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Sind Musiker gesünder als Nichtmusiker?

Titel: Sind Musiker gesünder als Nichtmusiker?

Bachelorarbeit , 2019 , 51 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Markus Lex (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit versucht die Frage zu beantworten, ob Musiker durch den Einfluss von Musik gesünder sind als Menschen, die keine musikalische Tätigkeit ausführen. Ferner ist das Ziel dieser Arbeit den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Musik darzustellen.Die Gesundheit ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. In Hinblick auf eine alternde Gesellschaft spielt dabei nicht nur das alt werden an sich eine große Rolle. Die Lebensqualität nimmt einen immer höheren Stellenwert für westliche Gesellschaften ein. Musik ist dabei für viele Menschen ein wichtiger Aspekt. Studien belegen, dass der Einfluss von Musik auf den Menschen sehr stark sein kann. Da die Welt in Folge der Modernisierung und Globalisierung immer schneller und hektischer wird, stellt das Musizieren eine gute Möglichkeit der Stressbewältigung dar.

Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine Online-Befragung durchführt, die sich sowohl an Musiker als auch Nichtmusiker richtete. Dabei wurde zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der international etablierte SF-36 verwendet. Weitere Fragen richteten sich speziell an Musiker. So konnten auf Basis der gesammelten Daten Informationen bzgl. der Bewertung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität erhoben werden. Je intensiver die Befragten Musiker musizierten, desto besser bewerteten sie ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Gesundheit

2.1.1. Gesundheitsbezogene Lebensqualität

2.1.2. Feststellung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität

2.2. Stress

2.2.1. Transaktionspotentialmodell

2.3. Definition und Einteilung der Personengruppe „Musiker“

2.3.1. Anforderungen an Musiker

2.4. Musizieren als Ressource

2.5. Musizieren fordert und fördert den Geist

2.6. Musizieren als Belastung

3. Hypothesen

4. Methodik

4.1. Forschungsdesign

4.2. Stichprobe

4.3. Messinstrument – Soziodemografische Fragen

4.4. Messinstrument – Fragen zur musikalischen Tätigkeit

4.5. Messinstrument – Short Form-36 Health Survey Questionnaire (SF-36)

4.6. Statistische Analyse

5. Ergebnisse

5.1. Deskriptive Statistik

5.2. Ergebnisse in Bezug auf die Hypothesen

6. Diskussion

7. Kritik

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Musiker durch den Einfluss ihrer musikalischen Tätigkeit gesünder sind als Nichtmusiker. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Musik, Gesundheit und Lebensqualität unter Berücksichtigung sozialer und psychischer Faktoren analysiert.

  • Gesundheitsforschung und gesundheitsbezogene Lebensqualität
  • Stresstheorien und das Transaktionspotentialmodell
  • Kategorisierung von Musikern (Hobby-, semiprofessionelle und Berufsmusiker)
  • Anforderungsdimensionen des Musizierens (Koordination, Gehör, Performance etc.)
  • Empirische Untersuchung mittels SF-36 zur Belastung und Gesundheit

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Anforderungen an Musiker

Generell ist Musizieren eine sehr vielfältige Tätigkeit. Diese Tätigkeit kann in sechs verschiedene Dimensionen eingeteilt werden, die in wechselseitiger Abhängigkeit zueinanderstehen. (siehe Abbildung 2) Aufgrund der Vielfältigkeit des Musizierens sind die verschiedenen Dimensionen des Musizierens bei Musikern auch unterschiedlich ausgeprägt. Je nach dem Bereich (z.B. Popularmusik oder Klassik etc.) in denen die Musiker tätig sind, werden unterschiedliche Anforderungen bzw. Ausprägungen dieser verlangt. Weiter sind die Anforderungen an die Ansprüche der Musik, die gespielt werden soll, geknüpft. So sind moderne Popsongs zumeist leichter zu spielen, als klassische Arrangements. Natürlich kann hier nicht pauschalisiert werden. Es ist hier lediglich als Tendenz zu verstehen. Neben der Stilrichtung, die ein Musiker spielt, sind die Ansprüche des Musikers selbst entscheidend für die erforderlichen Anforderungen. Hier ist die Einteilung aus dem Kapitel 5.2.1 zu bemühen. So variieren die Anforderungen zwischen Hobbymusikern, semiprofessionellen Musikern und Berufsmusikern. Da der Hobbymusiker in der Regel keine kommerziellen Absichten verfolgt, sind die Anforderungen an sich selbst auch niedriger als bei Berufsmusikern. Gleiches gilt für die Anforderungen, die die Gesellschaft von außen auf die Musiker erwartet. Generell kann jedoch keine pauschale Antwort gegeben werden, wie stark die verschiedenen Anforderungsdimensionen jeweils ausgeprägt sein „müssen“. Allerdings kann angenommen werden, dass mit steigender Ausprägung der sechs Dimensionen auch die Wahrscheinlichkeit für Erfolg bzw. Anerkennung des Musizierens steigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Musik und führt die zentrale Forschungsfrage ein, ob aktives Musizieren einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit und Stress und erläutert die Anforderungen an Musiker sowie die Rolle des Musizierens als Ressource oder Belastung.

3. Hypothesen: Hier werden vier spezifische Hypothesen formuliert, die den Zusammenhang zwischen Musikerstatus, Auftrittshäufigkeit, Übungsdauer und Gesundheitszustand untersuchen.

4. Methodik: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign einer Online-Befragung sowie die eingesetzten Instrumente, insbesondere den SF-36 Fragebogen zur Messung der Lebensqualität.

5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die deskriptive Statistik der Stichprobe und prüfen die Hypothesen mittels statistischer Analysen auf Signifikanz.

6. Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse kritisch und ordnet sie in den theoretischen Kontext ein, wobei auch methodische Einschränkungen betrachtet werden.

7. Kritik: Die Kritik beleuchtet methodische Grenzen wie die Stichprobenauswahl und den Verlust einzelner Items im Erhebungsinstrument.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein signifikanter Gesundheitsvorteil von Musikern nachweisbar ist, aber ein Zusammenhang zwischen musikalischer Intensität und Belastungsempfinden besteht.

Schlüsselwörter

Gesundheit, Lebensqualität, Musiker, SF-36, Stress, Transaktionspotentialmodell, Musiktherapie, Gesundheitspsychologie, Mentale Belastung, Sozialpsychologie, Musizieren, Ressource, Expertise, Berufsmusiker, Leistungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Musiker im Vergleich zu Nichtmusikern eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität aufweisen und welche Rolle das Musizieren als Ressource oder Belastungsfaktor spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen zählen die Definition von Gesundheit, Stressbewältigung, die Kategorisierung von Musikern, die verschiedenen Anforderungen an das Musizieren sowie deren Einfluss auf die psychische und physische Verfassung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Musiker durch ihre musikalische Tätigkeit gesünder sind als Menschen, die keine Musik ausüben, und wie sich dies messen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung durch, wobei für die Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der standardisierte SF-36 Health Survey Questionnaire verwendet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe Stress und Musizieren sowie in den empirischen Teil, der die erhobenen Daten von 140 Probanden statistisch auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheit, Lebensqualität, Musiker, SF-36, Stress, mentale Belastung und musikalische Anforderungen.

Warum konnte kein signifikanter Gesundheitsunterschied zwischen Musikern und Nichtmusikern nachgewiesen werden?

Die statistische Auswertung ergab keine signifikanten Unterschiede, was der Autor unter anderem auf eine zu kleine Stichprobe und das vergleichsweise junge Alter der befragten Teilnehmer zurückführt.

Inwiefern beeinflusst die Auftrittshäufigkeit die Belastung der Musiker?

Die Studie konnte eine signifikante hohe Korrelation nachweisen: Mit steigenden monatlichen Auftrittszahlen nimmt die subjektiv wahrgenommene mentale Belastung bei den befragten Musikern zu.

Welche Rolle spielt der sozioökonomische Status bei den Ergebnissen?

Der Autor weist darauf hin, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität maßgeblich durch den sozioökonomischen Status beeinflusst wird, was bei der Interpretation der Ergebnisse, insbesondere bei den gut verdienenden Berufsmusikern, berücksichtigt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sind Musiker gesünder als Nichtmusiker?
Hochschule
Technische Universität München
Veranstaltung
Bachelor Thesis
Note
2,3
Autor
Markus Lex (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
51
Katalognummer
V508393
ISBN (eBook)
9783346066336
ISBN (Buch)
9783346066343
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesundheit Musik Musiker Vergleich SF-36 Gesundheitsbezogene Lebensqualität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Lex (Autor:in), 2019, Sind Musiker gesünder als Nichtmusiker?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508393
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Leseprobe aus  51  Seiten
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