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Organisationales Burnout. Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Gefahr eines organisationalen Burnouts in mittelständischen Unternehmen

Titel: Organisationales Burnout. Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Gefahr eines organisationalen Burnouts in mittelständischen Unternehmen

Hausarbeit , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Josephin John (Autor:in)

Führung und Personal - Burnout und Stress am Arbeitsplatz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Hausarbeit ist zu klären, wie ein organisationales Burnout in mittelständischen Unternehmen vermieden werden kann. Dies führt zu den Teilzielen, zu klären, welche Ursachen es für organisationales Burnout gibt und wie sich ein organisationales Burnout in mittelständischen Unternehmen äußert.

Das Thema Burnout ist heutzutage nicht nur in der Arbeitswelt sehr präsent. Das Bewusstsein der Gesellschaft, Stress und damit ein Burnout zu vermeiden, steigt stetig. Weniger bekannt ist es, dass ebenfalls ganze Unternehmen von einem organisationalen Burnout betroffen sein können. Doch mehr und mehr tritt auch das organisationale Burnout in den Fokus von Fachleuten in Wirtschaft und Regierung. Es wird vermutet, dass für einen großen Teil der im Früher und im Heute erfolgten Massenentlassungen und Unternehmensschließungen nicht erkannte organisationale Burnouts die Ursache sind. In Deutschland geht die Zahl der Insolvenzen zwar stetig zurück, jedoch stiegen die (finanziellen) Schäden, welche durch Insolvenzen entstehen, von 2017 auf 2018 mit 20 Prozent deutlich.

Auch fällt dies in der steigenden Zahl der bedrohten Arbeitsplätze auf. Zunehmend sind mittelständische Unternehmen betroffen, ihr Anteil an Insolvenzen ist in den letzten zehn Jahren von ungefähr 30 Prozent auf knappe 50 Prozent (2018) gestiegen. Mittelständische Unternehmen haben in Deutschland einen ganz besonderen Stellenwert. Im Jahr 2018 gehörten 99,3 Prozent aller Unternehmen in Deutschland zu den mittelständischen Unternehmen. Sie sind somit maßgeblich an der treibenden Kraft der deutschen Wirtschaft beteiligt. Es stellt sich die Frage, wie einem organisationalen Burnout vorgebeugt werden kann, gerade wenn es aufgrund von Unwissenheit schwer zu erkennen ist. Vor allem für mittelständische Unternehmen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Maßnahmen zur Vermeidung eins organisationalen Burnouts von höchster Wichtigkeit sein. Gerade da sie einen so hohen Anteil der deutschen Wirtschaft ausmachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung der Begrifflichkeiten

2.1 Burnout

2.2 Das organisationale Burnout

2.3 Mittelständische Unternehmen

3 Vermeidung von organisationalem Burnout in mittelständischen Unternehmen

3.1 Organisationales Burnout in mittelständischen Unternehmen

3.2 Maßnahmen zur Vermeidung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Strategien zur Prävention von organisationalem Burnout in mittelständischen Unternehmen zu identifizieren und zu erläutern, wobei insbesondere die spezifischen Ursachen und Symptome dieses Phänomens untersucht werden.

  • Grundlagen und Definitionen des Burnout-Syndroms
  • Phänomenologie des organisationalen Burnouts (OBO)
  • Strukturelle Besonderheiten mittelständischer Unternehmen
  • Analyse der Risikofaktoren für OBO in KMU
  • Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von organisationalem Burnout

Auszug aus dem Buch

2.2 Das organisationale Burnout

Ein Burnout kann nicht nur bei einzelnen Individuen, sondern ebenfalls in Unternehmen selbst auftreten. Dieses Phänomen wird als organisationales (engl. organizational) Burnout (OBO) bezeichnet. „Wenn sich ein aktives Organisationssystem, unabhängig davon, ob der Organisationszweck marktnah oder marktfern ist, in einem erschöpften und paralysierten Zustand befindet und mit eigenen Ressourcen diesen, als unerwünscht erkannten, Zustand nicht mehr positiv verändern kann“, wird von einem OBO gesprochen. Dabei wird zwar auch von anhaltender Erschöpfung ausgegangen, diese ist aber nur eine erforderliche, jedoch keine ausreichende Grundsätzlichkeit für einen OBO, da ein genereller Erschöpfungszustand auch im Alltag eines Unternehmens gelegentlich vorkommen kann. Vor allem die „Unfähigkeit der Erholung aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln“ ist charakteristisch für einen OBO. Ein organisationales Burnout ist also der Zustand eines Unternehmens ohne Energie und in Lähmung, aus dem es sich selbst heraus nicht heilen kann und der auch alle weiteren Ansätze und Aktionen der Rehabilitation rückläufig blockiert. Außerdem ist es wichtig, dass das Unternehmen die Situation selbst erkennt und als unerwünscht empfindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas Burnout in der Arbeitswelt ein und definiert das Ziel der Arbeit, Wege zur Vermeidung von organisationalem Burnout in deutschen mittelständischen Unternehmen aufzuzeigen.

2 Einordnung der Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Ansätze zur Definition von Burnout, die entsprechenden Phasenmodelle und überträgt das Konzept auf das organisationale Burnout sowie die spezifischen Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen.

3 Vermeidung von organisationalem Burnout in mittelständischen Unternehmen: Hier werden Risikofaktoren wie fehlende Innovationskultur oder übertolerante Fehlerkultur analysiert und konkrete Maßnahmen wie die Etablierung klarer Unternehmenswerte, eine positive Kommunikationskultur und die Sicherung der Liquidität abgeleitet.

4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, bestätigt die Notwendigkeit einer bewussten Unternehmenskultur zur Prävention und gibt einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Burnout, Organisationales Burnout, OBO, Mittelständische Unternehmen, KMU, Unternehmensführung, Organisationspsychologie, Fehlertoleranz, Unternehmenskultur, Innovationskultur, Prävention, Arbeitsklima, Management, Unternehmensstrategie, Krisenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Prävention von organisationalem Burnout (OBO) in deutschen mittelständischen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Burnout-Phasenmodelle, die Definition und Charakteristik mittelständischer Unternehmen sowie die strukturellen Risiken einer organisationalen Erschöpfung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Ursachen für organisationales Burnout in KMU zu klären und konkrete Handlungsempfehlungen zur Vermeidung dieses Zustands zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung bestehender Literatur und der Anwendung der Konzepte von Gustav Greve auf den Mittelstand.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, warum mittelständische Unternehmen aufgrund ihrer speziellen Struktur anfällig für OBO sind, und leitet Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind organisationales Burnout, KMU, Unternehmenskultur, Prävention und Innovationskultur.

Warum ist gerade der Mittelstand eine Risikogruppe für organisationales Burnout?

Aufgrund von Nischenexpertise, oft fehlender F&E-Abteilungen und einer starken Abhängigkeit von der Persönlichkeit des Unternehmers reagieren KMU teils verzögert auf Marktveränderungen.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur bei der Entstehung von OBO?

Eine übertolerante Fehlerkultur kann zu einer Lähmung führen, während eine achtsame Fehlertoleranz als Schutzfaktor für ein positives Arbeitsklima fungiert.

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Details

Titel
Organisationales Burnout. Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Gefahr eines organisationalen Burnouts in mittelständischen Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Josephin John (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V509360
ISBN (eBook)
9783346073518
ISBN (Buch)
9783346073525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
organisationales Burnout Burnout mittelständische Unternehmen KMU Vermeidung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josephin John (Autor:in), 2019, Organisationales Burnout. Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Gefahr eines organisationalen Burnouts in mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509360
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Leseprobe aus  23  Seiten
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