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Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertrag. Was versteht Rousseau unter einem Gemeinwillen und warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?

Title: Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertrag. Was versteht Rousseau unter einem Gemeinwillen und warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?

Term Paper , 2018 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marie Peto (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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In dieser Hausarbeit setzt sich die Autorin mit Rousseaus Vertragstheorie auseinander. Der Fokus liegt auf dem Gemeinwillen. Es soll folgende Fragestellung beantwortet werden: Was versteht Rousseau unter "Gemeinwille" in seinem Gesellschaftsvertrag und warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?

Die heutige Zeit ist eine Zeit, in der man kaum aus der Verwunderung herauskommt. Die deutsche Bundestagswahl 2017, bei der eine sogenannte Protestpartei in den Bundestag gewählt wurde. Die Wahl eines US-Präsidenten, der, so hat man den Eindruck, gar nicht so genau weiß, was es heißt, ein Präsident eines Staates zu sein. EU-Mitgliedstaaten, die auf dem Weg zu einer gefestigten Demokratie waren und von diesem Weg, aufgrund von Krisen wie beispielsweise der Flüchtlingskrise, abkommen sind. Das Eintreffen dieser Ereignisse wurde von der Mehrheit der Menschen in der Gesellschaft nicht erwartet oder es erschien ihnen zumindest unrealistisch. Man stellt sich die Frage: Wie kann das weitergehen? Die oben erwähnten Ereignisse resultierten aus einer Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation. In der heutigen Zeit scheint deswegen alles unbeständig. Doch wie kann man diese Situation, in der große Unzufriedenheit herrscht und auch eine Angst vor der Zukunft spürbar ist, zukünftig verbessern?

In der Geschichte gab es schon viele Revolutionen, Systemumbrüche und Krisen. Philosophen stellten schon lange vor unserer heutigen Zeit einen Missstand fest. Sie versuchten, durch theoretische Überlegungen einen Ausweg aus jenen Missständen zu finden. Aus diesem Grund ist es interessant, sich näher mit den theoretischen Überlegungen der Philosophen auseinanderzusetzen. Insbesondere mit jenen Theorien, die sich mit der Demokratie beschäftigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Rousseaus Menschenbild
  • Der Gesellschaftsvertrag
  • Der Gemeinwille
    • Bedeutung des Gemeinwillens
    • Der Gemeinwille als Grundlage der Regierung
    • Stärken und Schwächen
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit analysiert Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertragstheorie und untersucht insbesondere den Begriff des Gemeinwillens. Sie befasst sich mit der Frage, was Rousseau unter dem Gemeinwillen versteht und warum dieser die Grundlage der Regierung sein soll.

  • Rousseaus Menschenbild im Naturzustand
  • Der Ursprung und die Struktur des Gesellschaftsvertrags
  • Die Bedeutung des Gemeinwillens für die Gesellschaft
  • Der Gemeinwille als Grundlage der Regierung
  • Stärken und Schwächen des Gemeinwillens

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Aktualität der Thematik des Gesellschaftsvertrags im Kontext der heutigen Zeit dar. Sie beleuchtet die Unzufriedenheit und Unsicherheit in der Gesellschaft, die durch aktuelle Ereignisse wie die Bundestagswahl 2017 oder die Wahl des US-Präsidenten ausgelöst werden. Die Einleitung führt in die Thematik der theoretischen Überlegungen von Philosophen ein, die sich mit der Demokratie und möglichen Lösungen für gesellschaftliche Missstände auseinandersetzen.

Rousseaus Menschenbild

Dieses Kapitel beleuchtet Rousseaus Menschenbild im Naturzustand, das als Ausgangspunkt seiner Gesellschaftsvertragstheorie dient. Rousseau betrachtet den Menschen im Naturzustand als frei und selbstgenügsam, mit einfachen Bedürfnissen und einem Hang zur Harmonie. Durch die Entwicklung der Gesellschaften und die Entfaltung des menschlichen Potenzials kommt es jedoch zu einer Entfremdung des Menschen und zu Egoismus.

Der Gesellschaftsvertrag

Dieses Kapitel erörtert den Ursprung des Gesellschaftsvertrags und die Notwendigkeit seiner Entstehung. Rousseau steht den zeitgenössischen Vertragstheorien kritisch gegenüber, da sie die Ungleichheit in der Gesellschaft rechtfertigen und nicht die Freiheit aller Menschen gewährleisten. Seine eigene Vorstellung des Gesellschaftsvertrags basiert auf dem Prinzip der freiwilligen gegenseitigen Verpflichtung aller Menschen, die ihre Freiheit für den Schutz ihres Eigentums und Lebens eintauschen.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter der Hausarbeit sind: Gesellschaftsvertrag, Gemeinwille, Naturzustand, Freiheit, Selbstgenügsamkeit, Entfremdung, Ungleichheit, Demokratie, Regierung, Stärken, Schwächen, politische Philosophie, Rousseaus Menschenbild.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht Jean-Jacques Rousseau unter dem „Gemeinwillen“ (volonté générale)?

Der Gemeinwille ist nicht einfach die Summe aller Einzelinteressen, sondern der auf das Gemeinwohl ausgerichtete Wille der Bürger. Er ist unfehlbar und zielt stets auf das Beste für den Staat ab.

Warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?

Für Rousseau ist dies der einzige Weg, um Freiheit und Gleichheit zu garantieren. Wenn die Gesetze dem Gemeinwillen folgen, gehorcht der Bürger letztlich nur sich selbst, da er Teil des Souveräns ist.

Wie sieht Rousseaus Menschenbild im Naturzustand aus?

Im Naturzustand beschreibt Rousseau den Menschen als frei, selbstgenügsam und friedlich. Erst durch die Vergesellschaftung und das Aufkommen von Privateigentum entstehen Neid, Ungleichheit und Unfreiheit.

Was ist das Ziel des „Gesellschaftsvertrags“?

Das Ziel ist es, eine Form des Zusammenschlusses zu finden, die mit der gesamten gemeinsamen Kraft die Person und das Eigentum jedes Mitglieds verteidigt, während jeder Einzelne dennoch frei bleibt.

Welche Stärken und Schwächen hat die Theorie des Gemeinwillens?

Eine Stärke ist die Betonung der Volkssouveränität. Eine Schwäche liegt in der Gefahr der Tyrannei der Mehrheit, da Abweichungen vom Gemeinwillen als Irrtum gewertet und unterdrückt werden können.

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Details

Title
Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertrag. Was versteht Rousseau unter einem Gemeinwillen und warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,7
Author
Marie Peto (Author)
Publication Year
2018
Pages
11
Catalog Number
V509664
ISBN (eBook)
9783346075178
ISBN (Book)
9783346075185
Language
German
Tags
jean-jacques rousseaus gesellschaftsvertrag rousseau gemeinwillen gemeinwille grundlage regierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Peto (Author), 2018, Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertrag. Was versteht Rousseau unter einem Gemeinwillen und warum sollte der Gemeinwille die Grundlage der Regierung sein?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509664
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