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Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?

Eine Analyse und Bewertung anhand der Theorie Joseph Schumpeters

Titel: Steve Jobs. Die ideale Verkörperung  eines "innovativen Unternehmers"?

Seminararbeit , 2010 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bajram Dibrani (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Kann der Kapitalismus weiterleben?“ - mit dieser Frage eröffnet Joseph Alois Schumpeter das zweite Kapitel von „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ - und antwortet lakonisch: „Nein, meines Erachtens nicht“. Dieser Leitgedanke ist Schumpeters Werken immanent. Anders als Karl Marx, der prophezeite, der Kapitalismus würde an seinen Mängeln zugrunde gehen, erklärt Schumpeter die „kapitalistische Maschine“ funktioniere effektiv, doch gerade der Erfolg habe zur Folge, dass der Kapitalismus seine eigene soziale Struktur zerstöre, die seine stützende und schützende Grundlage sei. Der wichtigste Akteur in diesem Konstrukt Schumpeters und gleichsam Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist der innovative (Pionier-)Unternehmer. Während Schumpeter in seinem frühen Werk noch den kleinen und selbstständigen innovativen Unternehmer idealisiert hatte, änderte er in „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ seine Meinung und prophezeite, große Unternehmen mit ihren Forschungsabteilungen seien in der Zukunft eher in der Lage Innovationen hervorzubringen und würden den innovativen Unternehmer ersetzen.

Dieser innovative Unternehmer wird in der vorliegenden Arbeit analysiert. Hierbei soll anhand der Grundannahmen Schumpeters untersucht werden, inwiefern Steve Jobs, der Mitgründer und derzeitige Chef von Apple, einen Realtypus zu Schumpeters Idealtypus des innovativen Unternehmers darstellt. Konkret ergibt sich folgende zentrale Fragestellung:

Ist Steve Jobs die ideale Verkörperung eines „innovativen Unternehmers“ wie Schumpeter diesen in seiner Theorie charakterisiert?

Die Vorhersage Schumpeters, innovative Unternehmer würden ersetzt werden, hängt eng mit dieser Fragestellung zusammen und soll ebenfalls untersucht werden. (...)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Grundannahmen Schumpeters

2.1.1 Innovationen als Kernphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung

2.1.2 Der „innovative Unternehmer“

2.2 Unternehmerische Kurzbiographie: Steve Jobs

2.3 Analyse und Bewertung anhand der Thesen Schumpeters

2.3.1 Die Gründungsphase Apples mit Steve Woziack

2.3.2 NeXT und Pixar

2.3.3 Steve Jobs Rückkehr zu Apple

3. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Steve Jobs als Realtypus des von Joseph Schumpeter theoretisch definierten „innovativen Pionierunternehmers“ betrachtet werden kann. Durch eine chronologische Analyse seiner beruflichen Stationen wird geprüft, ob sein unternehmerisches Handeln und die von ihm vorangetriebenen Innovationen mit Schumpeters theoretischen Konzepten übereinstimmen oder diese teilweise falsifizieren.

  • Grundannahmen der Innovationstheorie nach Joseph Schumpeter
  • Die funktionale Trennung von Erfinder und Unternehmer
  • Der Einfluss von Visionären auf die technologische Marktentwicklung
  • Die Bedeutung von Design und Geschäftsmodell als Produktinnovation
  • Empirische Überprüfung der Prognose über den Niedergang des Pionierunternehmers

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Die Gründungsphase Apples mit Steve Woziack

Die Apple-Story begann 1976 in der Garage von Steve Jobs Adoptiveltern. Jobs und Wozniak arbeiteten an einem Computer-Prototypen. Wozniak hatte den Traum, diesen Computer zu bauen. Jobs wollte ihn verkaufen. Nachdem Wozniak Jobs den fertigen Bauplan für einen Personal Computer zeigte, erkannte Jobs die Chance und verkaufte für 1500 Dollar seinen VW-Bus, um die erforderlichen Bauteile kaufen zu können.51 Im Nachhinein sagt Wozniak über Steve Jobs: „Steve hat nicht einen Schaltkreis gebaut und keine Zeile eines Codes geschrieben, aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, Computer zu verkaufen, das war Steves Wirken" 52 . Hier werden gleich zwei Elemente deutlich, die mit Schumpeters Theorie übereinstimmen. Zunächst die funktionale Unterscheidung in Unternehmer und Erfinder, wobei Steve Jobs den Unternehmer und Steve Wozniak den Erfinder, den „Produzenten neuer Ideen“, verkörpert. Die These Schumpeters, dass der innovative Unternehmer nicht gleichzeitig auch Erfinder in Personalunion sein muss, findet hier ihre Bestätigung. Des Weiteren besitzt gemäß Schumpeter der Unternehmer die Aufgabe, Innovationsmöglichkeiten zu erkennen und diese durchzusetzen. Genau diese Chance erkannte Jobs, übernahm die Initiative und veranlasste den sofortigen Bau des PCs durch Wozniak, indem er seinen VW-Bus verkaufte, um Geld für die Materialien zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung und methodisches Vorgehen zur Analyse von Steve Jobs anhand der Theorie Schumpeters.

2. Hauptteil: Detaillierte Auseinandersetzung mit Schumpeters Innovationstheorie, gefolgt von der empirischen Anwendung auf die verschiedenen Karrierestufen von Steve Jobs.

3. Schluss: Zusammenführung der Ergebnisse und Widerlegung der Schumpeterschen Hypothese, dass der Pionierunternehmer durch angestellte Manager ersetzt werde.

Schlüsselwörter

Joseph Schumpeter, Steve Jobs, innovativer Unternehmer, Pionierunternehmer, Innovation, schöpferische Zerstörung, Basisinnovation, Produktinnovation, Apple, Unternehmensführung, Digitalisierung, Technologiewandel, Visionär, Marktführerschaft, Wirtschaftsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Steve Jobs unter dem theoretischen Blickwinkel von Joseph Schumpeter, um zu prüfen, ob Jobs das Idealbild eines innovativen Pionierunternehmers verkörpert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Innovationstheorie nach Schumpeter, die Biographie von Steve Jobs bei Apple, NeXT und Pixar sowie die wirtschaftliche Dynamik durch technologischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Bewertung, ob Steve Jobs als moderner Realtypus eines „innovativen Pionierunternehmers“ nach Schumpeters Definition gelten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine grob chronologische, analytische Fallstudie, die theoretische Grundannahmen mit der unternehmerischen Praxis von Jobs vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Schumpeterschen Theorie, die Kurzbiographie von Jobs und die darauf aufbauende Analyse seiner verschiedenen Innovationsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Innovation, schöpferische Zerstörung, Pionierunternehmer, Apple, Visionär und technologische Entwicklung.

Warum war die Gründung von Apple für die Theorie Schumpeters relevant?

Die Gründung verdeutlicht die funktionale Trennung zwischen dem Erfinder (Wozniak) und dem Unternehmer (Jobs), was ein zentrales Element von Schumpeters Theorie ist.

Falsifiziert die Arbeit die Prognose Schumpeters zum Ende des Unternehmertums?

Ja, durch das Beispiel Steve Jobs zeigt der Autor, dass auch in modernen Konzernen der Pionierunternehmer eine entscheidende, nicht obsolet gewordene Rolle spielt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?
Untertitel
Eine Analyse und Bewertung anhand der Theorie Joseph Schumpeters
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Seminar Kapitalismus
Note
1,0
Autor
Bajram Dibrani (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V502876
ISBN (eBook)
9783346046727
ISBN (Buch)
9783346046734
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Steve Jobs Innovation Unternehmer innovativer Unternehmer Schumpeter Apple NeXT Pixar Steve Wozniack
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bajram Dibrani (Autor:in), 2010, Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502876
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Leseprobe aus  21  Seiten
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