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G20 und die internationale Finanzarchitektur

Informalität und Formalität anhand der Bankenregulierung Basel III

Título: G20 und die internationale Finanzarchitektur

Trabajo Escrito , 2018 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Magnus Roth (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Resumen Extracto de texto Detalles

Zusammenfassend ist das Ziel dieser Arbeit die Ausarbeitung der Basel Abkommen in Bezug auf Formalität und Informalität zu betrachten. Dabei liegt der Fokus der Arbeit auf den Übergang und Interaktion zwischen Formalität und Informalität im Kontext der internationalen Finanzarchitektur.

Meine These im Rahmen der Arbeit ist dabei: Informalität und Formalität ist nicht genau abzugrenzen und bilden in der Praxis einen fließenden Übergang. Nachfolgend wird mit der Definition von Informalität und Formalität in den Internationalen Beziehungen begonnen. Im Anschluss werden die G20 betrachtet und deren Output analysiert. Im weiteren Verlauf wird insbesondere der Austausch zwischen den informellen G20 und der formellen Banken für internationalen Zahlungsausgleich betrachtet. Abschließend wird das Ergebnis im formellen Recht zum ursprünglichen Entwurf analysiert.

Im Handwörterbuch Internationale Politik (2008) von Wichard Woyke (Hrsg.) befindet sich keinen Eintrag zur G-Politik und auch nicht zur Rolle von Informalität in den Internationalen Beziehungen. Lediglich die Rolle der G-Politik im Rahmen des Weltwirtschaftssystems wird andiskutiert. Jetzt fast zehn Jahre nach dem Erscheinen des Handwörterbuches, dürfte der G-Politik eine größere Rolle zugestanden werden. Denn insbesondere die Aufwertung der G20 während der Weltwirtschaftkrise, durch die Treffen der Staatsoberhäupter und deren Krisenpolitik im Kampf gegen diese, hat der G-Politik eine gewisse Legitimation gebracht. Ein Produkt der Weltwirtschaftkrise ist das Basel III Abkommen, das die Eigenkapitalrichtlinie der Banken regeln soll. Doch wie kommt dieses zustande? Wie sind die Übergänge zwischen Formalität und Informalität gezeigt an diesem Beispiel? Und vor allem inwieweit „durchdringt“ die Ideen der Basel Abkommen die weiteren Länder außerhalb der G20?

Dies sind einige Fragen, die im Rahmen der Ausarbeitung aufkommen. In der vorliegenden Arbeit sollen die Übergänge zwischen Formalität und Informalität analysiert werden betrachtet wird die Umsetzung von Basel III in den USA und in Europa. Desweiteren wird der Prozess zur Bildung des Basel Abkommens analysiert um somit den Übergang von Formalität und Informalität bei der gesamten Ausarbeitung der Basel-Richtlinien zu zeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Informalität <-> Formalität in den internationalen Beziehungen

3. Die Gruppe der 20 - G20

4. Die internationale Finanzarchitektur

4.1. Bank für internationale Zahlungsausgleich

4.2. Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

4.2.1. Basel I bis III.

5. Austausch G20 <-> BiZ <-> nationales Recht

5.1. Interaktion zwischen BCBS/BIZ und G20

5.2. Im Vergleich: Der Übergang des Basel III Abkommens ins nationale Recht

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Übergänge und Interaktionen zwischen formellen und informellen Strukturen in der internationalen Finanzarchitektur, am Beispiel der Bankenregulierung durch das Basel III Abkommen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Wirksamkeit und Legitimität dieser informellen Governance-Mechanismen und deren anschließender Umsetzung in nationales Recht.

  • Analyse der Abgrenzung zwischen Formalität und Informalität in internationalen Beziehungen.
  • Untersuchung der Rolle der G20 sowie der BiZ und des Baseler Ausschusses.
  • Vergleichende Analyse der Umsetzung von Basel III in den USA und Europa.
  • Evaluation der Legitimität informeller Entscheidungsstrukturen bei der globalen Finanzregulierung.

Auszug aus dem Buch

4. Die internationale Finanzarchitektur

Die internationale Finanzarchitektur wird gebildet durch eine Vielzahl von Behörden und Organisationen formeller und informeller Art. Während der Finanzkrise waren vor allem die Regierungen der Nationalstaaten im Fokus der Medien.

Regulation findet auf Ebene der internationalen Finanzarchitektur in unterschiedlichster Arbeitsteilung statt. So beschäftigt sich die Weltbank mit Insolvenzrecht, die FATF mit Geldwäsche oder die IOSCO mit Wertpapierregulierung5. Alle agieren auf internationaler Ebene, dabei sind Regulierungen auf europäischer Ebene wie durch die ESMA und auf nationaler Ebene wie über die BAFIN ebenfalls aktiv. Diese sind halbprivate Organisationen bzw. Agenturen vom Staat und überwachen in dessen Auftrag die Märkte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der G-Politik und der Informalität in der internationalen Finanzwelt ein und definiert das Ziel der Arbeit: die Analyse der Umsetzung von Basel III.

2. Definition Informalität <-> Formalität in den internationalen Beziehungen: Dieses Kapitel erarbeitet den theoretischen Rahmen zur Unterscheidung zwischen informellen Netzwerken und formellen Institutionen in der Politikwissenschaft.

3. Die Gruppe der 20 - G20: Das Kapitel beleuchtet die Entstehung, Funktion und den informellen Charakter der G20 als einflussreiche Akteure in der globalen Krisenbewältigung.

4. Die internationale Finanzarchitektur: Hier wird der institutionelle Aufbau und die Aufgabenverteilung der verschiedenen Akteure innerhalb des internationalen Finanzsystems dargestellt.

5. Austausch G20 <-> BiZ <-> nationales Recht: Dieses Kapitel analysiert die direkte Interaktion zwischen den informellen Entscheidungsgremien (G20/BCBS) und die anschließende praktische Umsetzung der Standards in nationales Recht am Beispiel USA und Europa.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Problematik der demokratischen Legitimität und der Fragmentierung innerhalb der internationalen Finanzarchitektur.

Schlüsselwörter

Finanzarchitektur, G20, Basel III, Bankenregulierung, Informalität, Formalität, Finanzstabilität, Baseler Ausschuss, BIZ, Krisenbewältigung, Internationale Beziehungen, Finanzkrise, Legitimität, Rechtsumsetzung, Globale Governance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen informellen und formellen Prozessen bei der Regulierung des globalen Bankensektors, fokussiert auf das Basel III Abkommen.

Welche Akteure stehen im Zentrum der Analyse?

Die zentralen Akteure sind die G20, die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS).

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie informell vereinbarte Standards in formelles nationales Recht überführt werden und welche Rolle Legitimität dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet einen politikwissenschaftlichen Ansatz zur Definition von Begriffen und eine deduktive Herangehensweise bei der Untersuchung der empirischen Prozesse zwischen G20 und den Regulierungsbehörden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine Vorstellung der beteiligten Institutionen und einen empirischen Vergleich der Basel III-Umsetzung in den USA und Europa.

Was charakterisiert die in der Arbeit verwendeten Schlüsselwörter?

Die Begriffe spiegeln die Verzahnung von globaler Finanzmarktregulierung, politischer Steuerung und institutionellem Aufbau wider.

Wie unterscheidet sich die Umsetzung von Basel III in den USA von der in Europa?

Die Arbeit stellt heraus, dass die USA eher spezifische Gesetze (wie den Dodd-Frank Act) für Großbanken erlassen, während Europa einen stärker einheitlichen rechtlichen Rahmen (Single Rule Book) durch Richtlinien wie CRD IV und CRR anwendet.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Legitimität?

Der Autor kritisiert die mangelnde demokratische Input-Legitimität der informellen Prozesse, da dort nicht gewählte Notenbankpräsidenten über weitreichende globale Standards entscheiden.

Warum wird die G20 als ein informelles Gremium bezeichnet?

Sie besitzt weder ein festes Budget, noch ein ständiges Sekretariat oder eine völkerrechtlich bindende Satzung, was sie strukturell als informellen „Club“ ausweist.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
G20 und die internationale Finanzarchitektur
Subtítulo
Informalität und Formalität anhand der Bankenregulierung Basel III
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Politikwissenschaft)
Curso
Informelle Entscheidungen in den internationalen Beziehungen
Calificación
2,0
Autor
Magnus Roth (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
21
No. de catálogo
V507166
ISBN (Ebook)
9783346070685
ISBN (Libro)
9783346070692
Idioma
Alemán
Etiqueta
G20 Informelle Entscheidungen Basel III Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Formalität Informalität BiZ Bank für internationale Zusammenarbeit BCBS nationales Recht Bank für internationale Zahlungsausgleich Baseler Ausschuss Finanzarchitektur FSB Bankenregulierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magnus Roth (Autor), 2018, G20 und die internationale Finanzarchitektur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507166
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