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Das Phänomen der Fake News. Eine Manipulation der politischen Meinungsbildung?

Titel: Das Phänomen der Fake News. Eine Manipulation der politischen Meinungsbildung?

Seminararbeit , 2018 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jessica Loos (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im heutigen Zeitalter des Internets, in dem unwahre Informationen mit einer höheren Geschwindigkeit von jedem Nutzer über Mediennetzwerke verbreitet werden können, besteht die Sorge, dass die intendierte Verbreitung von gefälschten Nachrichten zunimmt und zu einer Manipulation der politischen Meinungsbildung der Bevölkerung führt. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit das Einflusspotenzial von Fake News.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Entstehung und Verbreitung

4. Motive für die Verbreitung

5. Erfolgsaspekte und Folgen

5.1 Medienvertrauen

5.2 Echokammern und Filterblasen

5.3 Social bots

6. Einfluss auf die politische Meinungsbildung

7. Wirkungseffekte

8. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Einflusspotenzial von Fake News und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob diese das Potenzial haben, die politische Meinungsbildung der deutschen Bevölkerung gezielt zu manipulieren.

  • Definition und Abgrenzung von Falschmeldungen
  • Motive für die Verbreitung von Fake News
  • Die Rolle von Medienvertrauen, Echokammern und Social Bots
  • Analyse der Wirkungseffekte auf politische Entscheidungsprozesse
  • Kritische Bewertung der Manipulationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

3. Entstehung und Verbreitung

Seit der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 wird das Thema Fake News öffentlich breit diskutiert (Schmidt, Merten, Hasebrink, Petrich, & Rolfs, 2017). Dabei sind Falschmeldungen nicht nur ein Phänomen der heutigen Zeit. Seit Jahrzehnten werden Massenmedien dazu genutzt, Propaganda und Falschnachrichten zu verbreiten. Insbesondere werden in Bezug auf Wahlkämpfe politische Berichterstattungen immer wieder manipuliert (Schneiders, 2017). Verändert hat sich hingegen, auf welchem Weg und mit welcher Geschwindigkeit Fake News verbreitet werden. Falschmeldungen werden heutzutage vor allem über soziale Netzwerke lanciert, worüber sie sehr schnell eine deutlich größere Reichweite erzielen als über klassische Medienkanäle (Marx & Fischer, 2017). Durch das Internet sind die allgemeinen Zugangsmöglichkeiten zu Informationen enorm gestiegen (Gapski, Oberle & Staufer, 2017). Da inzwischen der Großteil der Bevölkerung in Besitz eines Smartphones ist, besteht zudem ein Ausmaß der Vernetzung, in der Mediennutzer permanent online und somit auch für jederlei Nachrichten erreichbar sein können. Aus diesem Grund breiten sich Meldungen innerhalb kürzester Zeit aus (Müller, 2013).

Neu ist allerdings nicht allein die schnellere Verfügbarkeit von Falschinformationen, sondern auch das Risiko, dass Falschmeldungen leichter erstellt und veröffentlicht werden können. Denn in den traditionellen Massenmedien ist die Zugänglichkeit zur Öffentlichkeit eingeschränkt. Sogenannte „Gatekeeper“ entscheiden im Journalismus darüber, welche Meldungen die Öffentlichkeit erreichen. Im heutigen Online-Zeitalter werden Nachrichteninhalte jedoch nicht ausschließlich von Journalisten aufbereitet und veröffentlicht, sondern es besteht für jeden die Möglichkeit, Fake News zu verfassen und diese online zur Verfügung zu stellen. Zudem ist es mittlerweile einfach, selbst eine Website anzubieten oder an öffentlichen Kommunikationen teilzunehmen. Infolgedessen ist durch das „social web“ die Anzahl an Beteiligten gestiegen und viele Formen und Inhalte der Kommunikation entstanden (Neuberger, Jo von Hofe & Nuernbergk, 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen Fake News ein, definiert den Gegenstandsbereich und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Definition: Dieses Kapitel liefert eine definitorische Eingrenzung des Begriffs Fake News als gezielt verbreitete Falschmeldungen.

3. Entstehung und Verbreitung: Es wird analysiert, wie sich die technologischen Rahmenbedingungen durch das Internet und soziale Netzwerke auf die Verbreitungsgeschwindigkeit und Reichweite von Desinformationen ausgewirkt haben.

4. Motive für die Verbreitung: Dieses Kapitel beleuchtet die primären Beweggründe für die Produktion von Fake News, wobei zwischen finanziellen Gewinnabsichten und politischer Manipulation unterschieden wird.

5. Erfolgsaspekte und Folgen: Hier werden zentrale Einflussfaktoren wie Medienvertrauen, kognitive Dissonanz in Echokammern sowie der Einsatz von Social Bots differenziert untersucht.

6. Einfluss auf die politische Meinungsbildung: Basierend auf empirischen Studien wird der Frage nachgegangen, inwieweit Fake News tatsächlich die politische Meinungsbildung in Deutschland beeinflussen konnten.

7. Wirkungseffekte: Dieser Abschnitt behandelt psychologische Wirkmechanismen wie den „Sleeper-Effekt“ und den „Wahrheitseffekt“ im Kontext der Nachrichtenrezeption.

8. Diskussion und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert methodische Limitationen und zeigt den weiteren Forschungsbedarf auf.

Schlüsselwörter

Fake News, Desinformation, Politische Meinungsbildung, Medienvertrauen, Echokammern, Filterblasen, Social Bots, Digitale Medien, Manipulation, Bundestagswahl, Internet, Wahlkampf, Nachrichtenkompetenz, Soziale Netzwerke, Propaganda

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen "Fake News" und dessen Potenzial, politische Meinungsbildungsprozesse in Deutschland zu beeinflussen oder gezielt zu manipulieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehung und Verbreitung von Falschnachrichten, den zugrundeliegenden Motiven (wirtschaftlich/politisch) sowie den psychologischen und technischen Erfolgsfaktoren wie Echokammern und Social Bots.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht in der Beantwortung der Frage, ob Fake News die politische Meinungsbildung der deutschen Bevölkerung tatsächlich manipulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Analyse und Synthese bestehender wissenschaftlicher Studien und Umfragedaten (z.B. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und von Alexander Sängerlaub), um den aktuellen Forschungsstand zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine definitorische Einordnung, die Beschreibung der technologischen Verbreitungswege, eine Analyse der Verbreitungsmotive und eine detaillierte Betrachtung der Wirkmechanismen, inklusive einer kritischen Reflexion der Bundestagswahl 2017.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Fake News, Desinformation, politische Meinungsbildung, Medienvertrauen, Echokammern, Filterblasen und Social Bots.

Warum spielen Social Bots in diesem Zusammenhang eine so große Rolle?

Social Bots werden als Werkzeuge zur Imitation menschlichen Verhaltens in sozialen Netzwerken beschrieben, die helfen, die Reichweite von Falschmeldungen künstlich zu erhöhen und Algorithmen zu manipulieren.

Welche Rolle spielt die AfD im Hinblick auf Fake News laut den Ergebnissen?

Die Arbeit stellt fest, dass rechtsorientierte Gruppen wie die AfD Falschnachrichten teils strategisch nutzen, wobei für deren Anhänger die Bestätigung des eigenen Weltbildes oft wichtiger ist als die Vertrauenswürdigkeit der Quelle.

Gibt es einen nachweisbaren Einfluss auf Wahlergebnisse?

Die Analyse kommt zu dem Fazit, dass Fake News bisher keinen nachweisbaren, großflächigen Einfluss auf Wahlergebnisse in Deutschland hatten, da die breite Bevölkerung weiterhin klassischen Medien vertraut.

Wie kann man die Manipulationsgefahr zukünftig mindern?

Die Autorin empfiehlt, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen, Quellen kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung der Thematik durch seriöse, repräsentative Studien und eine breite mediale Aufklärung zu unterstreichen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Phänomen der Fake News. Eine Manipulation der politischen Meinungsbildung?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
Kommunikation und Medienmanagement
Note
1,3
Autor
Jessica Loos (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V504407
ISBN (eBook)
9783346049551
ISBN (Buch)
9783346049568
Sprache
Deutsch
Schlagworte
phänomen fake news eine manipulation meinungsbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Loos (Autor:in), 2018, Das Phänomen der Fake News. Eine Manipulation der politischen Meinungsbildung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504407
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Leseprobe aus  27  Seiten
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