Durch diese wissenschaftliche Arbeit soll die KFR gemäß IAS 7 dargestellt und anhand eines DAX-Konzernabschlusses exemplarisch beurteilt werden. Es kommt die Frage auf, ob den Leitmaxime, der Vermittlung von entscheidungsrelevanten Informationen nachgekommen sowie konform den Regelungen des IAS7, gehandelt wird. Nach der Erörterung der theoretischen Grundlagen folgt eine kritische Würdigung, bevor anhand des gewählten Unternehmens die KFR dargestellt und anschließend beurteilt wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit und Methodik
2 Theoretische Grundlagen der Rechnungslegung
2.1 Einführung in die Rechnungslegung
2.2 Grundsätze und Bestandteile der IAS / IFRS
3 Theoretische Grundlagen der Kapitalflussrechnung und die Anwendung gemäß IAS 7
3.1 Kapitalflussrechnung / Cashflowrechnung
3.1.1 Cashflow aus operativer Tätigkeit
3.1.2 Cashflow aus Investitionstätigkeit
3.1.3 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
3.2 Kritische Würdigung der Kapitalflussrechnung
4 Beurteilung der Kapitalflussrechnung der HeidelbergCement AG
4.1 Beurteilung des Cashflows aus operativer Tätigkeit
4.2 Beurteilung des Cashflows aus Investitionstätigkeit
4.3 Beurteilung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit
4.4 Beurteilung der Veränderung der liquiden Mittel
5 Zusammenfassung / Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit hat das Ziel, die Kapitalflussrechnung gemäß IAS 7 theoretisch herzuleiten und deren praktische Anwendung anhand des Konzernabschlusses der HeidelbergCement AG für das Geschäftsjahr 2018 exemplarisch zu beurteilen, um die Konformität mit den Standardvorgaben und die Informationsrelevanz zu prüfen.
- Grundlagen und Systematik der internationalen Rechnungslegung (IAS/IFRS)
- Struktur der Kapitalflussrechnung (operativer Bereich, Investitions- und Finanzierungstätigkeit)
- Kritische Würdigung der Aussagekraft der Kapitalflussrechnung
- Analyse der Cashflows bei der HeidelbergCement AG
- Beurteilung der Liquiditätsveränderung im Konzern
Auszug aus dem Buch
3.1 Kapitalflussrechnung / Cashflowrechnung
Die Kapitalflussrechnung (KFR) wird als der mögliche Ursprung der Rechnungslegung bezeichnet. Zur Ermittlung des Zahlungsüberschusses einer Periode erfolgt eine Aufstellung der Ein- und Auszahlungen. Der Zahlungsüberschuss wird auch als Cashflow bezeichnet. Die KFR ist von allen Unternehmen, unabhängig ihrer Größe und Branche, die gemäß IFRS bilanzieren, aufzustellen. Die Gestaltung der KFR ist im IAS7 geregelt und als Bestandteil der IFRS ist weiterhin das Rahmenkonzept zu beachten. So soll die KFR alle Ein- und Auszahlungen der Periode enthalten und gemäß IAS 7.21 unsaldiert sein. Aus einer KFR kann entnommen werden, ob ein Unternehmen in einer Periode aus seiner betrieblichen Tätigkeit liquide Mittel erwirtschaftet, um damit Investitionen zu tätigen, seinen Kapitalgebern Zinsen bzw. Dividenden zu zahlen oder seinen Finanzmittelfond zu erhöhen.
Der Finanzmittelfond besteht neben den liquiden Mitteln aus Zahlungsmitteläquivalenten, diese sind hoch liquide und jederzeit liquidierbar. Die KFR zeigt folglich die Veränderung dieses Finanzmittelfonds an. Es wird in drei Bereiche unterteilt, den Cashflow aus operativer Tätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit, die separat ausgewiesen werden, welche dann in Summe dem Finanzmittelfond zum Ende der Periode entsprechen. So ergibt sich Abbildung 3.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Der Autor führt in die Relevanz der internationalen Rechnungslegung ein, definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit und erläutert die gewählte Methodik.
2 Theoretische Grundlagen der Rechnungslegung: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament durch eine Darstellung der Rechnungslegung, der rechtlichen Grundlagen sowie der Struktur und Ziele der IAS/IFRS.
3 Theoretische Grundlagen der Kapitalflussrechnung und die Anwendung gemäß IAS 7: Der Autor leitet die theoretischen Bestandteile der Kapitalflussrechnung her und erläutert die detaillierten Regelungen gemäß dem Standard IAS 7.
4 Beurteilung der Kapitalflussrechnung der HeidelbergCement AG: In diesem Kapitel erfolgt ein Praxistransfer, bei dem die Kapitalflussrechnung des DAX-Unternehmens HeidelbergCement AG für das Geschäftsjahr 2018 detailliert dargestellt und analysiert wird.
5 Zusammenfassung / Fazit: Der Autor zieht ein Fazit hinsichtlich der Zielerreichung der Arbeit und bewertet, ob die untersuchte Kapitalflussrechnung den Anforderungen des IAS 7 entspricht.
Schlüsselwörter
Kapitalflussrechnung, IAS 7, IFRS, Cashflow, Rechnungslegung, HeidelbergCement AG, Operative Tätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Finanzmittelfonds, Liquidität, Jahresabschluss, Konzernrechnungslegung, Konzernabschluss, Entscheidungsrelevanz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kapitalflussrechnung (KFR) innerhalb der internationalen Rechnungslegung nach IFRS.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des IAS 7 sowie die praktische Anwendung und Beurteilung einer KFR anhand eines DAX-Konzerns.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die KFR der HeidelbergCement AG exemplarisch zu beurteilen und zu prüfen, ob sie konform zu IAS 7 erstellt wurde und entscheidungsrelevante Informationen liefert.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit verwendet einen deduktiven Ansatz, gestützt durch eine fundierte Literaturrecherche und einen konkreten Praxistransfer (Fallstudie).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Bestandteile der KFR nach IAS 7 und die anschließende Beurteilung der operativen, Investitions- und Finanzierungscashflows der HeidelbergCement AG.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie IAS 7, Kapitalflussrechnung, IFRS, Konzernabschluss und Liquiditätssteuerung charakterisiert.
Warum wird die indirekte Methode für den operativen Cashflow in der Praxis bevorzugt?
Laut Literatur ist die indirekte Methode gängiger, da sie an das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung anknüpft und dieses um nicht zahlungswirksame Vorgänge bereinigt.
Was ist die Erkenntnis bezüglich der HeidelbergCement AG aus der Analyse?
Die Analyse zeigt, dass die HeidelbergCement AG in der Lage war, aus ihrer betrieblichen Tätigkeit liquide Mittel zu erwirtschaften, die über die notwendigen Investitionen und Kapitalrückzahlungen hinausgehen.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Die Darstellung und Beurteilung der Kapitalflussrechnung gemäß IAS7 anhand der HeidelbergCement AG im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505610