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Produktorientierung, Zielvorgaben, Leistungszahlen und die Kosten- und Leistungsrechnung: Der sichere Weg zur interkommunalen Vergleichbarkeit?

Title: Produktorientierung, Zielvorgaben, Leistungszahlen und die Kosten- und Leistungsrechnung: Der sichere Weg zur interkommunalen Vergleichbarkeit?

Seminar Paper , 2005 , 35 Pages , Grade: 13 Punkte => 2+

Autor:in: Jens Mühlig (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Aufgrund einer sich ständig verschlechternden finanziellen Situation der
Kommunen im Land sowie im Bundesgebiet, dürfte inzwischen jedem aufgeschlossenen Bürger und insbesondere den verantwortlichen Führungskräften
bzw. Politikern bewusst geworden sein, dass es im Bereich der Kommunen zu
einem Umdenken bei der Ausgabe bzw. Verwendung von öffentlichen Mitteln
kommen muss. Ein bloßes „Weiter so!“, ist auch im Sinne der
Generationengerechtigkeit nicht weiter hinnehmbar. Gerade die finanzielle Situation der Kommunen stellt die Politik vor immer neue Probleme bei der Umsetzung ihrer Aufgabenerfüllung. Dabei sollte doch speziell im Umgang mit Steuergeldern der einfache Grundsatz: „Man kann nicht mehr Geld ausgeben, als man hat!“, erstes Gebot sein. Doch es gibt auch eine Reihe von hausgemachten Problemen, die sich besonders bei der Mittelverteilung der Verwaltungen widerspiegeln. So orientieren sich z.B. die zugeteilten Haushaltsmittel der jeweiligen Bereiche/Fachbereiche hauptsächlich an dem Verbrauch der vorangehenden Jahre. Eine kritische Hinterfragung, in wieweit diese Mittel auch sinnvoll und erfolgreich eingesetzt wurden, findet nach aktuellem Recht nur sehr bedingt statt. Daher gibt es auch immer wieder berechtigte Vorwürfe, dass z.B. Fachbereichsleiter bei der Ausgabenplanung fingierte Aufgaben und somit Ausgaben vorgeben bzw. nicht ausgeschöpfte Haushaltsmittel sinnlos
ausgeben („Dezemberfieber“), nur damit der Bereich im nächsten Jahr die
gleichen Mittel zugeteilt bekommt, wie in den Jahren zuvor, obwohl diese bei
effizienterem Einsatz überhaupt nicht benötigt würden. [...] Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem Bereich der interkommunalen Vergleichbarkeit und den dazugehörigen Instrumenten sowie
Steuerungsmechanismen. Aufgrund des schwebenden Prozesses der
Einführung des Großprojektes „Kommunale Doppik“ und der weiterhin
mangelnden Praxiserfahrungen erhebt diese Arbeit keinen Anspruch auf
abschließende Bewältigung des Themas. Sie soll vielmehr die Erkenntnisse
und Ergebnisse der Aufgabenstellung auf dem aktuellen Stand in komprimierter
Form wiedergeben und als Grundlage für eine fachliche Diskussion der
genannten Thematik dienen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

1. Produktorientierung (Outputorientierung)

1.1 Definition

1.2 Überblick und Ziele der Produktorientierung

1.3 Input- gegenüber Outputorientierung

1.4 Produktbildung (Produktbeschreibung)

1.5 Produktplan

1.6 Produktbereiche

1.7 Produktgruppen

2. Zielvorgaben und Kontrakte im Haushaltsplan

2.1 Definition

2.2 Dezentrale Ressourcenverantwortung als Grundlage

2.3 Budgetierung als Chance

2.4 Kontraktmanagement ermöglicht Budgets

3. Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)

3.1 Definition

3.2 Bedeutung, Struktur und Ziele der KLR

3.3 Kostenrechnungssysteme

3.4 Kostenartenrechnung

3.5 Kostenstellenrechnung

3.6 Interne Leistungsverrechnung

3.7 Kostenträgerrechnung

3.8 Leistungsrechnung

4. Leistungszahlen (Kennzahlen)

4.1 Definition

4.2 Bedeutung und Ziele von Kennzahlen

4.3 Arten der Kennzahlen

C. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial neuer Steuerungsinstrumente im Rahmen des kommunalen Finanzmanagements, um Transparenz, Wirtschaftlichkeit und interkommunale Vergleichbarkeit zu erhöhen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob die Einführung von Produktorientierung, Zielvorgaben und Kosten-Leistungsrechnung tatsächlich einen sicheren Weg zur Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Kommunen darstellt.

  • Implementierung der Produktorientierung zur Steigerung der Transparenz im Haushalt.
  • Einsatz von Zielvorgaben und Kontraktmanagement zur Dezentralisierung der Ressourcenverantwortung.
  • Anwendung der Kosten- und Leistungsrechnung als fundamentales Steuerungswerkzeug.
  • Nutzung von Kennzahlen zur Messbarkeit von Verwaltungsleistungen und Leistungsvergleichen.
  • Kritische Analyse der interkommunalen Vergleichbarkeit im Kontext unterschiedlicher Verwaltungsstrukturen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition

„Outputorientierung bezeichnet die Ausrichtung von Planungs-, Steuerungs-, und Kontrollmechanismen an Leistungsausbringungsmenge und –wert bei Erstellung eines Produkts oder einer Leistung mit den zur Verfügung gestellten Mitteln/Ressourcen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Produktorientierung (Outputorientierung): Dieses Kapitel erläutert den Paradigmenwechsel von einer inputorientierten Kameralistik hin zur produktorientierten Haushaltsführung und beschreibt den Aufbau des neuen Produkthaushalts.

2. Zielvorgaben und Kontrakte im Haushaltsplan: Hier werden die dezentrale Ressourcenverantwortung, Budgetierung und das Kontraktmanagement als wesentliche Steuerungselemente zur verbindlichen Zielerreichung in der Verwaltung dargelegt.

3. Kosten- und Leistungsrechnung (KLR): Das Kapitel behandelt die KLR als Instrument der Verwaltungssteuerung, um Ressourcenverbräuche transparent zu machen, Kosten den Produkten zuzuordnen und die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

4. Leistungszahlen (Kennzahlen): Es wird die Rolle von Kennzahlen als objektive Messinstrumente für den Vergleich der kommunalen Leistungsfähigkeit im Sinne des Benchmarking analysiert.

Schlüsselwörter

Kommunale Doppik, Produktorientierung, Haushaltsmanagement, Kosten- und Leistungsrechnung, KLR, Kontraktmanagement, Budgetierung, Kennzahlen, Benchmarking, Verwaltungssteuerung, Ressourcenverantwortung, interkommunale Vergleichbarkeit, Outputorientierung, Produktplan, Doppischer Haushalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Modernisierungsbestrebungen im kommunalen Finanzwesen, insbesondere mit der Einführung der kommunalen Doppik und den damit verbundenen neuen Steuerungsinstrumenten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Produktorientierung, dezentrale Ressourcenverantwortung durch Budgetierung, Kosten- und Leistungsrechnung sowie der Einsatz von Kennzahlen zur Steuerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob die neuen Instrumente tatsächlich einen „sicheren Weg“ zur interkommunalen Vergleichbarkeit ebnen oder ob die Unterschiede in den Verwaltungsstrukturen dies verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer literaturgestützten Aufarbeitung des aktuellen Stands der Einführung des neuen kommunalen Finanzmanagements unter Einbeziehung relevanter Gesetzesentwürfe und Projektberichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Produktorientierung, Zielvorgaben/Kontrakte, Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Analyse von Kennzahlen zur Leistungsbeurteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kommunale Doppik, Produktorientierung, Budgetierung, KLR, Kennzahlen und interkommunale Vergleichbarkeit.

Welches Problem sieht der Autor bei der interkommunalen Vergleichbarkeit?

Der Autor weist darauf hin, dass unterschiedliche Verwaltungsgrößen und uneinheitliche Produktbeschreibungen ohne verbindliche Richtlinien zu Verzerrungen führen können, die eine echte Vergleichbarkeit erschweren.

Warum ist das „Dezemberfieber“ ein Gegenstand der Untersuchung?

Das „Dezemberfieber“, also der Zwang, Budgetmittel noch vor Jahresende auszugeben, wird als Schwäche des alten inputorientierten Systems identifiziert, der durch die neuen Steuerungsinstrumente begegnet werden soll.

Welche Rolle spielt die Kosten- und Leistungsrechnung für die Verwaltung?

Die KLR soll als Instrument dienen, um spezifische Kosten für einzelne Produkte (wie z. B. einen Personalausweis) transparent zu machen, was bisher in der kameralen Buchführung nur mit großem Aufwand möglich war.

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Details

Title
Produktorientierung, Zielvorgaben, Leistungszahlen und die Kosten- und Leistungsrechnung: Der sichere Weg zur interkommunalen Vergleichbarkeit?
College
Administrative and Economic Academy Mayen
Course
Seminar: Öffentliches Finanzwesen 2005
Grade
13 Punkte => 2+
Author
Jens Mühlig (Author)
Publication Year
2005
Pages
35
Catalog Number
V50658
ISBN (eBook)
9783638468404
Language
German
Tags
Produktorientierung Zielvorgaben Leistungszahlen Kosten- Leistungsrechnung Vergleichbarkeit Seminar Finanzwesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Mühlig (Author), 2005, Produktorientierung, Zielvorgaben, Leistungszahlen und die Kosten- und Leistungsrechnung: Der sichere Weg zur interkommunalen Vergleichbarkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50658
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