Das Buch "Kleiner Pelz" von Irina Korschunow im Unterricht


Seminararbeit, 2003

14 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Die Autorin und ihre Werke

3. Zusammenfassung des behandelten Buches

4. Anlass der Autorin

5. Strukturelle Analyse

6. Interpretation
6 a) Kleiner Pelz
6 b) Mutterpelz
6 c) Konnipelz

7. Didaktische Reflexion

8. Rezeption des Textes

9. Persönliches Fazit

10. Literaturverzeichnis
10.1 Primärliteratur
10.2 Sekundärliteratur
10.3 Internetrecherchen

1. Einleitung

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Autorin Irina Korschunow und ihrem 1984 geschriebenen Kinderbuch „Kleiner Pelz“.

Zunächst werde ich ein kurzes Autorenportrait über Korschunow erstellen, in dem ich ihren Werdegang schildere und einige ihrer bekanntesten Werke benenne. Anschließend fasse ich das Buch „Kleiner Pelz“ kurz inhaltlich zusammen und werde mich danach tiefer mit der Bedeutung des Romans für Kinder und dem Anlass der Autorin, dieses Buch zu schreiben, beschäftigen. Zum Schluss schreibe ich noch ein kurzes persönliches Fazit über das Buch.

2. Die Autorin und ihre Werke

Irina Korschunow wurde am 31. Dezember 1925 in Stendal geboren und wuchs dort als Tochter einer deutschen Mutter und eines russischen Vaters auch auf.

Nach Schulbesuch und Tätigkeiten in der Landwirtschaft, der Fabrik und im Büro studierte sie Germanistik in Göttingen und München, wo sie seither lebt. Sie heiratete einen Naturwissenschaftler. Neben ihrer literarischen Arbeit, seit 1983, schreibt sie außer Kinderbüchern auch Romane für Erwachsene, ist sie als Journalistin und Feuilletonistin für Zeitungen und Rundfunkanstalten tätig.

Irina Korschunow ist eine überaus vielseitige und wandlungsfähige Autorin. Neben einigen Bilderbüchern wie „der bunte Hund“ (1992) veröffentlichte sie zahlreiche Romane und ist darüber hinaus eine der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet und werden weltweit in 15 Sprachen übersetzt. Sie schrieb Drehbücher zu erfolgreichen Fernsehfilmen. Zu ihren bekanntesten Romanen zählen unter anderem „Malenka“ (1987), „Der Eulenruf“ (1985) und „Das Spiegelbild“ (1992).

Mit „Er hieß Jan“ (1979), „Die Sache mit Christoph“ (1978) und „Ein Anruf von Sebastian“ (1981) legte Irina Korschunow auch drei sehr erfolgreiche Jugendromane vor, die zeitnahe Probleme behandeln.

Die Zeitung, Die Welt am Sonntag, sagte: „Irina Korschunow ist mit packenden Schilderungen von Menschen und Milieu bekannt geworden.“[1]

Als Kinderbuchautorin wurde sie zunächst durch ihre „Wawuschel“-Bände bekannt. Neben zahlreichen weiteren Kinderbüchern, wie „Niki aus dem zehnten Stock“ (1972), „Stadtgeschichten“ (1976), „Eigentlich war es ein schöner Tag! (1977) oder„Steffis roter Luftballon“ (1978), wurden besonders ihre Erstlesetexte „Hanno malt sich einen Drachen“ (1978) und „Der Findefuchs“ große Erfolge.

Bei ihren Kinderbüchern arbeitet Irina Korschunow gern mit dem namhaften Illustrator Reinhard Michel zusammen, der auch das von Korschunow 1984 geschriebene Kinderbuch „Kleiner Pelz“ illustrierte.

Wie erfolgreich der Verkauf ihrer Werker war und ist, zeigt, dass allein bei dtv junior die Zahl ihrer verkauften Bände längst die Zweimillionengrenze überschritten hat. Viele ihrer Bücher sind auch als Schullektüre bestens etabliert.

Für ihr Gesamtwerk erhielt sie 1987 die Roswitha-Gedenkmedaille, den Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim.

Am 24. Oktober 2004 erhielt Irina Korschunow den in diesem Jahr erstmals vergebenen ‚Hertha-Koenig-Literaturpreis’. Dieser Preis ist mit 2000 Euro dotiert und soll zukünftig alle zwei Jahre an eine deutschsprachige Autorin vergeben werden.

3. Zusammenfassung des behandelten Buches

Das Buch „Kleiner Pelz“ handelt vom Kleinen Pelz der eigentlich Kallepelz heißt, aber von allen Kleiner Pelz genannt wird, weil er so weich und wuschelig ist.

Er wohnt mit seiner Mutter in einem kleinen Haus. Zurzeit ist auch noch die Brümmeltante zu Besuch, die, nach Meinung vom Kleinen Pelz viel zu oft zu Besuch da ist. Denn wie ihr Name schon sagt, brümmelt sie den ganzen Tag herum. Sie hat immer etwas am Kleinen Pelz auszusetzen.

Brunopelz ist Kleiner Pelz’ bester Freund. Er ist ein bisschen größer und stärker. Sie wohnen sehr nah beieinander und können deshalb jedem Tag zusammen spielen. Wie das unter Freunden üblich ist, zanken sie sich oft, vertragen sich aber auch gleich wieder. Sie haben schon vieles gemeinsam erlebt.

Eines Tages jedoch zieht Brunopelz in einen anderen Wald und schenkt dem Kleinen Pelz zum Abschied noch seinen roten Ball als Andenken an ihn.

Kleiner Pelz ist sehr traurig und nun auch alleine. Er hat keinen Spielgefährten mehr. Die Brümmeltante nervt und seine Mutter kann ihn auch nicht aufmuntern. Einige Tage lang ist mit ihm nichts anzufangen. Als er wieder mal traurig durch den Wald schlendert entdeckt er ein grünes Tor, das in einen hübschen Garten mit Honigblumen führt. In diesem Garten trifft er eine Elfe, die weinend auf einem Stein sitzt.

Sie erzählt ihm, dass der Nöck, der tief unten im schwarzen Topf wohnt, ihr einen Flügel weggenommen hat. Sie bittet den Kleinen Pelz zum Nöck hinzugehen und ihn nach dem Flügel zu fragen. Der ist jedoch nicht sehr begeistert von der Idee, denn seine Mutter erzählt ihm immer vom Nöck, den Nebelhexen und den anderen Geschöpfen des Waldes, dass man sie lieber meiden sollte.

Schließlich treffen der Kleine Pelz und die Elfe eine Vereinbarung; wenn er den Flügel holt, dann leiht die Elfe ihm das Paar Flügel, so dass er auch mal Fliegen kann. Der Kleine Pelz denkt jedoch nicht nur an das Fliegen, sondern verbindet es gleich mit der Suche nach Brunopelz aus der Luft.

Am nächsten Tag macht sich also der Kleine Pelz auf zum Nöck. Dort angekommen stellt sich schnell heraus, dass der Nöck überhaupt nicht böse oder gar gefährlich ist, sondern einfach nur Gesellschaft sucht. So ist es auch mit dem Abreißen des Flügels gewesen, als er die Elfe festhielt, ein wenig bei ihm zu bleiben.

Der Nöck lädt den Kleinen Pelz spontan ein, sein Haus auf dem Grunde des Teiches zu besichtigen.

[...]


[1] http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=24913

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Das Buch "Kleiner Pelz" von Irina Korschunow im Unterricht
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V50228
ISBN (eBook)
9783638464888
ISBN (Buch)
9783638888387
Dateigröße
438 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buch, Kleiner, Pelz, Irina, Korschunow, Unterricht
Arbeit zitieren
Theresa Wachauf (Autor), 2003, Das Buch "Kleiner Pelz" von Irina Korschunow im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50228

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