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Umlaufvermögen nach IAS/IFRS

Title: Umlaufvermögen nach IAS/IFRS

Seminar Paper , 2006 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Thomas Koschnitzke (Author)

Business economics - Controlling
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„Global Player“ - eines der Schlagworte in der Wirtschaft in den letzten Jahren. Immer mehr Unternehmen aus Deutschland drängen in die internationalen Märkte um dort Absatzpotenziale erschließen zu können. Für den harten Wettbewerb benötigen sie Kapital, sehr viel Kapital, das auf dem herkömmlichen Weg über Bankenkredite immer schwieriger zu bekommen ist. Auch mit Hinblick auf BASEL 2, einem neuen Reglement zur Prüfung der Kreditwürdigkeit. Die Unternehmen versuchen zunehmend an den großen globalen Finanzmärkten, wie der Wall Street in New York, dieses Kapital zu erhalten. Doch um dort um das Geld mit werben zu können, sind Abschlüsse nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften nötig. Daher stellen die Unternehmen, neben einem Abschluss nach den deutschen Rechnungslegungsstandards, immer häufiger auch Abschlüsse nach international anerkannten Vorschriften auf. Eine dieser Bestimmungen bilden die International Accounting Standards, IAS/IFRS.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen zu Bilanzierung und Bilanzansatz nach IAS

2.1 Vermögensgegenstände (assets)

2.2 Weitere Kriterien für den Bilanzansatz

3. Umlaufvermögen nach IAS

3.1 Abgrenzung des kurzfristigen Vermögens

3.2 Posten im Umlaufvermögen

4. Bewertung des Umlaufvermögens nach IAS

4.1 Grundlagen der Bewertung

4.2 Vorräte (inventories)

4.3 Forderungen (receivables)

4.4 kurzfristiges Finanzvermögen (current financial assets)

4.5 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (cash and cash äquivalents)

5. Besonderheiten in den IAS

5.1 Langfristige Fertigungsaufträge (construction contracts)

5.2 Rechnungsabgrenzungsposten (prepaid expenses)

5.3 Biologische Vermögenswerte (biological assets)

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der bilanztechnischen Abgrenzung und Bewertung von Umlaufvermögen gemäß den International Accounting Standards (IAS/IFRS). Das primäre Ziel ist es, die dynamische Sichtweise der internationalen Rechnungslegung der statischen Betrachtung nach deutschem Handelsrecht gegenüberzustellen und die Auswirkungen auf die Darstellung der künftigen Unternehmensentwicklung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen zur Bilanzierung und zum Bilanzansatz unter IAS
  • Kriterien zur Definition und Abgrenzung von kurzfristigen Vermögenswerten
  • Methoden zur Bewertung von Vorräten, Forderungen und Finanzinstrumenten
  • Sonderregelungen für langfristige Fertigungsaufträge und biologische Vermögenswerte
  • Vergleichende Analyse zwischen IAS/IFRS und deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen

Auszug aus dem Buch

4.2 Vorräte (inventories)

Die Bilanzierungsregelungen für Vorräte sind im Standard 2 der IAS/IFRS festgesetzt. Die Erstbewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, bei einem externen Kauf, oder mit den Herstellungskosten, bei interner Erstellung des Gutes (IAS 2.9). Vermögenswerte der Vorräte sind im Allgemeinen einzeln zu bewerten (individual costs). Dies gilt vornehmlich für bedeutende Objekte, Waren oder Dienstleistungen, die nicht austauschbar sind oder für spezielle Projekte hergestellt werden (Einzelbewertungsgrundsatz IAS 2.23). Hieraus ergibt sich, dass den Vorräten bestimmte historical costs direkt zugeordnet werden. Eine Einzelzuordnung ist wiederum unzweckmäßig bei einer großen Anzahl von Vorräten, die normalerweise gleichartig sind und sich untereinander austauschen lassen (IAS 2.24).

Die IAS erlauben für die Zuordnung der Kosten von Massenprodukten eine Sammelbewertung. Eine Gruppen- oder Festbewertung, wie in den handelsrechtlichen Gesetzen, findet sich in den IAS/IFRS nicht. Beide Verfahren sind nicht vorgesehen und somit nicht anerkannt. Zur Sammelbewertung gehören gemäß IAS das First-in-First-out-Verfahren (FIFO) sowie die Durchschnittsmethode. Diese sind in IAS 2 für die Zuordnung der Kosten gleichartiger Güter verankert (IAS 2.25). Die Definition der Verfahren ergibt sich aus Paragraph 2.27. Darin heißt es, dass man beim FIFO-Verfahren (FIFO formula) von der Annahme ausgeht, dass die zuerst erworbene oder produzierten Vorräte auch zuerst verkauft werden und dem zu Folge die am Ende des Berichtsperiode verbleibenden Vorräte unmittelbar zuvor gekauft oder gefertigt worden sind. Der Bestand am Jahresende wird deshalb mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zuletzt beschafften Menge bewertet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Notwendigkeit internationaler Rechnungslegungsstandards durch den zunehmenden Drang deutscher Unternehmen auf globale Finanzmärkte.

2. Grundlagen zu Bilanzierung und Bilanzansatz nach IAS: Erläuterung der Kriterien für die abstrakte und konkrete Bilanzierungsfähigkeit von Vermögenswerten im Rahmenkonzept.

3. Umlaufvermögen nach IAS: Definition der Merkmale für kurzfristige Vermögenswerte und Systematisierung der Bilanzposten nach Liquiditätskriterien.

4. Bewertung des Umlaufvermögens nach IAS: Detaillierte Betrachtung der Bewertungsmaßstäbe, insbesondere für Vorräte, Forderungen und Finanzinstrumente unter Berücksichtigung des Fair-Value-Prinzips.

5. Besonderheiten in den IAS: Analyse spezieller Bilanzierungssachverhalte wie die percentage-of-completion-Methode bei Fertigungsaufträgen und die Bewertung biologischer Vermögenswerte nach IAS 41.

6. Zusammenfassung: Gegenüberstellung der statischen handelsrechtlichen Sichtweise mit dem dynamischen, zukunftsorientierten Ansatz der IAS/IFRS.

Schlüsselwörter

IAS, IFRS, Umlaufvermögen, Bilanzierung, Bewertung, Fair Value, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Vorräte, Forderungen, Finanzinstrumente, Fertigungsaufträge, Periodenabgrenzung, Teilgewinnrealisierung, Rahmenkonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Regelungen zur Abgrenzung und Bewertung des Umlaufvermögens nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS/IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind der Bilanzansatz, die Bewertungsmethoden für verschiedene Posten wie Vorräte oder Forderungen sowie die Handhabung von Besonderheiten wie langfristigen Fertigungsaufträgen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem deutschen Handelsrecht und den IAS/IFRS aufzuzeigen, insbesondere hinsichtlich der Dynamik und der zukunftsorientierten Berichterstattung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse der IAS/IFRS-Standards, gestützt auf wissenschaftliche Fachliteratur zur Bilanzierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Bilanzierungsregeln, Bewertungsgrundlagen (historische Kosten vs. Fair Value) und die spezifischen Standards für das Umlaufvermögen detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fair Value, Teilgewinnrealisierung, IAS/IFRS, Umlaufvermögen und Bilanzansatz geprägt.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Vorräten im Vergleich zum HGB?

Während im HGB das Realisations- und Vorsichtsprinzip stark dominieren, ermöglichen die IAS/IFRS durch Verfahren wie die Teilgewinnrealisierung eine dynamischere Bewertung, die stärker an der künftigen Unternehmensentwicklung ausgerichtet ist.

Warum sind langfristige Fertigungsaufträge für die Bilanzierung besonders?

Bei Fertigungsaufträgen schreibt IAS 11 die percentage-of-completion-Methode vor, was bedeutet, dass Gewinne bereits während der Fertigung realisiert werden können, anstatt erst bei Übergabe, wie es im HGB üblich ist.

Welche Rolle spielt der "Fair Value" in dieser Arbeit?

Der Fair Value ist ein zentraler Bewertungsmaßstab der IAS/IFRS, der für viele Vermögenswerte des Umlaufvermögens, insbesondere bei Finanzinstrumenten und biologischen Vermögenswerten, als Referenz dient.

Was unterscheidet biologische Vermögenswerte in der Bilanzierung?

Biologische Vermögenswerte werden nach IAS 41 in der Regel zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) abzüglich der Kosten der Verkaufsstelle bewertet, da dies den ökonomischen Wert für landwirtschaftliche Betriebe besser widerspiegelt.

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Details

Title
Umlaufvermögen nach IAS/IFRS
College
University of Applied Sciences Brandenburg
Course
Hauptstudium
Grade
2,3
Author
Thomas Koschnitzke (Author)
Publication Year
2006
Pages
27
Catalog Number
V50788
ISBN (eBook)
9783638469272
ISBN (Book)
9783656380559
Language
German
Tags
Umlaufvermögen IAS/IFRS Hauptstudium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Koschnitzke (Author), 2006, Umlaufvermögen nach IAS/IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50788
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