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Vergleich der Verfilmung "Wir 1982" mit dem Roman "Wir" von Jewgenij Zamjatin

Titel: Vergleich der Verfilmung "Wir 1982" mit dem Roman "Wir" von Jewgenij Zamjatin

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christina Nedbaluk (Autor:in)

Russistik / Slavistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird ein Vergleich zwischen dem Film „Wir 1982“ und dem Roman von Zamjatin "Wir"/"My" dargestellt. Dabei wird der Fokus auf die Ausarbeitung der Darstellungsmethoden des Filmes, sowie der filmtechnischen Analyse, gelegt. "Wir 1982" entstand für das deutsche Fernsehen im Jahre 1991 und wurde ein Jahr darauf auf dem öffentlichen Sender ZDF2 ausgestrahlt.

Der tschechischer Regisseurs Vojtech Jasny, welcher ein Studium in russischer Literatur, Kamera und Regie belegte, wurde durch Literaturverfilmungen, sowie durch Fernsehproduktionen für das ZDF und den Bayerischen Rundfunk in Deutschland bekannt. Unter seiner Regieleitung produziert er zusammen mit dem deutschen Drehbuchautor Claus Hubalek den Film auf der Grundlage des dystopischen Klassikerroman "Wir" von Zamjatin.

Die Veröffentlichung des Romans gelang dem russischen Autor und Schiffsingenieur Jewgenij Zamjatin im Jahre 1924 im Ausland in verschiedenen Sprachen, doch auf Grund der problematischen politischen Situationen und unter Umwegen erst 1988 in der Sowjetunion. Dieses Werk kann als die erste große Anti-Utopie bezeichnet werden, die unter anderem als Vorlage für die Dystopien von George Orwell's 1984 und Aldous Huxleys Brave New World diente.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Einführung in die Verfilmung

2.2 Figurendarstellung

2.3 Orte

2.4 Differenzen zwischen Film und Roman

2.5 Filmanalyse

3 Schluss:

4 Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten Vergleich zwischen dem Roman „Wir“ von Jewgenij Zamjatin und der gleichnamigen Filmverfilmung aus dem Jahr 1982 von Vojtech Jasny durchzuführen. Dabei steht die Untersuchung der filmischen Umsetzung der literarischen Vorlage im Zentrum, insbesondere hinsichtlich der Figurendarstellung, der Handlungsorte und der filmtechnischen Mittel.

  • Analyse der Werktreue und filmischen Adaption
  • Vergleichende Charakterstudien der Hauptfiguren
  • Darstellung und Symbolik der Orte im Film vs. Roman
  • Untersuchung filmtechnischer Aspekte (Kamera, Licht, Ton)
  • Reflektion über die Grenzen der visuellen Literaturübersetzung

Auszug aus dem Buch

D-503 (gespielt von Dieter Laser)

Gleich zu Beginn des Filmes wird man von schwarzen hypnotisierenden Augen begrüßt und persönlich angesprochen. Somit wird gleich deutlich, dass diese Rede an die Zuschauer gerichtet ist und der Protagonist D-503 seine Geschichte erzählen möchte.

Der Schauspieler und Hauptdarsteller Dieter Laser, verleiht gleich zu Beginn seiner Bewunderung für den sogenannten „Einzigen Staat“ Ausdruck, in dem er sichtlich entschlossen, impulsiv und leidenschaftlich in das Diktiergerät spricht, welches seine Worte, mit einem elektrischen lauten Klackern einer Schreibmaschine auf ein Blatt abtippt. Es sind die ersten Zeilen wortwörtlich, des Romans Zamjatins.

Über sein Erscheinungsbild wird nicht viel erzählt, doch scheint der zweiunddreißigjährige einen gewissen Charme zu besitzen. Der, zum Zeitpunkt des Drehs, neununddreißigjährige deutsche Schauspieler verkörpert den Charakter des Integralkonstrukteurs meisterlich und mit Charme. Der Zuschauer kann seine Entwicklung zu einem „Menschen mit einer Seele“ gut mitverfolgen. Zwar wird der innere Konflikt zwischen Rationalität und Emotionalität im Film beibehalten, jedoch nicht so weit ausgeführt wie im Buch. Die mathematische Weltansicht und die Überzeugung für das „segensreiche Joch der Vernunft“ von D-503 füllen im Buch mehrere Seiten, allerdings gehen diese im Film etwas unter.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas, des Romans und der Filmverfilmung unter Einbeziehung der filmischen Methodik.

Hauptteil: Detaillierte Untersuchung der filmischen Adaption, gegliedert in Einführung, Figurendarstellung, Orte, Unterschiede zwischen Film und Roman sowie eine Filmanalyse.

Schluss: Reflexion der Ergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur Werktreue der Verfilmung.

Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Literatur, Internetquellen und Filmreferenzen.

Schlüsselwörter

Wir, Jewgenij Zamjatin, Vojtech Jasny, Literaturverfilmung, Dystopie, Einziger Staat, D-503, I-330, Figurendarstellung, Filmanalyse, Werktreue, Filmvergleich, Sci-Fi, Literaturadaption, Medienwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht den dystopischen Roman „Wir“ von Jewgenij Zamjatin mit der gleichnamigen Filmverfilmung von Vojtech Jasny aus dem Jahr 1982.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Frage der Werktreue der Verfilmung, die Ausarbeitung der Charaktere, die visuelle Darstellung der Schauplätze und der Einsatz filmtechnischer Mittel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die literarische Vorlage filmisch interpretiert wurde und ob die spezifischen Darstellungsmethoden des Films dem Wesen des Romans gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine komparative Analyse zwischen dem Originaltext des Romans und dem Filmmaterial vorgenommen, ergänzt durch Ansätze der klassischen Filmanalyse nach Kamp und Rüsel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Einführung, detaillierte Charakteranalysen, eine Beschreibung der Schauplätze sowie die Untersuchung von filmischen Mitteln wie Kameraperspektive, Licht und Ton.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Dystopie, Literaturadaption, Filmvergleich, Einziger Staat und mediale Transposition charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von D-503 im Film vom Buch?

Während sein innerer Konflikt im Buch sehr ausführlich durch seine Tagebuchaufzeichnungen beleuchtet wird, konzentriert sich der Film stärker auf die visuelle und schauspielerische Umsetzung seiner Entwicklung zum „Menschen mit Seele“.

Warum wird das "alte Haus" als wichtiges Symbol hervorgehoben?

Das alte Haus dient als direkter visueller Kontrast zum technokratischen "Einzigen Staat" und symbolisiert die verbotene, emotionale Welt der Vergangenheit sowie den Widerstand.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich der Verfilmung "Wir 1982" mit dem Roman "Wir" von Jewgenij Zamjatin
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Dystopien in der slavischen Literatur
Note
1,3
Autor
Christina Nedbaluk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V505753
ISBN (eBook)
9783346064165
ISBN (Buch)
9783346064172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wir Zamjatin Samjatin Dystopie 1982 Verfilmung Roman slavische Literatur Science- Fiction Filmanalyse Russland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Nedbaluk (Autor:in), 2016, Vergleich der Verfilmung "Wir 1982" mit dem Roman "Wir" von Jewgenij Zamjatin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505753
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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