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Digitalisierung an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland. Der Umgang Lehrender mit digitalen Medien

Titel: Digitalisierung an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland. Der Umgang Lehrender mit digitalen Medien

Studienarbeit , 2017 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Michael Werner (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert die Digitalisierung an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe. Der Fokus liegt dabei auf den Umgang der Lehrenden mit digitalen Medien. Pflegende haben einen engen Bezug zu den Menschen beziehungsweise zur menschlichen Interaktion. Entmenschlichung, verstärkter Umgang mit Maschinen wird in der Pflege als ungewöhnlich, ja schwierig angesehen. Trotzdem bleibt ein Umgang mit den digitalen Medien gegenwärtig nicht aus, Lernen und Lehren sind auch hier nötig, sowohl während der Ausbildung, als auch während der direkten pflegerischen Tätigkeiten. Und da die Internetnutzung heute eine Selbstverständlichkeit darstellt, wird von den Lernenden in den Pflegeberufen bereits ein routinierter Umgang mit PC und Internet erwartet.

Lehrende in diesem Bereich der beruflichen Bildung sollen angehende Pflegende in der Grundausbildung oder berufserfahrene Pflegende in Weiterbildung begleiten und helfen digitale Kompetenzen zu entwickeln beziehungsweise diese zu erweitern. Dazu benötigen die Lehrenden selbst umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten was digitale Medien angeht. Dementsprechend stellt die Ausbreitung der digitalen Technik an den Schulen die Lehrkräfte vor neue personelle und organisatorische Herausforderungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Frage

2 Klärung der Begriffe „Digitalisierung“ , „Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe“

3 Methodik

3.1 Datenerhebung und Datenauswertung

4 Die Digitalisierung der heutigen Gesellschaft

4.1 Die Digitalisierung der Pflegeberufe

4.2 Die Digitalisierung des Bildungswesens

4.3 Lehrende und digitale Medien

5 Ergebnisse der Interviews in Bezug auf den Theorieteil

6 Diskussion und Zusammenfassung

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Umgang von Lehrenden an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland mit der zunehmenden Digitalisierung ihres Arbeitsumfeldes. Dabei wird erforscht, wie Lehrkräfte die technologische Transformation bewerten, welche Herausforderungen sie im Unterricht wahrnehmen und wie sie ihre Rolle in einer zunehmend digitalen Bildungswelt definieren.

  • Status quo der Digitalisierung in der Pflegeausbildung und im deutschen Bildungswesen.
  • Analyse des Einflusses digitaler Medien auf Lehr- und Lernprozesse.
  • Untersuchung von Altersunterschieden in der Akzeptanz und Kompetenzentwicklung.
  • Herausforderungen für die pädagogische Kommunikation und soziale Lernprozesse.
  • Perspektiven auf die zukünftige Rolle von Lehrkräften als Lernbegleiter.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist inzwischen tiefgreifend und auch nicht mehr umkehrbar. Ähnliche Umwälzungen gab es im 16. Jahrhundert mit der Erfindung des Buchdruckes oder im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung (Fiedler, 2015, S. 41). Begriffe wie „neue Medien, Internet, Vernetzung, digitale Revolution“ sind allgegenwärtig. Die heutige Gesellschaft wird durch unsere digitale Medienlandschaft bereits entscheidend geprägt. Die neuen Medien eröffnen hier die Lebenswelt der Individuen für Neues und Unbekanntes (Schewior-Popp, 2014, S. 121).

Inzwischen gehören digitale Medien sowohl in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen (z.B. in Forschung, produzierendem Gewerbe und im Gesundheitswesen), als auch in unseren Schulen zum Alltag (KMK, 2016, S. 6). Speziell im Bildungsbereich wird seit den 90er Jahren in der Gesellschaft darüber diskutiert, ob sich dieser aufgrund des beträchtlichen Einflusses der Informationstechnologien wandeln müsse (Tulodziecki, Herzig, & Grafe, 2010, p. 67) und wie hier die digitalen Medien denn dann einzusetzen wären (Härtel, 2015, S. 3).

Aktuell hat sich die Gestaltung von Lernprozessen durch die weltweite Vernetzung bereits verändert. Lernen kann inzwischen überall und zu jeder Zeit auch in verschiedenen Gruppen stattfinden (Sieger, Goertz, Wolpert, & Rustemeier-Holtwick, 2015, S. 68). Von allen Seiten erfolgt die Durchdringung der Bildungseinrichtungen durch die neuen Medien. Auch durch die Lernenden selbst wird dies in die Wirklichkeit der Schulen, Akademien etc. hineingetragen (Breiter, Ebel, & Heinen, 2015, S. 20). Diese Entwicklung hat auch grundlegende Auswirkungen auf die Arbeitswirklichkeit der Lehrenden an den verschiedenen Bildungseinrichtungen. Das Rollenbild der Lehrerinnen und Lehrer hat sich durch den weltweiten Zugriff auf Daten, durch die Digitalisierung verändert. Inzwischen ist primär von den Lehrenden der Umgang mit Strukturen und Zusammenhängen gefordert (Hartmann & Hundertpfund, 2015, S. 5–6), was seitens der Lehrkräfte eine umfassende Auseinandersetzung mit den digitalen Technologien nötig macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die historische Einordnung der Digitalisierung als gesellschaftlichen Wandel und deren Auswirkungen auf die heutigen Lernprozesse.

2 Klärung der Begriffe „Digitalisierung“ , „Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe“: Definiert die zentralen Termini für den Kontext der Arbeit, insbesondere hinsichtlich der digitalen Medien und der spezifischen pflegerischen Bildungslandschaft.

3 Methodik: Erläutert den qualitativen Forschungsansatz mittels Experteninterviews und die systematische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche.

4 Die Digitalisierung der heutigen Gesellschaft: Beleuchtet die Auswirkungen des digitalen Wandels auf Wirtschaft, Bildung und den Pflegebereich sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

5 Ergebnisse der Interviews in Bezug auf den Theorieteil: Fasst die aus den Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse zusammen und stellt diese den theoretischen Grundlagen gegenüber.

6 Diskussion und Zusammenfassung: Reflektiert die zentralen Ergebnisse der Studie kritisch und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen.

7 Fazit und Ausblick: Beantwortet die Forschungsfrage in Teilen und skizziert potenzielle zukünftige Entwicklungen im Bereich der pädagogischen Arbeit unter digitalen Vorzeichen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Pflegepädagogik, Medienkompetenz, E-Learning, Bildungswesen, Experteninterview, Informationsgesellschaft, Digitaler Wandel, Pflegeberufe, Lehrerrolle, Unterrichtsgestaltung, Digitale Medien, Kompetenzanforderungen, Soziale Lernprozesse, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Digitalisierung in Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland und dem Umgang von Lehrkräften mit diesen veränderten Rahmenbedingungen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Integration digitaler Medien in den Unterricht, die Rolle von Lehrkräften als Vermittler sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Gesundheitswesen und die Pflegeausbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Pädagogen mit der Digitalisierung umgehen und welche Herausforderungen sowie Potenziale sie in diesem Transformationsprozess sehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche und qualitativen Experteninterviews mit Pädagogen aus der Pflegeausbildung gewählt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen zur Digitalisierung der Gesellschaft und des Bildungswesens sowie die empirischen Ergebnisse der durchgeführten Interviews diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitalisierung, Medienkompetenz, Pflegepädagogik, E-Learning und die veränderte Lehrerrolle.

Welche Rolle spielt das Alter bei der Akzeptanz der Digitalisierung?

Die Untersuchung zeigt ein deutliches Altersgefälle: Jüngere Pädagogen, die mit digitaler Technik aufgewachsen sind, stehen dem Thema offener gegenüber, während ältere Lehrkräfte teilweise Vorbehalte oder Schwierigkeiten bei der Anwendung zeigen.

Gibt es einen Einfluss der Wirtschaft auf die pflegerische Bildung?

Ja, die Arbeit deutet darauf hin, dass wirtschaftliche Interessen, wie der Wunsch nach Zeit- und Personalersparnis, die Digitalisierung vorantreiben, was kritisch hinterfragt wird, da pädagogische Belange nicht hinter ökonomische Ziele zurücktreten sollten.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland. Der Umgang Lehrender mit digitalen Medien
Note
1,0
Autor
Michael Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
37
Katalognummer
V507575
ISBN (eBook)
9783346060150
ISBN (Buch)
9783346060167
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegepädagogik Digitalisierung Informatik Pädagogik Weiterbildung Pflege Lehrer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Werner (Autor:in), 2017, Digitalisierung an Bildungseinrichtungen für Pflegeberufe in Deutschland. Der Umgang Lehrender mit digitalen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507575
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Leseprobe aus  37  Seiten
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