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Der Zusammenhang von Nikomachischer Ethik und Politika von Aristoteles

Titre: Der Zusammenhang von Nikomachischer Ethik und Politika von Aristoteles

Dossier / Travail , 2005 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Monika Skolud (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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Das Thema dieser Arbeit ist der Zusammenhang der Nikomachischen Ethik und der Politika von Aristoteles. Ziel ist es aufzuzeigen und zu verdeutlichen, warum das Gute für den Menschen und das Gute für die Polis bei Aristoteles in dieser engen Verknüpfung stehen und auf welcher Grundlage dies geschieht.

Das >Gute für die Polis<, das jede Gemeinschaft als ihr Ziel anstrebt und das >Gute für den Menschen<, das ethisch gute Handeln der Staatsbürger konvergieren, da es eine der staatsbür-gerlichen Aufgaben ist das Gemeinwohl der Polis zu realisieren. Die ethisch bestimmte Identität der Menschen ist damit nicht eine des Individuums, sondern bildet eine Einheit mit der Identität des Gemeinwesens der Polis. Nur in dieser Einheit kann es eine Lebensform verwirklichter Ethik geben. Die kleinste Einheit innerhalb der Polis ist nicht das Individuum, sondern die kleinste Gemeinschaft. Das Verhältnis der Regierenden zu den Regierten wird in der Politika untersucht und bestimmt. In der Nikomachischen Ethik stellt Aristoteles dar, was das Ziel der Menschen ist und welche Grundlagen zur Verwirklichung dieses >Guten Lebens< erforderlich sind. Die Verbindung ergibt sich durch die Konzeption des >Guten Lebens< für die Menschen, das ausschließlich in der >Guten Polis< zu verwirklichen ist. Die Ethik ist das Konzept für das >Gute Leben der Menschen< in der >Guten Polis< und die Polis ist sowohl Grundlage als auch Ziel der tugendhaften Menschen. Zum einen wird die Möglichkeit der Ausbildung der Tugend durch die Form der Polis bestimmt und zum anderen ist die Form der Polis von der ethischen Praxis der Staatsbürger abhängig.

Das Gute ist bei Aristoteles ein Praktisches. Die politische Wissenschaft als Wissenschaft des menschlichen Handelns, das durch die Struktur der menschlichen Seele bestimmt wird, in dem die Menschen immer Menschen sind und gleichzeitig Prinzip der Polis, ist auch die Verknüpfung von Vernunft und Wirklichkeit. Sowohl in der Nikomachischen Ethik als auch in der Politika ist es ein Konzept der vernünftigen Handhabung der richtigen Ziele und der Kenntnis der Handlungsbedingungen für ein realistisches Maß der Umsetzung der letzten Ziele. Dieses Konzept ist bei Aristoteles aus der Perspektive der Herrschenden dargestellt. Aristoteles steht der Herrschaft affirmativ gegenüber, so ist es ein Entwurf von oben, der Herrschaft begründet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalt der Nikomachischen Ethik

2.1 Buch I: Bestimmung des Gegenstandes der Ethik

2.2 Buch II: Ethische Tugend und Verstandestugend. Die Tugend ist eine Mitte

2.3 Buch III: Voraussetzungen für die Tugend. Übergang zu den ethischen Tugenden

2.4 Buch IV: Weitere ethische Tugenden

2.5 Buch V: Die Gerechtigkeit

2.6 Buch VI: Die dianoethischen Tugenden (Verstandestugenden)

2.7 Buch VII: Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit. Die Lust

2.8 Buch VIII: Die Freundschaft

2.9 Buch IX: Erhaltung der Freundschaft

2.10 Buch X: Die Lust/Freude. Die Glückseeligkeit als wahres Ziel der Menschen und Ziel staatlicher Gemeinschaft

3. Der Bezug zur Politika

3.1 Der Gegenstand der Ethik und der Politika als praktische Wissenschaft

3.2 Die Natur des Menschen

3.3 Das Gute für den Menschen und die Polis

3.4 Die Gerechtigkeit für den Menschen und die Anforderungen an den Gesetzgeber

3.5 Staat, Tugend und Gerechtigkeit in der Politika

4. Schluss

4.1 Zusammenfassung

4.2 Fazit/Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die enge Verknüpfung zwischen Aristoteles’ Nikomachischer Ethik und seiner Politika. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, warum das Gute für den Menschen und das Gute für die Polis bei Aristoteles untrennbar miteinander verbunden sind und auf welcher theoretischen Grundlage diese Einheit beruht.

  • Grundlagen der aristotelischen Ethik und Tugendlehre.
  • Die Rolle der politischen Gemeinschaft (Polis) für das menschliche Glück.
  • Die Funktion von Gesetzgebung und Erziehung bei der Tugendbildung.
  • Der Status der Ethik und Politik als praktische Wissenschaften.

Auszug aus dem Buch

2.1 Buch I: Bestimmung des Gegenstandes der Ethik

„Jede Kunst und jede Lehre, ebenso jede Handlung und jeder Entschluß scheint irgendein Gut zu erstreben. Darum hat man mit Recht das Gute als dasjenige bezeichnet, wonach alles strebt.“1

Damit bestimmt Aristoteles das Ziel der Untersuchung bereits im ersten Satz. Er bezeichnet im Folgenden das höchste und vollkommenste Gut als dasjenige, dass um seiner selbst willen erstrebt wird. Dieses Gut ist die Glückseligkeit, sie ist das Endziel des Handelns. Aristoteles bestimmt den Gegenstand der Ethik als einen der leitenden Wissenschaft, diese sieht er in der politischen Wissenschaft. Denn sie bestimmt, welche Wissenschaften in den Staaten vorhanden sein müssen. Die Ethik gehört damit zur praktischen Wissenschaft im Gegensatz zur theoretischen Wissenschaft. Somit kann Aristoteles junge Menschen als ungeeignete Hörer für die politische Wissenschaft bezeichnen, da diese keine ausreichende Erfahrung in der Praxis des Lebens besitzen, die politische Wissenschaft jedoch von dieser ausgeht und sie behandelt. Kennzeichnend für das Wesen der politischen Wissenschaft ist, dass es bei ihr Unterschiede und Ungenauigkeiten gibt, so muss man sich mit einer Genauigkeit begnügen, die dem Gegenstand gerecht werden kann. Eine Genauigkeit, die die Natur des Gegenstandes zulässt, also eine die sich damit zufrieden geben muss „...in groben Umrissen das Richtige anzudeuten;“2

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema als Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Ethik und Politik bei Aristoteles.

2. Inhalt der Nikomachischen Ethik: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Zusammenfassung der zehn Bücher der Nikomachischen Ethik, beginnend bei der Zielbestimmung des menschlichen Handelns über die Tugendlehre bis hin zum Glücksbegriff.

3. Der Bezug zur Politika: Hier wird analysiert, wie die Ethik in die politische Wissenschaft mündet und warum das gute Leben des Einzelnen zwingend in der Ordnung der Polis verankert ist.

4. Schluss: Der Schlussteil fasst die zentralen Argumente zusammen und reflektiert über die Notwendigkeit von Herrschaft und Gesetz für die menschliche Gemeinschaft.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, Politika, Glückseligkeit, Tugend, Polis, praktische Wissenschaft, Gerechtigkeit, Gesetzgeber, Freundschaft, Vernunft, Handeln, Staatskunst, Erziehung, Gemeinwohl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die enge konzeptionelle Verbindung zwischen der ethischen Lehre von Aristoteles und seinen politischen Schriften, um zu zeigen, dass das menschliche Glück untrennbar mit dem Leben in der Polis verknüpft ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Tugendbegriff, die Natur des Menschen als politisches Wesen, das Wesen der politischen Wissenschaft und die Rolle der Gesetze bei der Erziehung zur Tugend.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für die Einheit von Ethik und Politik bei Aristoteles zu schärfen und darzulegen, wie das Gute für den Einzelnen und das Gute für die Gemeinschaft aufeinander bezogen sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse der Primärquellen (Nikomachische Ethik und Politika), ergänzt durch die Einordnung in die aristotelische Systematik der praktischen Wissenschaften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Zusammenfassung der Ethik-Bücher und eine tiefgehende Analyse der Bezüge zur Politika, insbesondere hinsichtlich der menschlichen Natur und der Bedeutung des Rechts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tugend, Glückseligkeit, Polis, Gerechtigkeit, Gesetzgebung und die Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Wissenschaft.

Warum betont Aristoteles die Bedeutung der Gesetzgebung so stark?

Da der Mensch laut Aristoteles nicht von Natur aus tugendhaft ist, müssen Gesetze durch Erziehung und Gewöhnung sicherstellen, dass die Bürger zu einem tugendhaften Handeln angeleitet werden.

Welche Rolle spielt die Freundschaft im aristotelischen System?

Freundschaft wird nicht nur als privates Gut betrachtet, sondern als politischer Kitt, der Staaten zusammenhält und eine notwendige Voraussetzung für das tugendhafte Leben in der Gemeinschaft darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Der Zusammenhang von Nikomachischer Ethik und Politika von Aristoteles
Université
Free University of Berlin  (Philosophie und Geisteswissenschaften)
Cours
Aristoteles Politika
Note
1,0
Auteur
Monika Skolud (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
27
N° de catalogue
V50379
ISBN (ebook)
9783638466103
ISBN (Livre)
9783638751339
Langue
allemand
mots-clé
Aristoteles Nikomachische Ethik Politika
Sécurité des produits
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Citation du texte
Monika Skolud (Auteur), 2005, Der Zusammenhang von Nikomachischer Ethik und Politika von Aristoteles, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50379
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Extrait de  27  pages
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