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Entstehung und Benennungsmotive von Apothekennamen

Título: Entstehung und Benennungsmotive von Apothekennamen

Trabajo de Seminario , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Katja Knauder (Autor)

Nomenclatura, Onomástica
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Gebäudenamen und im Speziellen mit Apothekennamen. Zu Beginn werden die verschiedenen Begriffe näher erläutert, wie auch der Begriff "Apotheke" oder die Kennzeichnung einer Apotheke. Anschließend widmet sie sich generell den Apothekennamen und erläutert, wie diese entstanden sind. In einem weiteren Schritt geht sie auf die unterschiedlichen Benennungsmotive von Apotheken ein und beleuchtet diese im Laufe der Geschichte näher. Hierbei werden auch Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich genannt.

Namen spielen seit jeher eine große Rolle und umgeben uns in einer riesigen Vielfalt. Sie dienen der Orientierung und Identifizierung von Personen, Orten, Straßen, Plätzen, Gewässern, Gebirgen, Ländern, Objekten und Gebäuden. Häuser, Höfe, Burgen, Schlösser, sakrale Bauten und andere Gebäude unterliegen wie auch andere Toponyme bestimmten Regeln. Zum einen sind sie auf einen Ort fixiert und meist kartographisch erfasst und zum anderen sind sie meist besiedelt und bezeichnen einen bestimmten Ort. In der Regel erhält nicht jedes Gebäude und nicht jedes Bauwerk eine eigene Bezeichnung, sondern nur die bekanntesten, schönsten und interessantesten erhalten einen eigenen Namen. Diese Eigennamen werden mit dem Fachbegriff "Oikodomonyme" bezeichnet und benennen einzelne Gebäude. Mit dem Fachbegriff der "Ekklesionyme" werden sakrale Gebäude wie etwa Kirchen bezeichnet. Ein weiterer Fachterminus lautet "Nekronyme", womit Begräbnisstätten und Friedhöfe benannt werden. Ein wichtiger Aspekt bei diesen Toponymen ist, dass es sich um "geschaffene Objekte" von Menschen handelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1 Begriff Apotheke

2.2 Kennzeichnung von Apotheken

3. Apothekennamen

4. Benennungsmotive

4.1 Religiöse Benennungsmotive

4.2 Benennungsmotive nach Standorten oder Funktionen

4.3 Benennung nach Natur- und Tiersymbolen

4.4 Benennung nach symbolischen Gestalten und Begriffen

4.5 Benennungsmotiv nach historischen Personen

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit der onomastischen Analyse von Gebäudenamen, wobei der Fokus gezielt auf der Entstehung und den Benennungsmotiven von Apothekennamen liegt. Ziel ist es, die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Namensgebung zu erläutern und dabei insbesondere die Entwicklung in Österreich unter Berücksichtigung von Unterschieden zu Deutschland zu untersuchen.

  • Grundlagen der Oikodomonymik (Gebäudenamen)
  • Historische Entwicklung und Kennzeichnung von Apotheken
  • Systematik verschiedener Benennungsmotive (religiös, topographisch, symbolisch)
  • Einfluss von Tradition und kulturellen Strömungen auf Apothekennamen
  • Vergleichende Betrachtung der Apothekenbenennung in Österreich und Deutschland

Auszug aus dem Buch

4. Benennungsmotive

Charakteristisch für die Benennung von Apotheken waren Eigennamen nach Tieren, Pflanzen, Himmelskörpern, religiös-mythologischen Personen oder Objekten. Für viele Historiker scheint die Herkunft Namen der Apotheken eindeutig zu sein. Sie sind der Ansicht die Apothekennamen sind aus den „Hauszeichen, am Haus angebrachte Sinnbilder oder Hausnamen“ zurückzuführen. Obwohl es einige Beispiele für diese Theorie gibt, kann die Mehrzahl der Namen nicht nur aus den Hausnamen erklärt werden. Dem entgegen steht, dass sich die ganze Fülle der Hausnamen nicht in den Apothekennamen wiederspiegelt, dass alte Bezeichnungen oder Lage- und Besitzerangaben, oftmals von symbolischen Namen abgelöst werden und dass das Appellativum „Apotheke“ selbst zur Benennung führen kann. Des Weiteren können auch umgebildete Hausmarken zu Apothekennamen führen. „Materiell gestaltete, optisch deutlich wahrnehmbare, substituierte Zeichen“ vertreten und versinnbildlichen das Objekt ‚Apotheke‘. Sie untermauern das sprachliche Zeichen und werden in späterer Folge immer wieder eingebracht.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der vor allem einen werbepsychologischen Aspekt hat, ist, dass ein Apothekenschild durch Ausdruckskraft, Bekanntheit der Symbolik, Einfachheit und eine deutliche Formgebung, sowie auch eine Beschränkung der auffallenden Zeichen auf nur wenige Farben hervorsticht. An Farben waren besonders Gold, Silber, Weiß, Rot und Grün sehr beliebt. Mit diesem Schild sollten die verschiedensten Dinge angedeutet werden, wie zum Beispiel die Weisheit des Apothekers oder dass man hier eine Droge aus einem fremden Land erstehen kann. Typische Namen für diese Apotheke sind „König-Salomon-Apotheke oder „Minerva-Apotheke“. Ganz bestimmte Namen, wie beispeilsweise ‚Löwen-Apotheke‘ oder ‚Apotheke zum goldenen Löwen‘ kommen meist dann vor, „wenn ein Besitzerwechsel, Ausschaltung eines Konkurrenten, Neueröffnung des Geschäftes oder ähnliches stattfindet“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Namen als Orientierungshilfe und definiert das Ziel der Arbeit, die Entstehung und Motive von Apothekennamen zu untersuchen.

2. Begrifflichkeiten: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Gebäude-Namensforschung (Oikodomonymik) und die geschichtliche Entwicklung des Begriffs Apotheke sowie deren Kennzeichnung dargestellt.

3. Apothekennamen: Dieses Kapitel widmet sich dem Aufkommen von Apothekennamen im 15. und 16. Jahrhundert und ordnet sie in den Grenzbereich zwischen Haus- und Unternehmensnamen ein.

4. Benennungsmotive: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Kategorien der Namensgebung, von religiösen Motiven über Standortbezeichnungen bis hin zu Tiersymbolen und historischen Persönlichkeiten.

5. Schlussbemerkung: Der abschließende Teil fasst die Komplexität der Namensentwicklung zusammen und weist auf die bisher eher spärliche wissenschaftliche Aufarbeitung in der Onomastik hin.

Schlüsselwörter

Apothekennamen, Onomastik, Benennungsmotive, Oikodomonyme, Hausnamen, Apotheker, Österreich, Namenforschung, Symbole, Kulturgeschichte, Pharmaziegeschichte, Gebäudebezeichnungen, Namengebung, Historische Personen, Religiöse Motive

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Namensgebung von Apotheken als Teilbereich der Onomastik (Namenkunde) und untersucht die historischen Ursprünge und Beweggründe hinter diesen spezifischen Gebäudenamen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet die Unterscheidung zwischen Haus- und Unternehmensnamen, die werbepsychologische Funktion von Apothekenschildern sowie verschiedene Kategorien der Benennung wie Religion, Natur und Historie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die systematische Erschließung der Entstehungsgeschichte von Apothekennamen, wobei ein besonderer Fokus auf den regionalen Gegebenheiten und Traditionen in Österreich liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und Einordnung von Apothekennamen in onomastische Kategorien, gestützt auf die Auswertung vorhandener Literatur und historischer Entwicklungsprozesse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Namensentwicklung im Zeitverlauf und die detaillierte Klassifizierung von Benennungsmotiven, ergänzt durch Beispiele aus der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Kernbegriffe sind Apothekennamen, Onomastik, Oikodomonyme, Benennungsmotive, Pharmaziegeschichte und die regionalen Besonderheiten in Österreich.

Welche Rolle spielten Hauszeichen bei der Entstehung der Apothekennamen?

Hauszeichen dienten als visuelle Identifikationsmerkmale in einer Zeit ohne Hausnummern und fungierten oft als Namensgeber für das Gebäude und somit für die darin ansässige Apotheke.

Wie veränderte sich das Apothekerwahrzeichen in Österreich und Deutschland im 20. Jahrhundert?

Die Arbeit beschreibt den historischen Weg von individuellen Symbolen über das nationalsozialistische Einheitswahrzeichen bis hin zur heutigen, nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich neu etablierten Form der Schlange mit der Schale.

Warum finden sich in Österreich so viele religiös geprägte Apothekennamen?

Die Autorin führt die Häufigkeit religiöser Namen, insbesondere Mariennamen, auf den starken historischen Einfluss der Habsburger Monarchie und die damit verbundene Förderung kirchlicher Institutionen zurück.

Weshalb sind Apothekennamen auch heute noch von Bedeutung?

Apothekennamen bewahren eine langjährige Tradition und Kontinuität, die selbst nach der Einführung von offiziellen Straßennummern als Identifikationsmerkmal und kulturelles Erbe bestehen bleibt.

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Detalles

Título
Entstehung und Benennungsmotive von Apothekennamen
Universidad
Klagenfurt University
Calificación
1,0
Autor
Katja Knauder (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V504384
ISBN (Ebook)
9783346047748
ISBN (Libro)
9783346047755
Idioma
Alemán
Etiqueta
Onomastik Namensforschung Sprachwissenschaft Gebäudenamen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katja Knauder (Autor), 2018, Entstehung und Benennungsmotive von Apothekennamen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504384
Leer eBook
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