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Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte des Outsourcing

Title: Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte des Outsourcing

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Tobias Gnatzy (Author)

Business economics - Law
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Die Verlagerung von Geschäftsprozessen aus dem innerbetrieblichen Ablauf eines Unternehmens nach Außen, in der Regel auf unabhängige Dritte, gewinnt in der Wirtschaft den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Bedingt durch eine beabsichtigte Konzentration des Unternehmens auf die jeweiligen Kerngeschäfte und eine anhaltende Notwendigkeit der Kostenreduzierung, findet die Auslagerung der Geschäftsprozesse aus dem Unternehmen, die mit dem Oberbegriff des Outsourcings umschrieben wird, heute nicht nur in großen Unternehmen und Konzern statt, sondern hält auch schon in kleinen und mittelständischen Unternehmen verstärkt Einzug. Der Trend zum Outsourcing hält aktuell unvermindert an. Diese Seminararbeit soll auch deshalb einen Beitrag zum wirtschaftlichen und rechtlichen Verständnis des Outsourcings leisten. In ihr werden die Vor- und Nachteile des Outsourcings aufgezeigt und die rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte dieser Unternehmensentscheidung erläutert. Der Darstellung der Chancen und Risiken eines Outsourcings folgen Ansätze, mit welchen die Probleme gelöst und Fragen beantwortet werden können.
Die damit ausgearbeiteten Aspekte sollen den outsourcenden Arbeitgebern und den Unternehmensverantwortlichen ein Hilfsmittel für ihre Outsourcing- Entscheidung im eigenen Unternehmen sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Erklärung des Begriffs „Outsourcing“

2.2 Formen des Outsourcings

3 Wirtschaftliche Gründe für das Outsourcing

3.1 Kostenreduktion

3.2 Qualitätsverbesserung des Produktportfolios

4 Rechtliche Aspekte des Outsourcings

4.1 Vertragliche Regelungen des Outsourcings

4.2 Rechtliche Folgen des Outsourcings aufgrund des § 613a BGB

4.3 Voraussetzungen für den Anwendungsbereich des § 613a BGB

4.4 Rechtliche Folgen des §613a BGB

4.5 Kündigungen aufgrund des Erwerberkonzepts

5 Beispiele von Outsourcingprozessen

5.1 Outsourcing im Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen a.d. Ilm

5.2 Outsourcing im Universitätsklinikum Gießen- Marburg

6 Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis für die komplexen wirtschaftlichen und rechtlichen Implikationen von Outsourcing-Entscheidungen zu fördern. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch Auslagerung von Prozessen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und welche rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf den Betriebsübergang nach § 613a BGB, dabei zu beachten sind.

  • Wirtschaftliche Motivationen für Outsourcing, insbesondere zur Kostenoptimierung.
  • Vertragsgestaltung und Risikomanagement bei der Auslagerung von Geschäftsprozessen.
  • Rechtliche Folgen und Anforderungen gemäß § 613a BGB bei Betriebsübergängen.
  • Strategien zur sozialverträglichen Umsetzung von Personalveränderungen.
  • Praxisnahe Fallstudien im Krankenhaussektor zur Veranschaulichung der Effekte.

Auszug aus dem Buch

3.1 Kostenreduktion

Sind die Gesamtkosten des Fremdbezugs niedriger als die Kosten für die Eigenerstellung, kann ein Unternehmen seinen Gewinn weiter maximieren. Dieser Kostenvorteil wird oftmals dann sichtbar, wenn ein Unternehmen nur eine geringe Bedarfsmenge des benötigten Produkts braucht, da es sich für ein Unternehmen nicht immer wirtschaftlich ist für eine geringe Stückzahl eines Produktes Maschine, Gebäude bereitzuhalten oder Personal zu beschäftigen. Der Fremdbezug ist in einem solchen Fall ökonomischer. Benötigt ein Unternehmen hingegen eine hohe Anzahl von Teilprodukten, so kann eine Eigenerstellung sinnvoll sein. Durch die hohe Bedarfsmenge sinken die durchschnittlichen Stückkosten. Das Unternehmen profitiert von der so genannten Fixkostendegression. Dennoch kann es trotz hoher benötigter Stückanzahlen möglich sein, dass der Fremdbezug wirtschaftlicher bleibt. Beispielsweise wenn der Drittanbieter kleinere Fixkosten als das outsourcende Unternehmen hat.

Des Weiteren können Kosten eingespart werden, wenn durch die Ausgliederung bestimmter Funktionen Bereitschaftskosten der Eigenerstellung entfallen. Bereitschaftskosten entstehen dadurch, dass bestimmte, vorhandene Kapazitäten nicht stets voll ausgelastet werden und somit bedingt durch Auslastungsschwankungen Leerkosten implizieren. Durch eine Ausgliederung von Aufgaben, wird das Risiko der Leerkosten auf den Drittanbieter übertragen.

Durch die Spezialisierung auf eine bestimmte Produktion oder Dienstleistung verfügt der externe Anbieter über eine höhere Marktmacht, als das outsourcende Unternehmen. Dadurch ist es dem externen Anbieter möglich Ressourcen wie z.B. Material günstiger einzukaufen und diesen Preisvorteil an das outsourcende Unternehmen weiterzugeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Outsourcings und Definition der Zielsetzung sowie der Struktur der Untersuchung.

2 Begriffliche Grundlagen: Erläuterung der Definition des Outsourcing-Begriffs und Darstellung der verschiedenen Formen der Auslagerung.

3 Wirtschaftliche Gründe für das Outsourcing: Analyse der Faktoren zur Gewinnmaximierung durch Fremdbezug und Qualitätsverbesserungen.

4 Rechtliche Aspekte des Outsourcings: Detaillierte Untersuchung der vertraglichen Gestaltung und der rechtlichen Konsequenzen, insbesondere des § 613a BGB.

5 Beispiele von Outsourcingprozessen: Fallstudien aus der Praxis anhand des Kreiskrankenhauses Pfaffenhofen und des Universitätsklinikums Gießen-Marburg.

6 Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Outsourcing-Bereich.

Schlüsselwörter

Outsourcing, Kostenreduktion, § 613a BGB, Betriebsübergang, Gewinnmaximierung, Funktionsnachfolge, Sozialplan, Personalkonzept, Erwerberkonzept, Krankenhausmanagement, Fremdbezug, Fixkostendegression, tertiäre Dienstleistungen, Vertragsgestaltung, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die zentralen rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte, die bei der Auslagerung (Outsourcing) von Geschäftsprozessen aus einem Unternehmen zu beachten sind.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Die Arbeit beleuchtet die betriebswirtschaftlichen Vorteile der Kostenreduktion sowie die komplexen rechtlichen Konsequenzen, die sich insbesondere bei der Übertragung von Arbeitsverhältnissen auf neue Dienstleister ergeben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Hilfsmittel für Unternehmensverantwortliche zu schaffen, um die Chancen und Risiken eines Outsourcing-Vorhabens besser einschätzen und rechtssicher umsetzen zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Untersuchung konkreter Fallbeispiele aus dem Krankenhaussektor, ergänzt durch ein Experteninterview.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse, eine eingehende juristische Erörterung des § 613a BGB sowie die praktische Anwendung an zwei Klinik-Beispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Outsourcing, Kostenreduktion, § 613a BGB, Betriebsübergang und Gewinnmaximierung.

Warum ist der § 613a BGB bei Outsourcing-Projekten so entscheidend?

Weil dieser Paragraph bei einem Betriebsübergang den automatischen Übergang der betroffenen Arbeitsverhältnisse auf den neuen Erwerber festlegt, was weitreichende Konsequenzen für die Personalplanung und Haftung hat.

Was unterscheidet eine "Funktionsnachfolge" von einem "Betriebsübergang"?

Bei einer Funktionsnachfolge gehen keine Betriebsmittel oder nennenswerte Teile der Belegschaft über, wodurch die Arbeitsverhältnisse unberührt bleiben, was rechtlich einen signifikanten Unterschied zum § 613a BGB darstellt.

Welchen Vorteil bietet die Gründung einer Tochtergesellschaft für ein Klinikum?

Neben der Flexibilität bei der Entlohnung ermöglicht es beispielsweise eine umsatzsteuerliche Organschaft, Leistungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft steuerlich vorteilhafter abzuwickeln.

Wie gehen Krankenhäuser mit dem durch Outsourcing entstehenden Personalüberhang um?

Es werden Instrumente wie Versetzungen, Abfindungszahlungen durch Auflösungsverträge oder natürliche Fluktuation genutzt, um den Übergang unter Einhaltung sozialverträglicher Kriterien zu gestalten.

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Details

Title
Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte des Outsourcing
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Grade
2.0
Author
Tobias Gnatzy (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V50871
ISBN (eBook)
9783638469920
Language
German
Tags
Rechtliche Aspekte Outsourcing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Gnatzy (Author), 2005, Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte des Outsourcing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50871
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