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Neue Medien und Digitalisierung in der Pädagogik

Titel: Neue Medien und Digitalisierung in der Pädagogik

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten

Autor:in: Violetta Zimmermann (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Digitalisierung, das Wort ist heutzutage in aller Munde. Doch was bedeutet es eigentlich und in welchem Kontext steht es mit der pädagogischen Arbeit?
Warum haben wir Erziehungswissenschaftler das Modul „Neue Medien“ und wieso ist es relevant? Mit dieser Arbeit möchte ich die Moderne Zeit, die von Digitalisierung und technischen Fortschritt geprägt ist, beleuchten und auf die Digitalisierung eingehen, die unsere Arbeit von und mit Kindern verändern wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind eigentlich Medien

2.1 Medienkompetenz

3. Wandel des Lernens

3.1 Wissenserwerb durch Digitale Medien

3.2 Einsatz von digitalen Medien in der Schule

4. Vor- und Nachteile digitaler Medien

4.1 Vorteile Digitaler Medien

4.2 Nachteile Digitaler Medien

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Digitalisierung im pädagogischen Kontext, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder, und wägt dabei Chancen und Risiken gegeneinander ab.

  • Bedeutung der Digitalisierung für die moderne pädagogische Arbeit
  • Entwicklung der Medienkompetenz bei Kindern
  • Wandel des Lernens durch digitale Werkzeuge und Methoden
  • Gegenüberstellung von Chancen (z.B. Autonomie) und Risiken (z.B. Kurzsichtigkeit, Manipulation)

Auszug aus dem Buch

1. AUTONOME KINDER

Beckedahl und Lüke beziehen sich auf Prensky, welcher zwei Typen der Gesellschaft unterscheidet: Die „Digital Natives“, Menschen die mit den heutigen technischen Medien aufgewachsen sind und „Digital Immigrants“, welche den Umgang mit Medien erst erlernen müssen (vgl. Beckedahl; Lüke 2012: 12).

Kinder sind demzufolge Digital Natives, sie werden in diese neue Welt hineingeboren und wachsen von klein auf mit den neuen Medien auf. Sie finden sich schnell in der Handhabung der Geräte zurecht und sind daher in der Disziplin der Kommunikationstechnik und Anwendung digitaler Medien ihren Eltern oft überlegen (vgl. Ernst 1996: 38). Das hat zur Folge, dass eine spannende Entwicklung in der Eltern-Kind-Beziehung geschieht.

Die Erwachsenen, die ansonsten alles wissen, sind mit der Handhabung eines Smartphones überfordert. Ernst meint, dass die Autorität in der Eltern-Kind-Beziehung sich deshalb ändert, die Eltern müssen nicht in allen Lebensbereichen bestens Bescheid wissen und die Kinder werden schneller unabhängiger und selbstbestimmter und zu ihren eigenen Experten, vor allem im Umgang mit Medien. Denn nun rücken sie an die Stelle des Erklärers und bringen ihren Eltern etwas bei.

Dies soll keineswegs negativ aufgefasst werden, sondern lediglich als Generationswandel verstanden werden, der allerdings von Verständnis und Nachsicht geprägt ist (vgl. Ernst 1996: 39 ff). In dieser Hinsicht hätte die ganze Digitalisierung einen positiven Effekt: Kinder würden schneller autonom werden und ältere Genrationen müssten nicht auf dem neusten Stand der Technik sein und alle können dem nachgehen, was ihnen Freude bereitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung im pädagogischen Alltag ein und erläutert die konträren Positionen von Autoren wie Manfred Spitzer und anderen Experten.

2. Was sind eigentlich Medien: Dieses Kapitel definiert Medien als technische Kommunikationsmittel und beleuchtet die Notwendigkeit, Kinder auf eine digital geprägte Zukunft vorzubereiten.

2.1 Medienkompetenz: Hier wird die Bedeutung der Medienkompetenz als existenzielle Fähigkeit hervorgehoben, die durch gezielte pädagogische Begleitung und Reflexion erworben werden muss.

3. Wandel des Lernens: Dieser Abschnitt beschreibt den Übergang von behavioristischen Lernkonzepten hin zum Konstruktivismus sowie die Bedeutung informellen Lernens.

3.1 Wissenserwerb durch Digitale Medien: Dieses Kapitel thematisiert die Rolle digitaler Informationsquellen und die Notwendigkeit von Medienkritikfähigkeit angesichts von Phänomenen wie Fakenews.

3.2 Einsatz von digitalen Medien in der Schule: Hier wird der Einfluss digitaler Plattformen und Lern-Apps auf den Unterricht sowie die kontroverse Diskussion über das digitale Schreiben analysiert.

4. Vor- und Nachteile digitaler Medien: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die zwiespältige Wirkung digitaler Medientechnologien auf die kindliche Entwicklung.

4.1 Vorteile Digitaler Medien: Dieser Teil betrachtet die Stärkung kindlicher Autonomie, kognitive Fähigkeiten durch Computerspiele und die Erweiterung der Literacy-Kompetenzen.

4.2 Nachteile Digitaler Medien: Hier werden körperliche sowie psychische Risiken, wie Kurzsichtigkeit, Leistungsdruck durch Selbstoptimierung und Manipulationsgefahren, kritisch beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass Medienkompetenz eine essenzielle Lebenskompetenz darstellt und fordert dazu auf, Kindern eine begleitete, reflektierte Erfahrung mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Erziehungswissenschaften, Digitale Natives, Konstruktivismus, Lernen, Schule, Kindesalter, Computer Literacy, Autonomie, Kurzsichtigkeit, Selbstoptimierung, Medienkritik, Mediensozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit der fortschreitenden Digitalisierung und deren Einfluss auf die pädagogische Arbeit sowie auf das Aufwachsen von Kindern auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind Medienkompetenz, der Wandel von Lernprozessen, der Einsatz digitaler Medien in Schulen sowie eine differenzierte Abwägung von Vor- und Nachteilen digitaler Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Pro- und Kontra-Argumente für die Nutzung digitaler Medien im Kindesalter abzuwägen, um daraus Empfehlungen für eine verantwortungsvolle pädagogische Begleitung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis einschlägiger Fachpublikationen, Studien und medienpädagogischer Diskurse eine argumentative Analyse erstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Medienbegriff, den Wandel von Lernverständnissen, praktische Anwendungsbeispiele sowie eine detaillierte Diskussion gesundheitlicher und psychologischer Aspekte der Mediennutzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Digital Natives, Lernwandel und die Balance zwischen Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss von digitalen Spielen auf die kognitive Entwicklung?

Sie sieht in Spielen sowohl Potenziale zur Förderung von Logik, Hand-Augen-Koordination und Kreativität als auch die Gefahr der Suchtgefahr und der Vereinsamung.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Rolle der Pädagogen?

Die Autorin plädiert dafür, dass Pädagogen nicht als reine "Fernhalter" agieren, sondern als begleitende Experten fungieren sollten, die Kindern helfen, Medien verantwortungsvoll zu reflektieren und zu nutzen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neue Medien und Digitalisierung in der Pädagogik
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Autor
Violetta Zimmermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V505720
ISBN (eBook)
9783346058256
ISBN (Buch)
9783346058263
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neue medien digitalisierung pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Violetta Zimmermann (Autor:in), 2018, Neue Medien und Digitalisierung in der Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505720
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Leseprobe aus  17  Seiten
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