Pyschologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung


Einsendeaufgabe, 2019
16 Seiten, Note: 0,8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Lösung Aufgabe 1 – Selbstwirksamkeitserwartung
1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1
1.2 Lösung Teilaufgabe 1.2
1.3 Lösung Teilaufgabe 1.3

2 Lösung Aufgabe 2 – Literaturrecherche
2.1 Lösung Teilaufgabe 2.1
2.2 Lösung Teilaufgabe 2.2
2.3Lösung Teilaufgabe 2.3
2.4Lösung Teilaufgabe 2.4
2.5Lösung Teilaufgabe 2.5
2.6Lösung Teilaufgabe 2.6

3 Lösung Aufgabe 3
3.1Lösung Teilaufgabe 3.1
3.2Lösung Teilaufgabe 3.2
3.3Lösung Teilaufgabe 3.3

4 Literaturverzeichnis

5 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
5.1Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis

1 Lösung Aufgabe 1 – Selbstwirksamkeitserwartung

1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1

Definition: Selbstwirksamkeitserwartung Unter Selbstwirksamkeitserwartung versteht man die Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten in Bezug auf die Bewältigung neuer oder schwieriger Anforderungssituation (Bandura, 1997). Aber auch die erfolgreiche Bewältigung dieser Situationen, dank der individuellen Kompetenzen. Somit wird die Selbstwirksamkeitserwartung auch Kompetenzerwartung genannt. Die Selbstwirksamkeitserwartung beeinflusst dadurch die Gedanken, die Gefühle, die Motivation und die Auswahl von Situationen einer Person (Urton, 2017, 2-3).

1.2 Lösung Teilaufgabe 1.2

Datenerhebung zur Selbstwirksamkeitserwartung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Ergebnisse des Fragebogens über die Selbstwirksamkeitserwartung zur sportlichen Aktivität

In der Abb. 1 werden die Resultate des Fragebogens zur Selbstwirksamkeitserwartung zur sportlichen Aktivität in Form eines Balkendiagrams dargestellt. Der Fragebogen wird als Tabelle mit einer Skala zur Messung sportbezogener Selbstwirksamkeitserwartung präsentiert. In dieser Tabelle befinden sich 12 Items die mit Hilfe von 7- stufigen Antwortmöglichkeiten gemessen werden. Der daraus resultierende Score liegt zwischen 12 und 84. Desto höher der Wert, desto besser ist die spezifische Selbstwirsamkeit zur sportlichen Aktivität. Die gefragten Testpersonen befinden sich in einer Alterspanne von 19 (Person 4) bis 55 Jahre (Person 1), davon sind 2 weiblich (Person 1 und 2). Die individuellen Werte von Testperson 1 (61), Testperson 3 (58) und Testperson 5 (63) liegen nah zusammen. Dies heißt, dass sie eine ungefähr gleich ausgeprägte Selbstwirksamkeitserwartung im Bezug zur sportlichen Aktivität haben. Das gleiche gilt für Testperson 2 (72) und Testperson 4 (69), sie zeigen aber eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung im Bezug zur sportlichen Aktivität als im Gegensatz zu den drei anderen Testpersonen. Dennoch erkennen wir, dass die Testperson 2 (72) die Fragen am häufigsten mit der Antwortmöglichkeit „ganz sicher“ beantwortet hat und weißt somit auf eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung. Testperson 2 (72) ist also am besten in der Lage seine persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen einzuschätzen und somit seine regelmäßige geplante sportliche Aktivität durchzuführen. Er kann eine gesunde Lebenssituation erfolgreich aufrechthalten.

1.3 Lösung Teilaufgabe 1.3

Tab. 1: Vergleich zweierlei Studien zur Selbstwirksamkeitserwartung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die zwei untersuchten Studien befassen sich beide mit dem Zusammenhang der Selbstwirksamkeitserwartung und Therapieerfolgen. Dabei bezieht sich die Studie „Der Einfluss von Ergebnis- und Selbstwirksamkeitserwartungen auf die Ergebnisse einer Rehabilitation nach Hüftgelenkersatz“ (Dohnke, Müller Knäuper, 2006) auf eine positive Veränderung der Rehabilitations- Ergebnisse dank der Selbstwirksamkeitserwartung. Im Gegensatz zu dieser Studie bezieht sich die Studie „Selbstwirksamkeitserwartungen und Therapieerfolge bei Patienten mit anhaltender somatoformer Schmerzstörung“ auf die Veränderung der Selbstwirksamkeitserwartung im Zusammenhang mit körperlichen Schmerzen und Beschwerden. Dohnke et al. (2006) benutzt in seiner Studie ca. das dreifasche an Patienten Anzahl im Gegensatz zur Schneider Rief (2007), dennoch ist in beiden Studien die Anzahl der Weiblichen Teilnehmer stark ausgeprägt. Somit ist die Studie von Dohnke et al. (2006) aussagekräftiger als die von Schneider Rief (2007). In beiden Studien befinden sich die Teilnehmer in Therapeutischer Behandlung und haben an einem Anfangs- und End Messzeitpunkt teilgenommen, wobei Dohnke et al. (2006) noch einen dritten Messzeitpunkt, sechs Monate nach dem Studienablauf durchgeführt hat. Dazu kommt, dass Schneider Rief (2007) eine direkte und indirekte Veränderungsmessung mit den Patienten ausgeübt haben, während Dohnke et al. (2006) drei Fragebogen für die Patienten erstellt haben. Die zwei Studien haben verschiedene Vorgehensweisen und lassen sich nicht sehr gut vergleichen, da bei einer Studie die Selbstwirksamkeitserwartung bereits vorliegt und dadurch die Ergebnisse der Therapiebeeinflusst werden (Dohnke et al. (2006), und bei der folgenden Studie die Selbstwirksamkeitserwartung durch die Therapie beeinflusst wird (Schneider Rief, 2007). Dennoch geben beide Studien zu verstehen das körperliche Schmerzen und das Wohlbefinden einen großen Einfluss auf die Selbstwirksamkeitserwartung hervorbringen. Somit kann man feststellen, dass desto geringer die Schmerzen und die Beschwerden sind, desto höher wird die Selbstwirksamkeitserwartung. In diesem Zusammenhang, sind Schmerzbewältigungstherapien ein großer Baustein um die Selbstwirksamkeitserwartung zu fördern (Schneider Rief, 2007)

2 Lösung Aufgabe 2– Literaturrecherche

2.1 Lösung Teilaufgabe 2.1

Definition des Handlungsfeld Stress Stress ist ein englisches Wort und bedeutet Druck, Anspruch, Belastung und Beanspruchung. (Petermann, 2019, 207) Forscher definieren Stress als Stimulus (Stressor), als Antwort (biologische, emotionale, kognitive und/oder verhaltensbezogene Reaktivität) oder kognitivtransaktionaler Prozess (Semmer, und Zapf, 2017). Dabei unterscheidet man ebenfalls akuter und chronischer Stress. Es gibt positiven Stress (Eustress), dieser hilft uns und steigert unsere Leistungsfähigkeit, und es gibt negativen Stress (Disstress), dieser überlastet unser Körpersystem und unsere Bewältigungsfähigkeit ohne, dass dabei dem Organismus die notwendige Erholung gewährt ist (Selye, 1956)

2.2 Lösung Teilaufgabe 2.2

Theoretische Grundlagen: Das systematische Anforderungs- Ressourcen- Modell (SAR-Modell) der Gesundheit

In diesem SAR-Modell besagt der Grundgedanke, dass der Gesundheitszustand eines Individuums davon abhängt in wie fern er ihm gelingt externe und interne Anforderungen mithilfe externer und interner Ressourcen zu bewältigen. Die externen Anforderungen beziehen sich auf die beruflichen und sozialen Aufgaben im Gegensatz zu den internen Anforderungen die sich auf die Umwelt und auf sich selbst beziehen. Somit werden die psychischen und psychologischen Erkrankungen hervorgerufen und stärker, wenn das Individuum seine Bedürfnisse nicht abdecken kann. Interne Ressourcen beziehen sich auf die psychischen und psychologischen Mittel die einer Person zur Verfügung stehen um die Bewältigung von Anforderungen im Allgemeinen als vorteilhaft zu erweisen. Dazu zählen unter anderem die Intelligenz, die Schulbildung, die Persönlichkeit und auch die körperliche Sportlichkeit. Somit ist Stress die Folge einer psychischen Belastung und eine daraus resultierende hohe psychische Beanspruchung auf die körperliche und psychische Gesundheit. Dabei muss man den akuten und den chronischen Stress unterscheiden. Es wird gesagt das chronischer Stress zur körperlichen Ungesundheit führt. Chronischer Stress wird durch hohe Anforderungen oder mangelnder Bedürfnisbefriedigung ausgelöst und verstärkt (Becker et al., 2004; Schulz, Schlotz Becker, 2004). Dies sind zwei verschiedene Arten von chronischen Stressoren. Die chronischen Stressoren und der erlebte chronische Stress wird einerseits von objektiv vorhandenen externen Anforderungen und Ressourcen (z. B. von beruflichen oder familiären Anforderungen und Ressourcen) und andererseits von Personmerkmalen abhängen.

2.3 Lösung Teilaufgabe 2.3

Entstehung von Stress

Stress wird durch externe und interne Faktoren ausgelöst und wirkt sich bei jedem Menschen anders aus. Zuerst spielt das Stammhirn eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte der Stress-Theorien seit 1932. Das Stammhirn reagiert reflexartig auf allesüberraschend neue und gibt uns die Wahl zwischen zwei Alternativen: Fliehen oder Kämpfen (Cannons). Durch einen Stressor werden alle notwendigen Organe für eine defensive Aggression (z.B. Flucht) in Bereitschaft gesetzt. Dies erfolgt über die Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und über die Sympathikuswirkung. Wenn ein Mensch sich in einem Stresszustand befindet, dann entwickeln sich Veränderungen im biologischen menschlichen System. Somit kommen wir zu der Stressreaktion, diese besteht aus drei Phasen: die Alarmreaktion, d.h. die körperliche Reaktion auf einen Stressor, die Wiederstandsphase, d.h. Halten des Körpers auf Normalniveau durch erhöhten Wiederstand, und die Erschöpfungsphase, d.h. Zusammenbruch der Abwehr. Der Stress wird also durch verschiedene Stressoren ausgelöst. Diese führen zu einer Veränderung der physikalischen Umwelt und der psychosozialen Situation, und diese rum führen zu einer Verwundbarkeit, Wiederstand oder Disposition (Levis, 1975). Stress kann also zu Krankheiten und zur Erkrankung mit verschlechterter Lebensqualität führen (Levis, 1975).

Neben diesen Stressmodellen gibt es noch andere Theorien als Antwort für die Stressentstehung. Das Coping spielt hiermit eine wichtige Rolle für den Wiederstand und Vermeidung von Stress. Die Hauptaufgaben beziehen sich auf: Den Einfluss schädigender Umweltbedingungen und die Aussicht auf Erholung, negative Ereignisse oder Umstände tolerieren (den Organismus an sie anpassen), ein positives Selbstbild aufrechterhalten, das emotionale Gleichgewicht sichern und auf befriedigende Beziehungen mit anderen Personen einzugehen (Lazarus Cohen, 1979). Weiterhin unterscheidet man Problembezogenes Coping, d.h. die Person befasst sich direkt mit den Bedingungen, von denen eine Schädigung, Bedrohung oder Herausforderung ausgeht, und das Emotionsbezogene Coping, d.h. das Verhalten zielt auf die Linderung der Belastungssymptome bei der Person.

Somit tritt Stress auf, wenn verschiedenen externe und interne Faktoren zu hohen Anforderungen darstellen und für das Individuum schwer zu bewältigen sind.

2.4 Lösung Teilaufgabe 2.4

Überblick über aktuelle Daten und Zahlen

In der Umfrage „In welchen der folgenden Situationen oder Bereiche empfinden Sie Stress?“ (Statista-Umfrage, Januar 2019). An dieser Umfrage nahmen 1.001 Personen ab 18 Jahre teil. Sie wurde im Jahre 2018 durchgeführt und 2019 veröffentlicht. Diese Umfrage zeigt, dass es in Deutschland zwei große Stressfaktoren gibt: die finanziellen Sorgen (37%) und die Hektik und der Stress im Alltag (36%). Somit spielt das Geld bei den Menschen eine wichtige Rolle bei der Entwickelung und der Verstärkung von Stress im alltäglichen Leben. Die Sorge genügend Geld zu haben und alle Rechnung bezahlen zu können löst definitiv immer mehr Stress bei den Menschen aus und nimmt eine viel zu wichtige Rolle im Leben. Dazu kommt natürlich auch immer mehr der Zeitmangel. Die Gesellschaft steht jeden Tag unter Zeitdruck und somit unter Stress. Neben diesen zwei Faktoren, gibt es auch noch die familiären Sorgen (29%), die gesundheitlichen Probleme (29%) und den Arbeitsfaktor (27%) die Stressauslöser sind. Klar ist, dass Geld der größte Stressauslöser heutzutage ist.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Pyschologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,8
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V505850
ISBN (eBook)
9783346059413
ISBN (Buch)
9783346059420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pyschologie, gesundheitsverhaltens, selbstwirksamkeitserwartung
Arbeit zitieren
Aline Borsoi (Autor), 2019, Pyschologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505850

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