Schönheit als subjektive Relation zur Welt. Sinnliche und Reflektive Schönheit


Essay, 2019
12 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Schönheit als subjektive Relation zur Welt

Sinnliche Schönheit

Reflektive Schönheit

Schönheitserfahrung und Urteil über Schönheit

Notwendigkeit der Schönheit

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Schönheit scheint auf so manch verworrenen Wegen zu wandeln und wem sie wann begegnet ein Geheimnis der Natur. Genießt der eine die Melodien Tschaikowskys wie Milch und Honig aus des Himmels Bronnen, sind sie dem anderen bestenfalls Anlass zu wachhaltender Mundgymnastik. Dieser bewundert hierfür die Schönheit der realitätsgetreuen Grafik eines Videospiels, was jenem vielmehr vulgär vorkommen mag. Ein anderer wieder erfährt Schönheit in einem fließend vorgetragenen Fußballangriff, der in zweckmäßiger Weise Gebrauch von Lücken und Schwächen der gegnerischen Abwehr macht. Und den vollblutigen Koleopterologen mag dies alles nicht ansprechen, doch der Faszination im Anblick eines geweihten Hirschkäfers weiß er sich nicht zu entziehen.

Ob der Vielfalt von Beispielen scheint die Frage, was denn nun schön sei, eine beinahe hoffnungslose und mag dazu verführen Schönheit als individuelle Willkür des Geschmacks keine weitere Aufmerksamkeit zu widmen, diese gar von einem objektiven, ästhetischem Wert, der allein Kunst auszeichnen und erkenntlich machen soll, abzuscheiden.1 Doch selbst sofern Urteile über Schönheit reine Willkür wären, so kann man jeder Willkür nichtsdestoweniger eine Erklärung zugrunde legen. Der Antwort auf die Frage, was Schönheit ist, wird sich in diesem Essay mit der Beschreibung von Schönheit als Erfahrung aus einer besonderen Relation zur Welt genähert, die, je nach Ort der Aufmerksamkeit, zur sinnlichen oder reflektiven Schönheit ausgeweitet wird.

Schönheit als subjektive Relation zur Welt

Der Mensch als Subjekt ist nie ein von einer Außenwelt isoliertes, autonomes Subjekt. Sich als isoliertes Eigenes einer Einzigartigkeit und Verschiedenheit von einer Außenwelt bewusstmachend, ist es doch mit dieser untrennbar verbunden, ist in der Außenwelt, als Teil dieser, eingebettet. Das Subjekt ist Außenwelt der Außenwelt.2 Zu jedem Zeitpunkt steht es in einer Relation zur Welt, als einer Relation zur Gesamtheit aus einer differenzierten Außenwelt und zu sich selbst als Eingebettet-Sein im Ganzen.3 Jede Relation zur Welt ist von einer markierenden Erfahrung des Subjekts begleitet, die das Subjekt angesichts früherer Erfahrungen in Relation zur Welt die Möglichkeit bietet zukünftige Relationen in dem Sinne zu kontrollieren, dass bestimmte Relationen gemieden und andere als wünschenswert verfolgt werden. Eine dieser Erfahrungen ist Schönheit4, hervortretend aus subjektiven Relationen zur Welt, in denen die Passung zwischen Subjekt und Außenwelt eine sinnliche Anregung subjekteigener Fähigkeiten zur Folge hat.

Mit dem Begriff der subjektiven Relationen soll zum einen hervorgehoben werden, dass es stets ein Subjekt benötigt, dass Schönheit erfahren oder über diese urteilen kann. Zum anderen, dass das Subjekt Schönheit nach seiner, von vergangener Erfahrung geformter, Eigenart, als auch nach seinen apriorischen Bedingungen, erfährt.5 Das Subjekt wird in den Mittelpunkt der Betrachtung des Schönheitsbegriffs gestellt, sonach Schönheit anhand des Subjekts konkretisiert.

Die Anregung subjekteigener Fähigkeiten soll an einem Beispiel veranschaulicht werden. Aus der sinnlichen Anschauung eines einzelnen Tons Schönheit zu erfahren ist sehr unwahrscheinlich. Kombiniert man jedoch Töne zu einer Melodie wird dies schon wahrscheinlicher. Kombiniert man diese Töne zu Akkorden, spielt mit deren Tempo und der Stille zwischen ihnen, vermeidet Monotonie durch Variationen etc., wird die Erfahrung von Schönheit immer wahrscheinlicher. Die Erfahrung von Schönheit scheint also umso wahrscheinlicher zu werden, je komplexer die Melodie wird. Erklären ließe sich dies dadurch, dass nur so eine subjekteigene, inhärente Fähigkeit, nämlich die Analyse der Welt in Teile und Ganze und die geistige Rekombination dieser, zum Gebrauch angeregt wird. Die Anregung eines aktiven Prinzips aus einem passiven. Diese Fähigkeit äußert sich im obigen Beispiel in der Möglichkeit der Differenzierung von Tönen als Teile eines wahrgenommenen Ganzen, der Melodie, und der Assoziierung dieser Töne aufeinander, auf das Ganze und anderen assoziierten Teilen und Ganzen, inkorporiert aus vergangener Erfahrung, was sich schließlich in einem Sujet der Melodie äußern kann.

Doch die bloße, regellose Steigerung von Komplexität genügt nicht. Erhöht man das Tempo zu stark, spielt zu viele Töne in kurzer Zeitspanne und lässt dabei Klangharmonien außer Acht, wirkt die Melodie chaotisch und geradezu unschön. Es muss eine Passung zwischen Subjekt und Melodie geben. Die Melodie muss auf die apriorischen Bedingungen des Subjekts abgestimmt sein und dazu vom Subjekt wahrgenommen werden können. Im Falle des Menschen muss die Melodie als Kombination aus Schallwellen, das Innenohr in Schwingung versetzen und den Hörnerv reizen, indem Signale der Teilchenschwingung in elektrische des Ionenflusses umgerechnet werden. Frequenz und Amplitude der Teilchenschwingungen müssen im subjekteigenen Wahrnehmungsbereich liegen, denn nur hier kann das Subjekt seine Fähigkeit der Differenzierung von Teilen und Ganzen überhaupt anwenden etc.

Doch sie muss ebenso auf die Eigenart des Subjekts abgestimmt sein. Die Fähigkeit der Analyse an sich ist jedem Subjekt gegeben, aber die konkrete Fähigkeit in der Ausübung unterscheidet sich von Subjekt zu Subjekt. Was den einen in der Anzahl und Frequenz der Töne überfordert, ist dem anderen genau richtig. Wo der eine nur rein sinnlich eine blanke Abfolge von Tönen wahrnimmt, analysiert der andere sie in aller Bewusstheit und bezieht sie aufeinander, vernimmt jeden einzelnen Ton, sieht die einzelnen Instrumente wie sie vor seinem geistigen Auge spielen, er bildet eine Erwartung, welcher Ton wie auf den nächsten folgt, assoziiert all dies mit vergangenen Erfahrungen, bis hin ihm die Melodie eine persönliche Geschichte von einer warmen Sommernacht in vertrauter Zweisamkeit erzählt.

Die Melodie kann hierbei überhaupt als selektiertes Objekt der Erfahrung wahrgenommen werden, weil das Subjekt in der Relation zur Außenwelt kraft seiner analytischen Fähigkeiten neben sich ein Anderes aus diesem Ganzen herausnehmen und als isoliertes Anderes behandeln kann. Ist das Subjekt stets in Außenwelt eingebettet, die räumlich und zeitlich den Fokus auf das Objekt übersteigt, so ist es, eben weil seine selektive Aufmerksamkeit dem Objekt gewidmet ist und kognitive Fähigkeiten der bewussten Zuschreibung nur innerhalb dieser Bewusstheit schaffenden Aufmerksamkeit operieren, disponiert, das Objekt als Ursache seiner Erfahrung und damit als schön zu beschreiben. Je nachdem, ob das Subjekt schließlich seine selektive Aufmerksamkeit bei dem Objekt belässt oder hin zur eigenen geistigen Anregung verlagert, wird folgend zwischen sinnlicher und reflektiver Schönheit unterschieden.

Sinnliche Schönheit

Sinnliche Schönheit ist das Aufgehen in der Relation, das sich Hingeben der gegenwärtigen Erfahrung. Wo Außenwelt nach der Logik des Subjekts derart reibungslos und konsonant verarbeitet und integriert wird, bis zur Verschmelzung des Subjekts mit dieser. Gerade solche Erfahrungen der Selbstvergessenheit, in denen man im Anderen aufgeht, sich in ihm verliert, sind Erfahrungen höchsten Glücksgefühls, die dazu veranlassen, dem Fokussierten, z.B. einem Bild, in dessen visueller Erfahrung man aufging, retrospektiv Schönheit zuzuschreiben.

Sinnliche Schönheit ist insofern eine spezifische Form des Flows. Einem Flow als vollkommenen Fokus auf eine Tätigkeit bis zu dem Punkt an dem Handeln und Bewusstsein verschmelzen, man in der Erfahrung durch Verlust von Selbstwahrnehmung und Zeitgefühl aufgeht und doch ein Gefühl der Kontrolle behält, sofern sich die Tätigkeit im Verschmelzen mit dem Subjekt von selbst aus- und weiterführt.6

Dieses Gefühl der Kontrolle verneint die Geistlosigkeit der sinnlichen Schönheit, was diese schwer vom Angenehmen zu unterscheiden ließe. Liegt die gesamte Aufmerksamkeit des Subjekts in sinnlicher Schönheit stets auf dem Objekt der sinnlichen Anschauung, so ist es gerade die sinnliche Anregung des Geistes, die Assoziation des Sinnlichen mit dem Destillat vergangener Erfahrungen, Relationen mit der Welt und überbauenden Vorstellungen von dieser, welche die Erfahrung der Schönheit ausmacht. Doch wird die Aufmerksamkeit von vergangenen Erfahrungen nicht davongetragen, sie bleiben lediglich Streiflichter des Geistes, noch wird die Anregung aktiv in der Reflektion verfolgt, der Fokus bleibt auf dem Sinnlichem, dem Objekt. Man gibt sich der Erfahrung hin, lässt sich von dieser tragen und überraschen von dem, zu was der Geist in der Passung mit der sinnlichen Anschauung des Objekts angeregt wird.7 Die Erfahrung der Schönheit folgt aus den Assoziationen, die der Geist in der Anschauung des Sinnlichen darbietet. Um es ähnlich Hegels Worten auszudrücken, sinnliche Schönheit ist das sinnliche Scheinen des Geistes.8

Reflektive Schönheit

Reflektive Schönheit ist als Pendant der sinnlichen Schönheit Aufgehen in der eigenen Reflektion. Im Gegensatz zur sinnlichen Schönheit tritt das Objekt zurück, bleibt allenfalls Medium für die Reflektion des Subjekts, kann jedoch retrospektiv als Träger der Schönheit vorangestellt werden, obgleich man sich in dessen Schatten der eigenen Gedanken erfreute.9 Reflektive Schönheit ist wiederum ein Flow, ein Aufgehen in der Tätigkeit des Denkens. Der reibungslose Fluss von Gedanken, von unmittelbar als zusammengehörig empfundenen Assoziationen, Suche und Finden idealer Begriffe, unter der Ägide einer intuitiven Regel im Zusammenspiel der Teile zum Ganzen.10 Reflektive Schönheit ist Zelebrierung des Subjekts, Ergötzen am eigenen Denken und dem Ausreizen der Möglichkeiten menschlicher Denkfähigkeit. In der Reflektion werden Erwartungen und Empfindungen hervorgehoben, das Unbewusste so weit möglich auf die Bühne gerufen, Begriffe als Rollen zugeteilt und das Stück auf die Reise geschickt, die umso schöner ist, je weniger sie am Subjekt in seiner situativen Relation zur Welt aneckt.

Reflektion kann insoweit als Änderung innerer Umwelt, der inneren Pfade, die die sinnliche Anschauung durch das Subjekt nimmt, verstanden werden, um dieser freies Geleit durch das subjektive Netzwerk aus Gedanken, Erwartungen, Erinnerungen etc. zu ermöglichen. Die Suche komplementären Geistes zur Anschauung. Aktives Hinwirken zur idealen Relation zur Welt. Das Gefallen am Konstruieren und Verwerfen von Gedanken und Assoziationen unter der Leitung derjenigen, in der situativen Relation zur Welt entsprungenen, überbauenden Vorstellungen, welche ein gedachtes Wesen des Angeschauten, das Substrat der Gedanken, am lebhaftesten darzustellen vermögen.

Ist sinnliche Schönheit durch ihren engen Bezug auf die sinnliche Anschauung des Objekts noch mit dem Angenehmen verbandelt, so ist reflektive Schönheit von diesem losgelöst. Eine verwelkte Blume kann nur insofern als sinnlich schön erfahren werden, als dass der Anblick einer verwelkten Blume im Geiste Erfahrungen und Vorstellungen anregt, die als angenehm erfahren werden, z.B. Vergänglichkeit als angenehm empfundene Erlösung, als wohlverdiente Ruhe, Loslösung von Schmerzen etc. Anblick und assoziierte Vorstellungen können jedoch noch so unangenehm sein, sie tun der Erfahrung reflektiver Schönheit im wohltemperierten Zusammenspiel von Gedanken, Vorstellungen und Anschauung, im harmonischen Zusammenspiel von Teilen und Ganzen und deren Rekombination, keinen Abbruch.

Schönheitserfahrung und Urteil über Schönheit

Unterscheiden sollte man die Erfahrung von Schönheit vom Urteil über Schönheit. Die Erfahrung von Schönheit ist stets gegenwärtig in der Relation zur Welt. Das Urteil über Schönheit dagegen ist retrospektiv. Es kann nicht mit der Erfahrung der Schönheit zusammenfallen, da ein Urteil an sich immer Distanz voraussetzt, es nimmt Abstand zu einer Erfahrung, kann sie gerade deswegen als gesonderte Erfahrung und anderen Erfahrungen behandeln und beurteilen. Da Erfahrung von Schönheit jedoch als Aufgehen in einer Erfahrung, sei es in der sinnlichen Anregung des Geistes oder in der Reflektion, behandelt wurde, kann sie nicht zeitgleich ein Urteil beinhalten, da dies wiederum einem Aufgehen in der Erfahrung zuwiderläuft, den ein Urteil setzt gerade die klare Trennung zwischen dem Subjekt als Urteilenden und einem gedanklich erfassten Gegenstand, in diesem Fall eine Erfahrung, als Beurteiltem voraus.

[...]


1 Mole, Real Objective Beauty, S. 367.

2 Vgl. Luhmann, Soziale Systeme, S. 25; 289.

3 Jede Relation zu einem Objekt der Außenwelt ist stets auch Relation zu einem Selbst, so wie jede Fremderkenntnis immer auch Selbsterkenntnis ist, da die Relation zur Umwelt erst selbstreferenziell durch Bezug auf sich Selbst konstituiert wird. Siehe z.B. Luhmann, Soziale Systeme, S.31.

4 Um darzulegen, dass es sich dabei um eine Relation handelt, die sich nur im Zusammenspiel aus Subjekt und Außenwelt/Objekt ergibt, wird allein der Begriff Schönheit verwendet und die Begriffe „das Schöne“ oder „schön“, welche Schönheit einem Gegenstand etc. als eigenes Attribut anheften, vermieden.

5 Lutz von Padberg, Die Bibel, S. 65.

6 Csikszentmihalyi, Flow, S. 57ff. Die Verwandtschaft von Flow und Schönheit fällt nicht aus heiterem Himmel. So gilt das vertiefte Spiel des Kindes als Verkörperung des Flows, gleichsam spricht Kant in der Kritik der Urteilskraft im Urteil über das Schöne häufig vom „freien Spiel“ der Einbildungskräfte (S. 76) und Gadamer erhebt gar in Wahrheit und Methode das Spiel zum Wesen der Erfahrung von Kunst (S. 107ff).

7 Da der Fokus vollkommen auf der Anschauung des Objekts liegt, könnte man Kant folgen und sagen, dass die Erfahrung von Schönheit interesselos wäre (Kritik der Urteilskraft, S. 116f, §2). Dies wäre richtig, betrachtete man nur die gegenwärtige Relation der Erfahrung von Schönheit, in der einem Interesse keine Beachtung geschenkt wird. Allerdings formten Interessen und daraus folgende Handlungen und Erfahrungen das Subjekt in der Vergangenheit dahingehend, dass es in eben dieser gegenwärtigen Relation Schönheit erfährt, wonach es falsch wäre zu sagen Interesse spiele in der Erfahrung von Schönheit keine Rolle.

8 Vgl. Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik, 3. Die Idee des Schönen. Da der Begriff der Idee bei Hegel gleichbedeutend mit Wahrheit, Schönheit bei ihm insofern die sinnliche Darstellung von Wahrheit ist, ein Schluss, der hier nicht mitvollzogen wird, wurde der Begriff der Idee durch den des Geistes ersetzt.

9 Bolzano ist der trefflichste Vertreter reflektiver Schönheit, da er die Schönheit den Objekten abnahm und diese rein dem Gefallen am eigenen Denken anband, siehe z.B. Abhandlungen des Ästhetischen, S. 36 (§ 17): „Denn bei dem, was eigentlich schön an diesen Dingen ist, frägt es sich nur darnach, wie viel Vergnügen sie uns durch ihre nicht allzu leichte und doch auch ohne Mühe des deutlichen Denkens zu bewerkstelligende Auffassung unter einen Begriff […] gewähren können.“

10 Vgl. Csikszentmihalyi, Flow, S. 117ff.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Schönheit als subjektive Relation zur Welt. Sinnliche und Reflektive Schönheit
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
3,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V500601
ISBN (eBook)
9783346023933
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schönheit, relation, welt, sinnliche, reflektive
Arbeit zitieren
Marco Hauptmann (Autor), 2019, Schönheit als subjektive Relation zur Welt. Sinnliche und Reflektive Schönheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500601

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