Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Trabajo social

Inklusion und Exklusion. Essay zu Grundbegriffen und Handlungsoptionen für mehr Inklusion

Grundlagen einer gelingenden Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher

Título: Inklusion und Exklusion. Essay zu Grundbegriffen und Handlungsoptionen für mehr Inklusion

Ensayo , 2013 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ines Schrötter (Autor)

Trabajo social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Mit dem Anliegen der Inklusion ist ein Leitgedanke entstanden, welcher zu einer gemeinsamen selbstverständlichen Beschulung, vorzugsweise im gleichen institutionellen Rahmen, aller SchülerInnen führt. Folgendes Essay beschäftigt sich vornehmlich mit dem schulischen Umgang von Kindern und Jugendlichen, die eine Behinderung aufweisen und dementsprechend einer speziellen pädagogischen Förderung bedürfen. Insofern nimmt, um Menschen mit Behinderungen nicht in eine sozial beeinträchtigende Abseitsposition zu bringen, die Klärung der Perspektiven und Grenzen von sozialer Partizipation u. a. eine bedeutende Rolle im schulischen Bereich ein. Trotz mehrheitlicher Zustimmung diesbezüglich, bestehen differierende Anschauungen zur praktischen Umsetzung von Inklusion.

Behinderung ist ein sehr weit gefasster Begriff, da er die unterschiedlichsten Beeinträchtigungen umfasst. Zudem ist die Entwicklung einer Behinderung von den verschiedensten Faktoren abhängig, insbesondere der sozialen Eingliederung. So können entsprechend geförderte behinderte Menschen mit relativ geringen Einschränkungen erfolgreich eingegliedert sein, andere dagegen sind ihr ganzes Leben auf äußere Unterstützung und Hilfe angewiesen, welches ein selbstständiges Leben nur begrenzt oder keinesfalls zulässt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Was bedeutet Behinderung?

2. Fortschritt vs. Stagnation von Inklusion behinderter SchülerInnen

3. Veränderungen von Institutionen- eine Grundvoraussetzung für Inklusion

4. Notwendigkeit eines Umsetzungskonzeptes für ein inklusives Fördersystem

5. Beitrag Sozialer Arbeit zur Inklusion

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedingungen für eine gelingende Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher im schulischen Kontext. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Inklusion teilhabegerecht gestaltet werden kann und welche unterstützende Rolle die Soziale Arbeit in diesem komplexen Transformationsprozess einnimmt.

  • Grundbegriffe und Definitionen von Behinderung
  • Analyse des aktuellen Stands der Inklusion im deutschen Bildungssystem
  • Institutionelle Voraussetzungen und notwendige strukturelle Veränderungen
  • Bedeutung eines transparenten Umsetzungskonzeptes
  • Die Rolle und Handlungsfelder der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3. Veränderungen von Institutionen- eine Grundvoraussetzung für Inklusion

Neben der Schaffung von Chancengerechtigkeit durch sozialstaatliche Unterstützungsmaßnahmen die den behinderten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu inklusiver Beschulung ermöglicht, darf nicht vergessen werden Institutionen barrierefrei zu gestalten. Barrierefrei bedeutet in diesem Fall nicht nur die Veränderung und Anpassung baulicher Gegebenheiten an die Eigenheiten und Fähigkeiten der behinderten Menschen (z. B. behindertengerechte Sanitäranlagen), sondern auch die individuelle Anpassung von Leistungsmaßstäben und eine interdisziplinäre Kooperation. Dazu gehören die Bereitstellung nötiger Hilfsmittel (z. B. Sprachcomputer), teilweise Einzelassistenzen, zeitlich individuell angepasste Lernzeiten und Fördermöglichkeiten. Insofern sind Institutionen in der Pflicht, vorgegebene Bedingungen zu prüfen und zu verändern, um den SchülerInnen mit Behinderung Voraussetzungen für eine partizipierte Perspektive zu schaffen. Entscheidend ist, dass dieser veränderte Umgang mit Verschiedenheit in unserer bestehenden Leistungsgesellschaft eines Umdenkens, eines anderen Verständnisses für betroffene Menschen und eines professionellen Selbstverständnisses bedarf. Um dabei Erfolg zu haben, „…ist meines Erachtens vor allen Dingen ein Umdenken nötig, das manch einem nicht leichtfallen wird. …Wir sind es unseren Kindern schuldig, uns wenigstens einmal auf eine andere Sichtweise einzulassen. Es ist höchste Zeit.“ (Czerny 2010: 8)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was bedeutet Behinderung?: Dieses Kapitel beleuchtet den weiten Begriff der Behinderung und stellt die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Basis für das Verständnis von Beeinträchtigungen vor.

2. Fortschritt vs. Stagnation von Inklusion behinderter SchülerInnen: Hier wird der Diskrepanz zwischen steigenden Inklusionsquoten und der gleichbleibenden Bedeutung von Sondersystemen im aktuellen deutschen Schulwesen nachgegangen.

3. Veränderungen von Institutionen- eine Grundvoraussetzung für Inklusion: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit barrierefreier Lernumgebungen und individueller Anpassungen, die über reine bauliche Maßnahmen hinausgehen.

4. Notwendigkeit eines Umsetzungskonzeptes für ein inklusives Fördersystem: Es wird erörtert, warum ein durchdachtes und transparentes Konzept für den Umwandlungsprozess essenziell ist, um Sicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.

5. Beitrag Sozialer Arbeit zur Inklusion: Dieses Kapitel beschreibt die Aufgaben der Schulsozialarbeit bei der Unterstützung von Inklusionsprozessen und der Bewältigung sozialer Problemfelder.

6. Schlussbemerkung: Die Autorin fasst zusammen, dass Inklusion ein langwieriger, prozesshafter Weg ist, der ein grundlegendes gesellschaftliches Umdenken erfordert.

Schlüsselwörter

Inklusion, Exklusion, Behinderung, Behindertenrechtskonvention, Schule, Bildungssystem, Soziale Arbeit, Schulsozialarbeit, Barrierefreiheit, Partizipation, Förderbedarf, Transformationsprozess, Chancengerechtigkeit, Institutionen, Förderzentrum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen einer gelingenden Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher im schulischen Umfeld sowie den damit verbundenen Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Begriffsdefinition von Behinderung, der aktuelle Stand der Inklusion in Deutschland, notwendige institutionelle Veränderungen sowie die spezifische Rolle der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Autorin untersucht, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Inklusion für Betroffene teilhabegerecht funktioniert, und wie die Soziale Arbeit diesen Prozess unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um ein individuelles Essay, das auf einer Literaturanalyse und der Reflexion beruflicher Praxiserfahrungen als Physiotherapeutin basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl die strukturellen Barrieren im aktuellen Bildungssystem als auch die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Umsetzungskonzeptes für Schulen kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Partizipation, soziale Eingliederung, institutioneller Wandel und Schulsozialarbeit geprägt.

Warum hält die Autorin den aktuellen Stand der Inklusion für problematisch?

Die Autorin kritisiert das fortbestehende "Doppelsystem" aus Regelschulen und Sonderschulen, welches Inklusion erschwert und die Exklusionsquote nur minimal senkt.

Welche Rolle spielt die Schulsozialarbeit konkret bei Inklusionsprozessen?

Sie fungiert als Bindeglied zur Lebenswelt, unterstützt bei der Bewältigung von Problemen wie Gewalt oder Mobbing und sensibilisiert das Umfeld für die Belange behinderter Kinder.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Inklusion und Exklusion. Essay zu Grundbegriffen und Handlungsoptionen für mehr Inklusion
Subtítulo
Grundlagen einer gelingenden Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Calificación
1,3
Autor
Ines Schrötter (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
9
No. de catálogo
V507172
ISBN (Ebook)
9783346067005
ISBN (Libro)
9783346067012
Idioma
Alemán
Etiqueta
Inklusion/ Exklusion Handlungsoptionen behinderte Kinder und Jugendliche Umsetzungskonzepte für ein inklusives Fördersystem Chancengerechtigkeit Partizipation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ines Schrötter (Autor), 2013, Inklusion und Exklusion. Essay zu Grundbegriffen und Handlungsoptionen für mehr Inklusion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507172
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  9  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint