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Was macht das Fernsehen mit den Kindern von heute?

Title: Was macht das Fernsehen mit den Kindern von heute?

Term Paper , 2004 , 19 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Claudia Franke (Author)

Social Work
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In der wissenschaftlichen Diskussion ist umstritten und auch meiner Meinung nach schwierig festzustellen, wie genau sich die exzessive Nutzungsdauer und die Inhalte des Fernsehens auf die Entwicklung der Heranwachsenden auswirkt. Bei Eltern und Kindern selbst spiegelt sich diese Unsicherheit in der Beurteilung von Fernsehen wieder. Diese Unsicherheit wird geschürt durch Thesen wie: „Bunt flimmert das Verderben. Kinder und Jugendliche sehen unkontrolliert fern. Die Folgen: Sie vereinsamen“ (Pfeiffer, 03), „Fernsehen wurde nicht für Idioten geschaffen – es erzeugt sie“ (Zintz, 03) oder „Kinder ohne Fernsehen sind weniger brutal“ (www.3sat.de) Es gibt zahllose Untersuchungen, die sich mit dem Medienkonsum von Kindern und den möglichen Auswirkungen befassen. Doch die Ergebnisse sowie die Meinungen zum Thema Folgen des Fernsehens gehen nach wie vor weit auseinander. Im folgenden möchte ich einen kurzen Überblick über Chancen und Gefahren von Medien und deren Nutzung von Kindern geben. In diesem Zusammenhang habe ich für Kinder einen Fragebogen zusammengestellt, mit dem die während meiner Arbeit auftretenden Fragen und Hypothesen geprüft werden können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindheit heute

3. Medien im Wandel

3.1. AKTUELLE SITUATION

3.2. KINDER UND FERNSEHEN

3.3. KINDER UND WERBUNG

4. Folgen und Auswirkungen des Fernsehkonsums

4.1. PHYSIOLOGISCHE WIRKUNGEN

4.2. GEFAHR DER SOZIALEN ISOLIERUNG

4.3. MEDIENABHÄNGIGKEIT

4.4. FERNSEHEN ALS GEWALTFÖRDERER?

5. Zwischenbilanz

6. Forschungsprojekt

6.1. VORBEREITUNG

6.2. FRAGEBOGEN

7. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss des Fernsehens auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft. Dabei wird analysiert, inwiefern der Fernsehkonsum als Sozialisationsinstanz fungiert und welche physischen, sozialen und psychologischen Auswirkungen – insbesondere im Hinblick auf Gewaltbereitschaft und Medienabhängigkeit – damit verbunden sind.

  • Wandel der Kindheit durch visuelle Medien und gesellschaftliche Veränderungen.
  • Mediennutzungsverhalten von Kindern und die Rolle der Werbung.
  • Physiologische Auswirkungen und das Phänomen der sozialen Isolierung.
  • Medienabhängigkeit und die Relevanz medialer Gewaltdarstellungen.
  • Methodische Konzeption eines Fragebogens zur empirischen Prüfung von Hypothesen.

Auszug aus dem Buch

4.2. Gefahr der sozialen Isolierung

Zuwenig Bewegung schadet nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist. Neurobiologen haben herausgefunden, dass die Entwicklung des Hirns leidet, wenn sich Kinder zu wenig körperlich austoben. (Pfeiffer, 03)

Wie durch das übermäßige Fernsehen körperliche Aktivitäten „verdrängt“ werden, trifft dies auch auf soziale Kontakte zu. Die Zeit, die z.B. vor dem Fernseher verbracht wird, kann nicht für Gespräche genutzt werden. Der altersgemäße Anstieg der Kommunikation wird somit beeinträchtigt. Insofern ist an der These „wer zuviel und unkontrolliert fernsieht, vereinsamt“ (ebd.) ein Stück Wahrheit. Wobei man beachten muss, dass auch andere Faktoren wie soziales Umfeld, Wohnsituation etc. eine wichtige Rolle spielen. Tatsache ist jedoch, dass sich die soziale Kompetenz bei einem Kind, das täglich vier Stunden fernsieht und keine anderen Hobbys hat, anders entwickelt. Fernsehen kann es nicht ersetzen, beispielsweise in einer Fußballmannschaft zu spielen und dabei auch zu lernen, wie man anständig verliert. Sitzt ein Kind nur vor dem Fernseher oder vor dem PC versäumt es u.a. die Erfahrung, sich nach einem Streit mit den Freuden wieder zu versöhnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den hohen Stellenwert des Fernsehens im Alltag von Kindern und stellt die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung von dessen Einfluss auf die kindliche Entwicklung dar.

2. Kindheit heute: Hier wird der historische Wandel der Kindheit thematisiert, wobei insbesondere Neil Postmans These vom „Verschwinden der Kindheit“ durch den Einfluss massenmedialer Wissensverbreitung diskutiert wird.

3. Medien im Wandel: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Medienlandschaft sowie das veränderte Nutzungsverhalten von Kindern und den wachsenden Einfluss von Fernsehwerbung auf junge Konsumenten.

4. Folgen und Auswirkungen des Fernsehkonsums: Es werden die negativen Konsequenzen des Medienkonsums erörtert, unter anderem physische Beeinträchtigungen, soziale Vereinsamung, Mediensucht und der Einfluss von Gewaltfilmen.

5. Zwischenbilanz: Der Autor plädiert hier für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien und betont die Vorbildfunktion sowie die erzieherische Verantwortung von Eltern.

6. Forschungsprojekt: Dieses Kapitel stellt ein geplantes Forschungsvorhaben vor, inklusive der aufgestellten Forschungsfragen, Hypothesen und des entworfenen Fragebogens für Eltern und Kinder.

7. Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und relativiert die Annahme des „Verschwindens der Kindheit“ zugunsten einer abnehmenden Fähigkeit zum sinnlich-sozialen Erleben.

Schlüsselwörter

Medienkonsum, Fernsehen, Kindheit, Sozialisation, Medienabhängigkeit, Gewaltdarstellung, Mediatisierung, Kindererziehung, soziale Isolation, Medienpädagogik, Konsumverhalten, Entwicklungspsychologie, Fragebogen, Freizeitgestaltung, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Fernsehkonsums auf die Entwicklung, das Verhalten und die soziale Interaktion von Kindern in der heutigen Medienlandschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen der Wandel der Kindheit, die Rolle von Werbung, die physischen und sozialen Folgen übermäßigen Fernsehens sowie die Frage nach Gewaltförderung durch Medieninhalte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Chancen und Gefahren der Mediennutzung zu geben und ein methodisches Instrumentarium (Fragebogen) zur Prüfung konkreter Hypothesen über das Medienverhalten zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Entwurf eines strukturierten, schriftlichen Fragebogens zur empirischen Datenerhebung bei Kindern und Eltern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Medienwandels, die Analyse der Auswirkungen des Fernsehkonsums auf Körper und Psyche sowie eine kritische Reflexion über Abhängigkeit und Gewalt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind Medienkonsum, Mediatisierung, Sozialisation, kindliche Entwicklung und der Einfluss von Gewaltdarstellungen.

Wie bewertet der Autor den Zusammenhang zwischen Fernsehen und Gewalt?

Der Autor führt verschiedene wissenschaftliche Thesen (z.B. Katharsis, Habitualisierung) an und betont, dass Fernsehgewalt einen starken Einfluss haben kann, jedoch immer in Wechselwirkung mit sozialen und schulischen Variablen steht.

Welche Bedeutung kommt dem Fragebogen im Forschungsteil zu?

Der Fragebogen dient dazu, die theoretisch aufgestellten Hypothesen, etwa zur Beaufsichtigung durch Eltern oder zur Aggressivität nach Gewaltkonsum, in der Praxis zu prüfen.

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Details

Title
Was macht das Fernsehen mit den Kindern von heute?
College
Dresden Technical University  (Institut für Medienpädagogik)
Course
"Kinder und Medien"
Grade
1,2
Author
Claudia Franke (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V50406
ISBN (eBook)
9783638466363
ISBN (Book)
9783638791588
Language
German
Tags
Fernsehen Kindern Kinder Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Franke (Author), 2004, Was macht das Fernsehen mit den Kindern von heute?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50406
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