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Globalisierung und nationale Selbstbestimmung

Titre: Globalisierung und nationale Selbstbestimmung

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 19 Pages , Note: 2,1

Autor:in: Udo Goldstein (Auteur)

Politique - Généralités sur la politique internationale
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Diese Arbeit thematisiert den Nationalismus, der weltweit einen neuen Stellenwert erhalten hat. Dabei zeigt sie auf, dass die Kompetenzverschiebungen von der nationalen auf die internationale Ebene eine neue Herausforderung für die nationalen Regierungen darstellen, da sich gleichzeitig Legitimitätslücken zwischen der nationalen zur internationalen Politik auftun. Des Weiteren erfolgt ein kurzer Abriss der ökologischen und entwicklungspolitischen Entwicklungen der heutigen bilateralen, transnationalen und internationalen Zusammenarbeit mit Auswirkungen auf den Nationalstaat im Sinne der Globalisierung.

Die Souveränität der Nationalstaaten und die ökonomischen Randbedingungen der Globalisierung sind zwei gegensätzliche Pole, die es gilt auf Dauer in Einklang zu bringen. Die Geschichte der Globalisierung beginnt durch die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahr 1492. Die verstärkt einsetzende Globalisierung, seit den frühen 1950er Jahren mit weitergehenden Implikationen auf die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Aspekte im weitesten Sinne haben auf die innerstaatlichen Prozesse, sowohl in Form der Mikro wie der Makroebene, erheblichen Einfluss auf die Nationalstaaten genommen. Es wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass die ökonomischen Randbedingungen in den einzelnen Ländern nicht mehr als ein singuläres Ereignis angesehen werden können, sondern das dabei immer verstärkter die internationale Verflechtung der Volkswirtschaften weltweit berücksichtigt werden müssen. Das schließt die internationale Zusammenarbeit, die auf die nationalstaatlichen Ordnungen übergreifen, und damit die Transnationalisierung, ein. Mit der Folge, dass der einzelne Nationalstaat diese Kausalitäten in seiner nationalen Politik verstärkt berücksichtigen muss und dadurch de facto, in der politischen und wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit immer mehr eingeschränkt wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zurück zum Nationalismus?

3. Was bedeutet Globalisierung?

4. Zwischenfazit

5. Ökonomie und Weltmarkt; Politik und Institutionen

5.1 Die Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik

5.2 Einbettung in internationale Institutionen am Beispiel der EU

5.2.1 Die EU, ein System sui generis

5.2.2 Die rechtlichen Grundlagen zur Legitimität der EU

5.3 Der Welthandel: Internationale wirtschaftliche Verflechtungen

6. Globalisierung unter ökologischen Aspekten

7. Globalisierung unter dem Aspekt der Entwicklungspolitik

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Souveränität von Nationalstaaten und den ökonomischen sowie ökologischen Randbedingungen der Globalisierung. Dabei wird analysiert, wie Kompetenzverschiebungen auf internationale Ebenen nationale Handlungsspielräume einschränken und neue Legitimitätslücken schaffen.

  • Wechselwirkung zwischen Globalisierung und nationalstaatlicher Souveränität
  • Die Rolle internationaler Institutionen am Beispiel der Europäischen Union
  • Ökologische Herausforderungen und deren globale Dimensionen
  • Auswirkungen der internationalen Handelsverflechtungen auf Entwicklungsländer
  • Anstieg nationalistischer Tendenzen als Reaktion auf Globalisierungsprozesse

Auszug aus dem Buch

3. Was bedeutet Globalisierung?

Die Globalisierung kann man von zwei Seiten betrachten. Zum einen die Nationalstaaten zum anderen die Gemeinschaft der Staaten in ihren weltweiten Dimensionen und damit globaler Zusammenarbeit. Als Beispiele seien einige Gegensätze genannt: Grenzen der Nationalstaaten > Entgrenzung des Weltmarkts; Souveränität über das Territorium > Erosion territorialer Souveränität; Politik und Macht > Ökonomie und Geld; in die Gesellschaft eingebettete Ökonomie > aus der Gesellschaft „entbettete“ Ökonomie; Wettbewerb vor Ort > Wettbewerb im globalen Rahmen; Governability nationaler Regierung > Global Governance; Politische Organisation des Nationalstaats: Form der Partei > Krise der Form Partei im weitesten Sinne. ( angelehnt Altvater, S. 40) Diese wenigen Beispiele machen deutlich, unabhängig von den weitergehenden ökologischen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen weltweit, dass der Begriff der Globalisierung alle Lebensbereiche sowohl in einem engen sozialen Kontext (Mikroebene) erfasst, aber auch auf der Makroebene eine überragende Rolle in vielen Politikfeldern spielt. Die Kompetenzverschiebungen von der nationalen zur übernationalen Ebene reißen Legitimitätslücken auf. Einschließlich der Tatsache, dass supranationale Organisationen, einschließlich der NGOs, eine immer wichtigere Rolle im Zusammenspiel der Nationen ausmachen und damit die Einflussmöglichkeiten auf die nationale Politik massiv erhöhen. Weiterhin der Tatsache, dass Staatsformen im bilateralen und supranationalen Kontext aufeinandertreffen können, die von ihrem nationalen politischen Ausgangspunkt unterschiedlich sind und somit die Voraussetzungen zu einer konsensuellen Partnerschaft, ökonomisch und politisch sehr schwierig sein können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Spannung zwischen nationaler Souveränität und globalen ökonomischen Zwängen dar und skizziert die historische Entwicklung sowie die Problematik des aufkommenden Nationalismus.

2. Zurück zum Nationalismus?: Hier wird der Begriff des Nationalstaates definiert und untersucht, wie nationale Identität und nationalistische Geisteshaltungen in einer globalisierten Welt einen neuen Stellenwert erhalten.

3. Was bedeutet Globalisierung?: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Dimensionen der Globalisierung und die daraus resultierenden Kompetenzverschiebungen sowie Legitimitätslücken für Nationalstaaten.

4. Zwischenfazit: Es wird erörtert, wie hohe wirtschaftliche Verflechtungen die nationale Politik einschränken und welche Rolle die Ängste der Gesellschaft bei der Stärkung rechtsgerichteter Regierungen spielen.

5. Ökonomie und Weltmarkt; Politik und Institutionen: Dieses Kapitel behandelt die Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik, die Einbettung in die EU sowie die Auswirkungen internationaler Handelsverflechtungen.

6. Globalisierung unter ökologischen Aspekten: Der Fokus liegt hier auf dem ökologischen Fußabdruck, der Nachhaltigkeit und den globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit.

7. Globalisierung unter dem Aspekt der Entwicklungspolitik: Hier werden die Strukturzusammenhänge der Globalisierung analysiert, die Auswirkungen auf Entwicklungsländer haben, insbesondere in Bezug auf Handel und Arbeitsplätze.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der multidimensionalen Auswirkungen der Globalisierung auf die Steuerungseffizienz des Nationalstaats und benennt weiterführende soziologische und politische Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Nationalstaat, Nationalismus, Souveränität, Europäische Union, Welthandel, Ökologische Nachhaltigkeit, Entwicklungspolitik, Mehrebenenstruktur, Multi-Level-Governance, Legitimität, Wirtschaftspolitik, Klimawandel, Demokratie, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen globaler ökonomischer und ökologischer Prozesse auf die politische Handlungsfähigkeit und Souveränität moderner Nationalstaaten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen Nationalismus, die Rolle supranationaler Institutionen (insbesondere der EU), ökologische Herausforderungen sowie die strukturellen Ungleichheiten in der internationalen Entwicklungspolitik.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kompetenzverschiebungen von der nationalen auf die internationale Ebene den Nationalstaat unter Druck setzen und welche Spannungsfelder zwischen nationaler Selbstbestimmung und globalen Zwängen entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung politischer sowie ökonomischer Fakten und Indizes basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Nationalismus und Globalisierung, eine Analyse der europäischen Mehrebenenstruktur, eine ökologische Bestandsaufnahme sowie eine kritische Betrachtung der entwicklungspolitischen Auswirkungen der Globalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Globalisierung, Nationalstaat, Souveränität, Legitimität, ökologische Nachhaltigkeit und internationale Institutionen.

Welche Rolle spielt die Europäische Union in dieser Arbeit?

Die EU wird als Beispiel für ein „System sui generis“ angeführt, das durch eine komplexe Mehrebenenstruktur die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten durch supranationale Entscheidungsmechanismen beeinflusst.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Globalisierung auf Entwicklungsländer?

Der Autor zeigt kritisch auf, dass Entwicklungsländer durch unfaire Handelsverträge und Ausbeutung von Ressourcen oft strukturell benachteiligt werden und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit gegenüber multinationalen Konzernen verlieren.

Welche ökologischen Gefahren werden explizit hervorgehoben?

Besonderes Augenmerk liegt auf dem ökologischen Fußabdruck, dem Meeresspiegelanstieg durch Klimawandel, dem Verlust der Artenvielfalt sowie der Vernichtung von Tropenregenwäldern.

Welche Rolle spielt der Nationalismus in der heutigen Zeit laut der Arbeit?

Nationalismus wird als eine rückwärtsgewandte Reaktion auf die empfundene Überforderung durch Globalisierungsprozesse interpretiert, die versucht, die Kontrolle auf nationaler Ebene zu sichern, was jedoch oft destruktive Tendenzen fördert.

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Résumé des informations

Titre
Globalisierung und nationale Selbstbestimmung
Université
University of Münster  (Institut für Politikwissenschaften)
Cours
Bachelorseminar: Politische Theorie der gesellschaftlichen Diversifizierung
Note
2,1
Auteur
Udo Goldstein (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
19
N° de catalogue
V501328
ISBN (ebook)
9783346028631
ISBN (Livre)
9783346028648
Langue
allemand
mots-clé
Globalisierung Nationalstaat EU Welthandel Ökologie Entwicklungspolitik Internationale Abhängigkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Udo Goldstein (Auteur), 2019, Globalisierung und nationale Selbstbestimmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501328
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Extrait de  19  pages
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