buch

2. Vorgeschichte in der Weimarer Republik und ideologische Aspekte

Die Machtübernahme Hitlers im Jahr 1933 stellt mit Sicherheit eine Zäsur in der deutschen Geschichte dar, allerdings steht der Nationalsozialismus nie für sich selbst und muss immer in Verbindung mit Voraussetzungen und Begebenheiten in seiner unmittelbaren Vorgeschichte, in der Weimarer Republik gesehen werden.

Auf die Frage nach den so genannten Asozialen stellt Wolfgang Ayaß fest: „ Im Hinblick auf die Verfolgung von „Asozialen“ erscheinen einige kurze Hinweise auf zwei sozialpolitische Diskursfelder der Weimarer Republik wichtig, ohne die das spätere radikale Vorgehen gegen „Asoziale“ kaum verständlich sein kann: Die Entwicklung der Rassenhygiene und die Vorschläge für ein Bewahrungsgesetz“

Die Weimarer Republik hatte den Anspruch das Sozialstaatswesen des Kaiserreichs zu erweitern und weiter auszugestalten. Dieses Bestreben wurde auch in der Weimarer Verfassung festgehalten. Staatliche Fürsorgeeinrichtungen wurden stark erweitert, es wurden mehr Mediziner, Pädagogen und Juristen eingestellt, um Antworten auf die „Soziale Frage“ zu finden. Institutionell betrachtet sind hier vor allem die Gründungen staatlicher Wohlfahrtsverbände, wie zum Beispiel der Arbeiterwohlfahrt zu nennen. Einigen mäßigen Erfolgen standen jedoch viele Misserfolge auf der Ebene des Sozialstaatswesens gegenüber, welche von den Nationalsozialisten aufgegriffen wurden und eine nicht außer Betracht zu ziehender Grundlage der sozialrassistischen Verfolgungsmaßnahmen zwischen 1933 und 1945 bildeten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Verfolgung „sozialer Außenseiter“ ein und verknüpft sie mit einer aktuellen Debatte über Polizeigesetze.

2. Vorgeschichte in der Weimarer Republik und ideologische Aspekte: Das Kapitel analysiert die sozialpolitischen Entwicklungen der Weimarer Zeit und die wachsende Bedeutung eugenischer Lehren.

2.1 Historische Voraussetzungen – Sozialpolitik und Wirtschaftskrise 1929: Hier wird der Einfluss der Weltwirtschaftskrise auf das Sozialsystem und die Entstehung von „Konfliktpotentialen“ erläutert.

2.2 Eugenik in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die ideologischen Grundlagen der „Rassenhygiene“ und deren missbräuchliche Nutzung durch die Nationalsozialisten.

3. „Verhütung asozialen Nachwuchses“: Es wird das Gesetz zur Zwangssterilisation und dessen Bedeutung für die Selektion innerhalb der Volksgemeinschaft dargestellt.

4. „Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“: Die Untersuchung konzentriert sich auf Erlasse, die eine systematische Verhaftung und Einweisung in Konzentrationslager ermöglichten.

5. Verfolgungsmaßnahmen gegen „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“: Dieses Kapitel behandelt konkrete Razzien und die Praxis der polizeilichen Verfolgung in den Jahren nach 1933.

5.1 „Aktion Arbeitsscheu Reich“: Eine detaillierte Darstellung der reichsweiten Verhaftungsaktionen gegen als „arbeitsscheu“ stigmatisierte Personen ab 1938.

6. Resümee: Eine abschließende Betrachtung, die das Gedenken an diese Opfergruppe kritisch reflektiert und die Rolle der Polizei während des NS-Regimes einordnet.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Asoziale, Berufsverbrecher, Rassenhygiene, Eugenik, Konzentrationslager, Volksgemeinschaft, Polizeigesetz, Zwangssterilisation, Vorbeugende Verbrechensbekämpfung, Aktion Arbeitsscheu Reich, Weimarer Republik, Sozialpolitik, Kriminalpolizei, Vergessene Opfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Verfolgung und Stigmatisierung von Menschen, die vom NS-Regime als „asozial“ oder „berufsverbrecherisch“ eingestuft wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ideologie der Rassenhygiene, die sozialpolitischen Bedingungen der Weimarer Republik und die rechtliche sowie praktische Umsetzung von Verfolgungsmaßnahmen im NS-Staat.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Prozesse der Ausgrenzung und Verfolgung dieser sogenannten „vergessenen Opfer“ historisch aufzuarbeiten und die Beteiligung polizeilicher Institutionen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf der Analyse von zeitgenössischen Gesetzen, Erlassen, Berichten und relevanter Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Instrumente der Verfolgung, namentlich das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses und die Erlasse zur „Vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ sowie die „Aktion Arbeitsscheu Reich“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Nationalsozialismus, Asoziale, Rassenhygiene, Konzentrationslager und Volksgemeinschaft.

Wie unterschieden sich die Verhaftungswellen der „Aktion Arbeitsscheu Reich“?

Während die erste Welle im April 1938 primär auf „Arbeitsscheue“ zielte, weitete die zweite Welle im Juni 1938 den Zugriff auf alle als „asozial“ eingestuften Personengruppen aus.

Welche Rolle spielte die Polizei bei den NS-Verbrechen in diesem Kontext?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Kriminal- und Ordnungspolizei durch die Umsetzung der Erlasse eine entscheidende Rolle bei der Verhaftung und Einweisung in Konzentrationslager spielte.

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Résumé des informations

Titre
Das Gedenken an vergessene Opfer des NS-Regimes. Motive, Durchführung und Probleme
Sous-titre
Über die Verfolgung sogenannter "Asozialer" und "Berufsverbrecher" in der Vorkriegszeit
Université
Ruhr-University of Bochum  (Historisches Institut)
Cours
Hauptseminar: Geschichte der SS: Von der Weimarer Republik bis ins 21. Jahrhundert
Note
1,3
Auteur
Robin Großkopf (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
23
N° de catalogue
V500002
ISBN (ebook)
9783346035240
ISBN (Livre)
9783346035257
Langue
allemand
mots-clé
SS Asoziale Vergessene Opfer Arbeitsscheu Nationalsozialismus Vorkriegszeit Konzentrationslager Deutsches Reich Polizeiverbrechen Himmler Heydrich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robin Großkopf (Auteur), 2019, Das Gedenken an vergessene Opfer des NS-Regimes. Motive, Durchführung und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500002
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Extrait de  23  pages
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