Immer größer werdende Produkt- und Leistungskomplexität, steigende Marktunsicherheit und größerer Wettbewerbsdruck führen dazu, dass Unternehmen verstärkt die Vorteile von Projekten nutzen. Abseits der Linienorganisation und der operativen Aufgaben werden in Projekten meist mit hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeitern „die Weichen für die Zukunft“ gestellt. Allerdings ist es einem Unternehmen aufgrund schneller Produktzyklen (von der Entwicklung bis zur Markteinführung und schließlich der Ablösung) und technischen Veränderungen nicht immer möglich, die für die Erledigung der Projektvorhaben notwendigen Ressourcen gänzlich unternehmensintern zu rekrutieren. Aus diesem Grund steigt mit der Anzahl an Projekten innerhalb eines Unternehmens auch die Anzahl von zeitlich befristeten Bindungen an externe Mitarbeiter.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Aktueller Bezug
- Problemstellung und Zielsetzung
- Aufbau der Arbeit
- Kurzporträt des betrachteten Geschäftsbereiches
- Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen
- Projekt
- Projekt und Projektarten
- Interne und externe Projektmitarbeiter
- Wissen und Wissensarten
- Wissenschaftliche Methodik und Situationsanalyse
- Datenerhebung mittels Fragebogen
- Auswertung
- Datenanalyse und Ist-Darstellung
- Schwächenanalyse
- Ausgewählte Konzepte zur Beeinflussung des Wissensverlustes
- Wissenstransformation
- Möglichkeiten der Wissenteilung und Wissensspeicherung
- Maßnahmen zur Kodifizierung von Wissen
- Maßnahmen zur Personalisierung von Wissen
- Flankierende Maßnahmen
- Bewertende Auswahl fallbezogener Lösungsmöglichkeiten
- Kritische Würdigung
- Realisierungsprüfung
- Offen gebliebene Probleme
- Zusammenfassung
- Resümee
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Projektbericht befasst sich mit der Thematik des Wissensverlustes bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von externen Projektmitarbeitern. Der Bericht analysiert die Ursachen für Wissensverlust in diesem Kontext und entwickelt konkrete Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung dieses Verlustes. Ziel ist es, effektive Handlungsempfehlungen für das Projektmanagement zu liefern, um den wertvollen Wissensbestand in Projekten zu bewahren und zu nutzen.
- Ursachen für Wissensverlust bei internen Projekten im Kreditrisikomanagement
- Die Auswirkungen von Fluktuation und dem Einsatz von externen Mitarbeitern auf den Wissensverlust
- Effektive Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Wissensverlust
- Die Bedeutung von Wissenstransformation, Wissenteilung und Wissensspeicherung im Projektmanagement
- Konkrete Fallbeispiele und Umsetzungsmöglichkeiten zur Bewältigung von Wissensverlustsituationen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1.2 beleuchtet die Problemstellung des Wissensverlustes in Projekten mit externen und internen Projektmitarbeitern. Im Kapitel 2 werden wichtige theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen erläutert, die das Verständnis des Wissensverlustes im Kontext von Projekten und Projektmitarbeitern ermöglichen. Kapitel 3 untersucht den betrachteten Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse und analysiert die Situation des Wissensverlustes durch Datenerhebung mittels Fragebogen. Kapitel 4 stellt Konzepte und Maßnahmen vor, die zur Eindämmung von Wissensverlustsituationen eingesetzt werden können, darunter die Wissenstransformation sowie verschiedene Möglichkeiten der Wissenteilung und Wissensspeicherung. Kapitel 5 setzt die Ergebnisse der Analyse in Beziehung zur Praxis und befasst sich mit der Realisationsprüfung und den offen gebliebenen Problemen. Kapitel 6 bietet eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Wissensverlust, Projektmanagement, Kreditrisikomanagement, Fluktuation, Externe Projektmitarbeiter, Wissenstransformation, Wissenteilung, Wissensspeicherung, Maßnahmen zur Wissensbewahrung, Realisationsprüfung, Fallbeispiele.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptursachen für Wissensverlust in internen Projekten?
Die Hauptursachen liegen oft in der Fluktuation von Mitarbeitern sowie dem verstärkten Einsatz externer Fachkräfte, deren Wissen nach Projektende das Unternehmen verlässt.
Welche Rolle spielen externe Mitarbeiter beim Wissensverlust der Credit Suisse?
Da Ressourcen oft extern rekrutiert werden, entsteht eine zeitlich befristete Bindung. Ohne gezielten Transfer geht wertvolles Projektwissen bei deren Ausscheiden verloren.
Was versteht man unter Wissenstransformation im Projektmanagement?
Wissenstransformation bezeichnet den Prozess der Umwandlung von individuellem, implizitem Wissen in explizites, für das Unternehmen dauerhaft nutzbares Wissen.
Welche Maßnahmen helfen zur Reduzierung von Wissensverlust?
Effektive Maßnahmen umfassen die Kodifizierung (Dokumentation) und Personalisierung von Wissen sowie flankierende organisatorische Konzepte zur Wissensspeicherung.
Wie wurde die Situation im Kreditrisikomanagement analysiert?
Die Analyse erfolgte mittels einer wissenschaftlichen Datenerhebung durch Fragebögen, gefolgt von einer Ist-Darstellung und einer Schwächenanalyse.
- Quote paper
- Carsten Held (Author), 2005, Ursachen des Wissensverlustes und Möglichkeiten zu ihrer Verminderung bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50123