In dieser Hausarbeit wird das E-Commerce-Modell von Zurbrüggen kritisch betrachtet und analysiert. Zunächst erfolgt die Bewertung der acht Eigenschaften des Internets sowie die Einordnung in typische E-Commerce-Kategorien. Betrachtet werden dabei zunächst die Tapscott-Kategorien sowie Web 1.0 vs. Web 2.0. Außerdem erfolgt eine Einordnung in die Business-Modelle und ein Vergleich mit Konkurrent IKEA sowie ein abschließendes Fazit.
Das Geschäft mit Möbeln ist riesig: Die Deutschen geben jährlich 40 Milliarden Euro für Möbel und Accessoires aus. Der Möbelkauf ist traditionell mit Fühlen, Testen, Sammeln von Inspiration sowie persönlicher Beratung verbunden. Dennoch erlebt der Onlinehandel der Möbelbranche ein starkes Wachstum. Unternehmen sind gezwungen neue Wege bei dem Vertrieb ihrer Produkte zu gehen. Denn E-Commerce wird ein immer größeres Thema.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Allgemeine Informationen über das Unternehmen Zurbrüggen
1.2 Allgemeine Informationen über den Möbel-Onlinehandel
2. Umsetzung der acht Eigenschaften des Internet und mögliche Optimierungspotenziale
2.1 Allgegenwart (Ubiquität)
2.2 Globale Verfügbarkeit
2.3 Standardisierung
2.4 Multimedialität
2.5 Interaktivität
2.6 Informationsdichte
2.7 Personalisierung / Customization
2.8 Sozialisierung
3. Einordnung in typische E-Commerce-Kategorien
3.1 Tapscott-Kategorien
3.2 Web 2.0 vs. Web 1.0
4. Bewertung des Business Modells
4.1 Einordung in die B2C-Geschäftsmodelle
4.2 Competition (Environment / Advantages)
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert kritisch das E-Commerce-Modell des Möbelhauses Zurbrüggen auf Basis der acht Eigenschaften des Internets und bewertet dessen Wettbewerbsfähigkeit im direkten Vergleich mit dem Branchenführer IKEA.
- Analyse der E-Commerce-Eigenschaften (Ubiquität, Multimedialität, Interaktivität etc.)
- Einordnung in E-Commerce-Kategorien nach Tapscott und Web-Entwicklungsstufen
- Kritische Bewertung des aktuellen Business-Modells und der Servicequalität
- Benchmark-Vergleich mit IKEA zur Identifikation von Optimierungspotenzialen
Auszug aus dem Buch
2.1 Allgegenwart (Ubiquität)
Die Eigenschaft Allgegenwart – auch Ubiquität genannt – bedeutet, dass die Internet- und Webtechnologien zu jeder Zeit und von jedem Ort aus verfügbar sind. Konsumenten haben die Möglichkeit nach Produkten über räumliche, zeitliche und geographische Grenzen hinweg auf der ganzen Welt zu suchen. 2017 wurden bereits 41,5 % der E-Commerce in Deutschland über mobile Endgeräte genutzt. Um von jedem Ort aus das E-Commerce Angebot von Zurbrüggen ohne Einschränkungen nutzen zu können, ist es notwendig, die Website im responsiven Design zu gestalten, d. h. die Website sollte bei Desktop-PCs als auch bei mobilen Endgeräte wie Tablet oder Smartphone optimiert aufzurufen sein.
Die Website wurde mit einem Samsung Galaxy S5 sowie einem iPad Mini getestet und konnte ohne Probleme aufgerufen werden (siehe Anhang 1). Betrachtet man die Verfügbarkeit der Waren, fällt auf, dass einige Produkte nur online zu erwerben sind. Dies macht die Nutzung des Online-Angebotes auch für Personen attraktiv, die in der Nähe eines Standortes von Zurbrüggen wohnen. Die Lieferzeit einiger Produkte beträgt allerdings circa 5 Wochen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Unternehmens Zurbrüggen und des Möbel-Onlinehandels sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Umsetzung der acht Eigenschaften des Internet und mögliche Optimierungspotenziale: Detaillierte Untersuchung der Internet-Eigenschaften bei zurbrueggen.de mit Ableitung konkreter Verbesserungsvorschläge.
3. Einordnung in typische E-Commerce-Kategorien: Kategorisierung des Geschäftsmodells als Aggregator und Analyse der Web 2.0-Integration.
4. Bewertung des Business Modells: Klassifizierung in B2C-Modelle und Benchmark-Vergleich der E-Commerce-Eigenschaften mit IKEA.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Online-Auftritts und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Möbelhandel, Zurbrüggen, Online-Shop, Ubiquität, Multimedialität, Personalisierung, Aggregator, B2C, Web 2.0, Benchmark, IKEA, Responsive Design, Digitalisierung, Online-Strategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Analyse des E-Commerce-Modells des Möbelunternehmens Zurbrüggen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Untersuchung der acht Eigenschaften des Internets, die Kategorisierung von E-Commerce-Modellen und der Vergleich mit dem Wettbewerber IKEA.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Status quo des Online-Shops zu bewerten und konkrete Optimierungspotenziale aufzuzeigen, um im Wettbewerb bestehen zu können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Analyse angewandt, die durch praktische Tests (z.B. Responsivität, W3C-Check) und Benchmark-Vergleiche gestützt wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die technische und inhaltliche Umsetzung des Web-Auftritts anhand der acht Interneteigenschaften sowie die Einordnung in Geschäftsmodell-Kategorien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen E-Commerce, Online-Strategie, Benchmark, Möbelhandel, User Experience und Multimedialität.
Wie schneidet Zurbrüggen im Vergleich zu IKEA ab?
Obwohl Zurbrüggen eine solide Basis bietet, hat IKEA aufgrund kürzerer Lieferzeiten und innovativerer Ansätze wie der "IKEA Place App" deutliche Wettbewerbsvorteile.
Welchen konkreten Optimierungsvorschlag macht die Autorin für die mobile Strategie?
Es wird empfohlen, eine eigene mobile App zu entwickeln, um Multimedialität, globale Verfügbarkeit und das Einkaufserlebnis nachhaltig zu verbessern.
Welche Rolle spielt die "Allgegenwart" (Ubiquität) bei der Analyse?
Diese Eigenschaft bewertet die Erreichbarkeit und Darstellung der Website auf verschiedenen mobilen Endgeräten, was bei Zurbrüggen grundsätzlich erfüllt, aber im Detail noch verbesserungswürdig ist.
- Arbeit zitieren
- Gesche Frillmann (Autor:in), 2019, Analyse und kritische Betrachtung des E-Commerce-Modells von zurbrueggen.de, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502859