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Lernlandkarten. Ein Baustein für die Lerndokumentation und individuelle Rückmeldung

Mit Unterrichtsentwurf für Schüler der 1. und 6. Klasse

Titre: Lernlandkarten. Ein Baustein für die Lerndokumentation und individuelle Rückmeldung

Epreuve d'examen , 2018 , 44 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Susanne Kaiser (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Résumé Extrait Résumé des informations

Während meiner Vertretungslehrerzeit wurde ich zum ersten Mal mit einer Lernlandkarte konfrontiert und war sofort beeindruckt. Eine Kollegin führte die Methode in ihrer damals 3. Klasse ein. Das hohe Maß an Selbstorganisation, Kreativität und Individualität der entstandenen Karten motivierte mich in einen intensiven kollegialen Austausch zu gehen. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, welches Potential bezüglich der Transparenz der individuellen Lernprozesse und der entsprechenden Lehrerrückmeldungen in dieser Methode stecken.

Diese sehr intensiven und schönen Erfahrungen haben mich motiviert, mein fragmentiertes theoretisches Wissen aufzuarbeiten. Dabei stehen die Erweiterung meiner Methodenkompetenz sowie das Bedürfnis, meinen SuS aus meiner Prüfungsklasse, eine neue offene Lernform im Unterricht anzubieten, unter anderem im Mittelpunkt dieser Aufarbeitung. Darüber hinaus sehe ich das hohe Potential der Lernlandkarten für die individuelle Rückmeldung außerhalb der standardisierten Notengebung.

Ich schreibe derzeit die Gutachten meiner 6. Klasse für das Ü7- Verfahren. Die Kategorisierung der Schüler in Nummern frustriert mich in den letzten Tagen zunehmend, da sie dem Maß an individuellen Fähig- und Fertigkeiten überhaupt nicht gerecht werden können. Ich erhoffe mir durch die intensive Auseinandersetzung im Rahmen dieser Arbeit eine Erweiterung meiner Bewertungskompetenz.

Die Lernlandkarte ist nach Wildt ein "kognitive[s] Netzwerk einer Person von einem bestimmten Lerngegenstand". Er bezeichnet diese Methode des selbstorganisierten Lernens als Sonderform der "concept map", die Lernende und Lehrende dabei unterstützt, sich in den individuellen Lernprozessen besser orientieren zu können. Dabei entsteht laut Olling ein Dialog, der Einsichten über die Auseinandersetzung und das Durchdringen des Lernenden mit dem Lernstoff sowie der Selbstwahrnehmung ermöglicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Methode der Lernlandkarte

2.1 Begriff und Metapher

2.2 Formen und Funktionen von Lernlandkarten

2.3 Möglichkeiten von Lernlandkarten

2.4 Einsatz in der Schule

3. Lernlandkarten in der Grundschule

3.1. Weltallkarten in Klasse 1

3.1.1 Voraussetzungen der Erstklässler

3.1.2 Form der Lernlandkarte- Weltall

3.1.3 Einführung der LLK- Weltall

3.1.4 Ziele für den Unterricht der Klasse 1

3.1.5. Zusammenfassung und Ausblick: Beitrag zur Lerndokumentation und individuellen Rückmeldung in der 1. Klasse

3.2 Themen- Lernlandkarten in Klasse 6

3.2.1 Voraussetzungen der Sechstklässler

3.2.2 Form der Lernlandkarte

3.2.3 Einführung der Themen- Lernlandkarte

3.2.4 Ziele für den Unterricht Klasse 6

3.2.5 Zusammenfassung und Ausblick: Beitrag zur Lerndokumentation und individuellen Rückmeldung in der 6. Klasse

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Lernlandkarten als Instrument zur individuellen Lerndokumentation und Rückmeldung außerhalb standardisierter Notengebung. Ziel ist es, Methodenkompetenz zu erweitern und Schülern eine offene Lernform anzubieten, die den Lernprozess transparenter und selbstgesteuerter gestaltet.

  • Grundlagen und theoretische Einordnung der Methode Lernlandkarte
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Formen (vorstrukturiert vs. individuell)
  • Einsatz und Evaluation in der Grundschule (Klasse 1 und Klasse 6)
  • Verknüpfung von Lernlandkarten mit Portfolioarbeit und individuellen Zielvereinbarungen
  • Förderung von Selbstreflexion und Transparenz im Lernprozess

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriff und Metapher

„Kinder sind verschieden. Sie haben unterschiedliche Lernvoraussetzungen, entwickeln sich unterschiedlich schnell, können und wissen unterschiedlich viel und lernen auf unterschiedliche Art und Weise“ (Hecker 2017, S.3). Diese Erkenntnis fordert für den Unterricht ein Abrücken vom gleichschrittigen Lernen hin zu einer neuen Lernkultur, die sich auf die Heterogenität der SuS einstellt.

Hecker schlussfolgert, dass Lernen von selbstbestimmten Handeln und gemeinsamen Arbeiten mit einer aufmerksamen Lernbegleitung in einer Atmosphäre der Wertschätzung stattfinden muss. „Dabei können Lernbegleitung und Leistungsbewertung als dialogischer und partizipativer Prozess gestaltet werden“ (vgl. ebd.).

Individuelle Lernprozesse fordern individuelle Lernwege und Lernleistungen. Folglich ergibt sich die Frage, wie sie strukturiert und visualisiert werden können und diese Darstellung den Entwicklungs- und Lernprozessen jedem SuS gerecht werden kann. Die Antwort ist simpel, die Konsequenzen für den Unterricht sind immens. Die SuS bedürfen Unterrichtsformen in denen sie ihren eigenen Lernprozess mitbestimmen können. Ein solches Vorgehen muss zur Sicherung des Lernfortschritts eng durch individuelle Rückmeldungen gestützt werden. Darüber hinaus kann bei der Leistungsermittlung nicht mehr die soziale sondern ausschließlich die individuelle Bezugsnorm als Maß dienen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation und die Entdeckung der Lernlandkarte als Instrument zur individuellen Lernbegleitung.

2. Die Methode der Lernlandkarte: Theoretische Fundierung des Begriffs sowie Vorstellung von Funktionsweisen, Grundsätzen und Implementierungsmöglichkeiten im Unterricht.

3. Lernlandkarten in der Grundschule: Darstellung der praktischen Anwendung und Evaluation in einer ersten und einer sechsten Klasse unter Berücksichtigung spezifischer Altersvoraussetzungen.

4. Zusammenfassung: Reflexion über die erreichten Erfahrungen und Herausforderungen bei der Implementierung der Methode im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Lernlandkarten, Lerndokumentation, individuelle Rückmeldung, Selbstorganisation, Lernprozesse, Grundschule, Portfolio, Transparenz, Selbstreflexion, Lernbegleitung, Heterogenität, Zielvereinbarung, Mathematikunterricht, Deutschunterricht, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Lernlandkarten als ein Werkzeug, das Lernende und Lehrende dabei unterstützt, individuelle Lernprozesse zu visualisieren und zu reflektieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen der Lernlandkarte, die Anpassung an verschiedene Klassenstufen sowie die Verbindung zu Portfolio- und Feedbackinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Methode so in den Schulalltag zu integrieren, dass sie eine individuelle, dialogische Rückmeldung jenseits standardisierter Noten ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Untersuchung, in der die Autorin die Methode in ihren eigenen Klassen erprobt, reflektiert und evaluiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Methode und die konkrete Anwendung bei Erstklässlern und Sechstklässlern inklusive der Auswertung von Zielvereinbarungen.

Was charakterisiert die Lernlandkarte laut der Autorin?

Sie wird als ein „kognitives Netzwerk“ definiert, das als Sonderform der Concept Map das selbstorganisierte Lernen fördert und Transparenz schafft.

Wie unterscheiden sich die Anforderungen in Klasse 1 und Klasse 6?

Während in Klasse 1 vorstrukturierte Karten mit Symbolen für die Orientierung essenziell sind, können Sechstklässler bereits individuell strukturierte Karten erstellen.

Welche Rolle spielt das Portfolio bei der Arbeit mit Lernlandkarten?

Das Portfolio dient als Archivierungsort und strukturgebender Rahmen für die Lernlandkarten sowie für Zielvereinbarungen und Laufzettel.

Was ist das Fazit zur Einsetzbarkeit der Methode?

Die Methode ist zwar sehr gewinnbringend, benötigt aber Zeit und Raum zur Entwicklung; besonders leistungsschwache Schüler benötigen kleinschrittigere Unterstützung.

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Résumé des informations

Titre
Lernlandkarten. Ein Baustein für die Lerndokumentation und individuelle Rückmeldung
Sous-titre
Mit Unterrichtsentwurf für Schüler der 1. und 6. Klasse
Université
Studienseminar Potsdam
Note
1,5
Auteur
Susanne Kaiser (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
44
N° de catalogue
V504392
ISBN (ebook)
9783346102072
ISBN (Livre)
9783346102089
Langue
allemand
mots-clé
Lernlandkarten Dokumentation Schülerrückmeldung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Susanne Kaiser (Auteur), 2018, Lernlandkarten. Ein Baustein für die Lerndokumentation und individuelle Rückmeldung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504392
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Extrait de  44  pages
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