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Biografische Aufarbeitung der Lebensgeschichte als Grundlage für eine persönliche Zukunftsplanung

Titel: Biografische Aufarbeitung der Lebensgeschichte als Grundlage für eine persönliche Zukunftsplanung

Facharbeit (Schule) , 2016 , 39 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Stefanie Fischer (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details


In dieser Facharbeit sind alle Personen und Orte verfremdet bzw. frei erfunden. Diese Facharbeit dient als Beispiel.

1.Situationsanalyse und Personenbeschreibung
1.1 Personenbeschreibung des Teilnehmers Herr B.
1.2 Beschreibung der Lebens-/Arbeitssituation des Teilnehmers Herr B.

2. Thema
2.1 Darstellung des Themas
2.2 Begründung des Themas
2.3 Arbeitshypothesen

3. Didaktisch-methodische Planung
3.1 Didaktisch-methodische Planung
3.2 Absprachen
3.3 Zielformulierung

4. Dokumentation
4.1 Verlaufsdokumentation mit Angaben der Nahziele
4.2 Auswertung eines Angebotes
4.3 Auseinandersetzung mit einer Situation im Praxisprojekt

5. Reflexion
5.1 Projektablauf / Teilnehmer/innen- Perspektive
5.2 Projektablauf / Studierenden- Perspektive

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Situationsanalyse und Personenbeschreibung

1.1 Personenbeschreibung der/des Teilnehmers/in

1.2 Beschreibung der Lebens-/Arbeitssituation der/des Teilnehmers/in

2. Thema

2.1 Darstellung des Themas

2.2 Begründung des Themas

2.3 Arbeitshypothesen

3. Didaktisch-methodische Planung

3.1 Didaktisch-methodische Planung

3.2 Absprachen

3.3 Zielformulierung

3.3.1. Leitziel (terminiert in ca. einem Jahr)

3.3.2. Fernziele für die/den Teilnehmer/in (terminiert am Ende des Projektes)

3.3.3 Nahziele sind unter Punkt 4.1 aufgeführt.

4. Dokumentation

4.1 Verlaufsdokumentation

4.2 Auswertung eines Angebotes

4.3 Auseinandersetzung mit einer Situation im Praxisprojekt.

5. Reflexion

5.1 Projektablauf / Teilnehmer/innen- Perspektive

5.2 Projektablauf / Studierenden- Perspektive

6. Fazit

7. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Facharbeit ist es, durch eine biografische Aufarbeitung der Lebensgeschichte eines Bewohners mit geistiger Beeinträchtigung eine fundierte Grundlage für eine persönliche Zukunftsplanung zu schaffen, um so dessen Teilhabe und Selbstbestimmung zu fördern. Die Forschungsarbeit untersucht dabei, wie durch gezielte biografische Methoden und kleine Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl gestärkt und das Erinnerungsvermögen angeregt werden kann.

  • Biografische Aufarbeitung als Basis für Zukunftsplanung
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstbestimmung durch Erfolgserlebnisse
  • Personenzentriertes Denken und Inklusion
  • Rolle von Gedächtnis und Erinnerungen bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
  • Methodik der praktischen Übungen in der Heilerziehungspflege

Auszug aus dem Buch

4.3 Auseinandersetzung mit einer Situation im Praxisprojekt.

Eine Situation die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war zu Beginn des Praxisprojektes, einige Tage nachdem ich mit Herr B. das Angebot zum Thema „Lebensweg auf Leinwand gestalten“, Ende Januar durchgeführt habe.

Ich habe mir seit dem Angebot, immer wieder die Zeit genommen um mit Herrn B. den Lebensweg noch einmal anzuschauen und darüber zu sprechen. Mit gezielten einfachen Fragen die ich ihm stellte, erzählte er mir was er auf den Bildern sah und konnte mir auch von Ereignissen mit dieser Person oder diesem Ort erzählen. Im Großen und Ganzen gab er mir die ähnlichen Antworten wie während der Durchführung des Angebotes.

Wieder einige Tage später saßen alle Bewohner und Bewohnerinnen der Wohngemeinschaft am Nachmittag zusammen am Tisch und tranken Kaffee und aßen Kuchen. Herr B. fing an von seinen Eltern zu erzählten. Mit gezielten einfachen Fragen hielt ich das Gespräch aufrecht und „lenkte“ es irgendwann in Richtung Lebensweg. So wollte ich herauszufinden, inwieweit Herr B. die Erzählung mit seinem Lebensweg verbinden kann.

Irgendwann kam das Thema Kindergarten auf und da erzählte Herr B., dass der Kindergarten, den er besuchte eine blaue Wand hatte. Auch beim Thema Schule nannte mir Herr B. ein paar Namen von Lehrern und auf Nachfrage erzählte er, bei welchem Lehrer/welcher Lehrerin er Rechnen, Schreiben etc. gelernt hat. Ich konnte zwar in diesem Moment nicht die Richtigkeit seiner Aussagen feststellen, aber ich nahm es als die Wahrheit an.

Ich ging auf seine Erzählungen ein indem ich weitere Fragen stellte und auch etwas von meiner Kindergarten und Schulzeit erzählte. Diese neuen Details schrieb ich auf um sie bei der nächsten Gelegenheit mit Herrn B. auf seinem Lebensweg zu ergänzen. Dieser Moment überraschte mich sehr, da ich mit solch neuen Details in dieser kurzen Zeitspanne nicht gerechnet hatte. Die weiteren Bedingungen für mein Handeln waren in diesem Moment die Stimmung von Herrn B. aber auch die neuen Details, die so in keinem Gespräch (weder mit ihm noch mit seiner Schwester Frau J.) und in keiner Akte vorkamen. So konnte ich ihm neue Fragen zu dieser Zeit und zu den genannten Personen stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Situationsanalyse und Personenbeschreibung: Dieses Kapitel liefert einen detaillierten Überblick über die Biografie, die emotionale und soziale Entwicklung sowie die Lebens- und Arbeitssituation von Herrn B.

2. Thema: Hier wird das Konzept der persönlichen Zukunftsplanung sowie die biografische Aufarbeitung theoretisch fundiert und die Wahl des Themas für das Praxisprojekt begründet.

3. Didaktisch-methodische Planung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Vorgehensweise, die getroffenen Absprachen und die für Herrn B. individuell festgelegten Lernziele.

4. Dokumentation: Dieser Abschnitt enthält die detaillierte Verlaufsplanung der Angebote sowie eine kritische Auswertung einzelner Situationen und des Projektfortschritts.

5. Reflexion: Der Autor reflektiert hier den Projektablauf aus der Perspektive des Teilnehmers sowie aus der eigenen studentischen Sicht und bewertet die gesetzten Arbeitshypothesen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse zusammen und bestätigt den Erfolg der gewählten Methodik für die Begleitung des Bewohners.

7. Quellenangaben: Dieses Kapitel führt sämtliche verwendete Literatur und digitale Quellen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Biografiearbeit, Persönliche Zukunftsplanung, Heilerziehungspflege, Inklusion, Selbstbestimmung, Selbstwertgefühl, geistige Beeinträchtigung, Personenzentriertes Denken, Teilhabe, Lebensgeschichte, Gedächtnis, Erinnerung, Alltag, Unterstützungskreis, Praxisprojekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung biografischer Methoden zur Unterstützung der persönlichen Zukunftsplanung eines Bewohners mit geistiger Beeinträchtigung in einer Wohngemeinschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Förderung der Selbstbestimmung, die Bedeutung der Biografiearbeit für die Identitätsentwicklung, Inklusion sowie der gezielte Aufbau von Selbstvertrauen durch kleine Erfolgserlebnisse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Herrn B. durch die Visualisierung seiner Lebensgeschichte zu befähigen, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen, zu äußern und so eine aktivere Rolle bei der Gestaltung seines Lebensweges einzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze des personenzentrierten Denkens und der Biografiearbeit, kombiniert mit praktischen Übungen wie der Erstellung eines Lebensweg-Buches und dem gezielten Training alltagsrelevanter Fertigkeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Situationsanalyse des Bewohners, die theoretische Darstellung der Konzepte, die didaktische Planung der konkreten Angebote sowie die detaillierte Dokumentation und Auswertung des durchgeführten Praxisprojekts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Biografiearbeit, Persönliche Zukunftsplanung, Inklusion, Selbstbestimmung, geistige Beeinträchtigung und Selbstwertgefühl.

Wie wurde die Wirksamkeit der biografischen Arbeit bei Herrn B. festgestellt?

Der Autor beobachtete, dass durch die Visualisierung des Lebensweges und wiederkehrende Gespräche Herr B. in der Lage war, sich an detaillierte Ereignisse aus seiner Vergangenheit zu erinnern, die zuvor nicht bekannt waren.

Welche besondere Bedeutung hat das "Brötchen einkaufen" in dieser Arbeit?

Das Einkaufen dient als konkretes Ziel der persönlichen Zukunftsplanung, um durch einen selbstständigen Erfolg das Selbstwertgefühl zu stärken und Herrn B. zu motivieren, alltägliche Aufgaben eigenständiger zu bewältigen.

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Details

Titel
Biografische Aufarbeitung der Lebensgeschichte als Grundlage für eine persönliche Zukunftsplanung
Veranstaltung
Facharbeit / Heilerziehungspflege
Note
2,5
Autor
Stefanie Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
39
Katalognummer
V508641
ISBN (eBook)
9783346070548
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heilerziehungspflege Menschen mit Behinderung Inklusion Ausbildung soziale Berufe Sozialassistenz HEP Menschen mit Beeinträchtigung Sozial
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Fischer (Autor:in), 2016, Biografische Aufarbeitung der Lebensgeschichte als Grundlage für eine persönliche Zukunftsplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508641
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Leseprobe aus  39  Seiten
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