Rotierendes Partnergespräch. Medien und Methoden der politischen Bildung


Ausarbeitung, 2019
7 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung der Methode
Rotierendes Partnergespräch
Was wird dazu benötigt?
Vorgehen
Vor- und Nachteile

Unterrichtsplanung
Die Methode des rotierenden Partnergespräches als Einstieg in das Thema
Die Methode des rotierenden Partnergespräches als Festigung des Themas

Quellen

Beschreibung der Methode

Rotierendes Partnergespräch

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Was wird dazu benötigt?

- Moderator (Lehrperson)
- Sesselkreis
- Aufteilung der SchülerInnen in Gruppe A und Gruppe B (durchzählen)
- Ausreichend Platz zwischen den Gesprächsgruppen

Vorgehen

1. Bildung eines Sesselkreises und durchzählen der Schüler (A, B, A, B, … )
2. Die SchülerInnen der Gruppe B nehmen ihre Stühle und setzten sich in das Innere des Kreises (bilden somit einen neuen kleineren Kreis).
3. Die Gruppe B muss sich / sollte sich, den vormals rechts sitzenden SchülerInnen der Gruppe A, gegenüber setzten.
4. Die SchülerInnen der Gruppe B erklären den SchülerInnen der gegenübersitzenden der Gruppe A ihre Ergebnisse (Hausaufgabe, Gedanken usw.)
5. Die SchülerInnen der Gruppe A müssen die wichtigsten Eckpunkte aus dem Vortrag des Schülers / der Schülerin der Gruppe B in einer vorgefertigten Tabelle festhalten und anschließend dem Gegenüber präsentieren bzw. zusammenfassen.
6. Auf Zeichen des Lehrers rückt die Gruppe B zwei Plätze weiter.
7. Nun werden die Rollen getauscht, die Gruppe B übernimmt die Aufgaben der Gruppe A und die Gruppe A übernimmt die Aufgaben der Gruppe B (Punkt 4 und 5)
8. Dieser Wechsel geht so lang weiter, bis alle SchülerInnen ihre Ergebnisse präsentieren konnten

Vor- und Nachteile

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterrichtsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Methode des rotierenden Partnergespräches als Einstieg in das Thema

Ziel: Aktivierung des Vorwissens zum Thema Demokratie

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zu Beginn der Stunde überlegen, welche Begriffe Ihnen zum Thema Demokratie einfallen bzw. welche Begriffe sie bereits erklären können oder was sie mit den einzelnen Begriffen assoziieren. Dies sollte anhand eines kurzen (5 Minuten), individuellen Brainstormings erfolgen. Die SchülerInnen bekommen von der Lehrperson eine Tabelle in welcher sie ihre Ergebnisse, Begriffe und Gedanken festhalten können. Diese sollte die SchülerInnen das komplette Themengebiet über begleiten und zum Schluss vervollständigt und ergänzt werden. Die Tabelle sollte ihnen als Übersicht und Lernhilfe dienen.

Daraufhin wird die Methode des „rotierenden Partnergespräches“ erklärt und die SchülerInnen werden in die Gruppen eingeteilt. Während des Gesprächs, mit den PartnerInnen, sollen die SchülerInnen die Tabelle ergänzen und gegebenenfalls vervollständigen.

Diese Methode soll dazu dienen, um zu eruieren, welche Begrifflichkeiten die SchülerInnen bereits kennen, verstehen und/oder erklären können. Da die SchülerInnen zu Beginn dieses Themengebietes wenig Vorwissen (meist aus den Medien) haben, ist dies ein geschickter Einstieg, um die Schüler für dieses Thema zu sensibilisieren und zu aktivieren.

Am Ende der Einheit werden die Ausgefüllten Tabellen abgesammelt, von der Lehrperson kontrolliert und zu einer Tabelle zusammengefügt. (Diese wird in der nächsten Einheit wieder ausgeteilt. Die Tabelle kann als Orientierungshilfe für die Lehrperson genutzt werden. Das heißt, dass die am öftest genannten Begriffe eventuell am Ende des Themengebietes behandelt werden, da das Vorwissen dazu bereits sehr Umfangreich ist und die am wenigsten genannten Begriffe intensiver behandelt werden, da die SchülerInnen kein bzw. nur ein geringes Vorwissen dazu haben.)

Wenn man diese Methode für den Einstieg in ein neues Themengebiet verwendet, muss man darauf achten, welche Antworten bzw. Begrifflichkeiten richtig/falsch/teilweise richtig von den SchülerInnen genannt werden. Dadurch kann die Lehrperson an Vorurteile anknüpfen, diese entkräften bzw. richtig genannte und erklärte Begrifflichkeiten ausbauen und festigen.

Die Methode des rotierenden Partnergespräches als Festigung des Themas

Da die SchülerInnen diese Methode bereits zu Beginn des Themengebietes „Demokratie“ kennengelernt haben, bedarf es diesmal nicht viel Erklärungen. Sie bekommen lediglich zu Beginn der Stunde einen kurzen Überblick über deren Ablauf und die wichtigsten Punkte der Methode werden noch einmal wiederholt.

Danach werden die SchülerInnen in zwei Gruppen à 13 SchülerInnen eingeteilt und der Klassenraum wird vorbereitet. Die Tische werden in Form eines Kreises angeordnet und die SchülerInnen der Gruppe A nehmen jeweils an einem der Tische Platz. Die SchülerInnen der Gruppe B wählen einen Stuhl gegenüber einem Schüler oder einer Schülerin der Gruppe A. Die SchülerInnen bekommen 3 Minuten Zeit, um für sie die wichtigsten Themen/ Dinge des Themengebietes Demokratie zu erarbeiten. Nach drei Minuten rücken die Schüler der Gruppe B um zwei Plätze im Uhrzeigersinn weiter. Die Runde geht so lange, bis jeder Schüler/ jede Schülerin der Gruppe B mit jedem Schüler/ jeder Schülerin der Gruppe A gesprochen hat. Im Zuge des Gespräches sollen die SchülerInnen ein Mind-Map erstellen, dass durch die verschiedenen Gesprächspartner im besten Fall immer wieder erweitert wird.

Am Ende der Gesprächsrunde wird das erstellte Mind-Map mit jenem verglichen, das im Zuge des Einstieges zum Thema Demokratie mit derselben Methode entworfen wurde.

Die Ergebnisse werden innerhalb des Plenums miteinander verglichen und die SchülerInnen bekommen dabei noch einmal die Chance ihr Mind-Map zu vervollständigen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Rotierendes Partnergespräch. Medien und Methoden der politischen Bildung
Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten Viktor Frankl Hochschule
Note
1
Autor
Jahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V501199
ISBN (eBook)
9783346025715
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rotierendes, partnergespräch, medien, methoden, bildung
Arbeit zitieren
Anna-Maria Steiner (Autor), 2019, Rotierendes Partnergespräch. Medien und Methoden der politischen Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501199

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