Grin logo
en de es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Frieden zwischen Muslimen und Christen?

Ein Überblick zur Zeit der Kreuzzüge

Titel: Frieden zwischen Muslimen und Christen?

Hausarbeit , 2003 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Philipp Gaier (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Im Jahre 1167 sah sich der fatimidische Kalif al-Adid [...] mit einer ungewöhnlichen Forderung konfrontiert. Hugo von Cäsarea, ein fränkischer Adliger, der [...] im Auftrag König Amalrichs von Jerusalem nach Ägypten gereist war, verlangte, der Kalif möge ihm zur Bekräftigung des gerade zwischen ihnen abgeschlossenen Rechtsgeschäfts seine bloße Hand reichen.[...]. Zum Entsetzten seiner Höflinge entsprach der Kalif dem Wunsch der Gesandten, denn er brauchte diesen Frieden, [...]. Bereits im folgenden Jahr entschloß sich König Amalrich jedoch, erneut gegen Ägypten zu ziehen.“1
Wilhelm von Tyrus beschreibt an dieser Stelle den Vorgang eines Vertragsschlusses zwischen Muslimen und Christen während der Kreuzzüge. Auffällig sind an diesem Beispiel die demütigende Behandlung des Moslems, die dieser auf sich nimmt, um seine Existenz zu wahren und das schändliche Verhalten des Christen, der, scheinbar willkürlich, das Abkommen bricht. Diese Arbeit befasst sich mit der Praxis der Friedensschlüsse zwischen Moslems und Christen im „Heiligen Land“. Es soll näher untersucht werden, ob ein dauerhafter Frieden möglich war oder Beleidigung und Hinterlist die Beziehungen der beiden Vertragspartner trübten. Dazu soll zunächst einmal ein kurzer Ausblick auf die gegenseitige Einschätzung gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • „Pagani“ und „Schweine“
    • Das Bild der Muslime
    • Das Bild der Christen
  • Friedenschlüsse zwischen Moslems und Heiden
    • „Verbot\" von Verträgen mit „Heiden\" durch die Kirche
    • Verträge zur Sicherung des notwendigen „modus vivendi“
    • Die moralische Haltung zu den geschlossenen Verträgen
  • Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Praxis der Friedensschlüsse zwischen Moslems und Christen im „Heiligen Land“ im Kontext der Kreuzzüge. Sie untersucht, ob ein dauerhafter Frieden zwischen diesen beiden Gruppen möglich war oder ob Beleidigung und Hinterlist die Beziehungen der Vertragspartner beeinträchtigten.

  • Das Bild der Muslime und der Christen in der westlichen Welt zur Zeit der Kreuzzüge
  • Die Entstehung und Entwicklung der christlichen Sichtweise auf die Muslime
  • Die Auswirkungen von Verträgen und Friedensschlüssen auf die Beziehungen zwischen Moslems und Christen
  • Die Rolle von religiösen und politischen Faktoren in der Gestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Gruppen

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt den historischen Kontext des Friedensschlusses zwischen dem fatimidischen Kalif al-Adid und Hugo von Cäsarea im Jahre 1167 dar. Das Beispiel verdeutlicht die komplizierten Beziehungen zwischen Muslimen und Christen während der Kreuzzüge, gekennzeichnet durch Demütigung und Vertrauensbruch.

„Pagani“ und „Schweine“

Dieses Kapitel beleuchtet das Bild, das die westlichen Christen von den Muslimen und dem Islam zur Zeit des ersten Kreuzzuges hatten. Es werden die Ursachen für die negative Wahrnehmung des Islams und die Rolle von polemischen Ausdrücken in der christlichen Propaganda erläutert.

Friedenschlüsse zwischen Moslems und Heiden

Dieses Kapitel analysiert die Praxis von Friedensschlüssen zwischen Moslems und Christen während der Kreuzzüge. Es werden die Argumente der Kirche gegen Verträge mit „Heiden“ sowie die Gründe für die Notwendigkeit von „modus vivendi“ zwischen den Gruppen erörtert.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Kreuzzüge, Friedensschlüsse, Muslime, Christen, „Heiliges Land“, „Pagani“, „modus vivendi“, Vertragsbruch, Friedensvertrag, Toleranz, Vorurteile, Islamische Kultur.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frieden zwischen Muslimen und Christen?
Untertitel
Ein Überblick zur Zeit der Kreuzzüge
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Übung zur Quellenkunde
Note
2,3
Autor
Philipp Gaier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V50596
ISBN (eBook)
9783638467902
ISBN (Buch)
9783638791625
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frieden Muslimen Christen Quellenkunde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Gaier (Autor:in), 2003, Frieden zwischen Muslimen und Christen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50596
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • https://cdn.openpublishing.com/images/brand/1/preview_popup_advertising.jpg
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Zahlung & Versand
  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum