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Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge

Überblick und grundsätzliche Wirkungsweisen aus Sicht des Arbeitgebers

Title: Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge

Term Paper , 2019 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Chris Fehrle (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Intention dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Durchführungswege aus Sicht des Arbeitgebers zu erörtern und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Wege darzulegen. Die betriebliche Altersvorsorge wird durch gesetzliche Stärkung und Förderung, sowie ändernde Rahmenbedingungen in der gesetzlichen Altersvorsorge für Arbeitnehmer immer attraktiver. Für Arbeitgeber beinhaltet dieser Wandel verschiedene Möglichkeiten und Risiken bei der Art der Durchführung.

Mit dem RV-Nachhaltigkeitsgesetz, erlassen am 21. Juli 2004, hat die damalige Bundesregierung beschlossen, dass das Rentenniveau von 52,9 Prozent im Jahre 2020 auf 46 Prozent und im Jahre 2030 auf 43 Prozent absinkt. Die Absenkung des Rentenniveaus und die stetig steigenden Lebenshaltungskosten stellen ein erhöhtes Risiko für die individuelle Gewährleistung der Lebensstandardsicherung im Rentenalter dar. Wenn die Sicherung des Lebensstandards also nicht mehr von der gesetzlichen Rente (erste Schicht im drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge) allein garantiert werden kann, gewinnen dadurch die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge in Form der betriebliche Altersvorsorge (zweite Schicht), sowie der privaten Rentenversicherung (dritte Schicht) an Bedeutung.

Da 2018 die Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Form des Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer deutlich verbessert wurde, befasst sich der Autor aus Sicht eines Arbeitgebers mit den Thematiken, welche Durchführungswege die betriebliche Altersvorsorge bietet, wie diese grundsätzlich funktionieren und welche Vor- und Nachteile sich aus den Durchführungswegen ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge

2.1 Definitionen und Arten der Finanzierung

2.2 Recht auf Entgeltumwandlung

2.3 Unverfallbarkeit

2.4 Zusagearten

3 Durchführungswege

3.1 Versicherungsförmige Durchführungswege

3.1.1 Direktversicherung

3.1.2 Pensionskasse

3.1.3 Pensionsfonds

3.2 Nicht-versicherungsförmige Durchführungswege

3.2.1 Direktzusage

3.2.2 Unterstützungskasse

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge aus der Perspektive des Arbeitgebers, um deren Funktionsweisen sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile im Kontext aktueller Rahmenbedingungen zu analysieren.

  • Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung und Finanzierungsarten
  • Analyse der drei versicherungsförmigen Durchführungswege
  • Untersuchung der nicht-versicherungsförmigen Durchführungswege
  • Steuerliche und bilanzielle Aspekte für Unternehmen
  • Entscheidungskriterien für die Wahl des geeigneten Durchführungswegs

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Direktversicherung

Bei der Direktversicherung handelt es sich laut § 1 b Abs. 2 BetrAVG um eine Lebensversicherung, die der Arbeitgeber auf das Leben seines Arbeitnehmers abschließt. Der Arbeitgeber tritt als Versicherungsnehmer und Beitragszahler ein und haftet somit für die Leistung gegenüber dem Arbeitnehmer, auch wenn dieser seine Leistungen direkt vom Versicherer bezieht. Der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen sind ganz oder teilweise bezugsberechtigt. Die Direktversicherung unterliegt der Finanzaufsicht durch die BaFin.

Die Beiträge an die Direktversicherung sind als Betriebsausgaben voll abzugsfähig. Der Abzug erfolgt in dem Jahr, in dem die Beiträge gezahlt werden, selbst wenn das Versicherungsjahr vom Wirtschaftsjahr abweicht. Somit ergibt sich zwar keine direkte Steuerersparnis, die Betriebsausgaben wirken sich dennoch steuermindernd auf den zu versteuernden Unternehmensgewinn aus.

Der Wert des Versicherungsvermögens gehört grundsätzlich demjenigen, dem das Bezugsrecht zusteht, meist dem Arbeitnehmer. In diesem Fall zählt das Versicherungsvolumen also nicht zum Betriebsvermögen und muss deshalb in der Bilanz nicht ausgewiesen werden. Ist das Bezugsrecht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gespalten, so muss der Arbeitgeber den zustehenden Teil der Versicherungsleistung in seiner Bilanz aktivieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Absenkung des Rentenniveaus und die zunehmende Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

2 Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge: Hier werden zentrale Begriffe, Finanzierungsarten, das Recht auf Entgeltumwandlung, Unverfallbarkeitsregelungen und die verschiedenen Zusagearten erläutert.

3 Durchführungswege: Dieses Kapitel analysiert detailliert die fünf Durchführungswege der bAV, unterteilt in versicherungsförmige und nicht-versicherungsförmige Modelle sowie deren bilanzielle und steuerliche Auswirkungen.

4 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass die Wahl des Durchführungswegs von den Unternehmenszielen abhängt und keine pauschale Empfehlung möglich ist.

Schlüsselwörter

betriebliche Altersvorsorge, bAV, Durchführungswege, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktzusage, Unterstützungskasse, Finanzierung, Entgeltumwandlung, Steuerrecht, Bilanzierung, Haftung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die fünf gesetzlich geregelten Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge und deren Wirkungsweisen in der Unternehmenspraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben den rechtlichen Grundlagen stehen die Analyse der Durchführungswege (Versicherungsförmige vs. nicht-versicherungsförmige) sowie deren steuerliche und bilanzielle Aspekte im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Durchführungswege aus der Sicht des Arbeitgebers zu erörtern und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufzuzeigen, um Entscheidungshilfen für die Praxis zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Auswertung aktueller gesetzlicher Bestimmungen sowie Fachliteratur zur betrieblichen Altersversorgung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen (Finanzierung, Zusagearten) und die spezifische Analyse der drei versicherungsförmigen sowie zwei nicht-versicherungsförmigen Durchführungswege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind betriebliche Altersvorsorge (bAV), die fünf Durchführungswege, Entgeltumwandlung, Steuer- und Bilanzwirkung sowie Arbeitgeberhaftung.

Welcher Durchführungsweg ist für kleine Unternehmen am unkompliziertesten?

Laut der Untersuchung sind die Direktversicherung und die Pensionskasse besonders für Unternehmen geeignet, die mühelose und unkomplizierte Wege für die Entgeltumwandlung suchen.

Warum spielt das Insolvenzsicherungspflicht eine Rolle bei der Direktzusage?

Bei nicht-versicherungsförmigen Wegen wie der Direktzusage trägt der Arbeitgeber das Risiko selbst, weshalb zur Absicherung der Arbeitnehmerinteressen die Pflicht zur Insolvenzsicherung über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) besteht.

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Details

Title
Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge
Subtitle
Überblick und grundsätzliche Wirkungsweisen aus Sicht des Arbeitgebers
College
Ingolstadt University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Chris Fehrle (Author)
Publication Year
2019
Pages
25
Catalog Number
V508873
ISBN (eBook)
9783346070210
ISBN (Book)
9783346070227
Language
German
Tags
Altersversorge betriebliche Altersvorsorge Durchführungswege Finanzierung Finanzierungsformen Direktversicherung Pensionskasse Pensionsfonds Direktzusage Unterstützungskasse Pensions-Sicherungs-Verein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Chris Fehrle (Author), 2019, Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508873
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