Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - General

Ursachen des Wissensverlustes und Möglichkeiten zu ihrer Verminderung bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse

Unter besonderer Berücksichtigung der Thematik 'interne versus externe Projektmitarbeiter'

Title: Ursachen des Wissensverlustes und Möglichkeiten zu ihrer Verminderung bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse

Elaboration , 2005 , 39 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Carsten Held (Author)

Business economics - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Immer größer werdende Produkt- und Leistungskomplexität, steigende Marktunsicherheit und größerer Wettbewerbsdruck führen dazu, dass Unternehmen verstärkt die Vorteile von Projekten nutzen. Abseits der Linienorganisation und der operativen Aufgaben werden in Projekten meist mit hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeitern „die Weichen für die Zukunft“ gestellt. Allerdings ist es einem Unternehmen aufgrund schneller Produktzyklen (von der Entwicklung bis zur Markteinführung und schließlich der Ablösung) und technischen Veränderungen nicht immer möglich, die für die Erledigung der Projektvorhaben notwendigen Ressourcen gänzlich unternehmensintern zu rekrutieren. Aus diesem Grund steigt mit der Anzahl an Projekten innerhalb eines Unternehmens auch die Anzahl von zeitlich befristeten Bindungen an externe Mitarbeiter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 AKTUELLER BEZUG

1.2 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

1.4 KURZPORTRÄT DES BETRACHTETEN GESCHÄFTSBEREICHES

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

2.1 PROJEKT

2.1.1 Projekt und Projektarten

2.1.2 Interne und externe Projektmitarbeiter

2.2 WISSEN UND WISSENSARTEN

3 WISSENSCHAFTLICHE METHODIK UND SITUATIONSANALYSE

3.1 DATENERHEBUNG MITTELS FRAGEBOGEN

3.2 AUSWERTUNG

3.2.1 Datenanalyse und Ist-Darstellung

3.2.2 Schwächenanalyse

4 AUSGEWÄHLTE KONZEPTE ZUR BEEINFLUSSUNG DES WISSENSVERLUSTES

4.1 WISSENSTRANSFORMATION

4.2 MÖGLICHKEITEN DER WISSENTEILUNG UND WISSENSSPEICHERUNG

4.2.1 Maßnahmen zur Kodifizierung von Wissen

4.2.2 Maßnahmen zur Personalisierung von Wissen

4.2.3 Flankierende Maßnahmen

4.3 BEWERTENDE AUSWAHL FALLBEZOGENER LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN

5 KRITISCHE WÜRDIGUNG

5.1 REALISATIONSPRÜFUNG

5.2 OFFEN GEBLIEBENE PROBLEME

6 ZUSAMMENFASSUNG

6.1 RESÜMEE

6.2 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen des Wissensverlustes in IT-nahen Projekten innerhalb des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse, mit Fokus auf das Spannungsfeld zwischen internen und externen Mitarbeitern. Ziel ist es, effektive Handlungsstrategien zur Wissenssicherung zu entwickeln und zu bewerten, um den Wissensabfluss durch Fluktuation nachhaltig zu minimieren.

  • Wissensmanagement in projektorientierten Organisationen
  • Die Rolle externer Mitarbeiter und deren Einfluss auf den Wissensverlust
  • Methoden der Wissensspeicherung und Wissensteilung
  • Analyse von Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur
  • Strategien zur Wissenstransformation (Sozialisation, Externalisierung, Internalisierung, Kombination)

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Maßnahmen zur Kodifizierung von Wissen

Gerade die elektronische Dokumentation von Wissen muss künftig deutlicher als Wertschöpfung betrachtet werden. Es ist keine Zeitverschwendung, einen relevanten Sachverhalt präzise zu formulieren und – auch wenn es für einen selbst unnötig erscheint – umfassend darzustellen; ein künftiger Leser mit leicht anderem Hintergrund wird es einem danken (vgl. Hansen; 3; S. 85) Ein Projektmanager sagte oft zu mir: "You must take the reader by the hand!” – sinngemäß: „Man muss den Leser dort abholen, wo er steht!“.

Zeige dem Leser, vom Allgemeinen hin zum Detail, was wichtig ist und worauf Deine Schlüsse basieren! Dabei muss der Einzelne sich darauf beschränken, das für die jeweils konkrete Anforderung notwendige Wissen zu filtrieren und nicht undifferenziert (sozusagen bei "Adam und Eva" beginnend) eine Dokumentation mit unnötigem Ballast zu erschweren.

Methodische Maßnahmen bestehen vor allem in der Katalogisierung und Ordnung (z.B. mittels Ablagestrukturen – sog. File-Strukturen). Zur Speicherung von Wissen werden – vor allem im Projekt –Informations(-management-)systeme bzw. Dokumentations(-management-)systeme benutzt. Hierbei sind die gespeicherten Informationsobjekte als „Dokumente im weitesten Sinne (Lessons Learned, Best Practices usf.)“ zu verstehen (vgl. Nohr; 7; S. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Wissensverlustes durch Fluktuation in wissensintensiven Projekten ein und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten rund um Projekte, Wissensarten und die Einordnung von Projektmitarbeitern als Basis für die weitere Analyse definiert.

3 WISSENSCHAFTLICHE METHODIK UND SITUATIONSANALYSE: Das Kapitel beschreibt das Vorgehen der Datenerhebung durch Fragebögen bei IT-Projektleitern und präsentiert die Ergebnisse der Ist-Darstellung sowie eine Schwächenanalyse.

4 AUSGEWÄHLTE KONZEPTE ZUR BEEINFLUSSUNG DES WISSENSVERLUSTES: Es werden konzeptionelle Ansätze zur Wissenstransformation sowie konkrete Maßnahmen der Kodifizierung und Personalisierung von Wissen vorgestellt.

5 KRITISCHE WÜRDIGUNG: Dieses Kapitel prüft die theoretischen Ansätze auf ihre Realisierbarkeit in der Praxis und dokumentiert ungelöste Herausforderungen.

6 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einem Resümee der Erkenntnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Wissensmanagements.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensverlust, Projektmanagement, Credit Suisse, Wissenstransformation, Kodifizierung, Personalisierung, externe Mitarbeiter, IT-Projekte, Wissenssicherung, Unternehmenskultur, Wissensspeicherung, Wissensteilung, Anreizsysteme, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Wissensverlust in IT-Projekten des Kreditrisikomanagements verhindert werden kann, wenn sowohl fest angestellte als auch externe Mitarbeiter zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Wissensmanagement, die Bedeutung der Wissenstransformation, die Herausforderungen der Dokumentation und die Rolle von Anreizsystemen in der Wissenskultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Identifikation von Handlungsbedarf zur Vermeidung von Wissensverlust durch Fluktuation und die Erarbeitung eines Phasenkonzepts für Projektleiter.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führte eine schriftliche Befragung mittels Fragebögen bei zehn IT-Projektleitern durch, um eine Situationsanalyse des Geschäftsbereichs zu erstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine detaillierte Situationsanalyse mittels Fragebögen sowie die Ableitung von konkreten Konzepten und Maßnahmen zur Wissensbewahrung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wissensmanagement, Wissensverlust, externe Projektmitarbeiter, Kodifizierung und Wissenstransformation.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen internen und externen Mitarbeitern eine Rolle?

Die Einbindung Externer verschärft das Risiko, dass projektrelevantes Wissen nach Vertragsende das Unternehmen verlässt, was spezifische Gegenmaßnahmen erfordert.

Was ist die zentrale Erkenntnis bezüglich der Unternehmenskultur?

Die Arbeit betont, dass Wissensmanagement kein rein technisches Problem ist, sondern an einer "wissensfeindlichen" Unternehmenskultur scheitern kann, weshalb ein Paradigmenwechsel bei den Verantwortlichen nötig ist.

Was besagt das Phasenkonzept des Autors?

Es empfiehlt ein strukturiertes Vorgehen in vier Schritten: Festlegung von Maßnahmen, Information der Beteiligten, Anleiten/Unterweisen sowie die Institutionalisierung im Alltag.

Excerpt out of 39 pages  - scroll top

Details

Title
Ursachen des Wissensverlustes und Möglichkeiten zu ihrer Verminderung bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse
Subtitle
Unter besonderer Berücksichtigung der Thematik 'interne versus externe Projektmitarbeiter'
College
AKAD University of Applied Sciences Pinneberg
Grade
2,3
Author
Carsten Held (Author)
Publication Year
2005
Pages
39
Catalog Number
V50123
ISBN (eBook)
9783638464031
ISBN (Book)
9783656370215
Language
German
Tags
Ursachen Wissensverlustes Möglichkeiten Verminderung Projekten Geschäftsbereich Kreditrisikomanagements Credit Suisse Berücksichtigung Thematik Projektmitarbeiter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Held (Author), 2005, Ursachen des Wissensverlustes und Möglichkeiten zu ihrer Verminderung bei internen Projekten im Geschäftsbereich des Kreditrisikomanagements der Credit Suisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50123
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  39  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint