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Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote

Título: Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote

Tesis (Bachelor) , 2016 , 41 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Jens Zink (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die latenten Steuern und die Konzernsteuerquote. Obwohl die latenten Steuern auch gerade international eine komplexe Thematik darstellen, wird aufgrund des Umfangs lediglich eine Betrachtung nach dem nationalen Handelsrecht vorgenommen. Ziel ist es, trotz der hohen Komplexität von latenten Steuern und der Konzernsteuerquote die Problemstellung mithilfe verschiedener Rechenbeispiele und Szenario-Betrachtungen verständlich darzustellen. Die Arbeit gibt einen wesentlichen und umfangreichen Überblick über die einzelnen Einflüsse auf die Konzernsteuerquote, die aus latenten Steuern resultieren. Um dieser Problemstellung gerecht zu werden, werden in zunächst die wesentlichen Änderungen der Steuerabgrenzung mit Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erläutert.

Danach wird das Wesen der latenten Steuern näher dargestellt, indem neben der Konzeption auch die Ursachen und Besonderheiten aufgezeigt werden. Anschließend findet eine Auseinandersetzung mit latenten Steuern im Konzernabschluss nach HGB statt, bevor dann die Konzernsteuerquote näher betrachtet wird. Hierbei richtet sich das Hauptaugenmerk, neben der Beschreibung der Konzernsteuerquote als Funktion, vor allem auf die verschiedenen Einflussfaktoren und die Bedeutung der latenten Steuern. Die Relevanz der Thematik latente Steuern hat in den vergangenen Jahren mit steigender Emanzipation des Steuerbilanzrechts beträchtlich zugenommen. Auch hat das Abgrenzungskonzept der latenten Steuern mit Einführung des BilMoG eine drastische Zunahme an Bedeutung erlebt, weshalb latente Steuern stärker in den Fokus der nationalen Rechnungslegung und der konzernweiten Steuerabteilungen gerückt sind. Da die Konzernsteuerquote als Richtmaß für die Steuerbelastung des Konzerns steht und neben tatsächlichen Steuern auch latente Steuern einfließen, ist die Ermittlung der unterschiedlich starken Auswirkungen der latenten Steuern auf jene Kennzahl von großer Bedeutung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

2.1 Grundlegendes zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

2.2 Ziele des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

3. Latente Steuern

3.1 Grundlegendes zu latenten Steuern

3.2 Konzepte der Abgrenzung latenter Steuern

3.2.1 Timing-Konzept

3.2.2 Temporary-Konzept

3.3 Methoden der Abgrenzung latenter Steuern

3.3.1 Liability-Methode

3.3.2 Deferred-Methode

3.4 Klassifizierung von Differenzen

3.4.1 Zeitlich begrenzte Differenzen

3.4.2 Quasi-permanente Differenzen

3.4.3 Permanente Differenzen

3.5 Besonderheiten des Steuerrechts

3.5.1 Latente Steuern auf Verlustvorträge

3.5.2 Latente Steuern auf Zinsvorträge

3.6 Diskontierungsverbot latenter Steuern

4. Latente Steuern im Konzernabschluss nach HGB

4.1 Konzernabschluss

4.1.1 Inside basis differences I

4.1.2 Inside basis differences II

4.1.3 Konsolidierungsmaßnahmen bei Vollkonsolidierung

4.1.3.1 Kapitalkonsolidierung

4.1.3.2 Schuldenkonsolidierung

4.1.3.3 Zwischenergebniseliminierung

5. Konzernsteuerquote

5.1 Grundlegendes

5.2 Konzernsteuerquote als Funktion

5.2.1 Zusammensetzung der Konzernsteuerquote

5.2.2 Darstellung der Konzernsteuerquote

5.2.3 Vorzeichen der Konzernsteuerquote

5.3 Funktionen der Konzernsteuerquote

5.4 Steuerliche Überleitungsrechnung

5.5 Einflussfaktoren auf die Konzernsteuerquote

5.6 Bedeutung latenter Steuern für die Konzernsteuerquote

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote und analysiert, wie diese Kennzahl als Steuerungsgröße sowie Indikator für die steuerliche Belastung des Konzerns fungiert.

  • Methodische Grundlagen der Steuerabgrenzung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
  • Konzeptionelle Unterschiede zwischen dem Timing- und dem Temporary-Konzept
  • Analyse der Konzernsteuerquote als Funktion und ihre Abhängigkeit von operativen und steuerlichen Treibern
  • Bedeutung der steuerlichen Überleitungsrechnung für Transparenz und Optimierung
  • Einfluss latenter Steuern auf die Volatilität und Stabilität der Konzernsteuerquote

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundlegendes zu latenten Steuern

Das Wort „latent“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet gewissermaßen „versteckt“ oder „vorhanden, aber (noch) nicht in Erscheinung tretend“. Mit dem Wort „Steuern“ bedeutet das Begriffspaar „latente Steuern“ entweder eine Steuerbelastung oder -entlastung für Unternehmen.

Ihren Ursprung haben latente Steuern in der unterschiedlichen Ermittlung des handels- und steuerrechtlichen Jahresabschlusses aufgrund zeitlicher Differenzen zwischen einzelnen Wertansätzen. Diese Differenzen resultieren aus unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsregeln zwischen der Handels- und Steuerbilanz. Die Folge ist, dass der in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ausgewiesene Steueraufwand nicht zwingend in einem sinnvollen Zusammenhang zum veröffentlichten Jahresüberschuss steht. Somit liegt dem in der Handelsbilanz ausgewiesenen Gewinn entweder ein zu hoher oder zu niedriger Steueraufwand gegenüber. Die Bilanzierung latenter Steuern fördert eine gerechte Ermittlung des Periodenerfolgs, da der „richtige“ Steueraufwand erfasst wird. In diesem Kontext wird unter „richtig“ nicht der nach dem Steuerrecht berechnete, sondern der nach dem handelsrechtlichen Ergebnis übereinstimmende Steueraufwand verstanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik latenter Steuern und deren Bedeutung für die Konzernsteuerquote unter Berücksichtigung des nationalen Handelsrechts ein.

2. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Kapitel 2 erläutert die wesentlichen Reformen des BilMoG und den daraus resultierenden konzeptionellen Wandel in der Steuerabgrenzung.

3. Latente Steuern: Dieses Kapitel definiert das Wesen latenter Steuern, vergleicht das Timing- und Temporary-Konzept und klassifiziert die verschiedenen Arten von Differenzen.

4. Latente Steuern im Konzernabschluss nach HGB: Hier findet eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Bilanzierung latenter Steuern auf Konzernstufe statt, inklusive der Behandlung von Konsolidierungsmaßnahmen.

5. Konzernsteuerquote: Das Kapitel widmet sich der Analyse der Konzernsteuerquote als Kennzahl, ihrer mathematischen Funktion, den Einflussfaktoren und der steuerlichen Überleitungsrechnung.

6. Fazit: Das Fazit fasst die ambivalenten Auswirkungen latenter Steuern zusammen und plädiert für eine genauere Analyse sowie eine mögliche Aufnahme der Überleitungsrechnung als Pflichtangabe nach HGB.

Schlüsselwörter

Konzernsteuerquote, Latente Steuern, BilMoG, Temporary-Konzept, Steuerabgrenzung, Liability-Methode, Konzernabschluss, Steuerbelastung, Steuerliche Überleitungsrechnung, Zeitlich begrenzte Differenzen, Steuerplanung, Steueraufwand, Steuerliche Verlustvorträge, Steuerliche Zinsvorträge, Ertragsteuern

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen zwischen latenten Steuern und der Konzernsteuerquote im Kontext der deutschen Rechnungslegung nach dem BilMoG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Steuerabgrenzung in Einzel- und Konzernabschlüssen, der methodischen Ermittlung der Konzernsteuerquote sowie der Wirkung von Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die hohe Komplexität der latenten Steuern und deren Einfluss auf die Steuerbelastung des Konzerns anhand von Rechenbeispielen verständlich darzustellen und zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung, ergänzt durch anschauliche Rechenbeispiele und Szenario-Betrachtungen zur Illustration der Steuereffekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die gesetzlichen Rahmenbedingungen des BilMoG, die Konzepte der Steuerabgrenzung, die Besonderheiten bei Konzernkonsolidierungen sowie die detaillierte Funktionsweise der Konzernsteuerquote.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konzernsteuerquote, Temporary-Konzept, Steuerlatenzen, Konsolidierungsmaßnahmen und die steuerliche Überleitungsrechnung.

Warum spielt die Steuerbilanz eine so wichtige Rolle für das Thema?

Die Steuerbilanz bildet die Basis für die steuerliche Bemessungsgrundlage. Da Handels- und Steuerbilanz oft divergieren, entstehen Differenzen, die erst durch latente Steuern für den Konzernabschluss harmonisiert werden.

Was genau beschreibt der „Kompensationseffekt“?

Der Kompensationseffekt beschreibt die Nivellierung des Steueraufwands über mehrere Perioden hinweg durch die Bildung und Auflösung latenter Steuern, was zu einer stabileren Konzernsteuerquote führt.

Welches Problem ergibt sich aus dem Diskontierungsverbot?

Das Diskontierungsverbot führt dazu, dass latente Steuern mit ihrem Nominalwert statt mit ihrem Barwert ausgewiesen werden, was die Aussagekraft der Kennzahl durch eine zeitliche Verzerrung einschränken kann.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote
Universidad
University of Bamberg
Calificación
2.0
Autor
Jens Zink (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
41
No. de catálogo
V508594
ISBN (Ebook)
9783346069184
ISBN (Libro)
9783346069191
Idioma
Alemán
Etiqueta
auswirkungen steuern konzernsteuerquote
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jens Zink (Autor), 2016, Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508594
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