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Erlösformen für digitale Medienprodukte

Title: Erlösformen für digitale Medienprodukte

Term Paper , 2005 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Oliver Hedderich (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren hat es sich mit rasanter Geschwindigkeit zu einem Massenmedium entwickelt, und zwar noch wesentlich schneller als nach dem Aufkommen von Radio und Fernsehen. Diese rasante Ausbreitung hat auch Auswirkungen auf die anderen Massenmedien, Fernsehen, Radio sowie Printmedien. Der Grund: Die Bevölkerung hat nur ein bestimmtes Budget an Aufmerksamkeit zur Verfügung und das neue digitale Massenmedium stellt einen weiteren Konkurrenten um Aufmerksamkeit dar.

Nach anfänglichem Zögern gibt es Ende der 1990er Jahre kaum mehr ein Medienunternehmen, dass sich nicht mit der Bedeutung dieser neuen Technologie für Produkte und Prozesse beschäftigt hat. Fast jede Zeitung ist mit einem redaktionellen Angebot im Internet vertreten. Dahinter steckt die Konkurrenz von klassischen Medien und Online-Angeboten um die Werbebudgets von Werbetreibenden. Doch nach vorläufigem Ende der Internet-Euphorie um die Jahrtausendwende fallen viele Unternehmen, die ausschließlich auf eine Finanzierung von Online-Angeboten über Werbung gesetzt hatten einer Marktbereinigung zum Opfer. Welche alternativen und ergänzenden Erlösquellen Medienunternehmen zur Verfügung stehen, dass soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Grundlagen

1. Begriffsklärungen

1.1. Medien als Träger von Inhalten

1.2. Medienunternehmen und Medienprodukte

1.3. Digitale Medienprodukte

2. Das Internet als digitales Massenmedium

III. Verbreitung und Nutzung des Internet in Deutschland

1. Deutschland ist online

1.1. Anschaffungsmotive: Inhalte von größerer Bedeutung

1.2. Internet für tagesaktuelle Informationen

2. Klassische und digitale Medien – Konkurrenten oder Verbündete?

2.1. Mediennutzung im Bereich Information

2.2. Mediennutzung im Bereich Unterhaltung

2.3. Nutzung von Inhalteangeboten im Internet

2.4. Veränderung des Mediennutzungsverhaltens

IV. Erlösformen bei Medienprodukten

1. Erlösformen bei traditionellen Medienprodukten

2. digitale Medienprodukte

2.1. Nutzerfinanzierte (direkte) Erlösquellen

2.2. Indirekte Erlösquellen

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, vor welche Herausforderungen die Digitalisierung Medienunternehmen stellt und welche spezifischen Erlösmodelle sie nutzen können, um drohende Einnahmeverluste aus dem traditionellen Geschäft durch digitale Medienprodukte zu kompensieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Medienunternehmen erfolgreich Erlöse im Internet generieren können und inwieweit hierbei sowohl Paid-Content als auch Online-Werbung eine strategische Rolle spielen.

  • Grundlagen der digitalen Medienökonomie und Begriffsklärung
  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens im Internet
  • Untersuchung des Verhältnisses zwischen klassischen und digitalen Medien
  • Erlösmodelle für Medienprodukte (direkte vs. indirekte Quellen)
  • Praxisbeispiele für Paid-Content und Online-Werbestrategien

Auszug aus dem Buch

1.3. Digitale Medienprodukte

Eine Definition des Digitalisierens im Lexikon der Medienökonomie hört sich wenig revolutionär an: „Umwandeln von analogen Informationen (z.B. Spannungen, Tönen und Grafiken) in digitale Daten.“ Doch für Medienprodukte liegt in der Digitalisierung aller Inhalte der Schüssel zu einer multimedialen Verwendung von Text, Ton, Bild und Video.

Durch eine solche multimediale Nutzung ergibt sich nach Bruck und Selhofer in dreifacher Hinsicht ein potentieller Mehrwert für die Nutzer: Ferner ermögliche die digitale Verarbeitung außerdem „eine interaktive Einflussnahme des Nutzers auf den Ablauf des Programminhaltes, was solche Produkte von digital ausgestrahlten (aber sonst konventionellen) Rundfunkprogrammen unterscheidet“. Digitale Rundfunkprogramm bleiben aus diesem Grund in der vorliegenden Arbeit ausgeklammert. Es sollen ausschließlich Medienprodukte betrachtet werden, die in digitalisierter Form angeboten werden und außerdem global verfügbar sind, denn dies macht laut Bruck und Selhofer einen Teil des Mehrwerts der digitalen neuen Medien aus.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass digitale Medien zu einer Konkurrenz für klassische Medien geworden sind, und skizziert das Ziel der Untersuchung von Erlösquellen.

II. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Medien, Medienunternehmen und digitale Medienprodukte definiert, wobei der Fokus auf dem potenziellen Mehrwert durch Digitalisierung liegt.

III. Verbreitung und Nutzung des Internet in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Nutzungsverhalten der deutschen Bevölkerung und bewertet, inwieweit digitale Angebote klassische Medien ergänzen oder ersetzen.

IV. Erlösformen bei Medienprodukten: Hier werden die spezifischen Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Erlösgenerierung für Medienunternehmen beleuchtet, sowohl im traditionellen als auch im digitalen Bereich.

V. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medienunternehmen vermehrt auf Paid-Content und Crossmedia-Strategien setzen müssen, um sich im Wettbewerb um den Nutzer zu behaupten.

Schlüsselwörter

Digitale Medienprodukte, Medienökonomie, Paid-Content, Internet, Erlösmodelle, Mediennutzung, Online-Werbung, Massenmedien, Komplementarität, Substitution, Crossmedia, Medienunternehmen, Transformation, Digitalisierung, Werbemarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Herausforderungen von Medienunternehmen im digitalen Zeitalter, insbesondere im Hinblick auf den Wandel von Erlösstrukturen durch das Internet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Medienökonomie, dem veränderten Nutzungsverhalten der Konsumenten, der Konkurrenz zwischen Online- und Offline-Medien sowie der Analyse von Finanzierungsmöglichkeiten wie Paid-Content und Online-Werbung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Medienunternehmen den Einnahmeverlusten in klassischen Medienbereichen durch die Entwicklung und Vermarktung digitaler Medienprodukte entgegenwirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und wertet aktuelle Studien (insbesondere die ARD/ZDF-Online-Studie) aus, um Trends in der Mediennutzung und Marktentwicklung zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen geklärt, danach die aktuelle Verbreitung und Nutzung des Internets in Deutschland untersucht und abschließend die verschiedenen Erlösquellen (direkt und indirekt) für digitale Medienprodukte analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind digitale Medienprodukte, Erlösformen, Paid-Content, Medienökonomie, Online-Werbung und Strukturwandel.

Warum spielt das Internet laut der Arbeit eine so große Rolle für Medienunternehmen?

Das Internet fungiert als Massenmedium, das eine enorme Reichweite bietet, aber gleichzeitig den Wettbewerb um die begrenzte Aufmerksamkeit der Nutzer verschärft, was Medienunternehmen zur Neuausrichtung ihrer Geschäftsmodelle zwingt.

Was unterscheidet direkte von indirekten Erlösquellen im Internet?

Direkte Erlösquellen basieren auf Zahlungen durch den Nutzer (z.B. Pay-per-Content oder Abonnements), während indirekte Erlösquellen wie Werbung darauf beruhen, dass die Aufmerksamkeit des Nutzers an Werbetreibende "verkauft" wird.

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Details

Title
Erlösformen für digitale Medienprodukte
College
University of Göttingen  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Grade
2,0
Author
Oliver Hedderich (Author)
Publication Year
2005
Pages
26
Catalog Number
V50451
ISBN (eBook)
9783638466677
ISBN (Book)
9783638661003
Language
German
Tags
Erlösformen Medienprodukte Internet-Vermarktung free content Werbeeinnahmen Pay Content
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Hedderich (Author), 2005, Erlösformen für digitale Medienprodukte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50451
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