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Die Folgen des deutschen Krieges von 1866. Reformen und deren Resonanz in der Bevölkerung

Titel: Die Folgen des deutschen Krieges von 1866. Reformen und deren Resonanz in der Bevölkerung

Hausarbeit , 2013 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Wolfgang Schlagbauer (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert die nach Ende des deutschen Krieges im Jahr 1866 eingeführten Reformen und deren Resonanz in der Bevölkerung. Der Fokus liegt auf dem Ausgleich mit Ungarn, die Dezemberverfassung und die Militärreformen, die die drei wichtigsten Reformen darstellen.

Der deutsche Krieg von 1866 hatte seine Ursache in der Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich um die Vorherrschaft im deutschen Bund. Mit der Unterzeichnung des Prager Friedens am 23. August 1866 wurde der Krieg schließlich beendet und Österreich als Verlierer aus Deutschland ausgeschlossen. In der Forschung findet das Jahr 1866 und insbesondere die Schlacht bei Königgrätz große Beachtung, stellte sie doch sowohl für Österreich als auch für ganz Europa einen Einschnitt dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reformen

2.1 Österreichisch-Ungarischer Ausgleich

2.2 Dezemberverfassung

2.3 Militärreformen

3. Fazit

4. Quellen und Literaturverzeichnis

4.1 Quellen

4.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die inneren Reformen in Österreich nach der militärischen Niederlage im Jahr 1866. Ziel ist es, die zentralen Reformschritte zu identifizieren und deren Resonanz sowie die Wahrnehmung durch die Bevölkerung in der damaligen Zeit kritisch zu analysieren.

  • Der österreichisch-ungarische Ausgleich von 1867
  • Die Einführung der Dezemberverfassung
  • Die tiefgreifenden Militärreformen nach 1866
  • Die gesellschaftliche Wahrnehmung und politische Zerrissenheit

Auszug aus dem Buch

2.3 Militärreformen

Nach der verheerenden Niederlage bei Königgrätz musste das österreichische Militär der Wahrheit ins Gesicht blicken: Die gewaltigen Summen, die in das Herr investiert worden waren, hatte man buchstäblich in den Sand gesetzt, „Bewaffnung, Ausbildung, Heeresgliederung und Führungstechnik“ waren nicht konkurrenzfähig. Aufgrund dessen wurde vom neuen Kriegsminister, Frhr. von John, und dem Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen, Erzherzog Albrecht, eine ausführliche Militärreform durchgeführt:

Einen wesentlichen Punkt dieses Reformprogramms stellte die Bewaffnung der Infanterie mit Hinterladergewehren dar, wurde doch das überlegene preußische Gewehr als kriegsentscheidend erachtet. So schrieb etwa GM Karl Moering bereits vor Kriegsausbruch: „Nur die Zündnadelgewehre werden die Schuld haben, und unser Pech!“ 1867 gab deshalb das österreichische Militär, nach eingängiger Prüfung durch die dafür einberufende „Hinterladerkomission“, eine Bestellung von 100000 Hinterladergewehren, den sog. „Werndl-Gewehren“, auf. Auch bzgl. der Uniformierung glaubte man auf die Niederlage reagieren zu müssen, da die weiß gekleideten österreichischen Truppen ein leichtes Ziel für die modernen Handfeuerwaffen abgegeben hatten. Die weißen, weithin sichtbaren Waffenröcke wurden deshalb gegen unauffälligere blaue ausgetauscht, um die Soldaten möglichst vor den Blicken des Gegners zu verbergen. Man erkannte, dass die Bekleidung an die Bedürfnisse des Krieges und nicht an die Parade angepasst werden sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage der Reformen infolge der Niederlage von 1866 und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Reformen: Hier werden der Ausgleich mit Ungarn, die Dezemberverfassung und die Militärreformen detailliert analysiert und auf ihre gesellschaftliche Resonanz geprüft.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Reformbemühungen als gescheiterte, wenn auch notwendige Transformationsprozesse in einem Vielvölkerstaat.

4. Quellen und Literaturverzeichnis: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen sowie die Sekundärliteratur zur Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Österreich-Ungarn, 1866, Königgrätz, Ausgleich, Dezemberverfassung, Militärreform, Reformen, Vielvölkerstaat, Wehrpflicht, Kaiser Franz Joseph, Liberalismus, Nationalitätenproblem, Wehrgesetz, Doppelmonarchie, Konstitutionalismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die inneren Reformen des österreichischen Kaiserreiches nach der Niederlage gegen Preußen im Jahr 1866 und deren Aufnahme in der Bevölkerung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Pfeiler sind der Ausgleich mit Ungarn, die Einführung der Dezemberverfassung und die weitreichenden Reformen innerhalb der Armee.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie diese Reformen umgesetzt wurden und wie die unterschiedlichen Teile der Bevölkerung darauf reagierten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse unter Einbeziehung zeitgenössischer Quellen, insbesondere zeitgenössischer Zeitungsartikel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die politischen und strukturellen Veränderungen im Staatswesen sowie die militärische Modernisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Doppelmonarchie, Ausgleich, Dezemberverfassung, Militärreformen, Konstitutionalismus und Nationalitätenkonflikte.

Welche Rolle spielte die "Neue Freie Presse" in dieser Untersuchung?

Sie fungiert als wichtiges zeitgenössisches Sprachrohr des liberalen Lagers, um die Stimmung in der Bevölkerung und die Kritik an den Reformen zu erfassen.

Wie bewertet die Autorin den Gesamterfolg der Reformen?

Sie kommt zu dem Schluss, dass die Reformen zwar notwendig waren, aber an ihrer praktischen Umsetzung in einem komplexen Vielvölkerstaat weitgehend scheiterten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Folgen des deutschen Krieges von 1866. Reformen und deren Resonanz in der Bevölkerung
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,3
Autor
Wolfgang Schlagbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V502275
ISBN (eBook)
9783346033994
ISBN (Buch)
9783346034007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
1866 Österreich Ungarn Franz Joseph Königgrätz Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wolfgang Schlagbauer (Autor:in), 2013, Die Folgen des deutschen Krieges von 1866. Reformen und deren Resonanz in der Bevölkerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502275
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Leseprobe aus  18  Seiten
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