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Selbstwert und Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht

Título: Selbstwert und Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht

Tesis (Bachelor) , 2019 , 87 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Gabriele Contola (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
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Die Schule stellt einen zentralen Kontext für die Entwicklung des Selbst von Kindern und Jugendlichen dar. Die vorliegende Arbeit fokussiert den Selbstwert von Heranwachsenden anhand der Facetten Selbstwerthöhe, Selbstwertstabilität und Selbstwertkontingenz. Es wird angenommen, dass Lehrkräfte als besondere Bezugspersonen während der Schulzeit die Entwicklung des Selbstwerts wesentlich beeinflussen und der Selbstwert Effekte auf die mündliche Unterrichtsbeteiligung hat.

Schüler mit geringem Selbstwert werden sich weniger am Unterricht beteiligen und werden demnach weniger Selbstwirksamkeitserfahrungen machen als Schüler mit gegenteiligen Merkmalen. Geprüft werden die Einflüsse der sozialen Akzeptanz durch Lehrkräfte auf den adoleszenten Selbstwert, Effekte des Selbstwerts auf die Unterrichtsbeteiligung und Geschlechterunterschiede. Hierzu wurden Daten von 79 Schülern in der frühen bis mittleren Adoleszenz des Schultyps Neue Mittelschule (Sekundarstufe I, Österreich) mittels Selbstauskunft über Fragebogen erhoben.

Die empirischen Ergebnisse können die theoretischen Annahmen nicht ausreichend belegen, weisen jedoch auf die Wichtigkeit des Selbstwerts im schulischen Kontext und in der empirischen Bildungsforschung hin.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Persönlichkeit, Ich-Identität und Selbst

2.2 Das Selbstkonzept

2.2.1 Das Selbstkonzeptmodell von Shavelson, Hubner und Stanton (1976)

2.2.2 Internal/External Frame of Reference (I/E) Modell von Marsh (1986)

2.2.3 Theorie der Selbstkonzeptentwicklung von Harter (1998, 1999, 2012)

2.3 Selbstwertgefühl

2.3.1 Selbstwerthöhe

2.3.2 Selbstwertstabilität

2.3.3 Selbstwertkontingenz

2.3.4 Quellen des Selbstwertgefühls

2.3.5 Entwicklung des Selbstwertgefühls

2.3.4 Auswirkungen des Selbstwerts auf Erleben und Verhalten

2.3.5 Selbstwert und Unterrichtsbeteiligung

2.4 Selbstwirksamkeit

2.4.1 Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl

2.4.2 Generalisierte und spezifische Selbstwirksamkeit

2.4.3 Kollektive Selbstwirksamkeit

2.4.4 Quellen der Selbstwirksamkeit

3 Empirische Untersuchung

3.1 Fragestellung und Hypothesen

3.2 Methode

3.2.1 Stichprobe

3.2.2 Instrument

3.2.3 Durchführung

4 Ergebnisse

5 Diskussion

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der von Lehrkräften vermittelten sozialen Akzeptanz auf das Selbstwertgefühl von Schülern in der Pubertät und Adoleszenz sowie die Auswirkungen dieses Selbstwertgefühls auf die mündliche Unterrichtsbeteiligung.

  • Entwicklung des Selbstwerts bei Kindern und Jugendlichen
  • Bedeutung der sozialen Akzeptanz durch Lehrkräfte
  • Zusammenhang zwischen Selbstwert und Unterrichtsbeteiligung
  • Einfluss von Geschlechterunterschieden und Schulstufen
  • Empirische Untersuchung an einer Neuen Mittelschule in Österreich

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Selbstwertstabilität

Der Selbstwert lässt sich neben der Ausprägung der im vorigen Kapitel beschriebenen emotionalen, globalen Selbstwertschätzung (Selbstwerthöhe) durch zwei weitere Facetten beschreiben. Zum einen ist hier die Selbstwertstabilität zu erwähnen. Diese beschreibt die wahrgenommene Schwankungsanfälligkeit bzw. Zerbrechlichkeit des Selbstwerts (subjektive Selbstwertstabilität). Die Selbstwertstabilität kann einerseits als geringe Schwankungen der Selbstwerthöhe über die Zeit (zeitliche Stabilität) verstanden werden (Schöne & Stiensmeier-Pelster, 2016), andererseits im Sinne eines gefestigten, solide konstruierten und robusten Selbstwerts (zerbrechlich vs. unzerbrechlich). In der vorliegenden Arbeit wird die zeitliche Stabilität an Schöne und Stiensmeier-Pelster (2016) angelehnt und entgegen der weit verbreiteten Operationalisierung über die Unterschiedlichkeit der gemessenen Selbstwerthöhe zu zwei oder mehreren Messzeitpunkten und anschließender Berechnung der intraindividuellen Standardabweichung (statistische Stabilität) verstanden. Die beiden Autoren argumentieren, dass in der gängigen Operationalisierung Häufigkeit, Ausmaß und Muster der Schwankung nicht angemessen berücksichtigt werden. So kann die intraindividuelle Standardabweichung bei verschiedenen Personen mit völlig unterschiedlich schwankendem Selbstwert identisch sein, jedoch psychologisch Unterschiedliches ausdrücken. Auch wenn die statistische Stabilität in der Selbstwerthöhe im Sinne der intraindividuellen Standardabweichung stets gleich ist, unterscheidet sich ein beständig leicht fluktuierender Selbstwert von einem Selbstwert, der durch seltenere, aber eben große Schwankungen charakterisiert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Selbstwerts in der Leistungsgesellschaft und der Schule als zentralem Entwicklungsraum für Jugendliche.

2 Theoretischer Hintergrund: Umfassende Darstellung psychologischer Modelle zu Persönlichkeit, Selbstkonzept, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit sowie deren Entwicklung im Jugendalter.

3 Empirische Untersuchung: Detaillierte Beschreibung der Fragestellung, Hypothesenbildung, methodischen Vorgehensweise, Stichprobenbeschreibung sowie der Instrumente zur Datenerhebung.

4 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertung der soziodemografischen Daten sowie der Skalen zu Selbstwert und Unterrichtsbeteiligung.

5 Diskussion: Interpretation der statistischen Befunde hinsichtlich der Forschungsfragen, Reflexion der methodischen Grenzen und Implikationen für die pädagogische Praxis.

Schlüsselwörter

Selbstwertgefühl, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Adoleszenz, soziale Akzeptanz, Lehrerfürsorglichkeit, Unterrichtsbeteiligung, Schulpädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwertstabilität, Selbstwertkontingenz, Schulische Leistung, Identitätsbildung, quantitative Forschung, Schüler-Lehrer-Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung des Selbstwertgefühls bei Schülern in der frühen bis mittleren Adoleszenz im schulischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Facetten des Selbstwerts (Höhe, Stabilität, Kontingenz), die wahrgenommene soziale Akzeptanz durch Lehrkräfte und das mündliche Unterrichtsverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob verbale Rückmeldungen von Lehrern den Selbstwert beeinflussen und ob der Selbstwert wiederum ein verlässlicher Prädiktor für die Unterrichtsbeteiligung ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign im Querschnitt gewählt, bei dem 78 Schüler mittels eines standardisierten Fragebogens (modifiziertes SEKJ-Inventar) befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche theoretische Fundierung der psychologischen Konstrukte und eine empirische Untersuchung, die Hypothesen über Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Geschlechtern und Schulstufen testet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Adoleszenz, soziale Akzeptanz und Unterrichtsbeteiligung.

Welche Rolle spielen Lehrkräfte für den Selbstwert der Schüler?

Die Arbeit betrachtet Lehrkräfte als wichtige Bezugspersonen, deren soziale Akzeptanz und Feedback-Stil das Selbstbild der Jugendlichen im schulischen Lernumfeld beeinflussen können.

Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

Die empirische Untersuchung ergab keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Selbstwerthöhe, Stabilität oder Kontingenz zwischen männlichen und weiblichen Schülern.

Welche Erkenntnis liefert die Untersuchung hinsichtlich der Unterrichtsbeteiligung?

Die statistische Analyse konnte den angenommenen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe des Selbstwerts und einer aktiven Unterrichtsbeteiligung in der vorliegenden Stichprobe nicht signifikant belegen.

Welche Limitationen werden diskutiert?

Die Autorin diskutiert insbesondere den geringen Stichprobenumfang, das Querschnittdesign sowie die Komplexität der Unterrichtsbeteiligung, die von weiteren, nicht erfassten Variablen wie Leistungsangst beeinflusst wird.

Final del extracto de 87 páginas  - subir

Detalles

Título
Selbstwert und Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht
Universidad
Private University of Applied Sciences Goettingen
Calificación
1,0
Autor
Gabriele Contola (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
87
No. de catálogo
V509659
ISBN (Ebook)
9783346110152
ISBN (Libro)
9783346110169
Idioma
Alemán
Etiqueta
Selbstwert Selbstwirksamkeit Unterricht Unterrichtsbeteiligung Selbstwertgefühl Selbstwerthöhe Selbstwertstabilität Selbstwertkontingenz Quellen des Selbstwertgefühls Entwicklung des Selbstwertgefühls Auswirkungen des Selbstwerts auf Erleben und Verhalten Selbstkonzept Persönlichkeit Ich-Identität Selbst Generalisierte Selbstwirksamkeit spezifische Selbstwirksamkeit Kollektive Selbstwirksamkeit Pubertät Adoleszenz Kinder Jugendliche Schule adoleszenter Selbstwert Leistung Perfektion Ideale Schüler Lehrer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gabriele Contola (Autor), 2019, Selbstwert und Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509659
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