Green Finance. Wie grün sind alternative Investitionen wirklich?


Seminararbeit, 2019

17 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Green Finance
2.1 Hintergrund
2.2 Definitionsversuch
2.3 Machtbeziehungen
2.4 Green Bonds als Alternative auf den Finanzmärkten
2.5 Problematiken

3. Fazit – Wie grün sind alternative Investitionen wirklich?

I. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Wie kann die Erderwärmung noch aufgehalten oder zumindest begrenzt werden? Unter anderem spielt bei der Beantwortung dieser globalen Frage die Finanzwelt eine große Rolle. Das weltweite Kapitalvermögen könnte sinnvollerweise durch Formen des Impact Investing dt. wirkungsorientiertes Investieren zu einer Verbesserung der Umweltbedingungen führen. Eine Transformation des bestehenden Finanzsystems, welches momentan vor allem auf fossile Brennstoffe fokussiert ist, hin zu einem nachhaltigen Finanzsystem, durch das weltweit bspw. erneuerbare Energien gefördert werden, ist dringend notwendig. Damit diese Transformation gelingt müssen Finanzströme umgestaltet und Anreize für Akteure1 geschaffen werden. An dieser Stelle bekommt der Begriff Green Finance zum Einsatz, dieser beschreibt die zuvor genannte Zielsetzung. Green Finance Investitionen sollen der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommen und die globalen Klimaziele somit unterstützen. Die neu konzipierte Studiengruppe Green Finance Study Group der G20 Staaten unter der chinesischen Leitung soll die Aufgabe der Umstrukturierung der Finanzwelt übernehmen und im besten Fall dabei noch das Klima retten. Diese Vereinigung verfolgt dazu eine Vielzahl freiwilliger Maßnahmen, die sich sowohl mit den Prinzipien von Green Finance beschäftigen als auch Voraussetzungen schaffen, um Märkte dabei zu unterstützen grenzüberschreitende Investitionen in grüne Anleihen durchzuführen (vgl. hierzu Aizawa 2016).

Die zentrale Forschungsfrage, dieser Hausarbeit lautet: Wie grün sind nachhaltige Investitionen wirklich? Ist es möglich die Erderwärmung und die damit verbunden Klimaschäden durch Investitionen in nachhaltige Finanzprodukte einzudämmen. Der thematische Schwerpunkt zeichnet sich durch das Finanzprodukt der Green Bonds dt. grüne Anleihe ab. Zur Beantwortung der Frage wird vor allem die Messung von Green Bonds eine Rolle spielen, dabei wird untersucht ob Anleihen wirklich grün sind und welche positiven Effekte von ihnen ausgehen.

2. Green Finance

2.1 Hintergrund

In den vergangenen Jahren haben zwei einschneidende Ereignisse zum rapiden Bedeutungsgewinn von alternativen Finanzprodukten insbesondere dem Begriff Green Finance beigetragen. Dazu zählt das Übereinkommen aus Paris im Jahr 2015, welches im Rahmen der UN-Klimakonferenz entstand. Die 196 Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen einigten sich darauf, die globale Erderwärmung auf 2° Celsius zu begrenzen bzw. auf 1,5° Celsius einzudämmen. Anknüpfend daran wurden Anfang 2016 die siebzehn Sustainable Development Goals als politische Zielsetzung der Vereinten Nationen verabschiedet. Dabei handelt es sich um Entwicklungsziele die auf ökologischer, sozialer und ökonomischer Ebene einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Welt beitragen sollen. Aus den formulierten Zielen geht bspw. die Forderung hervor, den Welthunger bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Investitionen sollen sich aber auch auf eine ausreichende medizinische Versorgung, eine Qualitätssteigerung des Trinkwassers und die generelle Verfügbarkeit dessen beziehen. Mit diesen Plänen wurde ein klarer Appell an die Finanzbranche ausgesprochen. Zur Realisierung der genannten Ziele ist ein enorm hoher Finanzbedarf notwendig, Fachleute sprechen hierbei von 800 bis 6000 Milliarden US$ pro Jahr (vgl. hierzu Von Heusinger 2017). Insgesamt belaufen sich die benötigten finanziellen Ressourcen auf eine geschätzte Summe von mehreren Billionen Euro (vgl. hierzu Schneeweiß 2016). Es wird ebenso deutlich, dass die Finanzierung dieser hohen Ziele nicht einzig und allein durch öffentliche Investoren möglich ist, so dass auch institutionelle und private Investoren an dieser Stelle mitwirken müssen. Aktuell sind jedoch mehr als 50 Billionen Euro, was etwas weniger als einem Drittel des weltweiten brutto Geldvermögens2 entspricht, in der Gewinnung und Nutzung fossiler Brennstoffe angelegt und somit langfristig gebunden (vgl. hierzu Kaiser 2017). Zum aktuellen Zeitpunkt subventionieren die G20 Staaten fossile Brennstoffe, so dass erneuerbare Energien als Investitionsziel noch nicht ausreichend attraktiv gestaltet sind. Prognosen zufolge werden die Aktienkurse aufgrund von klimapolitischen Entscheidungen jedoch mit der Zeit fallen. Aus diesem Grund wollen einige Investoren in Zukunft „langfristige Risiken aus ihren Depots verbannen, indem sie bei der Auswahl von Aktien oder Anleihen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen“ (Schwerdtfeger 2018). Unter Risiken versteht man an dieser Stelle Investitionen in Unternehmen mit einem hohem CO2 Ausstoß oder auf anderem Wege der Umwelt Schaden beitragen. Auch die Nachfrage von Millennials nach Finanzprodukten erfolgt zunehmend nach „grünen“ Auswahlkriterien.

Im folgenden Unterkapitel wird versucht den Begriff Green Finance zu definieren.

Um ihn von ähnlichen Begrifflichkeiten aus der Literatur abzugrenzen, folgt an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die Begrifflichkeiten und ihre Kernaussage. Green Finance steht allgemein gesprochen für die Finanzierung des Umwelt- und Klimaschutzes und den damit verbundenen bzw. benötigten Veränderungen von Finanzströmen. Die Klimafinanzierung gilt als Teilaspekt der Green Finance und ist im Rahmen der Klimarahmenkonvention der UN zustande gekommen. Damit die Klimafinanzierung umsetzbar ist, sind alle Industrieländer dazu verpflichtet den Entwicklungsländern finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Experten schätzen den dazu benötigten Finanzrahmen auf 100 Milliarden US$ pro Jahr, ab 2020 soll der Beitrag erhöht werden (vgl. hierzu Aizawa 2016). Der Begriff der Sustainable Finance ist weiter gefasst und bezieht sich zusätzlich zu Umwelt und Klimaschutzaspekten, so wie Green Finance noch auf die ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele.

2.2 Definitionsversuch

Eine offizielle Definition des Begriffes Green Finance liegt bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Es gibt viele verschiedene Definitionsansätze, die allesamt versuchen den Begriff einzugrenzen um ihn für die Allgemeinheit greifbar zu machen. Hauptsächlich geht es um eine Neuausrichtung der Finanzsysteme mit dem Fokus auf einer nachhhaltigen Entwicklung. Dazu müssen die langfristig gebundenen Investitionen in nicht nachhaltige Energieträger wie bspw. Öl, Gas und Kohle umgelenkt werden, damit die Investitionen der Umwelt als auch der Gesellschaft zugute kommen. Investitionen in Verfahren die, die Umweltbelastung vermindern und Folgen des Klimawandels bekämpfen sind besonders wirkungsvoll.

Die Gründe für die bislang noch nicht vorliegende Definition sind laut Nannette Lindenberg (vom Institut für Entwicklungspolitik) zum einen die vielen Publikationen welche ihres Erachtens nach gar nicht versuchen den Begriff zu definieren und zum anderen die Vielfalt als auch Variationen der vorhandenen Definitionsversuche (vgl. hierzu Lindenberg 2014). Die aufgeführten Beispiele aus der Litertaur, auf welche sich Lindendberg bezieht verdeutlichen die hohe Variablitität des Begriffes Green Finance. Folgende Stichpunkte stellen Auszüge aus den jeweiligen Definition dar und dienen einem Überblick der unterschiedlichen Auffassungen:

1. Höhne et al. (2010): Finanzinvestitionen in Projekte für nachhaltige Entwicklung
2. Zadek und Flynn (2013): Green Finance umfasst mehr als nur Investitionen
3. Pricewaterhouse Coopers Consultans (2013): Finanzprodukt aber auch Dienstleistung unter Berücksichtigung von Umweltkriterien

Nach der Kritik Lindenbergs an den vorrangegangenen Definition entwirft sie einen eigenen Definitionsvorschlag. Dieser stellt zum einen die Finanzierung von öffentlichen als auch privaten Investitionen in unterschiedlichen grünen Bereichen bspw. in Umweltdienstleistungen dar. Zum anderen bezieht sich die Beschreibung auch auf die Finanzierung von öffentlichen Vorschriften, die die Beseitigung von Umweltschäden begünstigen. Auch die Finanz- instrumente bspw. die Green Bonds spielen eine Rolle.

Laut des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 2015 nimmt „Keine der [existierenden] Definitionen […] ausreichend Bezug, weder auf die Relevanz der politischen Rahmenbedingungen, noch auf die Rolle Finanz- und Kapitalmarktinstitutionen und die damit verbundene Notwendigkeit der aktiven Gestaltung durch Regierung und Aufsichtsorgane.“ Dieser weiterhin weitläufige Begriff der Green Finance führt zu Herausforderungen für alle Beteiligten. Die Politik steht in der Verantwortung diesen Handlungsbedarf zu erkennen und eine allgemeingültige Definition zu etablieren (Kapitel 2.3 Machtbeziehungen). Die unzureichende Klärung des Begriffs führt zu Problemen in Bezug auf die Möglichkeit des „Green Washing“. Diese Thematik wird im Kapitel 2.4 Green Bonds als Alternative auf den Finanzmärkten vertieft.

2.3 Machtbeziehungen

Wie auf allen Finanzmärkten, gibt es auch auf dem „nachhaltigen“ Finanzmarkt gewisse Machtkonstrukte bzw. Interessenskonflikte zwischen den verschiedenen Akteuren. Insbesondere Zentralbanken und Aufsichtsbehörden können das Tempo der Transformation zu einem „grünen“ Finanzsystem maßgeblich beschleunigen, da mit den Gesetzen und dem Aufsichtsregime der Rahmen für das Finanzsystem gebildet wird (vgl. hierzu Berensmann und Lindenberg 2016).

Zu den Akteueren zählen ebenso: Banken, internationale Finanzinstitutionen und institutionelle Investoren. Neben den Finanzintermediären spielen Politiker, Anleger, private Investoren und Personen aus der Wirtschaft eine ebenso wichtige Rolle und beeinflussen durch ihr Handeln den Entwicklungsverlauf von Green Finance. Wie zuvor erwähnt befindet sich ein Drittel des weltweiten Finanzvermögens in fossilen Brennstoffen. Daraus folgt, dass der Einfluss der Gas-, Öl- und Kohlelobby an dieser Stelle nicht unterschätzt werden darf. Es werden weiterhin fossile Brennstoffe subventioniert, so dass aktuell noch nicht genug Anreize geschaffen werden um in den Sektor der erneuerbaren Energien zu investieren. Die Subventionen welche von den G20 Staaten ausgehen sind alles andere als gering, pro Jahr werden 444 Milliarden US Dollar zur Förderung von fossilen Brennstoffen ausgegeben (vgl. hierzu Bast und Doukas 2016). Nach ausführlichen Analysen der Datenbank „Energy Subsidies“3 von Seiten Greenpeace beläuft sich das Gesamtvolumen der Subventionen der G20 Länder auf 4,4 Billionen US Dollar (vgl. hierzu Zerzawy et al. 2017). Nach Angaben von Greenpeace (vgl. hierzu Zerzawy et al. 2017) belegt Deutschland den neuten Platz unter den Subventionsgebern mit einem Volumen von 55 Milliarden US Dollar4. Die Spitzenreiter sind an dieser Stelle unteranderem China, Saudi Arabien und die Vereinigten Staaten. Diese Subventionen sind stark durch interne Machtstrukturen geprägt und zeigen, dass die Politik ein großes globales Interesse an fossilen Brennstoffen hat und den Sektor der erneuerbaren Energien noch außen vor lässt (vgl. hierzu Zerzawy et al. 2017).

Dies führt unter anderem dazu, dass die Politik bis zum aktuellen Zeitpunkt keine Rahmenbedingungen für Green Finance geschaffen hat und den Anlegern damit nicht ausreichend Anreize geboten werden. Wenn die Investitionen auf dem grünen Finanzmarkt sich deutlich mehr rentieren würden, als auf dem fossilen Brennstoffmarkt, würde das Kapital von „alleine“ fließen und die Transformation zu einem nachhaltigen Finanzsystem wäre ein sich selbst verstärkendes System. Dazu ist notwendig, dass sich der Druck von Seiten der Anleger auf die Politik deutlich erhöht, um diese bisherige Utopie voranzutreiben. Privatwirtschaftliche Unternehmen zählen ebenfalls zu den Akteuren und können durch ihre Positionierung zum Bedeutungsgewinn von Green Finance beitragen. Mögliche Anreize für Unternehmen im Bereich Green Finance Fuß zu fassen, sind laut HSBC-Vorstandssprecherin von Schmettow größere Platzierungssicherheiten und verbesserte Konditionen (vgl. hierzu Von Heusinger 2017).

2.4 Green Bonds als Alternative auf den Finanzmärkten

Eine Möglichkeit um nachhhaltige Projekte zu fördern sind Investitionen in Green Bonds, dt. grüne Anleihen. Diese dienen als Alternative zu herkömmlichen Anleihen und gelten als Instrument für nachhaltige Investitionen. Green Bonds sollen als finanzielles Instrument zur (Um-)Leitung von privaten Vermögen in grüne Projekte fungieren und somit die Umsetzung der zuvor genannten Ziele unterstützen. Wie auch bei klassischen verbrieften Krediten (Staats- und Unternehmensanleihen), stellt der Anleger dem Emittenten Kapital zur Verfügung, die Emissionserlöse dienen der Finanzierung von nachhaltigen bzw. klimafreundlichen Projekten, wie zum Beispiel der Bau von Windkraftanlagen (vgl. hierzu Stiftung Warentest 2017). So dass dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden muss, dass das „technische“ Finazprodukt sich im Vergleich zu herkömmlichen Anleihen nicht unterscheidet, jedoch ändern sich die Investitions und Governance Kriterien der Green Bonds. Dabei spricht man von einem Impact Investing, dies ist das Leitprinzip von Green Bonds. Hier steht das konkrete Ziel des Unternehmens in das investiert wird im Vordergrund, bspw. die Förderung von Windkraftanlagen. Ein zuvor festgelgeter Zinsatz wird dem Anleger während der Laufzeit gezahlt, diese Laufzeit ist jedoch unterschiedlich von Unternehmen zu Unternehmen und erstreckt sich von wenigen Monaten bis hin zu 30 Jahren. Im Prinzip können Bonds in jeder Währung emittiert werden, aber die „großen“ Währungen dieser Welt sind die wichtigsten für Anleger.

Zu Beginn des Jahres 2007 wurden Green Bonds erstmalig in Europa aufgelegt. Zu den ersten Emittenten zählen die Europäische Investmentbank und die deutsche Förderbank (KfW). Mittlerweile haben aber auch Unternehmen wie bespielsweise Apple den Markt von Green Bonds für sich entdeckt. Zu dem haben auch Staaten wie Frankreich und Dänemark erstmalig Green Bonds emittiert. In Deutschland wird akteull noch geprüft ob auch hierzu Lande grüne Bundesanleihen auf den Markt kommen werden, angedacht ist eine Veröffentlichung im Jahr 2020. Nach Auffassungen eines kritischen Kommentars im Handeslblatt sollte Anlegern in Deutschland aber „klar sein, dass dadurch kein Cent zusätzlich in Umwelt- oder Klimaschutz investiert wird. Die grüne Staatsanleihe ist reine haushaltspolitische Symbolpolitik“ (Blume 2019). Das Volumen von neuaufgelegten Papieren, der zuvor genannten Art liegt nach zehn Jahren (2017) schätzungsweise bei ca. 155 Milliarden Dollar und laut Prognosen steigt das Volumen in den folgenden Jahren weiter (vgl. hierzu Flocke 2018). Mit den zunehmenden Investitionen steigt auch der Druck bei anderen Investoren. Zum aktuellen Zeitpunkt übersteigt die Nachfrage das Angebot an vorhandenen Anlagezielen. Diese Situationen werden von Agenturen ausgenutzt, die bereits bestehende Projekte, entgegen jeder Vernunft, als grün kennzeichnen. Dabei spricht man von Green Washing.

Infolgedessen, dass der Begriff Green Finance noch nicht vollständig definiert wurde besteht auch bei dem Verständnis von Green Bonds noch ein Defizit, insbesondere wenn es um die Kennzeichnung von Anleihen geht. Zum aktuellen Zeitpunkt sind keine einheitlichen Leitprinzipien bekannt, nach denen eine Anleihe als grün bewertet wird. Um jedoch der Frage nach zugehen, ob eine Anleihe wirklich grün ist oder nur als vermeintlich grün gekennzeichnet wurde, ist es notwendig, dass zunächst bestehende Richtlinien genauer betrachtet werden. Gegenwärtig gibt es eine Reihe von „Gütesiegeln“ und Vereinigungen, die sich der Umsetzung grüner Anleihen verschrieben haben, und ich stelle nachfolgende einige vor.

Zum einen existieren Green Bond Principles, welche als freiwillige Leitlinien zuverstehen sind, diese wurden von Emittenten, Investoren und Emissionsbanken entwickelt und werden kontinuierlich an den Markt angepasst. Mittlerweile haben sich 111 Mitglieder5 den Prinzipien angeschlossen, dazu zählen Investmentgesellschaften, internationale Geschäftsbanken aus Deutschland, Nordamerika und China als auch institutionelle Investoren (vgl. hierzu Schneeweiß 2016). Das Hauptziel ist es Unternehmen jährlich dazu zu bringen die konkreten Projekte zuveröffentlichen in die der Anleihenerlös ihrer Green Bonds fließt. Dazu werden vier Leitlinien verfolgt: 1. Verwendung der Emissionserlöse, 2. Prozess der Projektbewertung und -auswahl, 3. Managment der Erlöse, 4. Berichterstattung. Die korrekte Umsetzung und Kontrolle der Umsetzung würde zu einer erheblich höheren Transparenz führen, allen Marktteilnehmern weitere Informationen zugänglich machen und das Verständnis der Funktionsweise von Green Bonds fördern.

[...]


1 Dem besseren Lesefluss geschuldet, wird im Folgenden auf eine gender-konforme Schreibweise verzichtet. Es wird darauf hingewiesen, dass mit sämtlichen maskulinen Bezeichnungen selbstverständlich auch Frauen mit einbezogen sind.

2 Gesamt: 169,2 Billionen Euro

3 nach IMF-Berechnungen 2015

4 nach IMF-Berechnungen 2015

5 Stand 2015

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Green Finance. Wie grün sind alternative Investitionen wirklich?
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V502408
ISBN (eBook)
9783346040923
ISBN (Buch)
9783346040930
Sprache
Deutsch
Schlagworte
green, finance, investitionen
Arbeit zitieren
Marie Schönert (Autor), 2019, Green Finance. Wie grün sind alternative Investitionen wirklich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502408

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