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Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie

Title: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie

Essay , 2005 , 5 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Summary Excerpt Details

Um bestimmte Produkte tauschen zu können, müssen diese einen Wert für alle darstellen. Der persönliche, qualitative Wert einer Ware ist ihr Gebrauchswert. Die Nützlichkeit dieser Ware macht es zum Gebrauchswert und dieser ist am Gebrauch und der Konsumtion dieser Ware festzumachen. Ein Gebrauchswert muss ein gesellschaftlicher Gebrauchswert sein, sein Nutzen muss durch menschliche Arbeit vermittelt werden und es muss von nutzen sein. Als weiteres braucht man ein bestimmtes, feststehendes Verhältnis für den Tausch der Gebrauchswaren, dieser ist der Tauschwert. Der Tauschwert ist das quantitative Verhältnis von unterschiedlichen Gebrauchswerten, also die Abstaktion dieser. Der Tauschwert hat keinen Bezug auf die persönliche Eigenschaft de Ware sondern ist nur aus dem Gebrauchswert abzuleiten. Wenn die Ware einen Gebrauchswert für alle hat, dann hat sie auch einen Tauschwert. Also ist die unterschiedliche Proportionenangabe von unterschiedlichen Dingen die dann einen gleichen Wert haben, der Tauschwert. „Als Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedener Qualität, als Tauschwerte können sie nur verschiedener Quantität sein, enthalten also kein Atom Gebrauchswert.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

1.1 Reichtum der kapitalistischen Gesellschaft

1.2 Historische Entwicklung der Arbeitsteilung

2. Werttheoretische Grundlagen

2.1 Gebrauchswert als qualitativer Wert

2.2 Tauschwert als quantitatives Verhältnis

2.3 Arbeitsprodukte als gemeinsame Grundlage

3. Gesellschaftliche Implikationen und Probleme

3.1 Reduzierung auf den Durchschnitt

3.2 Produktivität und Arbeitskraft

3.3 Machtstellung der Produzenten

4. Wertformen und Geld

4.1 Relative und Äquivalente Wertformen

4.2 Einführung der allgemeinen Wertform und Geldform

5. Kritische Reflexion

5.1 Folgen der spezifischen Arbeitsteilung

5.2 Kritik an der Marxschen Auffassung

5.3 Menschliches Handeln und gesellschaftliche Realität

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Konzepte von Gebrauchswert und Tauschwert innerhalb der Marxschen Theorie, um deren Bedeutung für die kapitalistische Produktionsweise und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisse zu untersuchen.

  • Differenzierung zwischen Gebrauchswert und Tauschwert
  • Rolle der menschlichen Arbeit bei der Wertbildung
  • Auswirkungen der Produktivkraft auf den Warenwert
  • Abhängigkeitsverhältnisse in der kapitalistischen Arbeitsteilung
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Umsetzbarkeit des Modells

Auszug aus dem Buch

Die Unterscheidung von Gebrauchswert und Tauschwert

Um bestimmte Produkte tauschen zu können, müssen diese einen Wert für alle darstellen. Der persönliche, qualitative Wert einer Ware ist ihr Gebrauchswert. Die Nützlichkeit dieser Ware macht es zum Gebrauchswert und dieser ist am Gebrauch und der Konsumtion dieser Ware festzumachen. Ein Gebrauchswert muss ein gesellschaftlicher Gebrauchswert sein, sein Nutzen muss durch menschliche Arbeit vermittelt werden und es muss von nutzen sein. Als weiteres braucht man ein bestimmtes, feststehendes Verhältnis für den Tausch der Gebrauchswaren, dieser ist der Tauschwert. Der Tauschwert ist das quantitative Verhältnis von unterschiedlichen Gebrauchswerten, also die Abstaktion dieser. Der Tauschwert hat keinen Bezug auf die persönliche Eigenschaft de Ware sondern ist nur aus dem Gebrauchswert abzuleiten. Wenn die Ware einen Gebrauchswert für alle hat, dann hat sie auch einen Tauschwert.

Also ist die unterschiedliche Proportionenangabe von unterschiedlichen Dingen die dann einen gleichen Wert haben, der Tauschwert. „Als Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedener Qualität, als Tauschwerte können sie nur verschiedener Quantität sein, enthalten also kein Atom Gebrauchswert.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in den Untersuchungsgegenstand der Ware ein und erläutert die historische Entwicklung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung sowie die Entstehung von Marktstrukturen.

2. Werttheoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Marxschen Begriffe Gebrauchswert und Tauschwert definiert und ihre wechselseitige Abhängigkeit sowie die Rolle der Arbeit als wertbildende Instanz erläutert.

3. Gesellschaftliche Implikationen und Probleme: Dieser Abschnitt behandelt die Folgen der Reduzierung menschlicher Arbeit auf einen Durchschnittswert und die daraus resultierenden Machtstrukturen und Produktivitätsprobleme im Kapitalismus.

4. Wertformen und Geld: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung von der relativen und äquivalenten Wertform hin zur allgemeinen Wertform und der daraus folgenden Einführung des Geldes.

5. Kritische Reflexion: Der Autor setzt sich kritisch mit den Thesen von Karl Marx auseinander und verknüpft diese mit dem Menschenbild der Philosophie sowie heutigen ökonomischen Beobachtungen.

Schlüsselwörter

Karl Marx, Das Kapital, Gebrauchswert, Tauschwert, Arbeitsteilung, Warenwert, Produktivität, Kapitalismus, Mehrwert, Arbeitskraft, Wertform, Geldform, Soziologie, Politische Ökonomie, Entfremdung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie, insbesondere mit den Grundlagen der Werttheorie innerhalb des Werkes "Das Kapital".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Kategorien der Warenanalyse, die Unterscheidung von Gebrauchswert und Tauschwert sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Strukturen auf die Arbeitswelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, was den Wert einer Ware ausmacht, unter besonderer Berücksichtigung der Mechanismen, die Arbeit und Produktion in eine kapitalistische Logik überführen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Textanalyse der klassischen soziologischen Theorie, ergänzt durch eine kritische Reflexion auf Basis ergänzender philosophischer und ökonomischer Perspektiven.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Wertformen, die Analyse der Auswirkungen der Produktivkraft auf die Entlohnung sowie die kritische Betrachtung der Abhängigkeit von Produzenten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Warenform, Arbeitsteilung, Durchschnittsarbeit, Produktivkraft und den Vergleich von Gebrauchswert und Tauschwert geprägt.

Warum sieht Marx laut Autor die kapitalistische Gesellschaft als "selbstblockierend" an?

Weil bei steigender Produktivität durch technologischen Fortschritt der Warenwert sinkt, was den Arbeiter zwingt, mehr zu produzieren, um das gleiche Einkommen zu erzielen, was den Anreiz für den Fortschritt nimmt.

Wie bewertet der Autor die Umsetzbarkeit der Marxschen Ideen?

Der Autor argumentiert, dass die Marxsche Vision aufgrund der menschlichen Natur, die nach Differenzierung strebt und sich ungern mit dem Durchschnitt zufrieden gibt, in der Realität schwer umsetzbar ist.

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Details

Title
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie
College
http://www.uni-jena.de/  (Soziologie)
Course
Einführung in die klassische soziologische Theorie
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2005
Pages
5
Catalog Number
V50510
ISBN (eBook)
9783638467162
Language
German
Tags
Karl Marx Kapital Kritik Einführung Theorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2005, Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50510
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