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ICEM - Intracity E-Mobility

Title: ICEM - Intracity E-Mobility

Scientific Study , 2019 , 137 Pages

Autor:in: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH (General editor)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Projektes „IntraCity E-Mobility“ (ICEM) wird ein Konzept entwickelt, mit dem die Last-Mile Distribution mit Hilfe von Elektromobilen vorgenommen werden kann.
Ziel des Projektes ist es, zu ermitteln, ob es sinnvoll ist, überregionale Transporte von der regionalen Distribution zu entkoppeln und die Zustellung auf Elektromobile zu übertragen, um somit die CO2-Emissionen, Lärm und Feinstaub sowie die Verkehrsbelastung im Stadtbereich zu reduzieren. Die Initiative kam vom Rat der Stadt Hamm, der bereits vor Jahren ein konkretes Maßnahmenprogramm beschlossen hatte, um den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr bis 2025 um ein Drittel zu verringern. Der Einsatz von Elektromobilität im Lieferverkehr würde die Stadt Hamm diesem Ziel ein Stück näher bringen.
Zu diesem Zweck wurden bestehende Konzepte betrachtet, die Anforderungen der Stadt Hamm analysiert und verschiedene Ansätze auf Basis der vorhandenen Liefermengen untersucht.
Im weiteren Verlauf wurde eine Umsetzung auf Basis der Konsolidierung in einem zentralen Umschlagzentrum sowie die Alternative der dezentralen Belieferung über Micro-Depots näher analysiert. Dabei stellte sich die Realisierung mit Hilfe des Aufbaus eines Pilot-Micro-Hubs als ebenso effizienter wie pragmatischer Ansatz dar, so dass auf dieser Basis eine konkrete Roadmap zur Umsetzung dargestellt werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Abstract Summary

1.2. Untersuchungsanlass

1.3. Forschungsfrage

1.4. Hamm City Logistik (SRH Hamm)

2. Projektorganisation

2.1. Projektablauf & Beteiligte

2.2. Projektstruktur & Arbeitspakete

2.3. Beschreibung der Arbeitspakete

3. Projektergebnisse

3.1. AP 1 – Überprüfung bestehender E-Mobilitätskonzepte

3.1.1. AP 1.1 & AP 1.4 - Identifikation von national wie international entwickelten E Mobilitätskonzepten (Prognos AG)

3.1.2. AP 1.2 & 1.3 Ableitung eines Anforderungskatalogs & Anpassung des Anforderungskatalogs (SRH Hamm)

3.2. AP 2 - Festlegung logistischer Anforderungen in der Last-Mile Logistik

3.2.1. AP 2.1 Status Quo Last Mile-Logistik (KE-CONSULT)

3.2.2. AP 2.2 & AP 2.3 Identifikation von Optimierungspotentialen & der notwendigen kommunalen Infrastruktur (KE-CONSULT)

3.2.3. AP 2.4 Identifikation Infrastrukturbedarf durch Befragung der Hammer Einzelhändler & Gewerbetreibenden (SRH Hamm)

3.3. AP 3 ICEM-Konzept

3.3.1. Erweiterung des Projektfokus

3.3.2. AP 3.1 Konzept eines elektrischen Last-Mile-Wirtschaftsverkehrs (SRH Hamm)

3.3.3. AP 3.2 Konzept eines elektromobilen Umschlagzentrums (SRH Hamm)

3.3.4. Elektromobile Fahrzeuge

3.3.5. AP 3.3 Evaluation / Sensitivitätsanalyse (SRH Hamm)

3.4. AP 4 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

3.4.1. AP 4.1 Betriebswirtschaftliche Betrachtung (KE-CONSULT)

3.4.2. AP 4.2 Volks-/Regionalwirtschaftliche Perspektive (Prognos AG)

3.5. AP 5 Umsetzungs- und Vermarktungskonzept

3.5.1. AP 5.1 Realisierungskonzept

3.5.2. AP 5.2 Standortanalyse

3.5.3. Realisierungskonzept Pilot-Projekt

3.5.4. AP 5.3 Umsetzungs-Roadmap

3.5.5. AP 5.4 Prüfung Übertragbarkeit

7. Anhang

7.1. Steckbriefe

7.1.1. Dezentrale Belieferung mit innovativen elektrischen Fahrzeugen

7.1.2. Geräuscharme Nachtlogistik (GeNaLog)

7.1.3. ELMO – Elektromobile urbane Wirtschaftsverkehre

7.1.4. carvelo2go

7.1.5. RegLog

7.1.6. Smart City Logistik

7.1.7. Pilotprojekt zur nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikrodepot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg

7.1.8. Freight Distribution Plan Utrecht

7.1.9. Intelligente Steuerung der Ladekapazität für Elektrofahrzeuge im Depot

7.1.10. Konsolidierungszentrum mit E-Fahrzeugen in Bristol/Bath

7.2. Auswertung Umfrage

7.3. Versuchsaufbau Testfahrt

7.4. Gesprächsleitfaden

7.5. Informationen KEP-Dienstleister

7.6. Kostenschätzung Infrastruktur

7.7. Vergleich Tabelle ICEM

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts für eine elektromobile Last-Mile-Distribution in der Stadt Hamm. Dabei wird untersucht, ob der Einsatz von Mikrodepots gegenüber einem zentralen Verteilzentrum zielführender ist, um unter Berücksichtigung lokaler Umweltauflagen und Verkehrsbelastungen eine wirtschaftliche Zustellung im innerstädtischen Bereich zu ermöglichen.

  • Analyse bestehender nationaler und internationaler E-Mobilitätskonzepte
  • Bewertung logistischer Anforderungen und Optimierungspotenziale in der Last-Mile-Logistik
  • Konzeption eines elektromobilen Umschlagzentrums inklusive Mikrodepot-Ansatz
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Umsetzungsstrategien für die Stadt Hamm

Auszug aus dem Buch

Erweiterung des Projektfokus

Zum Zeitpunkt der Ausschreibung und Beauftragung war es das Ziel der Wirtschaftsförderung Hamm, im Rahmen der Studie zunächst grundlegende Konzepte eines elektrischen Last-Mile-Verkehrs miteinander zu vergleichen und deren Realisierungs-Chancen und die positiven Effekte für Hamm abzuwägen. Insofern handelte es sich in diesem frühen Stadium des Projekts um eine Konzept- und Machbarkeitsstudie, die die spätere Realisierung vor Ort wissenschaftlich unterfüttern sollte.

Methodik und Projektplan haben sich sehr stark an diesen Ansprüchen orientiert: So standen zunächst eindeutig die theoretischen Untersuchungen zu verschiedenen Optionen eines elektrischen Last-Mile-Verkehrs im Vordergrund. Im weiteren Projektverlauf wurde die Ausrichtung der Forschungsfragen um wesentliche praxisrelevante Komponenten ergänzt und es wurden sukzessive bereits sehr konkrete Fragen zur Umsetzung aufgegriffen, die in dieser Tiefe ursprünglich noch nicht Teil des Projekts sein sollten.

Der Wandel des Projekts von einer Grundlagenstudie hin zur Konzeption eines realen Piloten kann als Erfolg des Projektbeirats angesehen werden. Durch die enge Einbindung lokaler Akteure aus unterschiedlichen Branchen (KEP, Logistik, Bauwirtschaft, Verwaltung) entwickelte sich im intensiven Austausch schnell ein sehr detailliertes Konzept dezentral organisierter Micro-Hubs, das schon sehr früh einen hohen Konkretisierungsgrad aufgewiesen hat (Standort, beteiligte Akteure, benötigte Infrastruktur).

Diese Entwicklung wurde im Projekt als Chance begriffen, um einen Realisierungsgrad zu erreichen, der weit über das ursprüngliche Projektziel hinausgeht. Zunehmend rückte das Projekt in Richtung eines realen “Praxislabors“, in dem vor allem die konkreten Realisierungsschritte und die damit verbundenen Aushandlungsprozesse vorbereitet und erprobt werden konnten. Das begrenzte Budget und vor allem der enge Zeitrahmen erforderten dabei eine Umschichtung der Projekt-Ressourcen, die der inhaltlichen Re-Fokussierung entsprechen: Während die theoretischen Untersuchungen zu alternativen Konzepten deutlich an Bedeutung verloren, wurden die Schritte zur Umsetzung des konkreten Konzepts nicht mehr nur wissenschaftlich unterfüttert, sondern aktiv vor Ort begleitet, um auf diese Weise die Chancen auf eine zeitnahe Umsetzung in den Realbetrieb deutlich zu erhöhen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Projekt ICEM, erläutert den Untersuchungsanlass durch Urbanisierung und steigende Verkehrsbelastung und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur elektromobilen Last-Mile-Belieferung.

2. Projektorganisation: Dieses Kapitel beschreibt den Projektablauf, die Beteiligten sowie die Struktur der fünf definierten Arbeitspakete, die das Projekt von der Konzepterstellung bis zur Umsetzungs-Roadmap begleiten.

3. Projektergebnisse: Das Hauptkapitel präsentiert die Ergebnisse der fünf Arbeitspakete, von der Analyse bestehender Konzepte über logistische Last-Mile-Anforderungen und das konkrete ICEM-Konzept bis hin zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Vermarktung.

7. Anhang: Der Anhang enthält detaillierte Steckbriefe zu vergleichbaren Pilotprojekten, Auswertungen der Händlerumfrage, Versuchsaufbauten für die Testfahrten sowie eine detaillierte Kostenschätzung und Vergleichstabellen.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Last-Mile-Logistik, City-Logistik, Hamm, Mikrodepot, KEP-Dienstleister, Umschlagzentrum, Wirtschaftsverkehr, CO2-Reduktion, Warenanlieferung, städtische Infrastruktur, Logistikkonzept, Zustellfahrzeuge, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Untersuchung neuer logistischer Konzepte für die letzte Meile in der Stadt Hamm unter Nutzung von Elektromobilität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Last-Mile-Logistik, dem Einsatz von Elektrofahrzeugen, der Infrastrukturentwicklung durch Mikrodepots und der ökonomischen wie ökologischen Bewertung dieser Konzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu ermitteln, unter welchen Bedingungen eine elektromobile Last-Mile-Belieferung in Hamm erfolgreich und wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie kombiniert eine Bestandsaufnahme, eine Befragung lokaler Einzelhändler, Marktanalysen, die Auswertung von Fallbeispielen sowie die Modellierung von Kosten- und Kapazitätsdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Projektergebnisse detailliert dargestellt: von der Überprüfung von E-Mobilitätsansätzen über logistische Anforderungsanalysen bis hin zur konkreten Konzeption von Mikrodepots und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Elektromobilität, Last-Mile-Logistik, Mikrodepot, City-Logistik, CO2-Reduktion und städtische Infrastruktur charakterisiert.

Welchen Stellenwert nimmt der Mikrodepot-Ansatz ein?

Der Mikrodepot-Ansatz wurde im Projektverlauf als favorisierte Lösung identifiziert, da er als praxisnah, flexibel skalierbar und wirtschaftlich vielversprechend für die Last-Mile-Zustellung gilt.

Welche Rolle spielt die Einbindung lokaler Akteure?

Die Einbindung lokaler Akteure, insbesondere der KEP-Dienstleister und der städtischen Verwaltung, ist essentiell, um praxisnahe Anforderungen zu definieren und eine erfolgreiche Realisierung in Hamm zu gewährleisten.

Wie werden die Umweltauswirkungen in der Studie bewertet?

Die Bewertung erfolgt auf Basis von CO2-Einsparungen und der Reduktion lokal wirksamer Emissionen (Stickoxide, Feinstaub) sowie der Lärmreduktion, wobei die Skalierbarkeit für eine signifikante Entlastung entscheidend ist.

Excerpt out of 137 pages  - scroll top

Details

Title
ICEM - Intracity E-Mobility
College
University of Applied Sciences Hamm
Author
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH (General editor)
Publication Year
2019
Pages
137
Catalog Number
V504797
ISBN (eBook)
9783346036742
ISBN (Book)
9783346036759
Language
German
Tags
Elektromobilität Logistik KEP Stückgut Innenstadt Lieferverkehr Wirtschaftsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH (General editor), 2019, ICEM - Intracity E-Mobility, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504797
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