Zölibatsgebot von Gregor VII. und der Widerstand der Klerikerschaft


Hausarbeit, 2018

17 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Kirchenreform und Investiturstreit

3. Konflikt durch das Zölibatsgebot

4. Fazit

5. Quellen-und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit der Ehelosigkeit des Klerus ging auch die sexuelle Enthaltsamkeit einher, die im Mittelalter, besonders im Bereich der Kirche, sehr hoch angesehen war. Um die Fragen, warum sich die mittelalterliche Kirche so bemühte, die Sexualität zu verhindern, wieso diese eine negative Wirkung auf die Menschen habe und warum man als verheirateter Mann den höchsten geistlichen Stand ohne einen keuschen Lebensstil nicht erreichen konnte, zu beantworten, muss man die Begriffe „Keuschheit“ und „Zölibat“ voneinander abgrenzen.

Keuschheit beschreibt die Unterlassung von sexuellen Handlungen, wobei die moralischen Wertvorstellungen eine entscheidende Rolle spielen. Der Unterschied zu einem abstinent lebenden Menschen liegt hierbei darin, dass dieser sich zwar auch dem Geschlechtsverkehr entzieht, jedoch eher aus gesundheitlichen als aus moralischen Gründen. Der Zölibat wiederum ist ein Versprechen, ehelos zu bleiben. Daher bestand theoretisch kein Wiederspruch darin, zölibatär zu Leben und sexuelle Beziehungen zu haben. Da dies im Mittelalter jedoch unüblich war, bezog der Zölibat die Keuschheit mit ein.1

Besonders bei den Klerikern wurde Keuschheit gefordert, da sie für die Austeilung der Sakramente verantwortlich waren. Hierbei war es wichtig, dass der Priester „rein“ war und nicht durch sexuellen Verkehr „beschmutzt“ wurde. Daher kam es bereits 300 n. Chr. auf der Synode von Elvira in Spanien zu einer starken Kritik an der Priesterehe. Ein Verbot wurde zwar nicht erteilt, jedoch wurde die sexuelle Enthaltsamkeit vom Klerus gefordert. 1074 kam es schließlich im Zuge der Kirchenreform dazu, dass Papst Gregor VII. eine Verschärfung des Zölibatsgebots forderte und Briefe an Bischöfe schrieb, mit der Forderung, dass die Priester entlassen werden sollten, wenn sie nicht enthaltsam leben würden.

Dies stieß bei den Klerikern auf große Unzufriedenheit, wodurch es zu Widerstand und Protesten kam. Anhand der folgenden Fragestellung soll jener Sachverhalt näher beleuchtet werden:

Inwiefern stieß das Zölibatsgebot im 11. Jahrhundert von Gregor VII. auf Widerstand bei der Klerikerschaft?

Dabei soll besonders auf die Gründe für die Aufstände und die Äußerung dieser am Beispiel der Synode in Erfurt 1075 eingegangen werden. Hierzu sollen zunächst der Investiturstreit und die Kirchenreform genauer betrachtet werden. Anschließend wird anhand des Briefes Gregors VII. an den Erzbischof Siegfried I. von Mainz und anhand von Lampert von Hersfelds Schilderungen von der Synode von 1075 der Widerstand der Kleriker herausgestellt. Außerdem soll auch Lampert von Hersfeld selbst in den Vordergrund treten, um seinen Standpunkt als Verfasser der Quelle deutlich zu machen.

2. Kirchenreform und Investiturstreit

Um die Äußerungen und Gründe für die Aufstände der Kleriker im 11. Jahrhundert zu verstehen, müssen zunächst die kirchlichen und weltlichen Umstände zu dieser Zeit geklärt werden. Das 11. Jahrhundert war geprägt durch die Kirchenreform, die eine Umbruchsstimmung hervorrief. Themen wie das Zölibatsgebot, die Simonie sowie die Stellung des Papstes und die damit verbundene Ordnung der Kirche, rückten in die Kritik. Um die Gründe für die Reformbewegung zu verstehen, müssen zunächst die Begriffe „Simonie“ und „Zölibat“ näher erläutert werden.

Simonie bezeichnet den verbotenen Handel mit geistlichen Gegenständen und bezieht sich dabei hauptsächlich auf den Kauf von kirchlichen Ämtern. Papst Gregor VII. stufte die Simonie später als Häresie ein und bezeichnet diese somit als Abweichung von der offiziellen Kirchenmeinung und Ketzerei.2

Die Bekämpfung der Klerikerehe und damit die Missachtung des Zölibatsgebots war ein weiteres entscheidendes Thema der Reform im 11. Jahrhundert. Es ist unklar, wie viele Priester zu der Zeit ehelich oder unehelich mit einer Frau zusammenlebten. Sicher ist jedoch, dass die Klerikerehen kein Ansehen genossen und vom Papst später streng bestraft wurden. Aber warum forderte die Kirche ein keusches Leben und die Ehelosigkeit der Kleriker? Einerseits sollten Priester wie eingangs bereits erwähnt in Keuschheit und ehelos leben, da sie diejenigen sind, die die Sakramente austeilen. Dabei ist es von großer Bedeutung, rein und nicht durch sexuellen Verkehr „beschmutzt“ zu sein. Ein anderer Grund war der Verlust des Kirchenvermögens. Wenn Priester Söhne hatten, versuchten sie meist ihre Kirche zu einer „Priestererbkirche“ zu machen, was wiederum die Einnahmen dieser geschmälert hätten.3

Die Kirchenreform zeichnet sich zudem besonders durch die starke Stellung des apostolischen Stuhls in Rom zu dieser Zeit aus. Dies wird bereits in den Jahren 1055 bis 1061 deutlich. Neben nicht abgesprochenen Vereinigungen von Diözesen kam es dazu, dass der damalige Papst Stephan IX. die Entlassung sämtlicher Bischöfe verordnete. Ziel war es dadurch, den stadtrömischen Klerus von verheirateten Klerikern zu befreien. Sein Nachfolger Nikolaus II. wollte die hohe Stellung Roms weiter demonstrieren und schickte zwei Gesandte nach Mailand, die dem Erzbischof Wido im Aufstand der Pataria zu Hilfe kommen sollten. Die Anfeindungen, die die beiden in Mailand erfahren mussten, lassen sich auf das starke Selbstbewusstsein der Mailänder Kirche zurückführen. Dennoch mussten sie sich dem Papst schließlich fügen. „‘Mailand ist Rom untertänig geworden‘“4, beschrieb der Chronist Arnulf das Ereignis, dass Wido Nikolaus II. einen Gehorsamseid leistete. Als erster Reform-Papst wurde wiederum Alexander II. bezeichnet, der 1061 zum Papst geweiht wurde und somit der Nachfolger von Nikolaus II. war. Sein Ziel war es nun, nach der Unterwerfung Mailands, auch das restliche Abendland unter die Herrschaft Roms zu stellen.

Eine zentrale Rolle in der Kirchzentrierung spielte zudem der zwischen 1025 und 1030 in Sovana geborene Erzdiakon Hildebrand (ab 1073 genannt Papst Gregor VII.). Für ihn stand, wie auch für seine Vorgänger, Rom im Mittelpunkt. Militärische und finanzielle Hilfe zu sichern, war für ihn von entscheidender Bedeutung. Das oberste Ziel war für ihn daher, „die Realisierung der Führungsrolle Roms innerhalb der gesamten Christenheit“5. Er fertigte 1075 selbst die „dictatus papea“ an, welche seine Vorstellungen über die Stellung des apostolischen Stuhles im Gegensatz zum Kaiser beinhalteten. Die Kirchenreform wurde aufgrund von der entscheidenden Rolle Gregors VII. auch als gregorianische Reform bezeichnet. Ausgang dieser war die Klosterreform in Cluny.6 Gregor VII. setzte sich, wie auch seine Vorgänger, sehr stark für einen enthaltsamen Klerus ein. Durch Drohungen und Strafen wollte er die herrschende Unenthaltsamkeit unterbinden, da die Klerikerehe zusammen mit der Simonie als „die beiden größten Übel jener Zeit“7 angesehen wurden. Auf der Synode in Rom 1074 verkündetet der Papst, dass es verboten sei, als Priester verheiratet zu sein oder mit einer Frau zusammen zu leben. Priester durften dann die heilige Messe weder zelebrieren noch als Altardiener unterstützen, wenn sie sich der „crimen fornicationis“ schuldig machten.

Neben der Kirchenreform bestimmte auch der Investiturstreit die Zeit um 1076. Die Frage, wer Ämter besetzen und entlassen durfte, stand dabei im Fokus. Hierbei spielt neben Papst Gregor VII. auch der 1056 zum römisch-deutschen König ernannte Heinrich IV., Sohn des verstorbenen Königs Heinrich III., eine entscheidende Rolle. Er wollte die Macht, die die Krone seiner Ansicht nach verloren hatte, wiederherstellen. Dadurch brachte er besonders diejenigen gegen sich auf, die er aus ihrer früheren Position entlassen hatte, um seine Macht zu demonstrieren. Als es 1073 zum Pontifikatswechsel kam und Gregor VII. zum Papst geweiht wurde, erfuhr der Königshof von der „Spontanwahl“ zunächst nichts, da der ehemalige Papst Alexander II. die Ratgeber Heinrichs zuvor exkommuniziert hatte.

Die Lage spitzte sich weiter zu, als Erzbischof Wido resignierte und seinen Bischofsstab abgab, woraufhin ein neuer Kleriker namens Gottfried vom Kaiser eingesetzt wurde. Dies akzeptierte die Kirche jedoch nicht. 1071 ernannte der Papst ohne Rücksprache mit dem König daher einen neuen Erzbischof. Daraufhin erfolgte die Exkommunikation der Ratgeber Heinrichs IV., da dieser noch immer an Gottfried festhielt. Im Sommer 1073 kam es schließlich dazu, dass Heinrich IV. einen Entschuldigungsbrief an den Papst schrieb und Besserung versprach, um eine Eskalation der Lage zu verhindern.

Im Herbst 1075 ließ der König den zuvor eingesetzten Erzbischof Gottfried fallen, da dieser sich als unfähig erwies. Daraufhin setzte der König erneut, ohne Absprache mit dem Papst, einen neuen Bischof ein. Dem König wurde nun vermehrt vorgeworfen, sich nicht an die Versprechungen gehalten zu haben und weiterhin Kontakt mit den exkommunizierten Räten zu haben. Ihm drohte daher immer stärker ein Kirchenbann. Dieser reagierte darauf mit der Synode zu Worms, die er im Januar 1076 einberief. Dort waren sich die anwesenden Bischöfe und der König einig, dass Gregor VII. sein Amt nicht auf kanonische Weise erhielt, was diese verärgerte. Dennoch sprachen sie nicht von Absetzung, da der apostolische Stuhl nicht gerichtet werden konnte. Im März 1076 forderte Heinrich IV. die Absetzung des Papsts, mit der Begründung, dass er nicht legitimiert wäre.

Die Unzufriedenheit bei den Bischöfen über den Papst wuchs. Sie verschlossen sich gegenüber ihm, bezeichneten ihn als „‘gefährlich‘“ und wollten nicht länger seine „‘Hausknechte‘“ sein.8 Nachdem das Absetzungsdekret auf der Fastensynode vorgetragen wurde, suspendierte Gregor die beteiligten Bischöfe und verkündete die Exkommunikation und Absetzung des Königs 1076. Für den König bedeutete die Exkommunikation den Verlust seiner Legitimation als „gottgewollter“ Herrscher und untersagte somit allen Christen, ihn zu unterstützen. Heinrich verlor somit immer mehr Anhänger, da die Bischöfe von dem Angebot Gregors Gebrauch machten: „Begnadigung im Falle rechtzeitiger Unterwerfung“9. Er musste schließlich kapitulieren, die gebannten Ratgeber entlassen und dem Papst ein Entschuldigungsschreiben vorlegen, mit welchem er die Absetzungserklärung zurücknahm. Am 28. Januar 1077 wurde Heinrich in Canossa10 von seinem Kirchenbann erlöst, indem er öffentlich Buße tun und sich vor dem Papst demütigen musste.

3. Konflikt durch das Zölibatsgebot

Wie bereits zuvor erwähnt, war ein wichtiger Punkt der Kirchenreform im 11. Jahrhundert die Priesterehe, die immer mehr in die Kritik rückte. Im Folgenden soll nun mehr auf die Rolle Lampert von Hersfelds eingegangen werden, der sich zu der Problematik geäußert hat. Er thematisierte die Reaktion der Kleriker auf das Zölibatsgebot, welches Papst Gregor mittels Briefen den Bischöfen hat zukommen lassen. Sowohl die Reaktion der Kleriker unter Erzbischof Siegfried I. von Mainz, welche als Beispiel in Lamperts Annalen aufgeführt wird, sowie auch der Brief an eben diesen, sollen im weiteren Verlauf näher betrachtet werden. Zunächst muss jedoch auf den Autor Lampert von Hersfeld sowie auf seinen Lebensweg und Haltung zu den Konflikten im 11. Jahrhundert eigegangen werden.

a) Die Rolle Lampert von Hersfelds

Lampert von Hersfeld wurde 1028 vermutlich in Mainfranken, Hessen oder Thüringen geboren. Er stammte aus einer adligen Familie und genoss seine Ausbildung zum Geistlichen an der Bamberger Domschule, unter der Leitung vom Erzbischof Anno von Köln. 1058 verließ er schließlich Bamberg, um im Kloster Hersfeld Mönch zu werden. Im selben Jahr empfing er zudem in Aschaffenburg die Priesterweihe und trat für ein Jahr eine Pilgerfahrt nach Jerusalem an. Als er daraufhin nach Hersfeld zurückkam, leitete er kurzzeitig dort die Klosterschule. 1071 unternahm er dann eine Informationsreise zu den Klöstern Saalfeld und Siegburg, um sich den neuen Mönchsregeln zu widmen. Ab 1081 lebte Lampert schließlich in Hasungen, wo er für die Umwandlung eines 1074 gegründeten Stifts in ein Kloster verantwortlich war. Zwischen 1082 und 1085 starb Lampert schließlich vermutlich in Hersfeld.11

Lampert hielt sich streng an die Benediktinerregeln, welche das Verhalten der Mönche innerhalb des Klosters und die Anordnungen für den Gottesdienst beinhalteten. Er setzte sich daher auch stets für die Reinhaltung des Mönchtums ein und kritisierte Vergehen wie Simonie und Priesterehen stark. Lampert ging es um die Erhaltung der alten und christlich-monarchischen Werte, die noch bei Heinrich III. herrschten. Er wendete sich stark gegen Heinrich IV., da dieser seinen Idealen nicht entsprach. Er war sehr an die alten Werte gebunden und entwickelte eine negative Grundhaltung gegenüber Neuerungen und Veränderungen.12

Sein bekanntestes Werk sind die Annalen, die 1077 fertiggestellt wurden. Es gilt als Weltchronik, da dort zeithistorische Jahresberichte zusammengestellt wurden. Den Anfang seines Werkes entnahm Lampert aus den Hersfelder Annalen, welche die Ereignisse von der Erschaffung der Welt bis zum Jahr 1040 thematisieren. Von dort an schrieb er immer ausführlicher und ab 1073 gelangte er immer mehr zu einer umfassenden Darstellung der Geschehnisse.13 Die Annalen gelten noch immer als „Höhepunkt der mittelalterlichen Geschichtsschreibung“14 und eine der wichtigsten Quellen für die Ereignisse um Heinrich IV. Besonders auf Grund der großen Bedeutung und Wirkung der von Lampert von Hersfeld geschriebenen Annalen, muss die Haltung Lamperts betrachtet werden, die dieser gegenüber der kirchlichen und politischen Situation um 1077 hatte.

Lange Zeit wurden die Annalen als „Muster vermeintlicher objektiver Geschichtsschreibung“15 dargestellt. Erst 1854 kam es dazu, dass Leopold von Ranke16 die Glaubwürdigkeit seines Werkes zu hinterfragen begann. Er warf Lampert vor, voreingenommen zu sein und durch seinen Hass gegenüber Heinrich IV. keine objektiven Darstellungen zu liefern. Von dort an standen Lampert von Hersfeld und seine bis dahin unangefochtenen Annalen in der Kritik.

Im 20. Jahrhundert wurde die Kritik an Lampert erneut aufgeworfen. Quellenkritiker wiesen die scharfe Kritik des 19. Jahrhunderts an den Chronisten zurück und sagten, dass man ihn nicht als gewollten Fälscher der Ereignisse darstellen kann. Dennoch ist eine kritische Betrachtung angemessen, da auch die Kritiker nicht davon ausgingen, dass Lampert über all seine Aussagen genaustens Bescheid wusste. Auch wenn die Erzählungen über Heinrich IV. sehr einseitig und auf Lamperts Meinung zugeschnitten sind, darf man nicht das gesamte Werk als fehlerhaft oder parteiisch darstellen. Ereignisse wie königliche Reisen und die genaue Schilderung dieser, werden in den Annalen auch thematisiert und stellen somit die Wichtigkeit dieses Werkes erneut heraus.17

[...]


1 Karras, Ruth Mazo (2006): Sexualität im Mittelalter. Düsseldorf, S. 67f.

2 Lexikon des Mittelalters (1997). hrsg. v. Angermann, Norbert; Bautier, Robert-Henri. Bd. 8: Stadt (Byzantinisches Reich) bis Werl. München. Artikel: Simonie, S. 1922.

3 Tellenbach, Gerd (1988): Die westliche Kirche vom 10. bis zum frühen 12. Jahrhundert. Göttingen (Die Kirche in ihrer Geschichte, 2 F 1), S. 136-139.

4 Goez, Werner (2008): Kirchenreform und Investiturstreit. 910 - 1122. Stuttgart, S. 114.

5 Goez, Werner: Kirchenreform und Investiturstreit, S. 118.

6 Am 11. September 910 kam es zur Gründung des Klosters Cluny in Burgund durch Herzog Wilhelm I. von Aquitanien (886-926). Es wurde auf eine Gewalt über das Kloster verzichtet, da es dem Papst direkt untergeordnet wurde. Zudem war es auch frei von weltlicher Macht. Die Einhaltung der Regula Benedicti stand dabei im Mittelpunkt. (Goez, Werner: Kirchenreform und Investiturstreit, S. 17f.).

7 Boelens, Martin (1968): Die Klerikerehe in der Gesetzgebung der Kirche unter besonderer Berücksichtigung der Strafe: eine rechtsgeschichtliche Untersuchung von den Anfängen der Kirche bis zum Jahre 1139. Schöningh, S. 143.

8 Goez, Werner: Kirchenreform und Investiturstreit, S. 126.

9 Goez, Werner: Kirchenreform und Investiturstreit, S. 129.

10 Symbolische Wanderung Heinrichs, der Barfuß durch den Schnee gegangen ist, um somit wieder in die Kirche aufgenommen zu werden. Der Papst verpflichtet ihn zur Aussöhnung mit den Fürsten und dazu, den Papst als unangefochtene Spitze der Kirche anzuerkennen. (Fuhrmann, Horst (2016): Papst Gregor VII. und das Zeitalter der Reform. Annäherungen an eine europäische Wende: ausgewählte Aufsätze. hg. v. Martina Hartmann. Wiesbaden (Monumenta Germaniae historica Schriften, 72), S. 19f.)

11 Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon (1985). begr. v. Wolfgang Stammler. Fortgef. von Karl Langosch. Hrsg. von Kurt Ruh. Berlin, New York. Artikel: Lampert von Hersfeld, S. 513.

12 Goetz, Hans-Werner (2006): Der Investiturstreit in der deutschen Geschichtsschreibung von Lampert von Hersfeld bis Otto von Freising. In: Stiegemann, Christoph. Wemhoff, Matthias (Hg.): Canossa 1077 - Erschütterung der Welt. Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang der Romanik. [eine Ausstellung im Museum in der Kaiserpfalz, im erzbischöflichen Diözesanmuseum und in der städtischen Galerie am Abdinghof zu Paderborn vom 21. Juli - 5. November 2006], Bd. 1. München, S. 47–60.

13 Alles, Stefan (2010): Lampert von Hersfeld und Eberhard von Fulda: Zwei gelehrte Mönche als kritische Repräsentanten ihrer benachbarten Reichsabteien in den Umbrüchen des 11. und 12. Jahrhunderts. Marburg, S. 76f.

14 Alles, Stefan: Lampert von Hersfeld und Eberhard von Fulda, S. 86.

15 Alles, Stefan: Lampert von Hersfeld und Eberhard von Fulda, S. 87.

16 Leopold von Ranke (*1795 in Wiehe; †1886 in Berlin) war Historiker und galt als einer der zentralen Figuren der Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert. Er stellte zudem die Bedeutung des Individualitätsgedankens heraus, was zu einer entscheidenden Entwicklung in der Geschichtswissenschaft führte (Historismus). (Neue deutsche Biographie. Hrsg. v. der historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaft. Bd. 21 (Pütter-Rohlfs). Berlin. Artikel: Leopold von Ranke, S. 7)

17 Alles, Stefan: Lampert von Hersfeld und Eberhard von Fulda, S. 87-89.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Zölibatsgebot von Gregor VII. und der Widerstand der Klerikerschaft
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V507998
ISBN (eBook)
9783346067968
ISBN (Buch)
9783346067975
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zölibatsgebot, gregor, widerstand, klerikerschaft
Arbeit zitieren
Helen Bouras (Autor:in), 2018, Zölibatsgebot von Gregor VII. und der Widerstand der Klerikerschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507998

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