Globalisierung des Fußballs und die Entwicklung des FC Bayern München


Seminararbeit, 2016

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entstehung des FC Bayern München e.V
2.1 FCBayernMünchenAG
2.2 Shareholder
2.2.1 AdidasAG
2.2.2 Audi AG
2.2.3 Allianz SE

3 Entwicklung der letzten zehn Jahre
3.1 Umsatzzahlen, Gewinne, Mitgliederzuwachs
3.2 InternationaleTransfers
3.3 Taktische Veränderungen durch nationale und internationale Trainer

4 Wirtschaftslage desVereins
4.1 Vergleich zu europäischen Top-Vereine
4.2 Globale Trainingslagerreise und deren Folgen
4.3 Einige Partnerschaften und der Zweck

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Big Count der FIFA

Abb. 2: Anteilseigner der Bayern München AG im Jahre 2015

Abb. 3: Statistik über die zurückliegende zehn Jahre der FC Bayern München AG

Abb. 4: Die Mitglieder-Entwicklung des FC Bayern München

Abb. 5: NationaleTV-Einnahmen (Inlandsvermarktungsprämie)der Vereinederl. Fußball-Bun-desiga in der Saison 2015/2016 (in Millionen Euro)

Abb. 6: Premier League Fernsehgelder 2014/2015

1 Einleitung

Laut Ivonne Bemerburg und Arne Niederbacher „beginnt Globalisierung mit der Verwendung des Begriffs Globalisierung, Globalisierung beginnt mit dem Plaza-Abkommen vom 22. September 1985, Globalisierung beginnt mit dem Schwellenländerphänomen der 1970er Jahre, Globalisie­rung beginnt am Ende des Zweiten Weltkriegs, Globalisierung beginnt im Zeitalter des Imperialis­mus am Vorabend des Ersten Weltkriegs, Globalisierung beginnt mit der Industriellen Revolution, [,..].“1 ln der heutigen Zeit würden die meisten Systeme ohne Globalisierung gar nicht mehr funk­tionieren. Unabhängig davon in welchem Bereich man tätig ist. Sei es in der Wirtschaft, in der Politik, in der Technik oder sogar im Sport. Überall stoßt man auf das Wort „Globalisierung“.

Die Begriffe „Globalisierung“ und „Internationalisierung“ werden häufig miteinander angespro­chen, da die „Globalisierung“ lediglich als Steigerung von „Internationalisierung“ verstanden wird.2 Doch was ist Globalisierung genau und wie weit kann es den Fußball beeinflussen und umge­kehrt? Seit 1991 entwickelte sich der Fußball nicht nur global im sportlichen Bereich an die Spitze, sondern ebenso wurde die Wirtschaft und die Politik ein weiterer Aufgabenbereich. Nichts begeis­terten die Regionen, Völker und Nationen mehr als der Fußball. In der heutigen Zeit betreiben laut der Fédération Internationale de Football Association etwa 200 Millionen Menschen weltweit aktiv die beliebte Sportart.3

Angefangen hat der moderne Ballsport in der heutigen Form 1863 in England, als der Fußball sich vom Rugby absetzte und anschließend der englische Fußballverband Football Association ge­gründet wurde.4 Mit der Zeit füllte sich das Regelwerk mit diversen Normen. In der aktuellen Aus­gabe wurden vereinzelte Regeln unverändert übernommen. In Deutschland nahm die Geschichte des Volkssports 1874 seinen Lauf, als der Pionier Dr. phil. Konrad Koch mit seinem Kollegen August Hermann am Braunschweiger Gymnasium Martino-Katharineum 1874 „das Fußball als Ergänzung der Schulspiele in den Wintermonaten einführte“. Das Spiel mit dem Lederball, wel­ches größtenteils mit den Beinen geführt wird, wurde zunächst ausschließlich bei schlechte Wet­terverhältnisse ausgeübt.

Im Jahre 1882 wurde die Aktivität endgültig als eine offizielle Sportart angesehen.5 Von dort an gewann der Fußball schnell an Anhänger und entwickelte sich rasch zur schönsten und populärs­ten Freizeitvertreib.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Big Count der FIFA (Quelle: Big Count der FIFA 2015)

Heute stellt Deutschland vor Zauberfußballland Brasilien und den Vereinigten Staaten, die meis­ten registrierten Fußballer auf der ganzen Welt. Aktiv mischt sich die Bundesliga ebenso Interna­tional mit und gilt als größter Markt in Europa, gemessen an Einwohnerzahl, durchschnittliches Einkommen und Fußball-Affinität.6 Einen sehr großen Anteil an der Erfolgsgeschichte im deut­schen Fußball kann sich der FC Bayern München zusprechen. Der traditionelle und berühmte FC Bayern München ist hinsichtlich der deutschen Fußballhistorie nicht wegzudenken. Die vorlie­gende Arbeit stellt den FC Bayern München als Beispiel in der Globalisierung des Fußballs dar und vergleicht den Klub im internationalen Fußballgeschäft.

2 Die Entstehung des FC Bayern München e.V.

Die Grundidee wurde im Schwabinger Restaurant Gisela im Februar 1900 von Franz John, einem Preußen aus Berlin umgesetzt. Durch die Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch 17 wei­tere Namen, wurde der Klub geboren. Der „FCB“ war zuerst ein Schwabinger Fußballklub, wel­ches sich zu seiner Anfangszeit mit Platzproblemen auseinandersetzen musste. Diese waren ne­ben wirtschaftlichen Gründen ausschlaggebend für den Zusammenschluss am 1. Januar 1906 mit dem Münchener Sport-Club (MSC). Ihre Selbständigkeit behielten die Bayern jedoch hundertpro­zentig. Durch die Kooperation wurde das Tragen der MSC-Trikots mit roter Hose und weißem Hemd zur Pflicht, wodurch der Spitzname „die Rothosen“ stammt. Ein großer Fortschritt fand 1907 statt, als die Roten ihren ersten Trainingsplatz „Schyrenplatz“ gegen die neue sportliche Heimat an der Leopoldstraße eingetauscht haben. Das erste Spiel auf dem neuen Gelände konnten die Bayern mit einem 8 zu 1 Erfolg gegen den Stadtrivalen FC Wacker bejubeln.

Eingeweiht wurde an dem Tag ebenso die erste Tribüne auf einem Fußballplatz in der Landes­hauptstadt.7 Die Vereinsfarben wurden von den Gründungsmitgliedern zuerst nach den bayeri­schen Farben „Weiß-Blau“ gewählt.8 Änderungen zu Rot und Weiß als offizielle Farbe folgten 1923 nach der Eigenständigkeit. 73 Jahre später wurde das Bayern Logo mit den Farben Blau und Rot veröffentlicht und auf Grund von Wiedererkennungswert bis heute vom Verein getragen.9 Im Präsidentenamt der FC Bayern München e.V. sitzt heute der langjährige FCB-Vorstand Karl Hopfner, der von seinem ersten Vizepräsident Rudolf Schels und seinem zweiten Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Mayer unterstützt wird.

2.1 FC Bayern München AG

Die FC Bayern München Aktiengesellschaft wurde am 21.12.200110 von der FC Bayern München e.V. gegründet. Vorstandsvorsitzender ist der ehemaliger Stürmer des FC Bayern Karl-Heinz Rummenigge. Als Stellvertreter steht ihm Jan-Christian Dreesen zur Seite. Im Vorstand vertreten sind unter anderem Andreas Jung, Matthias Sammer und Jörg Wacker.11

Die Aktien der Münchner werden nicht an der Frankfurter Börse gehandelt. Die Abbildung 2 zeigt an, dass die Aktiengesellschaft vier Aktionäre besitzt: adidas AG, AUDI AG, Allianz SE und mit 75 Prozent Hauptanteilseigner der eingetragenerVerein FC Bayern München.

Mit der Gründung der AG und den verkauften Anteilen wollte der heutige Vorstand die Allianz Arena finanzieren. Statt fünfundzwanzig Jahren wurde das Stadion in Fröttmaning nach neunein­halb Jahren komplett abbezahlt.12 Über mehrere Jahre wirtschaftet die Aktiengesellschaft or­dentlich und weist konstant schwarze Zahlen auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Anteilseigner der Bayern München AG im Jahre 2015 (Quelle: statista - Das Statistik-Portal [2015])

2.2 Shareholder

Anteilseigner, Aktionäre oder vom englischen übernommen „Shareholder“ sind in der heu­tigen Wirtschaft sehr von Bedeutung. Viele Unternehmen leben von der Existenz der Shareholder. Ziel des Shareholder-Ansatzes ist eine dauerhafte Maximierung des Unter­nehmenswertes durch erhöhen des Gewinns und die Steigerung der Eigenkapitalrendite13 Der Gedanke des Unternehmens sei unter Anderem die Eigenkapitalfinanzierung und Vermeidung von Kreditinstituten. Diese Methode ist eignet sich vor allem, wenn das Ver­trauen zur Umwelt des Unternehmens vorhanden ist oder man große Investitionen tätigen möchte, ohne dabei selber in die Taschen greifen zu müssen.

Die FC Bayern AG besitzt ökonomisch eines der größten Konzerne auf diesem Planeten als Shareholder.

[...]


1 Bemergburg/Niederbacher 2007, S. 7.

2 Vgl. Germann/Raab/Setzer 1999, S. 1.

3 Vgl. FIFA [o.J.],o. S.

4 Vgl. FIFA [o.J.],o. S.

5 Vgl. Dr. Frank Kornath [o. J.], o. S.

6 Vgl. Prof. Dr. Vöpel 2013, o. S.

7 Vgl. FC Bayern 2016, o. S.

8 Vgl. Bausenwein 2015, S. 70.

9 Vgl. Bausenwein 2015, S. 71.

10 Vgl. Unternehmen24 2001, o. S.

11 Vgl. FC Bayern [o. J.], o. S.

12 Vgl. FC Bayern 2014, o. S.

13 Vgl. Finanzen.net [o. J.], o. S.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Globalisierung des Fußballs und die Entwicklung des FC Bayern München
Hochschule
Hochschule Fresenius München
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V507418
ISBN (eBook)
9783346067906
ISBN (Buch)
9783346067913
Sprache
Deutsch
Schlagworte
globalisierung, fußballs, entwicklung, bayern, münchen
Arbeit zitieren
Long Nguyen (Autor), 2016, Globalisierung des Fußballs und die Entwicklung des FC Bayern München, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507418

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