Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG


Hausarbeit, 2016

17 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhalt

1. Die Vorgeschichte

2. Die Zäsur des 1. Weltkrieges—Rahmenbedingungen für Transfer und Umsetzung des Europa-Gedankens

3. Das besondere Beispiel der „Paneuropa-Union“

4. Niedergang der „Europa-Netzwerke“ mit der Wirtschaftskrise und dem Erstarken des europäischen Faschismus

5. Stillstand: Die „dunklen Jahre“ 1933-45

6. Neubeginn auf den Trümmern Europas

7. Der Weg bis zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)

Literatur:

1. Die Vorgeschichte.

Was ist Europa?

Die Schwierigkeiten einer Begriffsbestimmung beginnen bei dem Versuch der ethnischen und geographischen Umschreibung von „Europa“. Die meisten Europäer Stammen ihrer Herkunft nach aus dem Bereich der germanisch- romanischen und slawischen Völker, die alle der indo-europäischen Völkerfamilie angehören.

Anlässlich des Vordringens der Türken auf Wien um 1500 wurde Europa als Einheit der germanisch –romanischen Völker zum ersten Mal empfunden. Mit dem Fall von Konstantinopel 1483 wurde Europa seines ältesten geistigen Zentrums, der wissenschaftlichen Schulen von Byzanz beraubt. Im ausgehenden Mittelalter bildete sich, anknüpfend an die griechisch römische Antike, die europäische Gelehrtenrepublik des Humanismus. Humanisten, wie Enea Silvio Piccolomini (1405-64) und Machiavelli ( 1469-1527) verwandten „Europa“ als geistigen und politischen Begriff im Sinne der Moderne, bezogen auf die Völker auf dem Kontinent des gleichen Namens und gemeinsamer Geschichte und Kultur und vor allem aber, der christlichen Religion. So sagt Piccolomini denn nach dem Fall Konstantinopels:

„Aber nachdem nun Konstantinopel verloren, eine so große Stadt in die Gewalt der Feinde geraten, so viel Christenblut vergossen ist, so viele Gläubige in Knechtschaft geführt sind, ist der katholische Glaube schwer verwundet, unsere Religion schändlich erschüttert , der Name Christi im Übermaß geschädigt und erniedrigt“…..

Denn in früheren Zeiten wurden wir in Asien und Afrika, d.h. auf fremden Gebiet verwundet, nun aber sind wir in EUROPA, d.h. im Vaterland, im eigenen Haus, an unserem Sitz erschüttert und niedergemetzelt worden.“1

Die im 17. Jahrhundert verbreiteten Friedenspläne und Friedensutopien sind im Zusammenhang zu sehen mit den gleichzeitigen intensiven Erörterungen des Begriffs „Europa“. Sie wurden hervorgerufen durch das Trauma des 30-jährigen Krieges und eines Aufkommens einer Sehnsucht nach europäischer Gemeinsamkeit.

Als Beispiel seien die Konzeptionen der kollektiven Sicherheit Sullys und Richelieus aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts genannt ( „Grand Dessein“ und Projekt „kollektive Sicherheit“). Im 17. Und 18. Jahrhundert begann auch eine Gemeinsamkeit der Lebensverhältnisse. Überall in Europa gab es die gleiche Schichtung in Stände und Klassen mit gesonderten Rechten und Pflichten. So haben die Denk-, Kunst-und Lebensstile der europäischen Völker eine gemeinsame Tradition.2

Europagedanke lt. Definition des Duden:

Gesamtheit der politischen Leitbilder, Ordnungsvorstellungen und Entwürfe, die darauf gerichtet sind, die nationalstaatliche Zersplitterung Europas als Quelle kriegerischer Konflikte und weltpolitischer Schwäche zu überwinden und damit eine Neuordnung dieses Kontinents herbeizuführen.

Das 19. Jahrhundert wird eingeläutet mit dem Versuch Napoleon Bonapartes, Europa mit Gewalt unter französischer Vorherrschaft zu einigen. Dieser Versuch scheiterte endgültig 1815. Nach diesem Fehlschlag kam es zur „Heiligen Allianz“, dem Bund der europäischen Fürsten vom atlantischen bis zum pazifischen Ozean, mit der Absicht gegen Krieg und Revolutionen geschmiedet. Gegen dieses Europa der Fürsten erhob sich der Gedanke eines Europas der Völker, dessen Protagonist unter anderem der italienische Philosoph und Patriot Guiseppe Mazzini war. Sein Programm war die Befreiung und Einigung der europäischen Nationen und deren Zusammenschluss zu einer demokratischen Bundesrepublik. In den Revolutionsjahren 1848/49 kommt es zum Zusammenstoß beider Europa-Ideen. Der Nationalismus triumphiert mit der Gründung der beiden letzten großen Nationalstaaten Italien (1861/70) und dem Deutschen Reich 1871. Der Gedanke eines, wie auch immer geeinten Europa, wird durch den Nationalismus und den auf breiter Basis aufkommenden europäischen Imperialismus nachhaltig verdrängt. Die Ordnung Europas bestimmt der Gleichgewichtsgedanke der Großmächte.3

2. Die Zäsur des 1. Weltkrieges—Rahmenbedingungen für Transfer und Umsetzung des Europa-Gedankens.

Mit dem 1.Weltkrieg und seinem Ende tritt eine gravierende Zäsur ein. Drei Monarchien verschwinden (Russland, Österreich, Deutschland) und der Versailler Vertrag schafft keine als gerecht empfundene Nachkriegs-Friedensordnung. Zugleich wird die Begrenztheit einer nationalstaatlichen Ordnung für ein Europa im Kontext eines globalen Machtgefüges sichtbar. Schon der französische Schriftsteller Victor Hugo (1802-1885) prophezeite bei der Eröffnung der Pariser Weltausstellung 1867 die Geburt der „Vereinigten Staaten von Europa“ für das 20. Jahrhundert. Neben der Paneuropa-Union des Richard Coudenhove-Kalergi ( 1894-1972), auf die noch näher eingegangen wird, entstand parallel ein Spektrum von Komitees und Netzwerken mit diversen weiteren Persönlichkeiten.

Einige seien hier genannt:

Das deutsche Komitee für europäische Verständigung (Wilhelm Heile, Alfred Nossig) .

Das französische Pendent, das Komitee für europäische Kooperation ( Emile Borel), die mitteleuropäische Wirtschaftstagung ( Elemer Hantos), der skandinavische Kreis um den dänischen Arzt Christian Frederick Heerfordt, der europäische Kulturbund ( Karl Anton Rohan) , das deutsch-französische Studienkomitee ( Pierre Vienot, Emile Mayrisch) sowie das Wirtschaftsekretariat des Völkerbundes ( Arthur Salter) und Freimaurer-Logen. Hierzu kamen Kontakte zwischen meist linkskatholischen Parteipolitikern sowie international föderierten Gewerkschaften. Nach dem Krieg diente die 1921 von dem Sozialreformer Marc Sangnier (1873-1950) gegründete Internationale Démocratique, als ein Ort der Begegnung zwischen linkskatholischen und liberalen Politikern. Im Friedensbund Deutscher Katholiken, dem deutsch-französischen Katholikenkongress und im Katholisch-Akademischen Verband lernten sich schon früh(1928/29) Konrad Adenauer und der franz. Außenminister Robert Schuman (1886-1963) kennen. Der Europagedanke derer, die sich in diesen Vereinen und Netzwerken begegneten wiesen durchaus widersprüchliche Facetten auf und speisten sich aus unterschiedlichen Traditionen.

Kulturpessimistische Intellektuelle, liberale Ökonomen und Wirtschaftslenker, Pazifisten und bekennende Europäer gehörten dazu. Durch die auferlegten Lasten des Versailler Vertrages hatten die führenden deutschen Politiker der Weimarer Republik ein besonderes Interesse an einer europäischen Einigung. Die Reichsregierung wusste, dass sie die notwendigen Reparationstransfers langfristig würde nur erbringen können, wenn die internationale Wirtschaftsordnung offen gestaltet und die während des Krieges ausgebauten Handelshindernisse beseitigt würden.4

3. Das besondere Beispiel der „Paneuropa-Union“.

a. Die Person: Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi.

Ein besonderer Vertreter der europäischen Einigungsbestrebungen war der aus Böhmen stammende Richard Coudenhove-Kalergi. Er brachte mit seinem Buch Pan-Europa die „europäische Welle“ ins Rollen. Coudenhove-Kalergi war schon in der Weimarer Zeit nicht unumstritten, da er seine Person oft in den Vordergrund stellte, kein Berufspolitiker war und seine Absichten und Erkenntnisse vereinfacht und plakativ darstellte. Allerdings gelang es ihm, mit teils spektakulären Aktionen, die Europa-Thematik dauerhaft in den Focus zu stellen; mindestens bis zum Machtantritt Hitlers. Er leitete aus der Diagnose des europäischen Niedergangs, des Endes der europäischen Hegemonie, der bestehenden Unruhe, des zwischen den europäischen Völkern dominierenden Hasses und der gegenseitigen Furcht ein Programm für eine europäische Einigung her. Europa so sagte er, sei so zersplittert wie das späte Heilige Römische Reich kurz vor seiner Auflösung. Sein Europa-Entwurf schloss England, Russland und die Türkei aus. Gründe waren die geographische Lage, die differente Entwicklung und das Commonwealth. Er sah ein Überleben Europas zwischen den sich abzeichnenden großen Mächten Asiens und Amerikas nur gewährleistet, wenn es politisch und wirtschaftlich zusammenfinden würde. Die ständige“ Verkleinerung „ der Welt durch den Fortschritt im Bereich von Verkehr und Kommunikation lasse die europäische Zersplitterung anachronistisch erscheinen. Mehr noch, in Europa bestünde die Gefahr eines künftigen Vernichtungskrieges, in dem es keine europäischen Sieger mehr geben würde.5

Wie konnte sich einem jungen Mann seines Alters--Coudenhove befand sich 1919 in seinem 23. Lebensjahr-- eine derart kühne Vision eröffnen? Sein biographisch –familiärer Hintergrund bringt Aufschluss. In der langen Reihe seiner Ahnen war das alte Europa präsent, jenes Europa, dass er zeitlebens als seinen ureigenen Kontinent beschworen und gepriesen hat. Er war ein Mensch von unerhörter Weltläufigkeit, mit großzügiger kosmopolitischer Gesinnung. Man muss von dem Netz verwandtschaftlicher Beziehungen über ganz Europa hinweg fasziniert sein, auf das dieser Mann nicht ohne Stolz verwiesen hat und das uns heutzutage in vergleichbarer Dichte nur noch in der Vernetzung der alten monarchistischen Dynastien entgegentritt. Die Linie der Coudenhoves repräsentiert brabantischen Hochadel. Der Name Kalergi als zweiter Namensbestandteil verweist auf griechische Herkunft. Die Kalergis stammen aus Kreta. Mitte des 19. Jahrhunderts taucht der Name Kalergi dann in Diplomatie und Offizierskorps der Habsburger Monarchie auf. In dieser Zeit besaßen die vereinigten Familien Coudenhove-Kalergi Herrschaften in Oberösterreich, in Ungarn und auch in Böhmen. Der Vater Richard Coudehove-Kalergis der Diplomat war, heirate eine Frau aus vornehmer japanischer Familie.

Er wurde als zweiter Sohn dieser Verbindung 1894 in Tokio geboren.

Von sich und seinen sechs Geschwistern konnte Coudehove-Kalergi mit Recht sagen:

„ Als Kinder eines Europäers und einer Asiatin dachten wir nicht in nationalen Begriffen sondern in Kontinenten“.6

b. Das Programm und die Umsetzung.

Im Herbst 1922 trat Coudenhove mit seinem Buch „Paneuropa“ an die Öffentlichkeit. Mit Erscheinen des Buches tritt auch die Paneuropa-Union auf, für die im Buch geworben wurde. Dem Buch lag eine gedruckte Beitrittserklärung für die Union bei.

Als Erkennungszeichen der Europaunion wurde ein Emblem geschaffen:

Das rote Kreuz auf goldenem, auf die Sonne verweisenden kreisrundem Hintergrund—weil das rote Kreuz der Kreuzzüge „das älteste Symbol übernationaler europäischer Gemeinschaft“ darstelle, die Sonne als das Zeichen Apollos und beide vereint als Ausdruck des Ineinander von Hellas und christlichem Abendland als Grundlagen europäischer Kultur.

Das Programm der Union umfasste neun Punkte:

Die Errichtung eines europäischen Staatenbundes auf der Grundlage einer umfassenden Gleichberechtigung, ein e uropäisches Bundesgericht, ein europäisches Militärbündnis, ein europäischer Zollverein, gemeinsame Erschließung der europäischen Kolonien, eine gemeinsame europäische Währung, die Pflege der nationalen Kulturen, Schutz für nationale und religiöse Minderheiten und Mitgliedschaft im Völkerbund.

In nationalistischen Kreisen Europas fand dieses Programm schroffe Ablehnung.

Am deutlichsten war die Zustimmung in Österreich. Andere, bei grundsätzlicher Zustimmung zum Programm, wiesen auf Mängel in diesem hin, die aus Informationsdefiziten oder aus einer gewissen Wahrnehmungstrübung Coudehoves herrühren mochten, wie sie sich aus seinem enthusiastischen Europäismus ergab.

Missfallen erregte in proeuropäischen Kreisen das offensichtlich nicht besonders ausgeprägte Interesse am Völkerbund und die Ausschließung Großbritanniens und Russlands aus dem Bund. Die Vossische Zeitung konnte seither als Sprachrohr der Paneuropaunion gelten, da Georg Bernhard sich für sie einsetzte. Ein Paneuropa-Komitee , mit Paul Löbe als Vorsitzenden und Erich Koch-Weser als Stellvertreter holte die Spitzenpolitik mit ins Boot. Weitere Förderer waren: Wilhelm Marx, Joseph Wirth, der Prälat Kaas, Konrad Adenauer, Hans Friedrich Wilhelm Raumer, Katharina von Oheimb-Kardorff und Siegfried von Kardorff, Hugo Graf Lerchenfeld und Otto Hoetzsch; also das fast ganze Parteienspektrum der Weimarer Republik der damaligen Zeit. Die Hochfinanz war mit Arthur von Gwinner von der Deutschen Bank als Schatzmeister und mit Hans Fürstenberg von der Berliner Handelsgesellschaft vertreten.

Die im Auswärtigen Amt bestehenden Prioritäten veranlassten Stresemann, die Rolle eines interessierten und wohlwollenden Beobachters nicht aufzugeben, solange die Partie zwischen den rivalisierenden deutschen Pro-Europa-Organisationen offen blieb. Auch in der französischen Politik fand er Widerhall, währenddessen vom Faschismus in Italien nichts zu erwarten war. Ebenso wenig kam die Paneuropa-Bewegung—ungeachtet ihrer Erfolge in der öffentlichen Meinung einer großen Reihe europäischer Staaten—beim Völkerbunds-Sekretariat voran, das sich dem Gedanken der Regionalisierung verschloss.

Coudenhove-Kalergi veranstaltete verschiedene europäische Kongresse mit seiner Vereinigung und es gelang ihm, bedeutende europäische Politiker und Geistesgrößen für sein Werk zu gewinnen bzw. für die Europa-Idee zu inspirieren. Als seine Unterstützer, die zum Teil auch Mitglieder seiner Organisation waren, seien des weiteren genannt:

Thomas Mann, Franz Werfel, Albert Einstein, Aristide Briand, Konrad Adenauer, Bruno Kreisky, Otto von Habsburg, Gustav Stresemann, Tomas Masaryk, Ignatz Seipel u.a. .

Es gelang ihm seine Themen „Völkerbund und Paneuropa“ auf die Tagesordnung des 23. Weltfriedenskongresses 1924 in Berlin zu setzen und als Redner dort aufzutreten. Den Völkerbund sah er als untaugliche Plattform für die europäische Einigung. Seine Grundidee war die Vereinigung der europäischen Völker mit der ersten Stufe in einem „Staatenbund“, der dann später zwangsläufig in einen Bundesstaat münden würde. Es kam infolge zu Gründungen seiner Paneuropa-Union in etlichen europäischen Staaten.7

[...]


1 Piccolomini, Enea S.: Auszüge seiner Reden aus Asia, de Europa…., Internetzugriff vom 1.3.16:Clio online: www.europa.clio-online.de.

2 Malettke, Klaus: Aufsatz : Konzeptionen kollektiver Sicherheit in Europa bei Sully und Richelieu in: Der Europa-Gedanke, Tübingen 1992, Seite 83+84.

3 Coudenhove-Kalergi, Richard: Pan-Europa, Wien 1966, Seite 55.

4 Internetzugriff vom 5.12.15: ieg-ego-eu.de.

5 Coudenhove-Kalergi, Richard: Pan Europa, Wien, 1966. Internetzugriff: www.paneuropa.org. vom 15.11.15.

6 Holl, Karl: Aufsatz: Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi und seine Vision von Paneuropa, in: Europäer des 20. Jahrhunderts, Mainz 2002, Seiten 11-16.

7 Ebd. Seiten 20-23.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Europäische Geschichte)
Veranstaltung
Was ist Europa?
Note
1,5
Autor
Jahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V508858
ISBN (eBook)
9783346077578
ISBN (Buch)
9783346077585
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gedanke, europäische, einigungsbestrebungen, gründung
Arbeit zitieren
Ullrich Michael Rasche (Autor), 2016, Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508858

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