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Häusliche Gewalt. Gewalterfahrungen von Studentinnen mit und ohne Migrationshintergrund an der Fachhochschule Dortmund

Title: Häusliche Gewalt. Gewalterfahrungen von Studentinnen mit und ohne Migrationshintergrund an der Fachhochschule Dortmund

Term Paper , 2019 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Peyman Yusef (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities
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In dieser Hausarbeit soll untersucht werden, welche Gewalterfahrungen speziell Studentinnen, mit und ohne Migrationshintergrund, der Fachhochschule Dortmund im häuslichen Bereich haben. Das immens große Dunkelfeld im Bereich häusliche Gewalt, verdeutlicht die Notwendigkeit der sozialen Arbeit und wie gegenwärtig die Thematik ist. Noch heute, im 21. Jahrhundert, pflanzt sich die häusliche Gewalt hinter den Türen einiger Frauen ein und dennoch bleibt es weiterhin eine in der Gesellschaft verschwiegene und zugleich verharmloste Thematik. Nach Schröder und Pezolt fallen die von Gewalt betroffenen Frauen unter keiner bestimmten Zielgruppe, sie erleben sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Bereich Gewalt. Allerdings finden die meisten Gewalttaten gegen Frauen hinter ihren eigenen verschlossenen Türen statt.

Sie alle jedoch verbindet das Merkmal unter einer gewalttätigen Beziehung zu leiden. Sie erleiden und durchleben Gewalthandlungen, die sowohl psychische, als auch physische Narben bei den Betroffenen hinterlassen können. Allerdings werden unter diesen gravierenden Umständen nur die wenigsten erlebten Gewalttaten zur Anzeige gebracht. Die Frauen befinden sich in einem Gewaltkreislauf, dem nur die wenigsten entkommen können. Bereits Schröder und Pezolt stellten fest, dass viele Auseinandersetzungen innerhalb der Familie schnell in regelmäßigen Gewalttaten münden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretischer Hintergrund

1.1 Häusliche Gewalt gegen Frauen

1.2 Häusliche Gewalt bei Frauen mit einem Migrationshintergrund

1.3 Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit für Betroffene Frauen

1.3.1 Frauenhaus

1.4 Hypothesenbildung

2 Methodik

2.1 Die angewandte Forschungsmethode und ihr Aufbau

2.2 Stichprobenbeschreibung

2.3 Durchführung der quantitativen Erhebung

3 Ergebnisse

3.1 Allgemeine Informationen zur Stichprobe

3.2 Gewaltbetroffenheit von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

3.3 Erlebte Gewaltform

3.4 Reflexion der methodischen Vorgehensweise

4 Diskussion

4.1 Einordnung der Ergebnisse in den Forschungsstand

4.2 Fazit und Ausblick für die Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gewalterfahrungen von Studentinnen der Fachhochschule Dortmund im häuslichen Bereich und analysiert dabei insbesondere den Einfluss eines möglichen Migrationshintergrundes auf die Betroffenheit sowie die Rolle der sozialen Arbeit.

  • Analyse häuslicher Gewalt bei Frauen mit und ohne Migrationshintergrund.
  • Untersuchung von Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit, insbesondere am Beispiel von Frauenhäusern.
  • Durchführung einer quantitativen Studie zur Ermittlung des Ausmaßes und der Formen häuslicher Gewalt unter Studentinnen.
  • Vergleich der erhobenen Daten mit bestehenden wissenschaftlichen Forschungsständen.
  • Ableitung von Schlussfolgerungen für die Praxis der sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

1.1 Häusliche Gewalt gegen Frauen

Häusliche Gewalt erläutert deutlich schon im Begriff, in welcher Umgebung die Gewalt stattfindet. Interpretiert man die Wörter wortwörtlich, ist demnach die Gewalt im eigenen Haushalt gemeint (Dlugosch, 2010, S. 24). Es kommt zwischen den im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen zu Gewalt (Ethno-Medizinisches Zentrum e.V., 2016, S. 21). Zahlreiche Erhebungen bestätigen, dass die größte Gefahr für Frauen im Inneren ihres eigenen Zuhauses lauert (Becker, 2013, S. 6). Den Begriff der Familie assoziiert man oft mit einem emotionalen und sozialen Netzwerk, durch die häusliche Gewalt lässt sich jedoch ableiten, dass das Leben zuhause mit der Familie für viele betroffene Frauen eine belastende Situation darstellt (Brzank, 2012, S. 27). Der Problemschwerpunkt liegt in der zwischenmenschlichen Beziehung: durch das vertraute Gefühl zum Täter entwickeln die Frauen Treue, die sie emotional abhängig und vom Täter kontrollierbar macht (Schweikert, 2000, S. 68). Die Gewalt hat unterschiedliche Ausprägungen, so lässt sich „zwischen physischer, sexueller, psychischer Gewalt und ökonomischer Ausbeute“ unterscheiden (Seith, 2003, S. 26). Um Frauen im privaten und häuslichen Umfeld vor Gewalt zu schützen, wurde vom Bundestag mit Wirkung zum 01.01.2002 das Gewaltschutzgesetz verabschiedet (Bundesrepublik Deutschland, S. 386). Die rechtlichen Maßnahmen zugunsten der Betroffenen werden dennoch kaum bis gar nicht wahrgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert häusliche Gewalt, beleuchtet die spezifische Situation von Migrantinnen und erläutert Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit sowie die Hypothesenbildung.

2 Methodik: Hier wird der Aufbau der quantitativen Erhebung beschrieben, inklusive der Stichprobenbeschreibung und des Vorgehens bei der Datenerhebung unter Studentinnen.

3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die gewonnenen Daten zur Stichprobe, die Gewaltbetroffenheit nach Migrationshintergrund sowie die erlebten Gewaltformen und reflektiert das Vorgehen.

4 Diskussion: Die Ergebnisse werden in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet, die Hypothese verifiziert und ein Fazit für die soziale Arbeit sowie ein Ausblick formuliert.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Soziale Arbeit, Migrationshintergrund, Studentinnen, Frauenhaus, Gewalterfahrung, Interventionsmöglichkeiten, Geschlechtersensible soziale Arbeit, Quantitative Forschung, Gewaltbetroffenheit, Partnerschaftsgewalt, Gewaltschutzgesetz, Dunkelfeld, Prävention, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema häuslicher Gewalt gegen Frauen und untersucht die Gewalterfahrungen von Studentinnen an der Fachhochschule Dortmund im häuslichen Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen häuslicher Gewalt, die Bedeutung des Migrationshintergrundes bei Gewalterfahrungen sowie die Rolle und Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen Studie zu überprüfen, ob Studentinnen mit Migrationshintergrund häufiger von Gewalterfahrungen berichten als Studentinnen ohne Migrationshintergrund.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Forschungsmethode angewandt, bei der ein strukturierter Fragebogen zur Datenerhebung unter 40 Studentinnen der Fachhochschule Dortmund eingesetzt wurde.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der Ergebnisse sowie eine abschließende Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Studie?

Zentrale Begriffe sind häusliche Gewalt, Migrationshintergrund, Frauenhäuser, Soziale Arbeit und quantitative Datenerhebung.

Warum wurde die Untersuchung speziell an Studentinnen durchgeführt?

Die Wahl der Zielgruppe der Studentinnen der Fachhochschule Dortmund ermöglichte einen spezifischen Einblick in die Lebensrealität junger Frauen, wobei die Anonymität der Befragung zur Offenlegung sensibler Themen beitragen sollte.

Welche Rolle spielt das Frauenhaus in dieser Untersuchung?

Das Frauenhaus wird als eine wesentliche Interventionsmöglichkeit der sozialen Arbeit vorgestellt, die als Schutzraum für von Gewalt betroffene Frauen dient und einen Ausweg aus gewaltsamen Beziehungen ermöglichen kann.

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Details

Title
Häusliche Gewalt. Gewalterfahrungen von Studentinnen mit und ohne Migrationshintergrund an der Fachhochschule Dortmund
College
University of Applied Sciences Dortmund
Grade
1,7
Author
Peyman Yusef (Author)
Publication Year
2019
Pages
15
Catalog Number
V505503
ISBN (eBook)
9783346061249
Language
German
Tags
Gewalt Gewaltintervention häusliche Gewalt gegen Frauen häusliche Gewalt Migration Migrantinnen soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peyman Yusef (Author), 2019, Häusliche Gewalt. Gewalterfahrungen von Studentinnen mit und ohne Migrationshintergrund an der Fachhochschule Dortmund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505503
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