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Niederdeutsch und der Musikmarkt - Eine Zusammenfassung niederdeutscher Musikkultur 2003

Title: Niederdeutsch und der Musikmarkt - Eine Zusammenfassung niederdeutscher Musikkultur 2003

Seminar Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: gut (-)

Autor:in: Florian Zühlke (Author)

German Studies - Linguistics
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Bei der Annäherung an die Thematik „Niederdeutsches auf dem Musikmarkt“ wird offensichtlich, dass sich keine Sekundärliteratur finden lässt. Dies beschränkt den Versuch, über die Präsenz einer Niederdeutschen Musikszene zu informieren zunächst auf eigene Beobachtungen.
Mit Musikszene sei hier eine Interessengemeinschaft bezeichnet, deren Interesse sich durch den Besuch oder das Veranstalten von Konzerten, durch regelmäßiges Hören oder Handeln und Produzieren von Tonträgern mit niederdeutscher Musik - egal welchen Stils - oder vielleicht das eigene Musizieren zum Ausdruck gebracht wird. Das Fehlen von Literatur - bis auf wenige Ausnahmen - zeigte, dass dies ein bisher nicht beachtetes Untersuchungsfeld war, was die Möglichkeit eröffnete, einen aktuellen Überblick über die „Plattdeutsche Musikszene“ zu erarbeiten, wie sie sich in den unten genannten Quellen darstellte. Da das Musikgeschäft ein recht Flexibles und Schnelllebiges ist, beschreibt diese Arbeit einen höchstmöglich aktuellen Stand des niederdeutschen Musikmarktes.
Die meisten Quellen, die ich für die Untersuchung nutzte, befanden sich im Internet. Es stellte sich heraus, dass das Internet ein sehr ergiebiger Ort ist, Material zu finden, da sich hier die meisten Musiker, Plattenverlage und weitere, an der Produktion niederdeutschen Liedguts Beteiligte, der Öffentlichkeit präsentieren. Zur Motivation und Darstellung dieser Präsentationen jedoch mehr in Punkt „3.das Internet als Plattform“. Außerdem gelang es mir auch, persönlichen Kontakt zu Künstlern herzustellen, so dass ich einzelne Fragen direkt an diese „Experten“ stellen konnte. Auch zu diesem Punkt sollen an späterer Stelle weitere Erörterungen folgen. Aus den Recherchen ergab sich eine meiner Meinung nach sinnvolle Aufteilung verschiedener Stile, traditionelle Folkmusik, Plattrock, sowie vereinzeltes Auftauchen niederdeutscher Sprache in moderner Popmusik.

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Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die Geschichte der plattdeutschen Musik

3. Das Internet als Plattform

4. Von Folk bis Rock: die verschiedenen Stilrichtungen

4.1 „Allgemeines“

4.2 Traditioneller Plattfolk

4.3. Plattrock

4.4 Niederdeutsch in den Charts

5. Ein Ausblick

6. Literatur und Quellen

7. Anhang

7.1 Die Texte von „Triangel“

7.2 Der Brief von Hubertus Akkermann, Akkordeon bei Triangel

7.3 Die Texte von „Gnadenlos Platt“

7.4 Nordisch by Nature von Fettes Brot

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Präsenz und Entwicklung der niederdeutschen Musikszene im Jahr 2003, wobei insbesondere die Rolle des Internets als Informations- und Vertriebsplattform sowie die stilistische Vielfalt von traditionellem Folk bis zu modernem Plattrock und Pop im Fokus stehen.

  • Analyse der historischen Entwicklung niederdeutscher Musik nach 1945.
  • Untersuchung der Funktion des Internets für die Musikszene.
  • Kategorisierung und Vorstellung verschiedener Stilrichtungen (Plattfolk, Plattrock, Pop).
  • Diskussion über Motivationen der Künstler und die Rolle der Sprache.
  • Bewertung der Zukunftsaussichten niederdeutscher Musik im populären Markt.

Auszug aus dem Buch

3. Das Internet als Plattform

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, stammen meine Quellen aus dem Internet, wo ich exemplarisch für die zahllosen Beiträge zur niederdeutschen Musik die Seite „Plattplanet“ als Forschungsobjekt auswählte, da dort die Eigenschaften, die ich als typisch für eine solche Präsentation bemerkte, besonders deutlich werden.

Das Internet stellt sich mir als gängigste und verbreiteteste Kommunikations- und Informationsplattform der niederdeutschen Musikszene dar.

Typisch für Internetauftritte über niederdeutsche Musik ist, dass sie unkommerziell sind. Der Autor von „Plattplanet“, Heinz Wibben, sagt, dass er „die ganze Sache hier aus reinem ‚Spaß an der Freude’“ mache. Dieses Phänomen lässt sich auf die meisten der von uns gefundenen Internetpräsenzen übertragen. Private Autoren verbreiten unentgeltlich Informationen zur plattdeutschen Musik. Ein weiteres Motiv, dass sich im Vorwort zur Seite finden lässt, ist, „die plattdeutsche Sprache doch noch eine Zeit lang am Leben zu erhalten“. Zwar sind Sprachvarietäten für Wibben zweitrangig - er bemerkt: „ich schreibe, wie ich es eben für richtig halte“ – das Interesse an der Erhaltung des Niederdeutschen als lockerer Verbund von Sprachvarietäten wird jedoch deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung identifiziert die fehlende Sekundärliteratur als Ausgangslage und definiert die Zielsetzung, einen aktuellen Überblick über die niederdeutsche Musikszene zu erstellen.

2. Die Geschichte der plattdeutschen Musik: Dieses Kapitel zeichnet den Rückgang des Interesses nach 1945 und das Wiederaufleben der Szene in den 70er Jahren durch eine "Folklorewelle" nach.

3. Das Internet als Plattform: Hier wird erläutert, wie das Internet als unkommerzielles Informationsmedium und Werbeplattform für Künstler und Musikverlage fungiert.

4. Von Folk bis Rock: die verschiedenen Stilrichtungen: Das Kapitel kategorisiert die Szene in traditionellen Plattfolk, Plattrock und Niederdeutsch in der modernen Popmusik.

4.1 „Allgemeines“: Einführung in die Gliederung der drei Hauptkategorien, die den niederdeutschen Musikmarkt definieren.

4.2 Traditioneller Plattfolk: Analyse der Tradition des "Folk-Revivals" anhand der Band "Triangel", wobei der Fokus auf Muttersprache, Emotionalität und dörflichen Themen liegt.

4.3. Plattrock: Vorstellung der Plattrockszene mit der Band "Gnadenlos Platt", die durch Rockinstrumentierung und provokante, frivole Texte eine andere Hörerschaft anspricht.

4.4 Niederdeutsch in den Charts: Diskussion über die Ausnahmeerscheinung von Plattdeutsch in der Popmusik am Beispiel von "Fettes Brot", die norddeutsche Identität karikaturistisch verarbeitet.

5. Ein Ausblick: Dieses Fazit widerspricht einem "Abgesang" der niederdeutschen Musik und prognostiziert eine aktive Weiterentwicklung durch die Integration in zeitgenössische Jugendkultur.

6. Literatur und Quellen: Auflistung der im Rahmen der Untersuchung genutzten wissenschaftlichen und internetbasierten Ressourcen.

7. Anhang: Enthält Liedtexte von "Triangel", "Gnadenlos Platt", "Fettes Brot" sowie einen Brief von Hubertus Akkermann.

Schlüsselwörter

Niederdeutsch, Musikszene, Plattdeutsch, Musikmarkt, Internet, Plattfolk, Plattrock, Popmusik, Sprache, Identität, Volksmusik, Sprachpflege, Tonträger, Kultur, Liedermacher

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Präsenz und Struktur der niederdeutschen Musikszene im Jahr 2003 und untersucht, wie diese Musik auf dem modernen Markt existiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Musik, der Funktion des Internets als Informationsquelle und dem Vergleich verschiedener Stilrichtungen wie Folk, Rock und HipHop.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, trotz mangelnder Sekundärliteratur eine fundierte Bestandsaufnahme der aktuellen niederdeutschen Musiklandschaft zu erstellen und ihre Verbreitungswege aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich vor allem auf eigene Beobachtungen, Recherchen im Internet sowie auf persönlichen Kontakt und Experteninterviews mit Musikern der Szene.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Untersuchung des Internets als Werbe- und Informationsplattform sowie eine detaillierte Stilbeschreibung von Plattfolk, Plattrock und Popmusik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Niederdeutsch, Plattdeutsch, Musikszene, Internet, Plattfolk, Plattrock, Identität und Sprachpflege.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Internets für die Szene?

Das Internet wird als essenziell bewertet, da es kostengünstig Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb für die ansonsten nicht-kommerziell orientierten Künstler ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Sprache im Vergleich von Folk und Rock?

Während im Plattfolk die Sprache mit Heimat, Tradition und Emotionalität verknüpft ist, dient sie im Plattrock und Pop eher als Stilelement, zur Unterhaltung oder zur bewussten Identitätsstiftung durch Parodie.

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Details

Title
Niederdeutsch und der Musikmarkt - Eine Zusammenfassung niederdeutscher Musikkultur 2003
College
University of Münster
Course
Niederdeutsch in den Medien
Grade
gut (-)
Author
Florian Zühlke (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V50383
ISBN (eBook)
9783638466141
Language
German
Tags
Niederdeutsch Musikmarkt Eine Zusammenfassung Musikkultur Niederdeutsch Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Zühlke (Author), 2003, Niederdeutsch und der Musikmarkt - Eine Zusammenfassung niederdeutscher Musikkultur 2003, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50383
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