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Grundzüge der deutschen Außenpolitik

Titel: Grundzüge der deutschen Außenpolitik

Hausarbeit , 2019 , 13 Seiten

Autor:in: Christina Frank (Autor:in)

Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit sollen die etablierten Grundzüge der deutschen Außenpolitik beschrieben werden, wobei auch die Hintergründe der Entstehung berücksichtigt werden. Heute ist Deutschland ein weltweit vernetztes Land, dass durch Institutionen und Kooperationen mit anderen Ländern interagiert und sich für Ziele wie Frieden, Sicherheit und Menschenrechte engagiert. Solch außenpolitische Werte wurden in Deutschland nicht immer vertreten. Besonders in der Zeit des Nationalsozialismus galten andere Vorsätze.

Hitlers aggressive Außenpolitik beinhaltete Vorhaben wie die Lebensraum Eroberung im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung. Erst nachdem Deutschland im zweiten Weltkrieg besiegt, entmilitarisiert und besetzt wurde, konnten die deutsche Außenpolitik wieder stetig aufgebaut werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Westintegration

2.1 Bedingungslose Westintegration von Konrad Adenauer

3. Europäische Integration

4. Transatlantische Partnerschaft

5. Frieden und Sicherheit

6. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte

6.1 deutsche Außenpolitik für die Menschenrechte

7. Globalisierung und internationale Ordnung

8. Kultur- und Bildungspolitik

9. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die historischen Grundlagen und die zentralen Pfeiler der deutschen Außenpolitik nach 1945, um das heutige außenpolitische Handeln der Bundesrepublik im Kontext internationaler Institutionen und wertebasierter Prinzipien zu erläutern.

  • Die historische Bedeutung der Westintegration unter Konrad Adenauer.
  • Die Einbettung Deutschlands in die europäische Integration und das transatlantische Bündnis.
  • Die Rolle von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten in der Außenpolitik.
  • Die Verpflichtung zum Multilateralismus in einer globalisierten internationalen Ordnung.
  • Der Wandel der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik von der Selbstbeschränkung zur internationalen Verantwortung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Bedingungslose Westintegration von Konrad Adenauer

Das Fundament Adenauers außenpolitische Konzeption beruht auf zwei Grundsätzen. Zum einen lag sein Augenmerk auf der Verhinderung einer Einigung der Alliierten zu Lasten Deutschlands. Zweitens wollte er eine „Schaukelpolitik“ zwischen Ost und West, wie es bei Bismarck oder Stresemann der Fall war, vermeiden. (COLSCHEN; 2010 S.123)

Adenauers Ziel war es Deutschland, in Gestalt der Bundesrepublik, wieder als einen anerkannten und gleichwertigen internationalen Partner zu integrieren. (SONTHEIMER, BLEEK, GAWRICH; 2007 S.365) Da er als Antikommunist galt, wollte er vor allem die Expansion der Sowjetunion nach Westen verhindern (COLSCHEN; 2010 S.123). Dies gelang seiner Meinung nach nur durch die Westintegration. (SONTHEIMER, BLEEK, GAWRICH; 2007 S. 366) Durch die Bindung an die westlichen Staaten stand vor allem der Wirtschafts- und Sicherheitsaspekt im Vordergrund. Diese Interessen Adenauers standen sogar vor der Wiedervereinigung. Aus diesem Grund sollte vor allem die deutsche Industrie mit der europäischen vernetzt werden, um so eine militärische Nutzung der Ressourcen zu verhindern. (COLSCHEN; 2010 S.123) Adenauer betonte immer wieder die Wichtigkeit und Verbundenheit zu Europa. Bereits in seiner ersten Regierungserklärung bestärkte er seinen außenpolitischen Grundsatz der Westintegration mit kulturellen Argument, in dem er die Zugehörigkeit der Bundesrepublik zur westeuropäischen Welt thematisiert. (COLSCHEN; 2010 S.127)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den historischen Wandel von der nationalsozialistischen Außenpolitik hin zu einem international vernetzten Deutschland, das sich nach 1945 für Frieden und Sicherheit engagiert.

2. Westintegration: Das Kapitel erläutert die innenpolitisch umstrittene Entscheidung für die Westintegration als zentralen außenpolitischen Kurs der frühen Bundesrepublik unter Konrad Adenauer.

2.1 Bedingungslose Westintegration von Konrad Adenauer: Hier wird Adenauers Strategie der Westbindung als Mittel zur Integration in den Westen und zur Abwehr sowjetischer Expansion sowie als Basis für europäische Kooperation detailliert dargelegt.

3. Europäische Integration: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess der Einbettung der Bundesrepublik in die europäische Gemeinschaft, um Souveränität zu gewinnen und ein gleichberechtigter europäischer Partner zu werden.

4. Transatlantische Partnerschaft: Die transatlantische Partnerschaft wird als zweiter entscheidender Pfeiler neben der europäischen Integration dargestellt, der maßgeblich auf der engen Beziehung zu den USA basiert.

5. Frieden und Sicherheit: Es wird der Wandel der deutschen Sicherheitspolitik und der Bundeswehr von der defensiven Landesverteidigung hin zur Übernahme internationaler Verantwortung für die Friedenssicherung analysiert.

6. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte: Dieses Kapitel beleuchtet, warum die weltweite Förderung von Menschenrechten und demokratischen Werten eine notwendige Bedingung für Frieden und Stabilität im außenpolitischen Interesse Deutschlands ist.

6.1 deutsche Außenpolitik für die Menschenrechte: Hier wird konkretisiert, wie Deutschland aktiv versucht, Menschenrechte durch Diplomatie, internationale Verträge und Institutionen weltweit zu schützen und zu fördern.

7. Globalisierung und internationale Ordnung: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit des Multilateralismus als Methode, um in einer globalisierten Welt wirksam in internationalen Institutionen zu agieren.

8. Kultur- und Bildungspolitik: Die Kultur- und Bildungspolitik wird als dritte, ergänzende Säule der deutschen Außenpolitik eingeführt, die durch interkulturellen Dialog Vertrauen schafft.

9. Schluss: Die Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Leitplanken der Außenpolitik, bestehend aus Europa, der transatlantischen Partnerschaft, Sicherheit, Menschenrechten und multilateralem Handeln.

Schlüsselwörter

Deutsche Außenpolitik, Westintegration, Konrad Adenauer, Europäische Integration, Transatlantische Partnerschaft, Bundeswehr, Sicherheitspolitik, Menschenrechte, Multilateralismus, Frieden, Globalisierung, Internationale Ordnung, Diplomatie, Auswärtiges Amt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in die Grundzüge und Leitplanken der deutschen Außenpolitik, beginnend bei den historischen Weichenstellungen nach 1945 bis hin zu modernen globalen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Pfeiler der deutschen Außenpolitik – die Westintegration, die europäische Integration, die transatlantische Partnerschaft, das Engagement für Sicherheit sowie die Förderung von Menschenrechten und Multilateralismus – bilden den Schwerpunkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die historischen Hintergründe und die Entwicklung der außenpolitischen Prinzipien zu beschreiben, die Deutschland als vernetzten Akteur in der internationalen Gemeinschaft definieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und dokumentarische Quellenarbeit, um die außenpolitischen Konzepte der Bundesrepublik systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische und thematische Kapitel, die von den Anfängen der Westintegration über die europäischen und transatlantischen Beziehungen bis hin zu aktuellen Werten wie Menschenrechten und globalem multilateralen Handeln reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Westintegration, Europäische Integration, Transatlantische Partnerschaft, Frieden, Sicherheitspolitik, Menschenrechte und Multilateralismus.

Warum spielt die "Westintegration" eine so bedeutende Rolle für das Verständnis der Außenpolitik?

Sie gilt als das Fundament, auf dem Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder als gleichwertiger Partner integriert wurde und aus dem sich die bis heute prägenden Grundsätze der Außenpolitik entwickelt haben.

Welchen Einfluss hat der historische Hintergrund des Nationalsozialismus auf die heutige Menschenrechtspolitik?

Die deutsche Geschichte des Nationalsozialismus begründet eine besondere Sensibilität und ein aktives Engagement Deutschlands für den Schutz von Menschenrechten und die Ablehnung von Antisemitismus, was einen festen Bestandteil der modernen Außenpolitik darstellt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundzüge der deutschen Außenpolitik
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Autor
Christina Frank (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V505353
ISBN (eBook)
9783346060372
ISBN (Buch)
9783346060389
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Außenpolitik Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Frank (Autor:in), 2019, Grundzüge der deutschen Außenpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505353
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Leseprobe aus  13  Seiten
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