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Das Broken-Heart-Syndrom. Diagnose, Verlauf und Therapie

Titel: Das Broken-Heart-Syndrom. Diagnose, Verlauf und Therapie

Facharbeit (Schule) , 2017 , 35 Seiten , Note: 2

Autor:in: Isabel Mühlböck (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Thema dieser Arbeit ist die Stress-Kardiomyopathie, auch Broken-Heart-Syndrom genannt. Hierbei werden vier Forschungsfragen behandelt: 1. Gibt es die Erkrankung wirklich? 2. Ist die Krankheit anerkannt? 3. Wie entsteht das Broken-Heart-Syndrom? 4. Wie können sich Hormone auf die Krankheit auswirken?
Als theoretische Grundlage dienen zunächst der Aufbau des Herzens, der Blutkreislauf und die Steuerung. Anschließend geht es um die Entdeckung und Entstehung des Broken-Heart-Syndroms. Krankheitsverlauf und Diagnostik werden ausführlich erläutert, um anschließend Therapiemöglichkeiten zu identifizieren.

Das Herz als Symbol spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle. Einst als Zeichen der Liebe und der Gutmütigkeit oder auch in Verbindung mit Gefühlen wie Zuneigung und Mut. Diese Assoziationen stammen aus dem Altertum. Jedoch hatten die Menschen in der Antike eine andere Auslegung. Diese glaubten nämlich, dass das Herz nicht Blut durch den Körper pumpen würde, sondern Luft. Der Mythos Herz, welcher so über die Jahrtausende entstand, wurde durch die naturwissenschaftlichen Erforschungen aufgedeckt. Es ist nun erwiesen, was unser Herz alles leistet und leisten kann. Es wird nicht nur als Motor, sondern auch als Energiebringer gesehen, genauso wie als wichtiges Verteiler von Hormonen, Vitaminen, Nährstoffen und Salzen durch das Kapillarnetz. Auch die Größe des Herzens ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dennoch ist es in der Regel so groß wie die Faust des jeweiligen Menschen. Aber auch andere Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Konstitution und der körperliche Zustand, spielen eine große Rolle bei der Größe und dem Gewicht eines Herzens.

Das Broken-Heart-Syndrom ist unter diversen Namen bekannt. Als Stress-Kardiomyopathie, Syndrom des gebrochenen Herzens, Tako-Tsubo-Syndrom, Takotsubo-Kardiomyopathie, Apical Ballooning Syndrome, Neurogenic Myocardial Stunning oder als Ampulla-Kardiomyopathie wird es bezeichnet. Von all diesen Bezeichnungen ist aber das Broken-Heart-Syndrom am geläufigsten und bekanntesten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. DAS HERZ

1.1 ALLGEMEIN

1.2 AUFBAU

1.3 BLUTKREISLAUF

1.4 STEUERUNG DES HERZENS

2. ENTDECKUNG DER KRANKHEIT

3. ENTSTEHUNG DER KRANKHEIT

4. KRANKHEITSBILD

4.1 AKUTE PHASE

4.2 FORMEN DER ERKRANKUNG

4.2.1 Apical Ballooning Syndrome

4.2.2 Reverse Takotsubo – Kardiomyopathie

4.2.3 Unterschied zwischen der klassischen und der reversen Takotsubo - Kardiomyopathie

4.2.4 Mittventrikuläre Takotsubo – Kardiomyopathie

4.2.5 Biventrikuläre Takotsubo – Kardiomyopathie

4.2.6 Isolierte rechtsventrikuläre Takotsubo – Kardiomyopathie

4.3 VERLAUF

4.3.1 Apical Balloning Syndrome

4.3.2 Mittventrikuläre Takotsubo – Kardiomyopathie

4.3.3 Biventrikuläre Takotsubo – Kardiomyopathie

4.4 PATHOPHYSIOLOGIE

4.4.1 Katecholamin-Hypothese

4.4.2 Phäochromozytom und Takotsubo

4.4.3 Adrenalin und Takotsubo

4.4.4 Dubutamin und Takotsubo

4.5 PROGNOSE

5. DIAGNOSTIK

5.1 EKG

5.1.1 Allgemein

5.1.2 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.2 BILDGEBENDE VERFAHREN

5.2.1 Echokardiografie

5.2.2 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.2.3 Röntgenaufnahme

5.2.4 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.2.5 Herzkatheteruntersuchung

5.2.6 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.2.7 Koronarangiografie

5.2.8 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.2.9 Magnetresonanztomografie

5.2.10 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndroms

5.3 LABORUNTERSUCHUNGEN

5.3.1 Allgemein

5.3.2 Ergebnisse bei vorliegendem Broken-Heart Syndrom

6. HEILUNGSMETHODEN BZW. THERAPIE

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das medizinische Krankheitsbild des Broken-Heart-Syndroms, um dessen Existenz, Entstehungsmechanismen, Diagnosemöglichkeiten und Therapiewege wissenschaftlich fundiert zu erläutern und von anderen Herzerkrankungen abzugrenzen.

  • Grundlagen des Herzaufbaus und der Herzphysiologie
  • Entdeckung und historische Einordnung des Syndroms
  • Pathophysiologie und Auslöser (Stressfaktoren)
  • Verschiedene klinische Formen der Erkrankung
  • Diagnostische Verfahren und therapeutische Ansätze

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Katecholamin-Hypothese

Kathecholamine scheinen bei der Entstehung des Broken-Heart Syndroms eine bedeutende Rolle zu spielen. Klinische Studien zeigen, dass bei den Patienten mit Stress Kardiomyopathie ein extrem hoher Katecholamin Wert festgestellt wird und emotionale und bewegende Stresssituationen oder iatrogene Adrenalin – Sympathomimetikagaben als Grund diagnostiziert werden.64

Auch Störungen der Gehirnleistung während der Akut-Phase eines Broken-Heart Syndroms. Und auch Versuche an Tieren, bei denen eine Stress Kardiomyopathie durch gefühlsbetonten Stress oder Katecholamin-Infusionen ausgelöst wurde, scheinen diese Theorie zu unterstützen.65

Das vegetative Nervensystem sorgt eigentlich dafür, dass der Körper im Ruhezustand eine geringe basale Adrenalin- und Noradenalinsekretion aufweist. Bei einem Broken-Heart Syndroms aber weist das Blut einen hohen Wert der Katecholamine auf. Im Vergleich zu einem schweren und durchaus ausgedehnten Herzinfarkt ist dieser Wert deutlich erhöht und um 34-mal höher als der Wert eines Körpers im Ruhezustand.66

Der Spiegel bleibt jedoch erhöht, obwohl die Halbwertszeit von Adrenalin im Blut bei etwa drei Minuten liegt. Doch muss man bedenken, bis zu dem Zeitpunkt der Aufnahme im Krankenhaus circa 30 Minuten vergehen. Daher muss angenommen werden, dass der Wert beim Zeitpunkt des Beginns eines Broken-Heart Syndroms noch deutlich höher sein muss.67

Wird die Stress Kardiomyopathie durch einen stressigen Faktor ausgelöst, der eine große aber kurze Katecholaminsekretion triggert, dann wäre die Blutkonsentration 24 Stunden nach dem Vorfall wieder genauso gering, wie die basale Sekretion. Doch haben klinische Beobachtungen bewiesen, dass das sympathische Nervensystem länger aktiv bleibt, verbunden mit einem molekularen und pathophysiologischen „Erinnerungsvermögen“ des Katecholaminsturms.68

Nach sieben bis neun Tagen sinken die Werte des Adrenalins im Serum auf vergleichbare Werte wie bei einem Herzinfarkt.69

Zusammenfassung der Kapitel

1. DAS HERZ: Beschreibung der anatomischen Grundlagen sowie der Funktionsweise des menschlichen Herzens als Motor des Blutkreislaufs.

2. ENTDECKUNG DER KRANKHEIT: Erläuterung der Herkunft des Namens "Takotsubo" und der historischen Erstbeschreibung des Syndroms.

3. ENTSTEHUNG DER KRANKHEIT: Analyse der Ursachen und Risikofaktoren, insbesondere des Einflusses von emotionalem Stress auf postmenopausale Frauen.

4. KRANKHEITSBILD: Detaillierte Darstellung der akuten Phase, der verschiedenen morphologischen Formen sowie der zugrunde liegenden Pathophysiologie.

5. DIAGNOSTIK: Überblick über medizinische Standardverfahren wie EKG, Echokardiografie und Herzkatheteruntersuchung zur Abgrenzung vom Herzinfarkt.

6. HEILUNGSMETHODEN BZW. THERAPIE: Erörterung der symptomatischen Behandlung sowie der medikamentösen und stabilisierenden Maßnahmen für Patienten.

7. FAZIT: Zusammenfassung der Erkenntnisse und Reflexion über die Herausforderungen bei der Literaturrecherche sowie den aktuellen medizinischen Forschungsstand.

Schlüsselwörter

Broken-Heart-Syndrom, Takotsubo-Kardiomyopathie, Stress-Kardiomyopathie, Katecholamine, Adrenalin, Herzinfarkt, Echokardiografie, Kardiologie, Linker Ventrikel, Herzfunktion, Psychischer Stress, Pathophysiologie, Diagnostik, Symptomatik, Medizin.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptthema der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit behandelt das Broken-Heart-Syndrom, eine spezielle Form der Herzerkrankung, die häufig durch emotionalen Stress ausgelöst wird und in ihren Symptomen einem Herzinfarkt ähnelt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben den anatomischen Grundlagen des Herzens stehen die Entstehung, die klinischen Verlaufsformen, die Diagnosekriterien sowie die therapeutischen Optionen im Fokus der Untersuchung.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Ziel ist es, das Broken-Heart-Syndrom wissenschaftlich zu definieren, die Abgrenzung zum klassischen Herzinfarkt aufzuzeigen und die Rolle von Stresshormonen bei der Entstehung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Verfasserin nutzt eine umfassende Literatur- und Internetrecherche, um den aktuellen Wissensstand aus medizinischen Fachpublikationen zusammenzutragen und zu analysieren.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Krankheitsbild (inkl. Pathophysiologie und Formen) sowie Diagnostik (EKG, Bildgebung, Laborwerte), ergänzt durch Ansätze zur Therapie.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter für das Thema?

Wesentliche Begriffe sind Broken-Heart-Syndrom, Takotsubo-Kardiomyopathie, Stress-Kardiomyopathie, Katecholamine, Adrenalin, sowie die verschiedenen diagnostischen Verfahren wie Echokardiografie.

Was ist die sogenannte „Katecholamin-Hypothese“?

Diese Hypothese besagt, dass extrem hohe Konzentrationen von Stresshormonen (Katecholaminen) für die akute Funktionsstörung des Herzmuskels beim Broken-Heart-Syndrom verantwortlich sind.

Können auch freudige Erlebnisse die Krankheit auslösen?

Ja, in der Medizin wird dies als "Happy-Heart-Syndrom" bezeichnet; auch freudige Ereignisse können eine so starke Stressreaktion im Körper hervorrufen, dass sie das Syndrom triggern.

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Details

Titel
Das Broken-Heart-Syndrom. Diagnose, Verlauf und Therapie
Veranstaltung
Vorwissenschaftliche Arbeit
Note
2
Autor
Isabel Mühlböck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
35
Katalognummer
V502214
ISBN (eBook)
9783346042934
ISBN (Buch)
9783346042941
Sprache
Deutsch
Schlagworte
broken-heart-syndrom diagnose verlauf therapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel Mühlböck (Autor:in), 2017, Das Broken-Heart-Syndrom. Diagnose, Verlauf und Therapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502214
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Leseprobe aus  35  Seiten
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