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Epidemiologie. Geschichte und Tätigkeiten heute

Title: Epidemiologie. Geschichte und Tätigkeiten heute

Academic Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bianca Pri (Author)

Medicine - Epidemiology
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In dieser Arbeit wird zunächst der Begriff "Epidemie" definiert, sowie auf die Influenza als Grippeepidemie eingegangen. Weiter erfolgt eine Abgrenzung von Endemie und Pandemie. Im zweiten Kapitel wird die Geschichte der Epidemiologie behandelt, bevor im dritten Kapitel die heutigen Gesundheitsrisiken und Tätigkeiten der Epidemiologie beschrieben werden. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit epidemiologischen Studientypen und Methoden, das fünfe mit epidemiologischen Kennzahlen, beispielsweise der Inzidenzrate. Thema des sechsten Kapitels ist die Reproduktionszahl. Den Abschluss bilden Beziehungsnetze und die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Epidemie

1.1. Definition: Epidemie

1.2. Influenza als Grippeepidemie

1.2.1. Was ist die Influenza

1.2.2. Der Grippevirus

1.3. Einteilung und Abgrenzung

1.3.1. Endemie

1.3.2. Pandemie

2. Von der Epidemie zur Epidemiologie

2.1. Definition: Die Epidemiologie

2.2. Geschichte der Epidemiologie

3. Tätigkeiten der Epidemiologie

3.1. Gesundheitsrisiken heute

3.2. Was die Epidemiologie tut?

3.2.1. Umweltepidemiologie

3.2.2. Arbeitsepidemiologie

3.2.3. Ernährungsepidemiologie

4. Epidemiologische Studientypen und Methoden

4.1. Deskriptive Epidemiologie

4.2. Analytische Epidemiologie

4.3. Experimentelle Epidemiologie

4.4. Molekulare Epidemiologie

5. Epidemiologische Kennzahlen

5.1. Prävalenz

5.2. Risiko

5.3. Inzidenzrate

6. Reproduktionszahl

7. Beziehungsnetze und sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen und die Bedeutung der Epidemiologie als interdisziplinäre Wissenschaft zur Analyse von Verteilungen, Risikofaktoren und Ursachen von Gesundheitsproblemen in der Bevölkerung. Sie verfolgt das Ziel, sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Anwendungsbereiche epidemiologischer Forschung darzustellen, um ein besseres Verständnis für die Entstehung von Krankheitsausbrüchen und präventive Maßnahmen zu fördern.

  • Historische Entwicklung und Definition der Epidemiologie
  • Klassifizierung und Abgrenzung von Epidemien, Endemien und Pandemien
  • Methodische Ansätze und Studientypen der epidemiologischen Forschung
  • Analyse epidemiologischer Kennzahlen wie Prävalenz und Inzidenz
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die gesundheitliche Chancengleichheit

Auszug aus dem Buch

1.2.1. Was ist die Influenza

Der Name Influenza stammt aus dem Italienischen und leitet sich ab vom mittelalterlichen Wort „influentia“. Schon im 14. und 15. Jahrhundert nach Christus wurde dieser Begriff verwendet, um zumeist astrologisch den Ursprung von Seuchen oder einer anderen Katastrophe deuten zu können. In späterer Zeit nutzte man den Begriff und die Bedeutung, um die Entstehung von Krankheiten zu erklären. Dadurch wird die Deutungsnähe zu dem Begriff der ‚Erkältungskrankheiten‘ erkenntlich. Die Popularisierung des Begriffs Influenza erfolgt dann seit Ende des 18. Jahrhunderts, über das Englische, wo er nachweislich bereits im Jahr 1743 verwendet wurde (vgl. Haas 2009, S.1). Schon seit dem Mittelalter ist die Influenza in Europa eine verbreitete Krankheit, was in zahlreichen Chroniken von Grippeepidemien nachgewiesen ist. Aus dem 16. Jahrhundert liegen zuverlässige Beschreibungen des Krankheitsbildes vor. Erstmals kam der Begriff ‚Grippe‘ im 18. Jahrhundert auf, zurückzuführen aus dem Osten, beziehungsweise dem Inneren Eurasiens, von wo aus die meisten Grippepandemien sich zu Epidemien ausbreiteten und sich verteilten (vgl. ebd., S.15).

Die Bezeichnung „Influenza“ stammt, wie schon erwähnt, aus dem Italienischen und verweist unter anderem auf den Zustrom von krankmachender kalter Luft. Im 19. Jahrhundert hat die Grippehäufigkeit und -heftigkeit sichtlich zugenommen, was als Folge des Bevölkerungs- und Städtewachstums und dem damit verbundenen dichten Zusammenleben zu erklären ist. In den Jahren 1832/33 und 1836/37 sind zwei besonders schwere Grippeepidemien in Europa vorgekommen, bei denen ein beachtlicher Teil der Bevölkerung Europas gestorben ist. Eine zu erwähnende Grippe ist die Spanische Grippe, welche in den letzten Jahren des 1. Weltkrieges ausbrach und weltweit auftauchte. Innerhalb weniger Monate tötete diese Influenzapandemie mehr Menschen, als der Krieg an Todesopfern, innerhalb von 4 Jahren, zu verzeichnen hatte. Schätzungen zu Folge gab es global 25 bis 40 Millionen Influenzatote, besonders in Afrika und Asien. Insbesondere in Indien waren es ca. 16 Millionen Tote (vgl. ebd., S.17f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Epidemie: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Epidemie, erläutert die Influenza als spezielles Krankheitsbild und unterscheidet zwischen verschiedenen Ausbreitungsformen wie Endemie und Pandemie.

2. Von der Epidemie zur Epidemiologie: Hier wird der Übergang von der bloßen Beobachtung von Seuchen zur systematischen Wissenschaft der Epidemiologie sowie deren historische Entwicklung erläutert.

3. Tätigkeiten der Epidemiologie: Das Kapitel beleuchtet das breite Aufgabenfeld der Epidemiologen, einschließlich moderner Gesundheitsrisiken und spezifischer Fachbereiche wie der Umwelt-, Arbeits- und Ernährungsepidemiologie.

4. Epidemiologische Studientypen und Methoden: Es werden die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze zur Erforschung von Krankheitsursachen vorgestellt, darunter deskriptive, analytische, experimentelle und molekulare Methoden.

5. Epidemiologische Kennzahlen: Dieses Kapitel erklärt zentrale statistische Größen wie Prävalenz, Risiko und Inzidenzrate, die zur Beurteilung der Gesundheitslage in einer Bevölkerung essenziell sind.

6. Reproduktionszahl: Es wird die Bedeutung der Basis- und Nettoreproduktionszahl für die Prognose und Kontrolle des Verlaufs von Epidemien dargelegt.

7. Beziehungsnetze und sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen: Das Abschlusskapitel diskutiert den Einfluss sozioökonomischer und geografischer Faktoren auf die Gesundheit und stellt das Konzept der Umweltgerechtigkeit vor.

Schlüsselwörter

Epidemiologie, Infektionskrankheit, Influenza, Prävalenz, Inzidenz, Pandemie, Gesundheitsrisiken, Umweltepidemiologie, Arbeitsepidemiologie, Ernährungsepidemiologie, Krankheitsübertragung, Epidemiologische Methoden, Reproduktionszahl, Umweltgerechtigkeit, Gesundheitschancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Epidemiologie, von den historischen Anfängen bis zu den modernen Methoden und Anwendungsbereichen dieser Wissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Ausbreitung von Epidemien, die statistische Erfassung von Krankheitsdaten, der Einfluss von Umwelt und Arbeitswelt auf die Gesundheit sowie präventive Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Methoden zu schaffen, mit denen Wissenschaftler die Verbreitung von Krankheiten untersuchen, analysieren und bewerten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stellt deskriptive, analytische, experimentelle und molekulare Methoden vor, die zur Erforschung von Krankheitsursachen und zur Entwicklung von Präventionsstrategien eingesetzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Tätigkeitsfeldern der Epidemiologie, den verschiedenen Studientypen, den wichtigsten Kennzahlen sowie der sozialen Dimension von Gesundheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Epidemiologie, Infektionsprävention, Prävalenz, Inzidenz, Pandemiemanagement und gesundheitliche Chancengleichheit.

Warum wird die Influenza als Beispiel so detailliert betrachtet?

Die Influenza dient als anschauliches Fallbeispiel, um die Dynamik von Epidemien, Übertragungswege, Symptomatik und die Bedeutung von Impfstrategien innerhalb einer Bevölkerung zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt die Umweltgerechtigkeit in diesem Kontext?

Das Konzept der Umweltgerechtigkeit verdeutlicht, dass gesundheitliche Risiken häufig sozial ungleich verteilt sind und die Epidemiologie daher auch sozioökonomische Faktoren bei der Analyse berücksichtigen muss.

Warum sind Reproduktionszahlen für Epidemiologen wichtig?

Reproduktionszahlen erlauben eine quantitative Prognose darüber, wie sich eine Infektionskrankheit in einer Population ausbreitet und ob eingeleitete Kontrollmaßnahmen zur Eindämmung der Epidemie ausreichen.

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Details

Title
Epidemiologie. Geschichte und Tätigkeiten heute
College
University of Koblenz-Landau  (Ernährung und Verbraucherbildung)
Course
Gesundheitswesen
Grade
1,3
Author
Bianca Pri (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V509359
ISBN (eBook)
9783346087300
ISBN (Book)
9783346087317
Language
German
Tags
Gesundheit Gesundheitswesen Gesundheitsmanagement Epidemiologie Epidemie Pandemie Influenza Grippe Virus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bianca Pri (Author), 2017, Epidemiologie. Geschichte und Tätigkeiten heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509359
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