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Produktionsverlagerung ins Ausland. Chancen und Risiken für das Unternehmen

Titel: Produktionsverlagerung ins Ausland. Chancen und Risiken für das Unternehmen

Hausarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tom Mengel (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, warum immer mehr Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlegen. Es werden fachspezifische Begriffe definiert, auf die Produktionsverlagerung eingegangen und sich intensiver mit den Motiven, Zielländern sowie Risiken auseinandergesetzt. Im letzten Teil werden die Vor- und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Deutschland und die Folgen der Produktionsverlagerung für Deutschland dargestellt.

Das heutige Zeitalter der Globalisierung, der weltweiten Vernetzung und des gemeinsamen offenen Europas, eröffnet Unternehmen immer mehr Chancen und treibt sie gradewegs dazu an, einzelne Produktionsschritte oder ihre komplette Produktion ins Ausland zu verlagern. In der Vergangenheit beschäftigten sich lediglich Großunternehmen mit dem Thema, wohingegen heute die Produktionsverlagerung auch für kleine und mittelständige Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Relevanz der Thematik ist also aktueller denn je. Ein Motiv für diese Entwicklung ist das Erschließen ausländischer Absatzmärkte. Jedoch ist der Hauptgrund für 24 Prozent der befragten Unternehmen, die Kostenersparnisse einer Auslandsproduktion. Dies zeigt, dass immer mehr Unternehmen dem Wirtschaftsstandort Deutschland ihren Rücken kehren, da sie im Ausland bessere Standortbedingungen vorfinden und diese auch wahrnehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Produktionsverlagerung / Offshoring

2.2 Standortfaktoren

3 Analyse der Gründe für eine Produktionsverlagerung

3.1 Motive

3.2 Zielländer

3.3 Risiken

4 Produktionsverlagerung im Hinblick auf den Standort Deutschland

4.1 Vor- und Nachteile des Wirtschafsstandorts Deutschland

4.2 Auswirkungen auf inländische Arbeitsplätze

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Beweggründe deutscher Unternehmen für eine Produktionsverlagerung ins Ausland sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken. Ziel ist es zu ergründen, warum Unternehmen den Wirtschaftsstandort Deutschland verlassen, welche Standortfaktoren dabei ausschlaggebend sind und mit welchen unerwarteten Problemen sie im Ausland konfrontiert werden könnten.

  • Analyse der zentralen Motive für Produktionsverlagerungen (insb. Personalkosteneinsparung).
  • Untersuchung beliebter Zielländer und deren Entwicklung über die Jahre.
  • Gegenüberstellung von Standortvorteilen und -nachteilen des Standorts Deutschland.
  • Bewertung der Auswirkungen von Verlagerungen auf inländische Arbeitsplätze.
  • Identifikation spezifischer Risiken wie Qualitätsverlust und Lieferverzögerungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Motive

Wie in der Einleitung bereits beschrieben, kündigten 2016 rund die Hälfte der 2500 befragten Industrieunternehmen an, dass sie ins Ausland investieren werden. Bei einer so Hohen Zahl stellt sich die Frage: „Warum investieren Unternehmen ins Ausland?“

Um diese Frage zu beantworten, werde ich einige mögliche Motive anhand einer empirischen Untersuchung des Fraunhofer-Institut ISI analysieren.

Das Einsparen von Personalkosten ist das wichtigste Motiv für Auslandsverlagerungen. Rund 71 Prozent - das entspricht ungefähr drei Viertel der Befragten - gaben an, dass sie ihre Produktion ins Ausland verlagert haben, aufgrund der zu hohen Arbeitskosten in Deutschland. Wenn man dies mit Werten vergangener Befragungen vergleicht, fällt auf, dass dieses Motiv seit 1999 stetig der Hauptgrund für eine Verlagerung darstellt. Dies zeigt, dass Deutschland mit den sogenannten Billiglohnländern einfach nicht mithalten kann, was dem hohen Lebensstandard in unserem Land geschuldet ist. Mit großem Abstand folgt das zweitwichtigste Motiv für die befragten Unternehmen: Etwa 28 Prozent der befragten Unternehmen begründeten ihre Produktionsverlagerungen ins Ausland durch Erschließen neuer Absatzmärkte. Dicht gefolgt ist das Motiv der Kundennähe, als ausschlaggebender Faktor für eine Produktionsverlagerung für rund 26 Prozent der befragten Unternehmen. Sie erhoffen sich durch die Verlagerung ins Absatzgebiet und der Nähe zu ihren Kunden, einen schnelleren Service sowie Zuverlässigkeit. Ebenfalls kann das Unternehmen besser auf Kundenwüsche eingehen und sie umsetzen, was wiederum mit dem Hauptziel, einer kundenorientierten Produktionsverlagerung, dem Binden und Zufriedenstellen von Kunden, einhergeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die zunehmende Bedeutung der Globalisierung und der Produktionsverlagerung für Unternehmen jeder Größe und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Produktionsverlagerung, Offshoring sowie Near- und Farshoring sowie die Bedeutung von Standortfaktoren erläutert.

3 Analyse der Gründe für eine Produktionsverlagerung: Dieses Kapitel untersucht die primären Motive wie Kosteneinsparung, Kundennähe und Markterschließung, analysiert beliebte Zielländer und thematisiert die Risiken einer Verlagerung.

4 Produktionsverlagerung im Hinblick auf den Standort Deutschland: Das Kapitel vergleicht die Vor- und Nachteile des Standorts Deutschland und beleuchtet die Auswirkungen von Produktionsverlagerungen auf den inländischen Arbeitsmarkt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont die Notwendigkeit einer wohlüberlegten Abwägung zwischen Kosten und langfristigen strategischen Stärken am Standort Deutschland.

Schlüsselwörter

Produktionsverlagerung, Offshoring, Standortfaktoren, Globalisierung, Personalkosten, Markterschließung, Kundennähe, Wirtschaftsstandort Deutschland, Risikomanagement, Rückverlagerung, Arbeitsmarkt, Innovationskraft, Qualitätssicherung, Fachkräftemangel, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen der Produktionsverlagerung deutscher Unternehmen ins Ausland und den damit einhergehenden betriebswirtschaftlichen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Produktionsverlagerung, der Analyse von Standortfaktoren, der Untersuchung von Motiven und Zielländern sowie der Bewertung der Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum deutsche Unternehmen ihre Produktion verlagern und welche Risiken dabei beachtet werden müssen, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Studien, unter anderem des Fraunhofer-Instituts ISI, um die Beweggründe und Auswirkungen von Verlagerungen zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Analyse von Verlagerungsmotiven und Zielregionen sowie eine kritische Betrachtung des Standorts Deutschland inklusive der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Produktionsverlagerung, Standortfaktoren, Personalkosten, Kundennähe und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Was unterscheidet harte von weichen Standortfaktoren?

Harte Standortfaktoren sind messbare Strukturdaten, wie Infrastruktur oder Steuern, während weiche Faktoren subjektive Einschätzungen wie die Mentalität oder den Wohnwert betreffen.

Warum kehren manche Unternehmen ihre Produktion wieder zurück nach Deutschland?

Die Studie zeigt, dass unerwartete Risiken wie Qualitätsverluste, Lieferverzögerungen und der Verlust an Flexibilität viele Unternehmen zur Rückverlagerung bewegen.

Welche Rolle spielt Deutschland als Standort im internationalen Vergleich?

Deutschland punktet besonders durch hohe Produktionsqualität, eine starke Innovationskraft und ein exzellentes duales Ausbildungssystem, steht jedoch durch hohe Lohnkosten und starre Strukturen unter Druck.

Was ist das Fazit der Arbeit in Bezug auf die Standortwahl?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass eine Produktionsverlagerung niemals nur aufgrund kurzfristiger Kosteneinsparungen erfolgen darf, da die langfristigen Stärken des Standorts Deutschland oft unterschätzt werden.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Produktionsverlagerung ins Ausland. Chancen und Risiken für das Unternehmen
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
1,3
Autor
Tom Mengel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V506957
ISBN (eBook)
9783346098382
ISBN (Buch)
9783346098399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
produktionsverlagerung ausland chancen risiken unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tom Mengel (Autor:in), 2018, Produktionsverlagerung ins Ausland. Chancen und Risiken für das Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506957
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Leseprobe aus  18  Seiten
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