Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?

Eine Analyse und Bewertung anhand der Theorie Joseph Schumpeters


Seminararbeit, 2010

21 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1 Grundannahmen Schumpeters
2.1.1 Innovationen als Kernphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung
2.1.2 Der „innovative Unternehmer“
2.2 Unternehmerische Kurzbiographie: Steve Jobs
2.3 Analyse und Bewertung anhand der Thesen Schumpeters
2.3.1 Die Gründungsphase Apples mit Steve Woziack
2.3.2 NeXT und Pixar
2.3.3 Steve Jobs Rückkehr zu Apple

3. Schluss

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

„Kann der Kapitalismus weiterleben?“1 - mit dieser Frage eröffnet Joseph Alois Schumpeter das zweite Kapitel von Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie - und antwortet lakonisch: „Nein, meines Erachtens nicht“2. Dieser Leitgedanke ist Schumpeters Werken immanent. Anders als Karl Marx, der prophezeite, der Kapitalismus würde an seinen Mängeln zugrunde gehen, erklärt Schumpeter die „kapitalistische Maschine“3 funktioniere effektiv, doch gerade der Erfolg habe zur Folge, dass der Kapitalismus seine eigene soziale Struktur zerstöre, die seine stützende und schützende Grundlage sei. Der wichtigste Akteur in diesem Konstrukt Schumpeters und gleichsam Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist der innovative (Pionier-)Unternehmer. Während Schumpeter in seinem frühen Werk noch den kleinen und selbstständigen innovativen Unternehmer idealisiert hatte, änderte er in Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie seine Meinung und prophezeite, große Unternehmen mit ihren Forschungsabteilungen seien in der Zukunft eher in der Lage Innovationen hervorzubringen und würden den innovativen Unternehmer ersetzen.4

Dieser innovative Unternehmer wird in der vorliegenden Arbeit analysiert. Hierbei soll anhand der Grundannahmen Schumpeters untersucht werden, inwiefern Steve Jobs, der Mitgründer und derzeitige Chef von Apple, einen Realtypus zu Schumpeters Idealtypus des innovativen Unternehmers darstellt. Konkret ergibt sich folgende zentrale Fragestellung:

Ist Steve Jobs die ideale Verkörperung eines „innovativen Unternehmers“ wie Schumpeter diesen in seiner Theorie charakterisiert?

Die Vorhersage Schumpeters, innovative Unternehmer würden ersetzt werden, hängt eng mit dieser Fragestellung zusammen und soll ebenfalls untersucht werden.

Aufgrund dessen ergibt sich folgendes methodische Vorgehen: Zunächst werden die theoretischen Grundannahmen Schumpeters bezüglich des „innovativen Unternehmers“ und dessen „Innovationen“ dargestellt. Im Anschluss folgt eine unternehmerische Kurzbiographie Steve Jobs, die den dritten Teil einleitet. Mittels einer grob chronologischen Vorgehensweise, von der Gründung des Unternehmen Apples durch Jobs, über den „Zwischenstopp“ bei NeXT und Pixar, bis hin zur Rückkehr zu Apple, wird der „Realtypus Jobs“ anhand der Thesen Schumpeters analysiert. Im Schlussteil sollen die Ergebnisse dieser Arbeit abschließend zusammengefasst und ein Fazit gezogen werden.

2. Hauptteil

2.1 Grundannahmen Schumpeters

2.1.1 Innovationen als Kernphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung

In seinem ersten Hauptwerk „Das Wesen und der Hauptinhalt der theoretischen Nationalökonomie“ von 1908 deutete Schumpeter5 erstmals seine zentrale Thematik der wirtschaftlichen Entwicklung mit der Frage nach „Entwicklung“ und „Dynamik“ an. Einige Jahre später standen beide Begriffe im Mittelpunkt der 1912 veröffentlichten „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“, seinem zweiten Hauptwerk. Seine Analyse der „Dynamik“ stieß sofort auf große Resonanz und galt als eine der wesentlichen Neuerungen der akademischen Wirtschaftswissenschaften zu dieser Zeit.6

Schumpeter löste sich darin von der bis dato dominierenden neoklassischen Sichtweise, d.h. von der Vorstellung einer sich in dauerhaftem Gleichgewichtszustand befindlichen „stationären“ Wirtschaft und verstand den Wettbewerb fortan als dynamischen Prozess, angetrieben von technologischem Wandel.7 Wirtschaftliche Entwicklung bezeichnet nach Schumpeter den Prozess, in dem „das wirtschaftliche Leben selbst seine Daten ruckweise ändert“8. Demzufolge wird Produktion definiert als die „Kombination vorhandener Dinge und Kräfte“, Innovationen sind „die neue und andersartige Kombination dieser Dinge und Kräfte“. Entwicklung entsteht durch die „diskontinuierliche, spontane Durchsetzung neuer Kombinationen“ von Produktionsmitteln.9 Schumpeter unterscheidet fünf Arten solcher Innovationen:

1. Herstellung eines neuen Produktes oder einer neuen Qualität eines Produktes (hier: Gutes), das dem Konsumentenkreis noch nicht vertraut ist (= Produktinnovation);
2. Einführung einer neuen Produktionsmethode, die in der betreffenden Branche noch nicht etabliert ist und „keineswegs auf einer wissenschaftlich neuen Entdeckung zu beruhen braucht und auch in einer neuartigen Weise bestehen kann mit einer Ware kommerziell zu verfahren“ (= Prozessinnovation);
3. Erschließung eines neuen Absatzmarktes;
4. Erschließung eines neuen Beschaffungsmarktes (v.a. Rohstoffe);
5. Branchenbezogene Neuorganisation, z.B. die Schaffung einer Monopolstellung oder das Durchbrechen eines Monopols.10

Demnach bilden technologische Innovationen die Antriebskraft für wirtschaftliche Veränderungen. Innovationen treten zunächst neben den „alten Kombinationen“ auf und entziehen diesen die benötigten Produktionsmittel. In einem darauf folgenden Prozess der „schöpferischen Zerstörung“ 11 werden die alten Kombinationen sowie Branchen überholt und schließlich verdrängt.12 Dieser Prozess der schöpferischen Zerstörung geht einher mit langen ökonomischen Wellen und innovativen Zyklen, so genannte 50 bis 60 Jahre umspannende „Kondratieff-Zyklen“. Nach Schumpeter besteht jede dieser langen Wellen „aus einer ‚industriellen Revolution‘ und der Absorption ihrer Wirkungen“13. Auslöser dieser langen Konjunkturwellen sind Basisinnovationen, also solche Innovationen, die umfassendes Neuland erschließen und infolgedessen einen „Schwarm“ von Nachfolgeinnovationen bewirken.14 Die Basisinnovation Eisenbahn etwa löste im zweiten Kondratieff Mitte des 19. Jahrhunderts in einer schöpferischen Zerstörung die klassischen Postkutschen im Transportsektor ab15, um nur ein Beispiel zu veranschaulichen.

Ein wesentliches Element in Schumpeters Innovationstheorie spielt die Finanzierung ebendieser Innovationen. Denn ein Innovator (in Schumpeters Terminologie: ein Unternehmer) ist nicht notwendigerweise auch Kapitaleigner. Somit hat er zwar die Ideen, im allgemeinen jedoch keinen Zugang zu Kapital. An dieser Stelle erhält der Kredit die Schlüsselrolle eines wachstums- und konjunkturpolitischen Instruments, Geschäftsbanken werden zu wichtigen wirtschaftspolitischen Akteuren.16

2.1.2 Der „innovative Unternehmer“...........

The reasonable man adapts himself to the world; the unreasonable one persists in trying to adapt the world to himself. Therefore all progress depends on the unreasonable man. 17

Schumpeter betrachtet den innovativen Unternehmer als den Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und des wirtschaftlichen Fortschritts.18 Seine Hauptfunktion liegt in der „ Durchsetzung neuer Kombinationen“19 (Innovationen), seine Hauptaufgabe besteht darin, Innovationen auf den Markt und somit die Wirtschaft aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dadurch treibt er den Wettbewerbsprozess permanent voran und bewirkt mittels technologischer Innovationen einen dynamischen Wandel in einem marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystem. Damit steht der innovative „schöpferische Unternehmer“ im Gegensatz zum „Wirt“, der Hauptfigur des statischen Wirtschaftsmodells, der sein Verhalten routinemäßig an den vorgefundenen Gegebenheiten orientiert. 20 Als Wirtschaftssubjekt besitzt der innovative Unternehmer die Eigenschaft und Aufgabe, Innovationsmöglichkeiten zu erkennen und diese – und das ist ausschlaggebend – gegenüber Widerständen durchzusetzen und zu verwirklichen.21

Des Weiteren macht Schumpeter recht ausführliche Angaben zur psychologischen und soziologischen Charakterisierung seines innovativen Unternehmers. Er stellt drei Motive des innovativen Unternehmers heraus: Zunächst den „Wille[n], ein privates Reich zu gründen“, welches einhergeht mit „sozialer Geltung“ und „Machtgefühl“. Als zweites den unbedingten „Siegerwillen“ sowie „Erfolghabenwollen [sic] des Erfolgs als solchen wegen“ und zuletzt „Freude am Gestalten“, an Neuschöpfungen als solche.22 Schumpeter beschreibt ihn als „Mann der Tat“, der bestimmte außergewöhnliche Eigenschaften besitzt, welche nur wenige Menschen besitzen. Er vergleicht den innovativen Unternehmer mit einem Spieler, der um des Siegens und des Spieles willen spielt, immer weitere Siege will und nie zur Ruhe kommt, selbst wenn sich beträchtlicher Erfolg einstellt. Er attestiert ihm also ein regelrechtes Suchtverhalten nach Erfolg.23

Als weitere Eigenschaften, die Schumpeter seinem Modellunternehmer zuspricht, gilt „die Fähigkeit, die Initiative zu übernehmen“24, die „Fähigkeit, die Dinge in einer Weise zu sehen, die sich dann hinterher bewährt, auch wenn sie im Moment nicht zu begründen ist“ aber letztlich auch eine geistige Begrenzung bis zu einem bestimmten Punkt (v.a. in Detailfragen), die die Konzentration auf eine gegenwärtige Chance erlaubt: „Gründliche Vorarbeit und Sachkenntnis, Weite des intellektuellen Verstehens, Talent zu logischer Zergliederung können unter Umständen zu Quellen von Mißerfolgen werden“.25

Wie eingangs dargestellt, muss der innovative Unternehmer zur Verwirklichung von Innovationen die benötigten Ressourcen aus bestehenden Produktionsprozessen herauskonkurrieren. Er richtet sich nicht auf die gegebene oder unmittelbare Nachfrage der Konsumenten aus26, vielmehr „nötigt [er] seine Produkte dem Markte auf“27. Er überredet und überzeugt den Konsumenten, seine Produkte zu kaufen: „Keine neue Maschine, keine neue Marke eines Genussgutes wird unter dem Drucke vorhandener Nachfrage erzeugt“28. Des Weiteren bemüht er sich, dem Konsumenten neue Bedürfnisse „anzuerziehen“. Zwar könne die Nachfrage auch von den Konsumenten ausgehen - er führt hier „Änderungen in der Geschmacksrichtung“ an - das sei jedoch seltener der Fall.29

Schumpeter kennzeichnet den innovativen Unternehmer weiterhin als „Revolutionär der Wirtschaft“, als „unfreiwillige[n] Pionier sozialer und politischer Revolution“.30 Er vergleicht ihn mit einem charismatischen Führer31, der folgendermaßen charakterisiert wird: „einmal durch eine besondere Art, die Dinge zu sehen […] durch den Willen, durch die Kraft, ganz bestimmte Dinge anzufassen und sie real zu sehen – durch die Fähigkeit allein und voraus zu gehen, Unsicherheit und Widerstand nicht als Gegengründe zu empfinden, und sodann durch seine Wirkung auf andere, die wir mit ‚Autorität‘, ‚Gewicht‘, ‚Gehorsamfinden‘ [sic] bezeichnen können“32.

Letztlich sollte noch die funktionale Differenzierung des innovativen Unternehmers von anderen Akteuren im Unternehmen Erwähnung finden. Schumpeter unterscheidet hier den Kapitalisten als den Eigentümer der Produktionsmittel, den Manager als den Verwalter eines Betriebes und den Erfinder als den Produzenten neuer Ideen. Der Unternehmer ist dabei nur in Ausnahmefällen „Kapitalist“.33 Ebenso kann der Unternehmer „auch Erfinder sein und umgekehrt, aber grundsätzlich nur zufälligerweise“34. In seinem späteren Werk modifiziert Schumpeter seinen innovativen Unternehmer in einigen Punkten und prognostiziert, dass der institutionalisierte, technische Fortschritt die klassische Unternehmerfunktion obsolet macht. An die Stelle der aggressiven Kleinunternehmer treten nach Schumpeter bezahlte Manager und treffen im monopolistischen Entwicklungsstadium die wesentlichen wirtschaftlichen Schlüsselentscheidungen.35 In dieser Arbeit wird diese Aussage Schumpeters zu falsifizieren sein.

Die Bezeichnung des Schumpeterschen Unternehmers variiert in der Sekundärliteratur. Meist ist von dem „innovativen“, „dynamischen“ oder „schöpferischen“ Unternehmer die Rede, bisweilen auch vom „innovativen Pionierunternehmer“ oder nur „Pionierunternehmer“. Diese werden jedoch in der Regel synonym verwendet. Fallgatter attestiert in seinem Buch „Junge Unternehmen“ dem Pionierunternehmer in diesem Kontext ausschließlich Innovationen von „Bahn brechendem und die jeweilige Branche nachhaltig prägendem Charakter“36.

2.2 Unternehmerische Kurzbiographie: Steve Jobs

Steve Paul Jobs wurde am 24. Februar 1955 in San Francisco (Kalifornien, USA) geboren. Unmittelbar nach der Geburt wurde er von seiner leiblichen Mutter zur Adoption freigegeben. Daraufhin wuchs er bei den Adoptiveltern Paul und Clara Jobs in Kalifornien auf.37

1972 beendete er die High School, um auf das Reed College in Portland (Oregon) zu wechseln, das er jedoch nach nur einem Semester ohne Abschluss abbrach. In den Sommerferien 1968 wirkte er kurzzeitig für Hewlett-Packard (HP) mit, 1974 für Atari, dem damals führendem Hersteller von Videospielen.38 In einer Zeit, in der Computer unerschwinglich teuer und unhandlich waren, konstruierte Jobs zusammen mit seinem vormaligen Arbeitskollegen von HP, Steve Wozniak in der Garage seiner Adoptiveltern 1976 den ersten Personal Computer (PC)39, den „Apple I“.40 Beide gründeten darauf gemeinsam das Unternehmen „Apple Computer Inc.“.41 Wenig später feierten Jobs und Wozniak mit dem "Apple II" einen weltweiten Erfolg, nachdem sich dieser millionenfach verkaufen und als PC etablieren konnte.42 1984 entwickelte die Firma den Macintosh, kurz „Mac“ genannt.43

Apple expandierte innerhalb von 10 Jahren von der Garagenfirma zu einem Milliarden-Unternehmen mit über 4000 Angestellten. 1985 unterlag Jobs in einem internen Machtkampf dem von ihm selbst eingestellten John Sculley und verließ Apple. Mit seinem Privatvermögen finanzierte er daraufhin die Gründung seiner Computerfirma NeXT, die nach einigen Jahren den NeXT Cube herausbrachte, der sich aber als überteuert erwies und kaum verkaufen konnte44. Das dazugehörige Betriebssystem NeXTSTEP war der Grund, warum Apple die Firma NeXT aufkaufte. 1996 kehrte damit auch Steve Jobs wieder zu Apple zurück, zunächst in der Funktion eines „Sonderberaters“. Zur selben Zeit beschäftigte sich dieser mit seiner im Jahre 1986 von George Lucas Lucasfilm aufgekauften Computergraphik-Abteilung, der er den Namen Pixar gab und zu einem Unternehmen für digitale Animation aufbaute. In der Folge produzierte Pixar überaus erfolgreiche, teilweise Oscar prämierte, Trickfilme.45

Nachdem Jobs 1997 als Interimschef in seinem ursprünglichen Unternehmen faktisch wieder die Leitung übernahm46, reformierte er anschließend die Produktions- und Vertriebsstruktur, um Apple mit dem iMac aus der Krise zu führen. 2001 revolutionierte er mit dem „iPod“ die Musikbranche47 und schloss zugleich Verträge mit den damaligen „Big Five“, also allen Major Labels der Musikindustrie, die in der Folge ihre Produkte auch über den „iTunes-Music-Store“ anbieten sollten.48 Mit dem „iPhone“ Anfang 200749 und dem „iPad“ in 201050 stellten Apple und Steve Jobs zwei weitere innovative Produkte vor, die ausschlaggebend für den derzeitigen Erfolg des Unternehmens sind.

2.3 Analyse und Bewertung anhand der Thesen Schumpeters

Im nachfolgend analytischen Teil der Arbeit wird auf die zuvor in der Einleitung formulierte Fragestellung eingegangen, ob und inwieweit Steve Jobs als innovativer Pionierunternehmer bezeichnet werden kann. Eine grob chronologische Vorgehensweise erscheint hierzu am sinnvollsten. Dazu werden die eingangs dargestellten Grundannahmen Schumpeters bezüglich des innovativen Unternehmers und dessen Innovationen mit dem Wirken Steve Jobs in Verbindung gesetzt, verglichen und gegebenenfalls bewertet, inwiefern die Annahmen Schumpeters zutreffend sind. Dazu wird nicht jede Innovation Apples aufgeführt, weil das den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde, sondern die Wesentlichen werden fokussiert und anhand Schumpeters Theorie verifiziert oder eben falsifiziert.

[...]


1 Schumpeter 1987: 105.

2 Ebd.

3 Vgl. Schumpeter 1961a: 731.

4 Vgl. Geißler 1999: 1f., online abrufbar unter: http://pdf.zeit.de/1999/41/199941.schumpeter_.xml.pdf (Zugriff am 13.08.2010).

5 Anm.: Joseph Alois Schumpeter (geb. 8. Februar 1883 in Triesch, Mähren; gest. 8. Januar 1950 in Taconic, Connecticut, USA) war ein österreichisch-amerikanischer Ökonom. Schumpeter ist bekannt geworden als Theoretiker des Kapitalismus. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung (1911) und Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie (1942).

6 Vgl. Bass 1998: 7.

7 Vgl. Emes 2004: 132.

8 Schumpeter 1964: 100f.

9 Vgl. Schumpeter 1964: 100f.

10 Vgl. ebd.

11 Anm.: Schumpeter charakterisiert die „schöpferische Zerstörung“ als Prozess, der „unaufhörlich die Wirtschaftsstruktur von innen heraus revolutioniert, unaufhörlich die alte Struktur zerstört und unaufhörlich eine neue schafft“ (Vgl. Schumpeter 1987: 137f.).

12 Vgl. Emes 2004: 133.

13 Schumpeter 1987: 114.

14 Vgl. Bass 1998: 29.

15 Vgl. Piller 2006: 35.

16 Vgl. Bass 1998: 28.

17 George Bernard Shaw, zit. nach: Stern/Jaberg 2010: 185.

18 Vgl. Bass 1998: 38.

19 Schumpeter 1964: 110.

20 Vgl. Emes 2004: 135f.

21 Vgl. Bachinger/Matis 2009: 569.

22 Vgl. Schumpeter 1964: 138f.

23 Vgl. Bachinger/Matis 2009: 571.

24 Vgl. Schumpeter 1961b: 139.

25 Vgl. Schumpeter 1964: 125.

26 Vgl. Stiller 2005: 38.

27 Schumpeter 1912: 133, zit. nach: Stiller 2005: 38.

28 Schumpeter 1912: 133, zit. nach: Stiller 2005: 38.

29 Vgl. Schumpeter 1964: 99f.

30 Vgl. ebd.: 130.

31 Anm.: Ähnlich der Figur des „charismatischen Führers“ bei Max Weber.

32 Schumpeter 1964: 130.

33 Vgl. Bass 1998: 38.

34 Schumpeter 1964: 130.

35 Vgl. Bass 1998: 44.

36 Fallgatter 2007: 53.

37 Vgl. O’Grady 2009: 17ff.

38 Vgl. ebd.: 21ff.

39 Anm.: Ein Personal Computer (dt. persönlicher Computer; kurz PC) ist ein Einzelplatzrechner, der im Gegensatz zu einem Großrechner von einer einzelnen Person (daher persönlich) bedient, genutzt und gesteuert werden kann.

40 Vgl. Schmitt 2001, online abrufbar: http://www.sueddeutsche.de/digital/biographie-steve-jobs-1.113024 (Zugriff am 04.08.2010).

41 Vgl. O’Grady 2009: 24.

42 Vgl. ebd.: 5f.

43 Vgl. O’Grady 2009: 72f.

44 Vgl. Kahney 2008: 158

45 Vgl. Graff 2006, online abrufbar unter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/biografie-des-apple-chefs-wie-steve-in-der-kloschuessel-badet-1.433901 (Zugriff am 04.08.2010).

46 Vgl. Brinkbäumer/Schulz 2010: 68.

47 Vgl. O’Grady 2009: 13f.

48 Vgl. Graff 2006, online abrufbar unter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/biografie-des-apple-chefs-wie-steve-in-der-kloschuessel-badet-1.433901 (Zugriff am 04.08.2010).

49 Vgl. Koenen/Riecke 2007, online abrufbar unter: http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/alle-augen-auf-apple-248893 (Zugriff am 04.08.2010).

50 Vgl. Postinett 2010, online abrufbar unter: http://www.wiwo.de/technik-wissen/apple-stellt-das-ipad-vor-420468 (Zugriff am 04.08.2010).

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?
Untertitel
Eine Analyse und Bewertung anhand der Theorie Joseph Schumpeters
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Seminar Kapitalismus
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V502876
ISBN (eBook)
9783346046727
ISBN (Buch)
9783346046734
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Steve Jobs, Innovation, Unternehmer, innovativer Unternehmer, Schumpeter, Apple, NeXT, Pixar, Steve Wozniack
Arbeit zitieren
Bajram Dibrani (Autor), 2010, Steve Jobs. Die ideale Verkörperung eines "innovativen Unternehmers"?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502876

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