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Urbane Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV

Titel: Urbane Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV

Seminararbeit , 2019 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Valentin Löpp (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beleuchtet urbane Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV. Anhand Entwicklungen wie den Fridays for Future – Demonstrationen, hohen Umfragewerten der Grünen und zunehmender medialer Fokussierung lässt sich beobachten, dass die Klima- und Umweltproblematiken stetig mehr und mehr in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken. Die CO2-Problematik, schwindende Erdölreserven, Luftverschmutzung und Dauerstau in vom Autoverkehr verstopften Straßen führen dazu, dass die globale Gesellschaft sich mit einer ökologischen Herausforderung konfrontiert sieht und die Verantwortung, auch kommenden Generationen den Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen, wichtiger und wichtiger erscheint.

Die bereits heute steigende Urbanisierung wird voraussichtlich auch in der Zukunft weiter voranschreiten, was vor allem das Spannungsfeld zwischen der Leistungsfähigkeit und der Nachhaltigkeit der urbanen Mobilität weiter verstärkt. Gerade hier wird ein Umdenken früher oder später zwanghaft nötig sein.
Der Individualverkehr per Elektroautos mit Akkus scheint auch nicht das Gelbe vom Ei zu sein. Denn der Dauerstau wird dadurch nicht verringert und es werden zudem immer größere Bedenken bezüglich Faktoren wie des Bedarfes an Lithium lauter. Somit erscheint es als notwendig, neue Schritte im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs zu gehen. So wurde zum Beispiel in Berlin mit E-Bussen versucht, den Problemen zu begegnen. Allerdings sind diese umweltpolitisch höchst umstritten und aufgrund von schwachen Reichweiten bestenfalls halbtags im Einsatz.

Könnten hier vielleicht urbane Seilbahnsysteme eine sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs darstellen? Dies soll innerhalb dieser Seminararbeit untersucht werden. Hierfür werden erst die technischen Bauweisen urbaner Seilbahnsysteme untersucht, um klarzustellen, wie solche überhaupt funktionieren, wo technische Grenzen und Potentiale stecken und inwiefern ein Einsatz überhaupt gestaltet werden kann. Weitergehend wird sich damit beschäftigt, ob und wie urbane Seilbahnsysteme in den herkömmlichen öffentlichen Personennahverkehr integriert werden können und welche verkehrlichen und ökologischen Auswirkungen ein Einsatz haben könnte. Weitere Anforderungen und Aspekte einer Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel werden aufgrund vom vorgegebenen Rahmen nur kurz beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. EINLEITUNG

B. DIE INTEGRATION URBANER SEILBAHNEN IN DEN ÖPNV

1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

1.1 BEGRIFFSDEFINITIONEN

1.2 TECHNISCHE BAUWEISEN

2. URBANE SEILBAHNEN ALS ÖFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL

2.1 VERKEHRLICHE ASPEKTE

2.2 ÖKOLOGISCHE ASPEKTE

2.3 WEITERE ASPEKTE

C. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Einsatzmöglichkeiten urbaner Seilbahnsysteme als sinnvolle Ergänzung des bestehenden öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), insbesondere im Hinblick auf aktuelle Klima- und Umweltanforderungen sowie städtische Mobilitätsprobleme.

  • Technische Grundlagen und verschiedene Bauweisen von Seilbahnsystemen
  • Verkehrliche Vorteile durch Trassenunabhängigkeit und hohe Taktung
  • Ökologische Bewertung und Energieeffizienz im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern
  • Integration in bestehende Verkehrsinfrastrukturen
  • Ökonomische Betrachtung und psychologische Barrieren

Auszug aus dem Buch

2.1 Verkehrliche Aspekte

Der wohl offensichtlichste und größte Vorteil der Seilbahnen besteht unweigerlich in der Eigenschaft des Schwebens in einer eigenen und selbstständigen Fahrtrasse zwischen den Stationen. Dies garantiert zum einen eine direkte und schnelle Verbindung zwischen zwei Punkten. Zum anderen können Seilbahnen so sowohl natürliche Hindernisse wie Berge oder Flüsse, sowie auch bauliche Hindernisse wie Gebäude überfliegen. Somit sind Seilbahnen also völlig unabhängig von der Topographie und dem Stadtgrundriss. Sie können selbst sehr schwer erschließbare Gebiete an die öffentliche Infrastruktur anbinden.

Ein damit einhergehender Vorteil ist auch die Unabhängigkeit vom restlichen Verkehr. Insbesondere zu Stoßzeiten kann ein Verkehrsstau auf speziellen Streckenabschnitten einen Einfluss auf die Reisezeit des öffentlichen Verkehrsmittels haben. Dies trifft vor allem dann zu, wenn öffentliche Verkehrsmittel ohne eigenen Fahrweg (wie zum Beispiel Busse oder Stadtbahnen) ebenfalls im Stau gefangen sind.

Während Seilbahnen dadurch auf der einen Seite zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen, wird auf der anderen Seite gleichzeitig das Risiko von Unfällen reduziert und somit die Verkehrssicherheit erhöht.

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz urbaner Mobilitätsprobleme im Kontext des Klimawandels und stellt urbane Seilbahnen als mögliche innovative Ergänzung zum ÖPNV vor.

B. DIE INTEGRATION URBANER SEILBAHNEN IN DEN ÖPNV: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretischen Grundlagen und die Einordnung der Seilbahn in den öffentlichen Nahverkehr.

1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert die Begriffe des ÖPNV und der Seilbahnen und erläutert die verschiedenen technischen Bauweisen.

2. URBANE SEILBAHNEN ALS ÖFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL: Hier werden die verkehrlichen Potenziale, die ökologischen Vorteile und weitere relevante Aspekte für den Einsatz im Stadtbereich analysiert.

C. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass urbane Seilbahnen als ergänzendes System zur Bewältigung städtischer Verkehrsprobleme hocheffizient sein können.

Schlüsselwörter

Urbane Seilbahnen, ÖPNV, Mobilität, Stadtverkehr, Verkehrsinfrastruktur, Pendelbahn, Umlaufseilbahn, Ökobilanz, CO2-Emissionen, Verkehrsentlastung, Personenbeförderung, Systemergänzung, Nachhaltigkeit, Trassenunabhängigkeit, Verkehrsnetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie urbane Seilbahnsysteme als sinnvolle Ergänzung in den öffentlichen Personennahverkehr integriert werden können, um städtische Mobilitätsprobleme zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die technischen Bauweisen, die verkehrstechnischen Potenziale, die ökologische Bilanz sowie die ökonomischen und psychologischen Rahmenbedingungen von Seilbahnen im urbanen Raum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit Seilbahnen eine effiziente Ergänzung für den ÖPNV darstellen und wo ihre technischen Grenzen und Potenziale im städtischen Einsatz liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der technische Definitionen, verkehrsplanerische Aspekte und ökologische Daten unterschiedlicher Quellen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung technischer Systeme sowie eine detaillierte Analyse verkehrlicher und ökologischer Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Urbane Seilbahnen, ÖPNV, Mobilität, Nachhaltigkeit, Verkehrsentlastung und Ökobilanz.

Welche Distanzen und Kapazitäten sind für Seilbahnen am effizientesten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass urbane Seilbahnen besonders für Strecken bis zu 7 Kilometern und bei einer Beförderungskapazität von bis zu 5.000 Personen pro Stunde und Richtung optimal sind.

Warum schneiden Seilbahnen ökologisch so gut ab?

Dies liegt an ihrem geringen Energiebedarf durch effiziente elektrische Antriebe, der Möglichkeit zur Energierückgewinnung beim Bremsen und dem Wegfall von Schadstoffemissionen durch den Betrieb in der Luft.

Welche psychologischen Barrieren werden in der Arbeit genannt?

Die Arbeit identifiziert die Skepsis gegenüber neuen Systemen, Ängste bei der Fahrt in der Höhe sowie potenzielle Platzangst bei Stillständen als psychologische Hürden für die Nutzerakzeptanz.

Stellen Windstärken ein Hindernis für urbane Seilbahnen dar?

Obwohl moderne Systeme laut Herstellern für extremere Wetterlagen ausgelegt sind, stellt der Autor fest, dass Seilbahnen im Vergleich zu Bussen oder Stadtbahnen tendenziell anfälliger für wetterbedingte Ausfälle sein könnten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Urbane Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Bielefeld
Veranstaltung
Seminar
Note
2,0
Autor
Valentin Löpp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V501303
ISBN (eBook)
9783346038371
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klima Umwelt Mobilität Seilbahnen urbane Seilbahnen ÖPNV öffentlicher Personennahverkehr Verkehr Verkehrsmittel Nachhaltigkeit Elektromobilität co2 Stau urbane Mobilität Luftverschmutzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Valentin Löpp (Autor:in), 2019, Urbane Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501303
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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