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Britisches Kolonialgeld aus Ceylon. Beliebte Elefanten-Motive auf Kupfer- und Silbermünzen

Title: Britisches Kolonialgeld aus Ceylon. Beliebte Elefanten-Motive auf Kupfer- und Silbermünzen

Textbook , 2019 , 40 Pages

Autor:in: René Frank (Author)

History - Asia
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Das asiatische Land Ceylon, seit 1972 unter dem Namen Sri Lanka bekannt, hat eine wechselhafte und interessante Geschichte. Ein Teil seiner Geschichte fand unter der Herrschaft von Großbritannien statt. Diese Kolonialmacht prägte zwischen 1801 und 1821 zahlreiche Münzen mit Elefanten-Motiven, die bei Sammlern heutzutage recht beliebt sind.

In diesem Buch werden wichtige und bekannte „Elefanten-Münzen“ von der Antike bis zur Neuzeit vorgestellt. Danach wird die Geschichte Ceylons beleuchtet und schließlich werden die oben genannten Kolonialmünzen aus Kupfer und Silber ausführlich beschrieben und erläutert.

Mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Der Elefant auf Münzen – ein Motiv, das seit der Antike immer wieder verwendet wurde

3. Kurze Geschichte Ceylons

4. Der Übergang von niederländischer zu britischer Währung

5. Britisches Kolonialgeld in Ceylon

5.1 Lokale Kupfermünzen – „Heavy Coinage“ (1801-1803)

5.2 Lokale Kupfermünzen – „Light Coinage“ (1803-1805 / 1811-1816)

5.3 Englische Kupfermünzen für Ceylon (1802)

5.4 Lokale Silbermünzen (1803-1805 / 1808-1809)

5.5 Englische Silber- und Kupfermünzen der Royal Mint für Ceylon (1812-1821)

6. Ende der „Elefanten“-Münzprägung in und für Ceylon

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die numismatische Geschichte der britischen Kolonie Ceylon im Zeitraum von 1801 bis 1821, mit einem spezifischen Fokus auf die Entwicklung und Verbreitung von Münzen, die das Elefanten-Motiv tragen. Das Ziel ist es, die historischen Rahmenbedingungen der Währungsumstellung und die technischen Details der verschiedenen Prägungen, einschließlich lokaler "Dump"-Münzen sowie offizieller Importe aus der Royal Mint, detailliert aufzuarbeiten.

  • Historische Entwicklung des Elefanten als numismatisches Motiv seit der Antike
  • Wechsel von der niederländischen zur britischen Währung auf Ceylon
  • Detaillierte Analyse der lokalen kupfernen und silbernen "Dump"-Prägungen
  • Untersuchung der offiziellen englischen Münzimporte und deren technischer Spezifikationen
  • Auktionsanalysen zur Bestimmung der Seltenheit und Varianten der Münztypen

Auszug aus dem Buch

5.1 Lokale Kupfermünzen – „Heavy Coinage“ (1801-1803)

Die kupfernen Dump-Münzen („dump“ = Schutt, Schrott) wurden direkt vor Ort in Colombo hergestellt. Dazu schnitt man Metallscheiben aus einer gehämmerten Kupferstange. Das Rohmaterial dafür kam von Kupferbarren, Geschützen oder alten Kanonen. Die Metallscheiben wurden danach mit einem Hammer in eine möglichst runde Form gebracht und schließlich mittels Ober- und Unterstempel mit dem entsprechenden Motiv beschlagen. Diese Technik kennt man in Europa seit der Antike und sie wird als „Hammerprägung“ („Hammered Coinage“) bezeichnet.

Im April 1801 übergab die Verwaltung Ceylons kupfernes Altmetall an einen Herrn Adriaan Pieter Blume, mit dem Auftrag, daraus Münzen im Wert von 4, 2 und 1 Stiver zu schlagen. Blume war offensichtlich in der Bearbeitung von Metall bewandert und eventuell ein Schmied, weshalb die Verwaltung ihn auswählte. Der Vertrag zwischen der Regierung und dem neuen Münzmeister Blume datiert auf den 6. Mai 1801.

Aus einem Holländischen Pfund (Amsterdam), das 494,09 Gramm wog, sollten laut Vertrag 37 Stiver hergestellt werden. Das ergab ein Sollgewicht von 13,35 g pro Stiver. Die 4-Stiver-Münze wog damit 53,4 g! Deshalb werden diese frühen Kupfer-Münzen von 1801-1803 auch als „Heavy Coinage“ (= schweres Münzgeld) bezeichnet.

Auf allen kupfernen Dump-Münzen aus Ceylon ist auf der Vorderseite mittig der Nennwert in Bruchteilen eines Rixdollars angegeben, kreisförmig umgeben von der Schrift: „CEYLON GOVERNMENT“. Da der Rixdollar in 48 Stivers unterteilt ist, zeigt die 1-Stiver-Münze eine „48“ für 1/48 Rixdollar, die 2-Stiver-Münze eine „24“ und die 4-Stiver-Münze eine „12“ für 1/12 Rixdollar (Abb. 16-18). Die Rückseite zieren jeweils ein Asiatischer Elefant nach links gewandt und darunter die Jahreszahl der Prägung. Eine Ausnahme ist aus dem Jahr 1803 bekannt: auf wenigen Münzen, die zwischen Februar und Juni 1803 geschlagen wurden, erscheint der Elefant nach rechts gewandt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführender Überblick über die Geschichte Ceylons und die Einordnung der untersuchten Münzreihe in das Gesamtwerk über britisches Kolonialgeld.

2. Der Elefant auf Münzen – ein Motiv, das seit der Antike immer wieder verwendet wurde: Historische Darstellung der symbolischen Bedeutung des Elefanten auf Münzen von der Antike bis hin zu modernen globalen Beispielen.

3. Kurze Geschichte Ceylons: Abriss der politischen Entwicklung der Insel von den frühen Siedlern bis hin zur britischen Kronkolonie und dem Weg zur späteren Unabhängigkeit.

4. Der Übergang von niederländischer zu britischer Währung: Analyse der währungspolitischen Transformation nach der britischen Übernahme 1796 und der Anpassung an englische Recheneinheiten.

5. Britisches Kolonialgeld in Ceylon: Ausführliche technische und historische Beschreibung der verschiedenen lokalen Kupfermünzen, Silbermünzen sowie der offiziellen Importe aus der Londoner Royal Mint.

6. Ende der „Elefanten“-Münzprägung in und für Ceylon: Betrachtung der Beendigung der Elefanten-Prägungen durch die Einführung der einheitlichen englischen Sterling-Währung ab 1825.

Schlüsselwörter

Ceylon, Sri Lanka, Kolonialgeld, Rixdollar, Stiver, Elefanten-Motive, Dump-Münzen, Numismatik, britische Kronkolonie, Heavy Coinage, Light Coinage, Royal Mint, Münzgeschichte, Silbermünzen, Kupferprägungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der numismatischen Geschichte der britischen Kolonie Ceylon zwischen 1801 und 1821 und den spezifischen Münzprägungen mit Elefanten-Motiven.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Geschichte der Insel, die Währungsumstellung von niederländischen auf britische Standards und die technische Analyse der verschiedenen Münzserien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung der Münzprägungen auf Ceylon unter britischer Hoheit, ihre verschiedenen Typen, Varianten und die historischen Hintergründe ihrer Emission detailliert aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-numismatische Analyse angewandt, die auf der Auswertung von Verträgen, Münzdaten und Auktionsergebnissen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der lokalen Kupfer- und Silbermünzen ("Dumps") sowie der maschinell geprägten Importe der Londoner Royal Mint.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ceylon, Rixdollar, Stiver, Elefanten-Motive, koloniale Münzprägung und historische Numismatik.

Warum wurden die frühen Kupfermünzen als "Heavy Coinage" bezeichnet?

Diese Münzen erhielten ihren Namen aufgrund ihres hohen Gewichts, das auf einem Vertrag von 1801 basierte, bei dem 37 Stiver aus einem holländischen Pfund geschlagen wurden.

Was macht das "Fanam-Token" der Colombo Mint historisch bedeutsam?

Das Token wurde 1814-1815 außerplanmäßig in großer Menge produziert, um eine akute Geldknappheit auf der Insel zu überbrücken.

Welche Rolle spielte der Elefant auf den Münzen für die britische Verwaltung?

Das Motiv des Elefanten diente als regionales Identitätsmerkmal für Ceylon und wurde über zwei Jahrzehnte hinweg auf verschiedenen Münznominalen beibehalten.

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Details

Title
Britisches Kolonialgeld aus Ceylon. Beliebte Elefanten-Motive auf Kupfer- und Silbermünzen
Author
René Frank (Author)
Publication Year
2019
Pages
40
Catalog Number
V501382
ISBN (eBook)
9783346029133
ISBN (Book)
9783346029140
Language
German
Tags
britisches kolonialgeld ceylon beliebte elefanten-motive kupfer- silbermünzen Dump Elefant Stiver Rixdollar Kupfermünze Silbermünze Münze Sri Lanka George III. Kolonie Stivers Indischer Ozean Geld Zahlungsmittel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Frank (Author), 2019, Britisches Kolonialgeld aus Ceylon. Beliebte Elefanten-Motive auf Kupfer- und Silbermünzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501382
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