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Die spanische Orthographie ab dem 13. Jahrhundert. Entwicklung und die Rolle der Real Academia Española

Título: Die spanische Orthographie ab dem 13. Jahrhundert. Entwicklung und die Rolle der Real Academia Española

Trabajo Escrito , 2017 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Luisa Petatz (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der spanischen Orthographie und deren Entwicklung ab dem 13. Jahrhundert. Im Spanischen sind sowohl Nebrija als auch die Real Academia Española bekannte Stichworte in der Orthographie, der Geschichte und der Gegenwart. Nicht nur mit diesen beiden, sondern auch mit weiteren Sprachwissenschaftlern, deren Orthographiereformen aus dem 13. bis zum 17. Jahrhundert und ob ihre Orthographie eher dem etymologischen oder doch dem phonologischen Prinzip folgt, werde ich mich beschäftigen. Auch die Real Academia Española - die seit Mitte des 18. Jahrhundert existiert - und deren Einwirken auf die Rechtschreibung wird Thema dieser Arbeit sein.

Schon seit vielen Jahrhunderten beschäftigen sich Linguisten und Sprachwissenschaftler mit der Verschriftlichung der Sprache. Erst die Herausbildung verschiedener Schriftsysteme in der Vergangenheit machte es dem Menschen möglich, seine sprachlichen Äußerungen zu fixieren. Diese Fixierung geschieht jedoch nicht zufällig, sondern verlangt Regeln, welche in so genannten Orthographien festgehalten werden. Eine Orthographie ist ein Werk, dessen Hauptziel es ist, Regeln und Festlegungen zur Verschriftung von Sprache festzuhalten. Die Durchsetzung der neu festgelegten oder reformierten Normen regelt dann im Idealfall heutzutage eine normgebende Instanz, zum Beispiel das Bildungssystem.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte der Orthographie vom 13. bis zum 17. Jahrhundert

3. Die Real Academia Española

4. Die Entwicklung der Orthographie unter der RAE vom 18. Jahrhundert bis heute

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der spanischen Orthographie vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wobei der Fokus insbesondere auf dem Spannungsfeld zwischen etymologischen und phonologischen Prinzipien sowie der normierenden Rolle der Real Academia Española liegt.

  • Entwicklung der spanischen Orthographie ab dem Mittelalter
  • Gegenüberstellung von etymologischem und phonologischem Prinzip
  • Einfluss maßgeblicher Sprachwissenschaftler wie Nebrija, Alemán und Correas
  • Gründung und Wirken der Real Academia Española (RAE)
  • Kodifizierung der spanischen Sprache und moderne orthographische Reformen

Auszug aus dem Buch

2. Geschichte der Orthographie vom 13. bis zum 17. Jahrhundert

Bereits seit der Entstehung der Orthographien gibt es unter Linguisten zahlreiche Diskussionen, ob eine Orthographie dem etymologischen oder dem phonologischen Prinzip folgen soll. Das Prinzip der Etymologie verkörpert dabei die „Wissenschaft von der Herkunft, Grundbedeutung und Entwicklung einzelner Wörter sowie von ihrer Verwandtschaft mit Wörtern gleichen Ursprungs in anderen Sprachen“.2 Es geht also um den Erhalt der Sprache im ursprünglichen Sinne und deren Wörter. Die Phonologie hingegen ist eine „linguistische Teildisziplin, die das Lautsystem einer Sprache, beziehungsweise mehreren Sprachen, zum Gegenstand hat“.3 Im Gegensatz zum etymologischen Prinzip wird demzufolge hierbei Wert auf Neuerungen und Entwicklung der Sprache und dessen phonetischer Grundlage gelegt. Es gab schon immer eine Spannung zwischen dem Bewahren der damaligen gewohnten Schreibweise (etymologisches Prinzip) und dem Bestreben die Schrift der sich dauerhaft wandelnden Aussprache anzupassen.4

Mit der „Alphonsinischen Orthographie“ wurde im 13. Jahrhundert ein erster großer Meilenstein in der Geschichte der spanischen Orthographie gesetzt. Die ortografiá alfonsí war das Ergebnis eines ersten Versuches der Selektion und Systematisierung von Sprache und deren Regeln zur Regierungszeiten Alfons‘ des Weisen.5 Wie bei allen anderen Werken war das Vorbild der Verschriftung das Lateinische. Hauptsächlich waren die Ergänzungen des lateinischen Alphabets durch die Buchstaben <ç> aus dem westgotischen und das <ñ>, dass das <nn> ersetzen sollte.6 Die alphonsinischen Orthographie nahm demzufolge bereits eine leichte Entwicklung zum Phonologischen an, orientierte sich jedoch noch hauptsächlich am etymologischen Prinzip. Wo in vorangegangenen Orthographien jedoch noch mehr Schwerpunkt auf das etymologische - folglich das Beibehalten der Buchstaben, die auf die Herkunft deuten - gesetzt wurde, kamen bei Alfons dem Weisen schon immer mehr phonologische Aspekte zum Vorschein. Die an seinem Hofe entwickelte Norm hatte bis zum Ende des 15. Jahrhundert Gültigkeit.7 Trotz der bereits leicht phonologisch orientierten Orthographie von Alfons dem Weisen tauchten immer wieder etymologische Schreibweisen in religiösen und juristischen Texten auf, welche sich am Schriftbild früherer – meist bis ins Mittelalter zurückgehenden – Schriften orientierten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Rechtschreibung ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Entwicklung der spanischen Orthographie und den Einfluss der RAE zu analysieren.

2. Geschichte der Orthographie vom 13. bis zum 17. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert den frühen Konflikt zwischen etymologischer und phonologischer Orientierung sowie die Bedeutung der Alphonsinischen Orthographie und der Arbeiten von Nebrija.

3. Die Real Academia Española: Es wird die Gründung der RAE im 18. Jahrhundert beleuchtet und ihr Ziel der Reinigung und Stabilisierung der spanischen Sprache unter dem Einfluss des aufgeklärten Absolutismus dargelegt.

4. Die Entwicklung der Orthographie unter der RAE vom 18. Jahrhundert bis heute: Das Kapitel beschreibt die schrittweise Kodifizierung der Rechtschreibung durch die RAE bis zu den modernen Anpassungen im Jahr 2010.

5. Schluss: Der Schluss fasst die langfristige Entwicklung der spanischen Orthographie zusammen und betont die fortwährende Bedeutung der RAE für die Sprachpflege.

Schlüsselwörter

Spanische Sprache, Orthographie, Rechtschreibung, Real Academia Española, RAE, Phonologie, Etymologie, Sprachnorm, Nebrija, Alphonsinische Orthographie, Sprachgeschichte, Kodifizierung, Sprachreform, Graphem, Spanisch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der spanischen Rechtschreibung von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis hin zur modernen Orthographie unter der Federführung der Real Academia Española.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themenfelder sind die Evolution der Schriftsysteme, der andauernde Diskurs zwischen etymologischen und phonologischen Prinzipien in der Verschriftlichung sowie die institutionalisierte Normierung durch die RAE.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie sich die spanische Orthographie über Jahrhunderte von einer heterogenen Schreibpraxis hin zu einer durch die RAE verbindlich geregelten Norm entwickelte, wobei das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und phonologischer Anpassung im Fokus steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine deskriptiv-historische Methode, bei der sie auf Basis von Fachliteratur die Entwicklung orthographischer Reformen und die theoretischen Hintergründe relevanter Sprachwissenschaftler und Institutionen analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der prä-akademischen Phase der Orthographie sowie die detaillierte Untersuchung der Gründung und Wirksamkeit der RAE und deren spezifischer Reformen bis ins Jahr 2010.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie spanische Sprachgeschichte, Orthographie, RAE, phonologisches Prinzip, etymologisches Prinzip und Normbildung charakterisiert.

Warum spielt das etymologische Prinzip laut der Arbeit eine so große Rolle?

Das etymologische Prinzip diente lange Zeit als Referenz für die Herkunft und Bedeutung von Wörtern, um die historische Kontinuität der Sprache zu wahren, auch wenn es zunehmend durch phonologische Anpassungsbedürfnisse herausgefordert wurde.

Welchen Einfluss hatte der Buchdruck auf die spanische Orthographie?

Der Buchdruck im 15. Jahrhundert trug dazu bei, bestehende Schreibgewohnheiten zu zementieren, was eine spätere Reformierung erschwerte, da sich der Schreibgebrauch in den frühen Druckwerken als Standard etablierte.

Wie veränderte sich die Rolle der RAE im Laufe der Jahrhunderte?

Die RAE wandelte sich von einer Institution, die im 18. Jahrhundert die Sprache kodifizieren und "reinigen" wollte, zu einer modernen Instanz, die internationale Standards setzt und heute auch lateinamerikanische Sprachakademien einbindet.

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Detalles

Título
Die spanische Orthographie ab dem 13. Jahrhundert. Entwicklung und die Rolle der Real Academia Española
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Romanistisches Institut)
Curso
Sprachwissenschaft Spanisch
Calificación
1,3
Autor
Luisa Petatz (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
14
No. de catálogo
V508795
ISBN (Ebook)
9783346069993
ISBN (Libro)
9783346070005
Idioma
Alemán
Etiqueta
Orthographie Real Academica Espanola spanisch RAE
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luisa Petatz (Autor), 2017, Die spanische Orthographie ab dem 13. Jahrhundert. Entwicklung und die Rolle der Real Academia Española, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508795
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