Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Sonstiges

Burnout. Mitarbeitergesundheit des Pflegepersonals im Krankenhaus

Titel: Burnout. Mitarbeitergesundheit des Pflegepersonals im Krankenhaus

Bachelorarbeit , 2017 , 45 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Merve Coban (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen erhöhten Arbeitsbelastungen in der stationären Krankenpflege und Burnout. Sie geht der Frage nach, ob Arbeitsbedingungen im stationären das Burnout begünstigen. Hierbei werden Ursachen im Arbeitsalltag untersucht, die zum Burnout führen können. Es stellt sich des weiteren die Frage nach den Konsequenzen dauerhafter Arbeitsbelastungen und den präventiven Möglichkeiten.

Zu Beginn der Arbeit erfolgt die Begriffsbestimmung für Burnout und Stress. Die umfassende Burnout-Forschung basiert vorwiegend auf beschreibenden, explorativen Studien. Zusammenfassend kann Burnout als ein Phänomen beschrieben werden, welches eher mit dem Beruf in Zusammenhang steht. Durch Zeitdruck ausgelöster Stress fungiert als Schlüsselfaktor für das Burnout. Stress hat Auswirkungen auf die Genese und den Verlauf von Burnout. Eine Abgrenzung von Stress zum Burnout ist deshalb notwendig, weil Stress alleine keine Burnout-Symptome verursacht. So ist Burnout in die Dimensionen "emotionale Erschöpfung", "Depersonalisation", reduziertes Selbstwertgefühl mit "reduzierter Leistungsfähigkeit" und Chronifizierung zu differenzieren. Die Schwere der Erkrankung wird durch die Möglichkeit einer Chronifizierung deutlich. Neben den psychischen Symptomen, wie depressiven Episoden und emotionaler Müdigkeit, kommen physische Erscheinungen hinzu. Betroffene klagen über Verspannungen, Kopfschmerzen oder Infektanfälligkeit. Oft merkt der Betroffene nicht, dass sich das Burnout aufgrund seiner erhöhten Belastungen langsam entwickelt. Hinzu kommen Persönlichkeitsfaktoren, die eine Verleugnung der Situation begünstigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung Burnout und Stress

2.1 Stress

2.2 Burnout

2.3 Zusammenhang zwischen Stress und Burnout

3. Phänomen Burnout

3.1 Symptome

3.2 Prozess, Auslöser und Risikofaktoren

3.3 Erklärungsmodelle für Burnout

3.3.1 Persönlichkeitszentrierte psychologische Perspektive

3.3.2 Organisations- und sozialpsychologische Perspektive

3.3.3 Soziologische Perspektive

3.3.4 Medizinische Perspektive

4. Arbeitsbedingungen in der stationären Krankenpflege

4.1 Problemaufriss über die Situation in der stationären Krankenpflege

4.2 Arbeitsbelastungen in der stationären Krankenpflege

4.2.1 Belastung durch körperliche Anforderungen

4.2.2 Belastung durch die Arbeitsorganisation

4.2.3 Belastung durch die Organisations- und Interaktionsstruktur

4.2.4 Belastung durch die Beziehung zu Patienten und Angehörigen

4.2.5 Belastung durch das berufliche Selbstverständnis und Persönlichkeitsmerkmale

5. Prävention und Intervention bei Burnout

6. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Zusammenhänge zwischen den spezifischen Arbeitsbelastungen im stationären Krankenhausumfeld und der Entwicklung eines Burnout-Syndroms beim Pflegepersonal. Ziel ist es, belastende Arbeitsfaktoren zu identifizieren, die zur Entstehung des Phänomens beitragen, und daraus präventive sowie interventionelle Maßnahmen für die Krankenhauspraxis abzuleiten.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Stress und Burnout.
  • Untersuchung der stationären Arbeitsbedingungen und deren Belastungspotenzial.
  • Einfluss der Helferpersönlichkeit und des beruflichen Selbstverständnisses.
  • Evaluation von Interventionsstrategien zur Burnout-Prävention im Krankenhaus.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Persönlichkeitszentrierte psychologische Perspektive

Bei den psychologischen Betrachtungsweisen des Burnouts beziehen sich die Forscher auf die Persönlichkeit des Betroffenen. Die individuellen Merkmale werden analysiert und der Grund für das Burnout in den psychologischen Faktoren der Persönlichkeit gesehen. Die helfende Persönlichkeit erleidet die Desillusion und den Verlust von Idealen. Als ursächlich für das Burnout wird das Verfehlen des Helferideals durch die realen Bedingungen des Helfens eruiert. Die Menschen, die vom Burnout betroffen sind, stufen sich selbst deshalb als gescheitert ein, weil sie es ihrer Meinung nach nicht gemeistert haben, das erwünschte Ideal des Helfens unter den Arbeitsbedingungen zu realisieren (Gusy 1995: 112).

Zu den wichtigsten Vertretern der psychoanalytischen Konzepte mit der Forschungsmethode Fallstudien und Interviews zählen Freudenberger (1974) und Edelwich & Brodsky (1984).

Freudenberger & North (1992: 38 f.) benennen als Auslöser für das Burnout: lang andauernden Stress, das Verleugnen der Erschöpfung und unrealistische Erfolgserwartungen. Freudenberger bezeichnet des Weiteren die Überforderung als Auslöser für das Schwinden von Kräften. Eine übermäßige Beanspruchung der inneren Kräfte und Energien führt zum Burnout. Die Beanspruchung kann durch das soziale Umfeld, die Arbeit oder die Gesellschaft und das Wertesystem ausgelöst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische und interdisziplinäre Diskussion des Burnout-Phänomens ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der stationären Krankenpflege.

2. Begriffsbestimmung Burnout und Stress: Dieses Kapitel differenziert zwischen den Begriffen Stress und Burnout und verdeutlicht deren engen Zusammenhang unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Stresstheorien.

3. Phänomen Burnout: Hier werden die Symptomatik, der prozessuale Verlauf sowie verschiedene theoretische Erklärungsansätze für Burnout aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven dargestellt.

4. Arbeitsbedingungen in der stationären Krankenpflege: Dieses zentrale Kapitel analysiert detailliert die spezifischen Belastungsfaktoren im Krankenhausalltag, wie Zeitdruck, Personalmangel und interaktionelle Konflikte, die das Burnout-Risiko für Pflegekräfte erhöhen.

5. Prävention und Intervention bei Burnout: Der Abschnitt diskutiert Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie individuelle und organisatorische Handlungsansätze, um dem Burnout im Pflegealltag entgegenzuwirken.

6. Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert die Notwendigkeit einer systemischen Betrachtung der Burnout-Problematik im Krankenhaus.

Schlüsselwörter

Burnout, Pflegepersonal, Krankenhaus, stationäre Krankenpflege, Arbeitsbelastung, Stress, emotionale Erschöpfung, Prävention, Intervention, Arbeitsorganisation, Helferberufe, berufliches Selbstverständnis, psychische Gesundheit, Arbeitsbedingungen, Zeitdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Entstehung und den Ursachen von Burnout beim Pflegepersonal in Krankenhäusern unter Berücksichtigung der spezifischen Arbeitsbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Definition von Stress und Burnout, die Analyse der pflegespezifischen Arbeitsbelastungen und Ansätze zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, Zusammenhänge zwischen stationären Arbeitsbedingungen und Burnout aufzudecken, um daraus konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Auswertung vorliegender wissenschaftlicher Studien und Literatur zur Burnout-Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Phänomens Burnout und eine detaillierte Untersuchung verschiedener Belastungsfaktoren im Krankenhausumfeld, wie beispielsweise die Arbeitsorganisation und die Patientenbeziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Burnout, Pflegepersonal, stationäre Krankenpflege, Arbeitsbelastung, Stress und Präventionsmaßnahmen.

Welche Rolle spielt der Faktor "Zeitdruck" in dieser Untersuchung?

Zeitdruck wird als Schlüsselfaktor identifiziert, der maßgeblich zur emotionalen Erschöpfung beiträgt und die Qualität der Pflege sowie die Mitarbeitergesundheit gefährdet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Stress und Burnout laut Autorin so wichtig?

Da Stress allein nicht zwingend zu Burnout-Symptomen führt, ist eine Abgrenzung notwendig, um Burnout als spezifische, prozesshafte Reaktion auf chronische Überlastung und mangelnde Bewältigungsstrategien zu verstehen.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout. Mitarbeitergesundheit des Pflegepersonals im Krankenhaus
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,3
Autor
Merve Coban (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
45
Katalognummer
V501341
ISBN (eBook)
9783346036728
ISBN (Buch)
9783346036735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout mitarbeitergesundheit pflegepersonals krankenhaus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Merve Coban (Autor:in), 2017, Burnout. Mitarbeitergesundheit des Pflegepersonals im Krankenhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501341
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  45  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum